Anfänger Problem - Nikon D5600 macht unscharfe Bilder


Zimrah

Unterstützendes Mitglied
Hey ihr Lieben,

ihr bekommt dies bestimmt des Öfteren zu lesen...aber auch ich habe Probleme mit unscharfen Bildern.

Ich fotografiere leidenschaftlich seit ungefähr 2 Jahren; habe zuerst mit der Olympus EM10 Mark II angefangen und war sehr zufrieden mit dieser Kamera. Ich habe sie hauptsächlich im Automatikmodus verwendet und tolle Bilder für meine Reisefotografie damit erzielt. Da ich mir die Kamera zugelegt habe, um während meines Work & Travel Jahres in Kanada Fotos machen zu können, habe ich mich anfangs nicht großartig mit der manuellen Bedienung auseinandergesetzt...dafür fehlte bei den ganzen Abenteuern einfach die Zeit. Noch dazu hätte ich anfangs nicht gedacht, dass sich die Fotografie zu solch einem großen Bestandteil meines Lebens entwickeln würde.

Da meine Familie begeistert war von meinen Bildern, aber während eines Ausfluges unter ziemlich krassen Winterbedinungen (-28°) das Display meiner Olympus gesprungen ist, haben diese mir zu Weihnachten die Nikon D5600 mit einem Sigma DC 18-250mm Macro HSM geschenkt. Vormals hatte ich nur ein 150mm Objektiv von daher war ich sehr gespannt auf die "bessere" Kamera und den weiteren Zoom. (PS: die Olympus habe ich natürlich immer noch, die musste jedoch nach Deutschland eingeschickt werden und ich hätte sie vor Ablauf des Jahres sicher nicht in Kanada zurück erhalten, noch dazu das Risiko mit dem Versand, daher das Geschenk meiner Familie)

Nunja...seit ich die neue Kamera habe erziele ich nicht die gleichen Resulatate wie mit der Olympus. Anfänglich habe ich natürlich aus gewohnheit im Automatikmodus fotogafiert, hier sind die Bilder aber immer irgendwie zu dunkel oder eben unscharf geworden. Also habe ich mir im Internet Tutorials angesehen und versucht diese draussen auf meinen Fotostreifzügen anzuwenden...mit mäßigem Erfolg.

Wahrscheinlich liegt es immer noch daran, dass ich einfach nicht das nötige Wissen mitbringe, aber auch meine Freundin die mit einer Nikon 3500 und einem 300mm objektiv unterwegs ist und immer tolle, klare Aufnahmen erzielt, hat mit meiner Kamera Schwierigkeiten eine Einstellung zu finden, die die Bilder nicht irgendwie verwischt aussehen lässt. Wir haben auch Objektive getauscht, mein Objektiv erzielt auf ihrer Kamera wunderschöne Bilder, daran kann es also nicht liegen. Dann bin entweder ich das Problem oder der unwahrscheinliche Fall, dass die Kamera einen Fehler hat.

Okay...da ich noch nie in so einem Forum angemeldet war, aber durch andere Beiträge gesehen habe, dass gerne Bilder gewünscht sind, werde ich versuchen ein Bild anzuhängen, welches ich heute im Automatikmodus aufgenommen habe. Wir waren an einem See, auf einem Boot, es war kaum Wellengang also hat das Boot nicht wirklich geschaukelt aber etwas Bewegungsunschärfe könnte natürlich schon dazukommen.

Die Kamera hat folgendes Setting gewählt:1/320 sek. - F/6.3 (weiter offen geht nicht) - ISO 400 - 35mm Brennweite

Das angehängt Bild habe ich gecroppt, damit man mein "Problem" besser sehen kann. Die Datei war ein RAW, was ich in Lightroom gecroppt habe. Ich weiss leider nicht wo man den Cropp-Faktor findet sonst hätte ich den auch mit angegeben.

