sorry, aber ich weiß nicht warum die den Leuten da so einen Unfug erzählen. Ich kenne mich mit Microcontrollern schon ziemlich gut aus und hab sie programmiert als die Dinger noch unter die Löschlampe mußten wenn man was falsch gemacht hatte, und das mit dem Abgleichcomputer ist IMO so wie es als Aussage kam Unsinn. Die Erklärung würde dann doch etwas zu sehr ins Detail gehen.
Aber: Wenn Fuji etwas dagegen hätte daß man ein Downgrade macht hätten sie eine Sperre eingebaut, die Aussage daß da nur die Versionsnummer geändert würde halte ich für Unsinn. Das gäbe gerade in Ländern wie USA sofort Ärger.
Es gibt 2 Möglichkeiten Firmware zu aktualisieren: Fullflash und echtes Update, ein sogenanntes diff bzw ein Patch. Ein Fullflash ersetzt immer die komplette Firmware durch eine Neue, ein diff/Patch dagegen nur die Stellen die sich geändert haben. Das erfordert aber einiges mehr an Aufwand damit hinterher auch alle Bereich und Sprungadressen wieder stimmen, denn wenn wenn an einer Stelle längerer Code den älteren ersetzt müssen nachfolgende Bereiche verschoben und angepaßt werden, nennt sich auch Versionsmanagement. Das birgt zuviele Gefahren in sich als daß man so etwas in ein Endgerät einbaut, zumal man ja eine Art mini-Compiler/Linker mitlaufen lassen müßte, der sonst nur bei der Erstellung, also compilierung der Firmware zum Einsatz kommt. Nur da hat man die volle Kontrolle über den Prozeß und daß das Ganze auch sicher abläuft. Ich weiß derzeit nur von Mobiltelefonen der Marke Sony Ericcsson, die sogenannte Patches einspielen, da aber macht das die Software die auf dem Hostrechner läuft und nicht das Mobiltelefon selbst. Alle anderen flashbaren Updates die mir bisher untergekommen sind (und das sind einige) sind Fullflashes - von den Free Wlan Addons für die LaFonera (WLAN-AP der Fon Community) mal abgesehen.
Nikon macht immer Full flashes, also da werden immer komplette Firmwares eingespielt. Das sieht man daran daß sämtliche Menütexte in einem Update stehen auch wenn sich dran nichts geändert hat (also am Menütext).
Ein Fullflash ist immer einfacher als ein echtes Update, siehe oben, und ich kann mir nicht vorstellen daß Fuji eine Patchverwaltung in den Firmware-Bootblock eingebaut hat - siehe oben. Der sogenannte Bootblock ist ein Bereich im Flashspeicher, den man schützen kann um ein Gerät nach fehlerhaftem Flashen wiederzubeleben, dazu hat es Geräteintern entsprechende Schnittstellen (siehe LaFonera oben, die hat eine Serielle zum Reanimieren auf Konsolenbasis), so kann der Service eine zerflashe S5 auch wieder zum Leben erwecken
Ich muß mir die Firmware 1.11 mal genauer anschauen und vergleichen, evtl weiß ich dann mehr.