Anmerkung/Frage zum automatischen Weißabgleich

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Knut

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Hallo zusammen,
meine S5 hat die Firmwareversion 1.11 Die soll ja beim Weißabgleich bezüglich Leuchtstoffröhre Probleme bereiten. Mir ist das auch schon aufgefallen, allerdings etwas differenzierter.

Ich habe einfach mal folgendes Bild aufgenommen, wobei als einzige Lichtquelle die gezeigte Lampe mit einem Energiesparleuchtmittel (also Leuchtstoffröhre) diente. Entschuldigt die Toilettenpapierrolle. Ich hatte auf die schnelle nichts weisseres zur Hand.

Die S5 stand bei allen Aufnahmen auf AUTO-WB und Matrixmessung.

wb1.jpg


Dieses Bild gibt die tatsächliche Anmutung der Ausleuchtung wieder. Weiß ist Weiß, wie man Rolle und Teelicht erkennen kann.

Nun habe ich einfach mal ein wenig die Perspektive geändert und

wb2.jpg


der Auto-WB hängt total daneben. Dies konnte ich jederzeit reproduzieren:

wb3.jpg


wb4.jpg


Beim zweiten Bild hatte ich erst an eine Unterbelichtung gedacht, da die Matrixmessung wohl die nun bildbestimmende Birne überbewertet. Ich denke aber, die Bilder 3 und 4 sind belichtungstechnisch ungefähr gleich.

Liegt es vielleicht doch am Objektiv und den benutzten unterschiedlichen Brennweiten? Eher unwahrscheinlich.

Ist der AUTO-WB nun ein Glücksspiel oder gibt es eine Erklärung für die unterschiedliche Anmutung der einzelnen Fotos?

Gruß
Knut
 
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wenn du einen einfluss der belichtung ausschließen willst, musst du auch alle bilder gleich belichten. die unteren beiden unterscheiden in dieser hinsicht erheblich (1/30s zu 1/80s).
 
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Ja, natürlich hast Du recht. Aber hat das einen so deutlichen Einfluß auf die Farbanmutung?

Gruß
Knut
 
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Hallo Knut,

hast Du die Bilder in RAW? Dann würde ich sie mal "auf den gleichen Stand" bringen, dann wirst Du´s sehen.

Grüßle!
Peter
 
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Moin Peter,
RWA hab ich leider nicht. Du meinst auch, das die unterschiedliche Belichtung so deutliche Unterschiede in der allgemeinen Farbstimmung verursacht? :gruebel:

Man lernt nie aus. Bei meiner D50 ist mir das nie aufgefallen. Also muß man neben der Überprüfung des Weißabgleichs auch eine Überprüfung der Belichtung vornehmen, um ein farblich stimmiges Bild zu erhalten.

Danke und Gruß
Knut
 
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Nö weiß ich auch nicht ob´s daran liegt. Mach einfach mal in "M" mit identischer Zeit/Blendenkombi mehrere Aufnahmen.
Muß jetzt a bissle Eisenbahn fahren gehen (14:35 bis 00:39). (bei dem Sauwetter:mad:)


Grüßle!
Peter
 
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Komm heil wieder nach Hause.

Ich überlege jetzt ernsthaft, ob ich nicht wieder auf .09 zurück gehe. Ein Auto-WB-Fehler (Schatten) reicht mir.

Gruß
Knut
 
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Also laut Ausage Fuji hat das Update keinen Einfluß auf den WB,genauso wurde mir mitgeteilt,das ein Rückspielen der Firmware nicht möglich sei:confused::eek::confused::nixweiss:
 
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Moin sicki,
das Rückspielen haben ja schon einige erfolgreich gemacht. Was soll man denn nun von den Aussagen von Fuji halten? :confused:

Gruß
Knut
 
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Moin sicki,
das Rückspielen haben ja schon einige erfolgreich gemacht. Was soll man denn nun von den Aussagen von Fuji halten? :confused:

Nix. Die scheinen ihre Kameras nicht gut zu kennen. Ich selbst habe auch schon das Downgrade gemacht.