Ich kenne mich ja nicht so wirklich aus, aber m.E. sollte das Bild bei den von der Kamera gewählten Einstellungen nicht so krass unscharf sein, oder? Wir waren ungefähr 50m vom Ufer entfernt auf dem Boot...ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mit der Olympus ein anderes Ergebnis erzielt hätte...hätte ich ein gleichwertiges Objektiv für diese Kamera. Auch ist es grundsätzlich immer so, dass ich bei ISO 100-200 und offener Blende meistens dunkle Bilder erzeuge oder eben total überbelichtet. Wenn ich genau dieselben Einstellungen wähle wie meine Fotografenfreundin, werden meine Bilder doch nie so scharf wie ihre. In erster Linie fotografiere ich Wildtiere...auch bei der Vogelfotografie...sobald ich reinzoome ins Bild sind die Ränder der Tiere immer schwammig oder das Fell ebenso. Mit meiner Olympus konnte man die einzelnen Haare gut sehen und das Rauschen war auch nicht so stark vorhanden... Bei der Landschaftsfotografie ist mir aufgefallen, dass die Nikon z.B. Risse in Felsen etc. nie so genau abbildet wie meine Olympus es getan hat. Bei der Olympus konnte ich ins Bild reinzoomen und Details erkennen....die Nikon erzeugt nur Rauschen und unscharfe Linien.

Falls ihr mehr Infos oder Fotos wollt (habe heute mit der Kamera etwas rumgespielt und von einem Fischerboot das etwas weiter weg war mehrere Aufnahmen gemacht und die Settings verändert), sagt gerne bescheid.


PS: Ich versuche immer auf den Kopf/die Augen zu fokussieren, halte die Ellenbogen dicht am Körper und versuche bein Drücken des Auslösers nicht zu atmen oder auszuatmen. Wenn möglich, stütze ich meine Arme irgendwo ab, damit ich mehr Stabilität erhalte und nicht wackle. Ich glaube ich habe 39 Fokusmessfelder eingestellt und habe im Autofokus-C fotografiert, falls sich das Tier bewegt. Bilder werden gespeichert im Raw-fine Format, Bildgröße ist L, Weißabgleich automatisch, Belichtungsmessung = Matrixmessung

Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung :)
 

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Bertho

NF-F Premium Mitglied
Willkommen hier. Schauen wir mal, was da zu machen ist.

Du hast mit einem 18-250 Zoom ein Reh aufgenommen ohne die längste Brennweite zu verwenden. Du schreibst „35mm“.
Dann zoomst Du nachträglich in LR in das Bild hinein und wunderst Dich über das grieselige Reh. Hast Du das Reh erst in LR entdeckt?
Du sagst uns nicht, wie klein der gewählte Bildausschnitt ist. Vermutlich sind nur ein paar Pixel übrig geblieben.

Für die 35mm Brennweite sind 1/320 sek. Belichtungszeit natürlich unkritisch. Wenn Deine Ausschnittvergrößerung einer Brennweite vom 500mm entspricht, dann war die Belichtungszeit eben doch zu lang. Die bekannte (nicht für alle Fälle gültige) Faustformel Belichtungszeit = 1/Brennweite basiert auf dem Vollformat (=Kleinbild). Beim DX-Format der D5600 musst Du bei der Brennweite noch den DX-Croppfaktor 1,4 draufschlagen.

Um Dich an die richtigen Ergebnisse heranzuarbeiten, solltest Du alle überflüssigen Störungen vermeiden (wackeliges Boot) und kontrollierte Bedingungen schaffen (Stativ). Nur so findest Du den Weg zu guten Fotos heraus. Wenn die Kamera defekt ist, stellt sich das dann auch heraus.

„Habe heute ... etwas rumgespielt“ motiviert normalerweise wenig sich eine halbe Stunde Zeit für eine Antwort zu nehmen. ;)
 
3 Kommentare
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Das Sigma 18-250/3.5-6.3 hat OS (Anti-Verwackler).
Wenn der nicht ausgeschaltet war, müsste das Foto mit 1/320s sogar bei 250 mm noch scharf geworden sein.
Dass die Freundin mit diesem Objektiv an ihrer D3500 klare Bilder machen kann, weist auf eine Inkompatibilität des Objektives mit der D5600 hin - die ist ja viel neuer als eine D3500.
 
