anonymes Bild Nr. 393*


Kurt Raabe

NF Team
Teammitglied
anonymer Fotograf bittet um Bildkritik




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jascha

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

mE ein gelungenes Bild. Kraft und Dynamik des Wassers kommen beeindruckend rüber.
Persönlich hätte ich versucht in den Mitteltönen etwas mehr Kontrast rauszukitzeln, ist aber sicher reine Geschmackssache .
 
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Figo

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

Vom Motiv her OK - Dynamik und Wucht des Meeres.

Leider findet sich davon nichts in den Grauwerten wieder. Hier fehlt all die Dynamik und Wucht des Motivs. Die Belichtung passt nicht (einige wichtige Lichter sind ausgefressen) vor allen Dingen fehlt der Bearbeitung Kontrast, die dunkelen Bildteile des Felsen gehen in einem Grausumpf unter. Die von links oben einfallenden Lichtstrahlen kommen wegen fehlendem Kontrast nicht wirklich durch.
Die halbwegs kontrastreiche Vorderkante zieht den Blick unnötig auf sich und steht in einem ungünstigen Kontrastverhältnis zum Hauptmotiv.
 
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jazzmasterphoto

Erfahrenes Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393



Aus den Spielregeln:
"Bitte keine bearbeiteten Versionen einstellen
ohne das Ok des Fotografen."

Nun, wer die Regeln kennt, darf sie brechen.
Vor allem, wenn sie offenkundig unsinnig sind. :cool:


Sehr positiv: ein echtes Graustufen-jpg … :up:
Und ein gut ins Bild gesetztes Motiv.


Nun das große Aber:

Das Bild ist matschig in den Tonwerten, dazu
fehlt jede Menge Kontrast zur Dramatik, die das
Motiv ja durchaus hergibt:


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Nur so als Idee … da ist noch einiges möglich. :)




 
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schachspieler

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

Neben dem, was schon gesagt ist: mir fehlt etwas Raum, der Felsen wirkt wie ins Bild gequetscht.
 
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bassheiner

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

OK, wenn ich das Meer, aufgepeitschtes Wasser, Brandung, hohe Wellen und Gischte sehe,
ist mein Gehirn für alle anderen Wahrnehmungen für einen Moment abgeschaltet.
So ähnlich als würde einem der plötzliche Anblick der Traumfrau den Boden unter den Füßen
wegziehen, man sich aber erst später Gedanken über weitere Qualitäten (die berühmten inneren Werte) machen kann.

Nach überwinden der ersten begeisterten Schockstarre habe ich mich gefragt, warum der Fotograf S/W gewählt hat.
Für viele Motive ist S/W eine interessante Option, aber hier geht doch viel verloren. Gerade die Farbe des Wassers
ist doch eine aufregende Geschichte. Je nach Licht, Witterung und Ort kann das Wasser so unterschiedlich und in den
wahnsinnigsten Farbschattierungen sein. Auch der nasse Fels dürfte in Farbe einiges zu bieten haben.

Ansonsten finde ich auch, dass der Felsen etwas mehr Raum verdient hätte.

Aber auf jeden Fall ist es ein beeindruckendes Bild.

Grüße
Heiner
 
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margot

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

Etwas mehr Raum könnte die Gestalt schon brauchen. Mir gefällt in diesem Falle, dass sie die Horizontlinie nicht schneidet. Wenn Bearbeitung, dann minimal.
Sorry Sven, deine Bearbeitung ist in meinen Augen zu stark. Irgendwie ging dadurch die Seele des Bildes verloren. Es müssen nicht immer alle Werte vorhanden sein. Licht und Gischt erlauben einen vernebelten Blick und machen das Motiv mit aus.
[MENTION=2259]jazzmasterphoto[/MENTION]
 
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S

SuperA

Guest
AW: anonymes Bild Nr. 393

Mir ist es zu flau, zu eng beschnitten und mir fehlt eine Aussage.
 
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Wuxi

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

Also.das Bild hätte das Zeug zum Ausnahmefoto.

Fels, Brandung, Gischt, Sonnenstrahlen.

Aber leider ist es etwas matschig.
 
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Jubbes

Sehr aktives Mitglied
AW: anonymes Bild Nr. 393

Zunächst Euch allen meinen herzlichen Dank für Eure Kommentare. Wenn ich die Kritik richtig verstanden habe, dann wird das Motiv allgemein positiv gesehen, die technische Umsetzung aber kritisiert (flau, matschig, fehlender Kontrast).

Ich kann dem folgen, möchte jedoch auf ein paar Punkte hinweisen:
Das Photo wurde bei Windstärke um 10-12 gemacht, d.h. die Luft war auch noch oberhalb der Klippen (in ca. 60m Höhe) voller Gischt, sodaß ich selber kaum etwas sehen konnte, geschweige denn stehen oder hocken konnte.
Das Photo wurde im Liegen aufgenommen, da die Kamera sonst nicht ruhig zu halten war. Meine Hauptbeschäftigung war, Wasser von der Linse zu wischen. Das da so nebenbei ein Photo geschossen wurde ist eigentlich ein Glücksfall.

So bliebe mir nur noch die Nachbearbeitung mit einem Photoshop-Programm. Dazu fehlt mir leider a. das geeignete Programm und b. die notwendige Erfahrung. Das bisschen Bearbeitung (sw-Konvertierung, Beschnitt und Kontrast) habe ich (so gut es mir gelang) mit Photoscape gemacht.

Allen Rezensenten nochmals meinen herzlichen Dank.
 
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chateaufort

NF Mitglied
Ich schreibe jetzt erst etwas auf den dritten Blick.
Der Ausschnitt ist tatsächlich etwas knapp, insbesondere rechts. Mit dem 2:3-Format des Kleinbilds wäre die Proportion ideal gewesen.
Die nicht wenigen Wassertropfen auf der Linse sind ein Fall für eine vorsichtige Retusche, bei der man das Rauschen nicht vermatschen darf.
Die Tonwerte lassen den Felsen weiter weg erscheinen als er ist. Wenn man diesen Effekt verringern möchte, also den Felsen kontrastreicher erscheinen möchte, kann man das in mäßigem Umfang tun, muss aber den Vordergrund herausnehmen, der schon schwarz genug ist. Dahingehend ist Jazzmasterphotos Bearbeitung als katastrophal zu bewerten – einfach "nur hart" bringt es nicht, die Spitzlichter sind auch so vorhanden. Für jegliche Tonwertbearbeitung gilt: Vorsicht, denn ich sehe insbesondere in der rechten Bildhälfte nur einen geringen Spielraum, ohne dass andere Bildfehler beginnen, dominant zu werden.

LG, chateaufort

Ungemütliches Bild, aber eben zu ungemütlich, dass die technische Perfektion auch nur annähernd erreicht werden kann.
 
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