Das mit dem Weißabgleich hatte ich ja durch Zufall rausgefunden, allerdings hatte ich drauf geachtet daß die Kamera exakt am gleichen Punkt steht (und diesen markiert bzw an Kanten ausgerichtet), zudem hatte ich exakt die gleiche Belichtung bei beiden Bildern eingestellt - kann man anhand der Exifdaten auch sehen.

Achja, aprops Exifdaten: Mit fiel auf daß wenn man wie ich ein manuelles Objektiv auf der Kamera hat im Finepix-Viewer keine oder unvollständige Exifdaten angezeigt werden. Kann das jemand nachvollziehen?

Nicht daß ich da Unsinn gemacht habe ...

EDIT: erst gucken dann posten. Ich habe mir gerade Bilder angesehen die definitiv mit manuellen Objektiven gemacht wurden, da sind aber alle Exifs drin - sehr seltsam. Man darf woohl im Finepix-Viewer nicht die Bilder manuell in ein Verzeichnis kopieren (das hatte ich gemacht statt automatisch nehmen), dann sind die Exifs verschwunden bzw er zeigt sie nicht korrekt an.
 
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Nach heutigem Anruf bei Fuji,wurde mir nochmals bestätigt das das Update definitiv nix am WB ändert,auch würde ein Downgrade nur mit einem Abgleichcomputer von Fuji funktionieren:confused:Ein drüberspielen der alten Software würde,außer an der Anzeige der Version nix ändern,Aussage Fuji:das würde und soll bei ihren Kameras nicht funktionieren.:nixweiss:
 
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Tja, nun wird es ja immer verrückter :confused:
Dass es nicht geht, würde mir ja noch einleuchten, dass einem die Kamera aber etwas anderes vorgaukelt (sowohl beim Übertragen als auch anschließend unter Wartung im Setup), halte ich für wenig glaubwürdig. Die Frage ist nur, warum sollte Fuji so etwas erzählen...

Und jetzt mal ganz unabhängig von all diesen verwirrenden Beiträgen: ich hab 1.11 drauf und alles funktioniert wie immer supi :up:

Viele Grüße

PS: ...und künstliches Licht finde ich ohnehin doof :fahne:
 
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Tja das frage ich mich ja auch.Habe ihm erzählt das ich Version 1.09 noch auf dem Rechner habe,dazu kam dann diese Aussage:nixweiss:Als ich ihm sagte mit meiner alten ging das immer,kam dann die Antwort mit dem Abgleichcomputer:confused:Ich bin in solchen Sachen Laie,mir kann man da alles erzählen:fahne:Auf alle Fälle behalte ich 1.11,mir gefällt es so wie es ist.:up:
 
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Nun, es gibt tatsächlich einige technische Geräte, bei denen ein Downgrade der Firmware nicht (so einfach) möglich ist. Wenn ich mir den Prozessor der Kamera (was ja nichts anderes ist als ein Microcontroller) vorstelle, dann werden da z.B. einige Register, Flags, Speicherbereiche etc. durch ein Firmwareupdate dauerhaft gesetzt oder gelöscht oder mit Daten beschrieben. Wenn ein Upgrade tatsächlich nur Teilbereiche im Flashspeicher des Controllers ändert, woher soll die Version vorher wissen, welche das in Zukunft sein werden. :winkgrin:

Im Zweifel geht die Vorversion da nicht ran und dann gibts ein Kuddelmuddel.

Deshalb verhindert eine aktuelle Firmware oft den Downgrade.

Gruß
Knut
 
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sorry, aber ich weiß nicht warum die den Leuten da so einen Unfug erzählen. Ich kenne mich mit Microcontrollern schon ziemlich gut aus und hab sie programmiert als die Dinger noch unter die Löschlampe mußten wenn man was falsch gemacht hatte, und das mit dem Abgleichcomputer ist IMO so wie es als Aussage kam Unsinn. Die Erklärung würde dann doch etwas zu sehr ins Detail gehen.