Z
Zimrah kommentierte
Der OS ist eingeschaltet :) Und ich habe die gleichen Probleme mit meinem Tamron150-600mm... Die Freundin bekommt scharfe Bilder und bei mir ist es eine 50/50 Chance
 
Zuletzt bearbeitet:
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Zimrah kommentierte
Verzeih...ich weiss nicht wo die 35mm gestern herkamen. Das Foto wurde bei 250mm aufgenommen. Du hast ja recht ich sollte mit einem Stativ arbeiten, da ich mich der Wildtierfotografie verschrieben habe ist das natürlich schwierig, da Tiere sich viel mehr bewegen als Landschaft etc. aber vllt. muss ich mir da auch einfach mal ein paar Tage Auszeit gönnen und schlichtweg die Kameraeinstellungen in den Griff bekommen und verstehen.

Ich meinte den Ausdruck "rumspielen" übrigens nicht flapsig...es ist halt ein Hobby was für mich in erster Linie mit Spaß verbunden ist...aber natürlich möchte ich schon das Beste Ergebnis erzielen und mich ernsthaft damit beschäftigen.
 

Emc2

Aktives NF Mitglied
Moin,
sorry, ein wenig rumspielen bringt Dich wirklich nicht weiter. Wenn ich mit den Ergebnissen meiner "Knipserei" unzufrieden bin, gehe ich rein akademisch vor. Auf der Grundlage dessen, was ich für mögliche Fehlerquellen oder Lösungsmöglichkeiten halte, verändere ich immer nur einen Faktor und dokumentiere penibel (!), was ich getan habe und schaue mir die Ergebnisse am großen Monitor an. Nur dann habe ich eine reelle Chance, dazuzulernen. Vorzugsweise veranstalte ich diese privaten Tutorials in entspannter Atmoshäre, ich habe also keinen Zeitdruck. Ich will lernen, keine tollen Bilder machen. Für dieses Setting spielt für mich das Bildmotiv unter ästhetischer Perspektive keine Rolle. Ich will ja nur wissen, was passiert, wenn ich an welchen Knöpfchen drehe.
Gruß Emc2
 
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Zimrah kommentierte
Moin moin und danke Emc2. Ich gebe ehrlich zu...da hapert es bei mir. Ich habe mir zwar ein Buch gekauft, dass das Thema Fotografie Schritt für Schritt erklärt...aber dann zieht es mich doch allzuschnell raus in die Natur. Die Idee nur einen Faktor zu verändern ist sehr gut!! Ich habe gestern in etwa 30 Testbilder gemacht...allerdings immer mehrere Parameter (F und ISO) verändert. Die von Dir genannte Methode klingt eher gewinnversprechend.
 

Norb

Aktives NF Mitglied
Hallo,

es wäre hilfreich zu Deinem Ausschnitt des Fotos auch das ganze Foto zu sehen.

Gruß Norbert
 
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Z
Zimrah kommentierte
Hey Norbert, ich habe ein Problem das Bild hochzuladen weil es zu groß ist...
 

seamaster

Sehr aktives Mitglied
Rein von dem Beispielbild könnte man auf zwei Dinge tippen, da die Vegetation im Hintergrund schärfer erscheint:
1) auf Fehlfokus (Backfocus)
2) oder das Hauptmotiv mit dem aktiven AF-Feld nicht erwischt wurde.
Was die korrekte Belichtung angeht - über, probieren und lernen.
 
2 Kommentare
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Zimrah kommentierte
Hey Christoph,
1)Wie könnte ich versehentlich einen Backfocus gemacht haben?
2) Ich bin mir sicher, dass ich dass Fokusfeld auf dem Kopf des Rehs platziert habe.

Vielen Dank für Deine Antwort
 
seamaster
seamaster kommentierte
1) Backfocus ist nicht eine versehentliche Einstellung des Nutzers sondern ein Fehler des Systems Kamera-Objektiv. Dies kann behoben werden entweder durch den Nikon-Support und/oder des Objektivherstellers oder in den Einstellungen der Kamera - hier weiß ich nicht, ob die D5600 dies bietet.
2) Die AF-Felder sind klein und man bewegt sich beim Fotografieren - gerade auf einem Boot - sich sicher sein ist eine Sache, man kann die Daten über ViewNX-i auslesen.
 

cditfurth

NF-F Premium Mitglied
Ich kenne weder Kamera noch Objektiv. Aber es lässt sich leicht herausfinden, ob der Fehler an der Kamera-Objektiv-Kombination liegt oder am Problemfall hinterm Sucher:cool:. Pack das Gerät auf ein Stativ. Fokussiere auf ein Objekt in einem Innenraum mit ausreichend Kontrast (Buchrücken z. B.) bei gutem Licht. Benutze eine Fernauslösung oder den Selbstauslöser (mindestens 2 Sekunden Zeitabstand vom Auslösen). Schalte den Stabi am Objektiv aus (falls es einen hat). Schalte die Spiegelvorauslösung ein (falls die Kamera so was hat; dann musst du zwei Mal auslösen!). Setze den Fokus auf die Kante, wo der Kontrast am stärksten ist (weißer Buchrücken, schwarze Schrift z. B.). Wenn das Bild dann nicht scharf ist, hast du wahrscheinlich ein Problem mit Back- oder Frontfokus. Ich weiß nicht, ob sich das in der Kamera regeln lässt (bei meiner D500 lässt sich sowas justieren). Wenn nicht, bring die Kombi zum Nikon-Fachhändler und bitte um eine Kalibrierung des Objektivs mit der Kamera. Bei deiner Oly kann es dieses Problem systembedingt nicht geben, andere schon.
 
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Zimrah kommentierte
Vielen Dank für den Tipp! Soll ich da auch einen gewissen Abstand einhalten? Ich empfinde in erster Linie, dass Motive die sich weiter weg befinden ein Problem mit der Schärfe haben.

Könnte ich auch Vergleichsbilder mit der Olympus und er Nikon erstellen...würde das weiterhelfen oder eher nicht?
 
cditfurth
cditfurth kommentierte
Drinnen wirst du nicht unendlich Platz haben. Nutze, was du hast. Versuch auch unterschiedliche Brennweiten am Zoom. Ich teste Objektive an meiner Bürotür mit einem Testchart. Abstand zwei bis drei Meter. Bis 90 mm Brennweite reicht das. Im Gegensatz zu anderen hier bestreite ich, dass Olys schärfere Bilder liefern. Ich hatte einige zwischen der E-PL5 und der EM1 Mark II. Wie scharf Bilder werden, hängt bei modernen Digitalkameras hauptsächlich vom Objektiv ab. Wenn ich unscharfe Bilder habe, liegt das fast immer daran, dass ich die Belichtungszeit nicht verkürzt habe. Gerade bei Tieren. Die scheinen ruhig zu stehen, aber sie erzeugen pausenlos kleinste Bewegungen. Bevor du irgendwas anderes versuchst, beherzige meinen Tipp. Wenn du so scharfe Bilder kriegst, such den Fehler woanders. Wenn die Bilder unscharf sind, geh zum Nikon-Händler. Ob deine Oly schärfere Bilder macht, ist hier erst mal egal. Wenn nach dem Test immer noch, liegt es vielleicht am Objektiv (Oly baut sehr gute Objektive.). Lass dich nicht verrückt machen. Mach den Test, und du siehst weiter.
 

dembi64

NF-F Premium Mitglied
ich denke mal da sind viele "Probleme" im Spiel. An eine defekt der Kamera glaube ich nicht. Zu aller erst behaupte ich mal dass die Olympus das Bild nicht besser gemacht hätte. Ich kenne die EM-10II da ich selbst eine habe. Warum kann sie es nicht besser ? zuerst mal sehen da die 16MP der Oly. den 24 MP der D5600 gegenüber. Ein so starkes Cropen hättest Du mit der Oly erst gar nicht machen können (wenn ich 50m. Distanz und 35mm Brennweite ausgehe) ohne dass Du jedes Pixel sehen kannst. Des weiteren der erheblich kleinere sensor der Oly was zumindest im Bildrauschen nicht unerheblich ist. Und ja, auch bereits bei 400. Und evtl. wäre da das Objektiv.

Ja, die Oly liefert scheinbar brilliantere und schärfer Bilder ab. Dies liegt jedoch nicht daran dass sie "besser" ist, sondern daran dass die Kamerasoftware stärker eingreift als die der Nikon.