Aber: Wenn Fuji etwas dagegen hätte daß man ein Downgrade macht hätten sie eine Sperre eingebaut, die Aussage daß da nur die Versionsnummer geändert würde halte ich für Unsinn. Das gäbe gerade in Ländern wie USA sofort Ärger.

Es gibt 2 Möglichkeiten Firmware zu aktualisieren: Fullflash und echtes Update, ein sogenanntes diff bzw ein Patch. Ein Fullflash ersetzt immer die komplette Firmware durch eine Neue, ein diff/Patch dagegen nur die Stellen die sich geändert haben. Das erfordert aber einiges mehr an Aufwand damit hinterher auch alle Bereich und Sprungadressen wieder stimmen, denn wenn wenn an einer Stelle längerer Code den älteren ersetzt müssen nachfolgende Bereiche verschoben und angepaßt werden, nennt sich auch Versionsmanagement. Das birgt zuviele Gefahren in sich als daß man so etwas in ein Endgerät einbaut, zumal man ja eine Art mini-Compiler/Linker mitlaufen lassen müßte, der sonst nur bei der Erstellung, also compilierung der Firmware zum Einsatz kommt. Nur da hat man die volle Kontrolle über den Prozeß und daß das Ganze auch sicher abläuft. Ich weiß derzeit nur von Mobiltelefonen der Marke Sony Ericcsson, die sogenannte Patches einspielen, da aber macht das die Software die auf dem Hostrechner läuft und nicht das Mobiltelefon selbst. Alle anderen flashbaren Updates die mir bisher untergekommen sind (und das sind einige) sind Fullflashes - von den Free Wlan Addons für die LaFonera (WLAN-AP der Fon Community) mal abgesehen.


Nikon macht immer Full flashes, also da werden immer komplette Firmwares eingespielt. Das sieht man daran daß sämtliche Menütexte in einem Update stehen auch wenn sich dran nichts geändert hat (also am Menütext).

Ein Fullflash ist immer einfacher als ein echtes Update, siehe oben, und ich kann mir nicht vorstellen daß Fuji eine Patchverwaltung in den Firmware-Bootblock eingebaut hat - siehe oben. Der sogenannte Bootblock ist ein Bereich im Flashspeicher, den man schützen kann um ein Gerät nach fehlerhaftem Flashen wiederzubeleben, dazu hat es Geräteintern entsprechende Schnittstellen (siehe LaFonera oben, die hat eine Serielle zum Reanimieren auf Konsolenbasis), so kann der Service eine zerflashe S5 auch wieder zum Leben erwecken:)

Ich muß mir die Firmware 1.11 mal genauer anschauen und vergleichen, evtl weiß ich dann mehr.
 
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Wenn ein Upgrade tatsächlich nur Teilbereiche im Flashspeicher des Controllers ändert, woher soll die Version vorher wissen, welche das in Zukunft sein werden. :winkgrin:

Im Zweifel geht die Vorversion da nicht ran und dann gibts ein Kuddelmuddel.

Deshalb verhindert eine aktuelle Firmware oft den Downgrade.

Ja, wenn. Teilbereiche zu ändern ist aber aufwendiger, siehe oben. Ist schon korrekt was Du sagst, aber wenn man das verhindern will dann sperrt man das anstatt den Leuten einen vorzugaukeln, das ist schlechter Programmierstil. Die Sperre wird zudem nicht von der Firmware selbst sondern von der Update-Funktion des Bootblocks verwaltet, denn wenn man die Kamera mit gedrückter BACK-Taste startet ist man genau in diesem Teil der Firmware die nichts anderes macht, alles Andere an Kamerafunktionen ist in diesem Moment ja abgeschaltet.
 
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