Somit wäre meine Frage, Wie ist an der Nikon die Picture-Control Einstellung ? Da gibt es ja einige Möglichkeiten und jede liefert ein anderes Bild. Je nach Auswahl greift die Kamerasoftware mehr oder weniger ins Bild ein. Gut, nun ist ein RAW immer ein RAW, aber das darin befindliche JPG wird halt entsprechend anders entwickelt und somit anders angezeigt. Einfach mal in einem Testaufbau unter identischen Bedingungen spielen und ausprobieren.
Eine "optimale" Einstellung gibt es da übrigens nicht. Die kann je nach Motiv und Aufnahmesitation mal besser oder schlechter sein. Vorteil im RAW, eine Änderung ist jedereit möglich, im JPG nicht mehr.

Wenn ich mir das eingestellte Bild anschaue kann ich sagen, es ist falsch fokusiert. Der Hintergrund ist scharf und der Braten unscharf. Ein Backfokus wurde bereits erwähnt, oder aber der AF-Sensor hat schlicht den Hintergrund angemessen. Bei einer Brennweite von 35mm und 50m. Distanz ist Punkt- bzw. Augengenaues fokusieren fast nicht mehr möglich. Ein schließen (nicht öffnen) der Blende hätte eine größere Scharfentiefe zur Folge gehabt und evtl. den Fokus "gerettet" sofern der Abstand zum Hintergrund nicht zu groß ist - Stichwort Hyperfokale Distanz.

Ob die D3500 es tatsächlich besser gemacht hat müsste man in einem 1:1 Vergleich überprüfen. D.H. gleiches Objektiv, gleiches Licht, gleiche Kameraeinstellung usw. Aber vielleicht stellst Du einfach mal das Originalbild incl. Exif-Daten und unbeschnitten ein. Evtl. lassen sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen.
 
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Zimrah kommentierte
Zitat: Somit wäre meine Frage, Wie ist an der Nikon die Picture-Control Einstellung ?
Antwort: Was meinst Du damit? Wo finde ich die Informationen die Du benötigst? Ich weiss leider nicht, was die Picture-Control Einstellungen sind.

Es waren 250mm und ungefähr 50m Distanz, kann auch etwas weniger gewesen sein.

Es ist heute zwar bewölkt, aber vielleicht sollte ich mich mal mit meiner Freundin treffen und dann machen wir die gleichen Bilder mit identischen Settings und ich stelle sie hier rein zum Vergleich? Die Idee hatten wir bereits aber sind noch nicht dazu gekommen :)

Vielen Dank für Deine Antwort!
 
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Steinkreis

Sehr aktives Mitglied
Lade dir mal von der Nikonseite ViewNX-i runter. Kostet nix. CaptureNX-D würde ich dann mit runterladen. In ViewNX-i aktivierst du den Reiter Fokusfeld. Dann zeigt dir das Programm das/die Fokusfelder, die bei deinem Bild aktiv waren. Wenn Bock unscharf und im Fokusfeld stimmt was nicht. Dann aktivier mal in der Kamera die Einzelfeld-AF-Messung und leg das aktive AF-Feld auf ein markantes Ziel. und lös aus. Wenn das Ziel auf deinem Foto scharf und auch von dem roten Rechteck im Programm unterlegt ist, liegt kein Fehler der Kamera vor.
 
2 Kommentare
Z
Zimrah kommentierte
Bei meiner Nikon D5600 sehe ich im Übrigen nicht die Fokusfelder im Sucher (wie bei der 3500) sondern nur ein kleines schwarzes Feld welches ich bewegen kann. Habe gestern in den Einstellungen gesucht ob ich die Fokusfelder in den Sucher bekomme aber Fehlanzeige...

Ich habe auch kein rotes Rechteck.
 
S
Steinkreis kommentierte
Das kleine, bewegliche schwarze Feld ist das aktive AF-Feld. Das rote Rechteck siehst du im Programm am PC.
 

Zimrah

Unterstützendes Mitglied
Vielen Dank für die Antworten.

Vorab: Ich habe mir die Details der aufnahme heute nochmal angesehen, das Bild wurde bei 250mm Brennweite und nicht 35mm Brennweite aufgenommen. Die Originaldatei ist zu groß um sie hier anzuhängen...irgendwelche Ideen wie ich das Problem beheben kann?

Wo erkenne ich denn wie viel ich gecropt habe?
 
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häuschen
häuschen kommentierte
Na, Du musst das Bild schon auf 1100 Pixel Breite verkleinern, bevor Du es einstellst.
 

#Motivklingel#

Sehr aktives Mitglied
Jede Festbrennweite ist einem Zoom überlegen , selbst in der xxxx Euro Klasse.
Und so ein 'Billigheimser' Zoom , erwarte keine Rattenschärfe.

Um zu Testen wie 'gut' Dein Zoom ist : Cam auf Stativ , Zeitauslöser und mit Live-View Fotos machen.
 
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Wölkchen

NF-F Premium Mitglied
Die Originaldatei ist zu groß um sie hier anzuhängen...irgendwelche Ideen wie ich das Problem beheben kann?
Hier ,eine Kurzanleitung zum Bilder Hochladen.

Und noch eine Anleitung zu den Einstellungen Deiner Kamera.:)
 
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Zimrah kommentierte
Vielen lieben Dank Wölkchen, sehr hilfreich!! :)
 

Tom#2

NF-F Premium Mitglied
Hey Christoph,
1)Wie könnte ich versehentlich einen Backfocus gemacht haben?
2) Ich bin mir sicher, dass ich dass Fokusfeld auf dem Kopf des Rehs platziert habe.

Vielen Dank für Deine Antwort
Frage:
Hast du die Cam auf Schärfe Prirität oder auf Auslöse Priorität stehen, findest du irgenwo in den Tiefen des Menues
Nennt sich Priorität bei Autofocus
 
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Z
Zimrah kommentierte
Ich habe die von Dir genannte Einstellung gestern bei meinen Selbstversuchen von Schärfepriorität auf Auslösepriorität umgestellt... Bei dem Bild war die Einstellung glaube ich auf Auslösepriorität.

Das Ergebnis war m.E. aber nicht großartig anders als zu meinen bisherigen Erfahrungen mit der Kamera.
 

Zimrah

Unterstützendes Mitglied
Hey ihr Lieben,

ich habe eine Gallerie angelegt und das ungecropte Foto des Beispielbildes dort hochgeladen. Der Link dazu ist hier:

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Aufgrund der Zeitverschiebung von Kanada kann ich nicht immer gleich antworten, wollte dies der Höflichkeit halber mitteilen :) Ich bin über jeden Beitrag hilfreich der mich bei der Problemlösung unterstützt!
 
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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Das SIGMA 18-250/3.5-6.3 OS hatte ich an einer D7100 und war von seiner Abbildungsleistung bei Offenblende auch nicht so recht überzeugt.
Grundsätzlich würde ich nicht mit der grünen Vollautomatik sondern mit Zeitautomatik plus Blendenvorwahl fotografieren und die Blende auf f/8 einstellen, das kommt auch der Abbildungsleistung bei den kurzen Brennweiten zugute.
Und die ISO auf Automatik!

Dein Foto zeigt aber auch einen leichten Backfokus - der Baumstamm hinter+über dem deer erscheint etwas schärfer.

Bei dem Verschieben des AF-Messfeldes aus der Bildmitte (Kreuz-Sensor) nach unten "auf das Auge des deers" wurde vermutlich ein Linien-Sensor gewählt, der mit solch kleinen eher runden Kontrastflächen wie ein schwarzes Auge in einem braunen Gesicht überfordert ist.
Hier wäre es besser gewesen, mit dem mittleren Fokusfeld und AF-S (nicht AF-C) auf den Kopf des deers zu fokussieren und dann bei halb gedrücktem Auslöser die Kamera etwas nach oben zu ziehen vor dem Auslösen.
 
3 Kommentare
Z
Zimrah kommentierte
Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Das werde ich gleich morgen mal ausprobieren :) Welches Objektiv wäre denn empfehlenswert vor allem für Wildtierfotografie? Ich hatte mir das 18-250mm gewünscht, da es natürlich auf meiner Reise sehr praktisch war und einen großen Bereich abdeckt...aber verwackelte oder starkes Bildrauschen ist dann aber nicht so toll und eventuell würde ich dann künftig doch in ein anderes Objektiv investieren wollen.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Ich hatte mir nach dem (gebraucht gekauften) Sigma 18-250/3.5-6.3 ein Tamron 16-300/3.5-6.3 neu (über 500 €) gekauft.
Das hat mich an der D7100 sehr überzeugt als "immer drauf" - Zoom für Reisen.
 
Z
Zimrah kommentierte
Heute bin ich mit den von Dir beschribenen Einstellungen losgezogen: d.h. Zeitautomatik, Blende auf F7.1 und F8 und ISO Automatik. Habe dieses Mal auch mit Af-S fotografiert und das Ergebnis lade ich gleich mal in meine Galerie hoch...es war fuer mich absolut nicht zufriedenstellend. Dieses Mal habe ich auch von festem Grund aus fotografiert und darauf geachtet meine Arme abzustuetzen (kein Objektiv da wir zu Fuss unterwegs waren und mein Tripod zu schwer ist). Vielleicht kannst Du Dir das Bild auch nochmal ansehen? Danke fuer den Tipp mit dem Tamron Objektiv!
 

Zimrah

Unterstützendes Mitglied
Ich habe mir den Rat von @Beuteltier zur Kenntnis genommen und meine Settings wie folgt angepasst:

Zeitautomatik plus Blendenvorwahl und die Blende auf f/7.1
sowie die ISO auf Automatik

Das Ergebnis habe ich in meiner Galerie hochgeladen. Was meint ihr? Ist es normal, dass das Bild so ausgeblichen wirkt? Mir ist bei kleinen Tieren aufgefallen dass die Ränder nie ganz klar abgebildet werden und auch das Fell sieht eher verwischt aus. Auch bei größeren Tieren (Bären, Adlern) ist das Fell bzw. die Federn immer etwas verwaschen.

Ich befürchte nur, dass ich mit dieser Einstellung Vögel beim Flug bzw. Wegfliegen nicht richtig ablichten kann, da Zeitautomatik sich manchmal eher im unteren Rahmen befindet und dann Bewegungen nicht richtig ablichtet.

Ich habe dann auch nochmal eine Fahne auf einem Golfkurs aufgenommen und hier habe ich überhaupt kein befriedigendes Ergebnis erhalten. Dort habe ich mit manuellen Einstellungen gearbeitet.

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Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Das erste Foto (squirrel) wurde mit ISO 1250 aufgenommen und das zweite (falcon oder buzzard) mit ISO 1000, was durch die nötige Entrauschung unschärfer wirkt,
außerdem steht die Kamera auf Matrix-Belichtungsmessung mit Belichtungskorrektur plus 0,67 LW!
 

Zimrah

Unterstützendes Mitglied
Hier die Golfflagge...habe direkt darauf fokussiert und beim reinzoomen sieht man deutlich, der sich bewegende Gegenstand ist nicht scharf abgebildet.

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Christoph Blümer

NF-F Premium Mitglied
Ich empfehle Dir vor dem etwas planlos wirkenden Rumprobieren, ohne anscheinend die Auswirkungen der Einstellungen richtig zu verstehen, mal einen Basiskurs Fotografie für das Verständnis der essentiellen Parameter. Das sehr schöne Online-Kompendium kann Dir dabei nützlich sein.
 
1 Kommentar
Z
Zimrah kommentierte
Vielen Dank Christoph
 

Emc2

Aktives NF Mitglied
Ich empfehle Dir vor dem etwas planlos wirkenden Rumprobieren, ohne anscheinend die Auswirkungen der Einstellungen richtig zu verstehen, mal einen Basiskurs Fotografie für das Verständnis der essentiellen Parameter. Das sehr schöne Online-Kompendium kann Dir dabei nützlich sein.
Moin,
womit sich der Kreis zu meinem Beitrag vom 19.05.20 schließt... Für mich stellt sich die Frage: Wo kann man lernen lassen, um etwas zu kapieren?
Gruß Emc2
 
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adventure

Sehr aktives Mitglied
Abgesehen davon, dass ich Christoph beipflichten kann, erwartest du von dem Objektiv einfach zuviel. Da fehlt einfach eine Menge Glas um deine Ansprüche zu befriedigen. Nicht umsonst ist das Objektiv auch recht günstig.
 
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