Ohne.
Eure Mühe, Zeit und 'Mitwirkung' weiß ich sehr zu schätzen. Wert nämlich.
Ein für mich wieder außerordentlich spannender Thread, Eure Anmerkungen sind Gold wert. Ganz groß, vielen Dank dafür.
Mal zwischendurch und aus meiner Sicht ...
Hauptlinie ...
. Zum Abschluß meines Fließtextes noch eine vollständig nachbearbeitete Bildversion (Saffetti würde zum vermeintlichen Selbstschutz vielleicht noch "quick & dirty" anmerken, aber darum soll's nicht gehen
), die ich bildgestalterisch als Mainstream-Variante meiner Bildidee zum Aufnahmezeitpunkt ansehen würde.
Macht Euch selbst (m)ein Bild dazu:
Ohne.
Eure Mühe, Zeit und 'Mitwirkung' weiß ich sehr zu schätzen. Wert nämlich.
Mal zwischendurch und aus meiner Sicht ...
Hauptlinie ...
Bass überrascht war ich, daß mit Aus- und Beschnitt so deutliche 'Nicht-Übereinstimmung' zutage trat. War ich selbst doch zum Startzeitpunkt der Meinung, daß diese echte Beiläufigkeit, die das Bild für mich ausstrahlt, in genau diesem Schnitt mit recht banaler Straßenumgebung hervorragend wirkt. Und daß diese Bildaussage auch (oder insbeondere?) die angeschnittenen Straßenbestandteile am Bildrand oben gut "tragen" kann.
Die Mutmaßung von Wolfer, daß es sich um einen Schnappschuß handeln könnte, fand ich besonders attraktiv. :up: Habe ich doch zunächst einige Bilder ausschließlich von Treppe und Geländer aufgenommen, dann begann ich mit Schärfespielereien - und *hopp*, da sah ich den Fußgänger kommen - und wartete ab, bis es im Sucher "paßte", wie ich es als richtig fühlte. Insofern habe ich mich über diese geschilderte Bildwirkung sehr gefreut.
Kurz zuvor habe ich bei zwei anderen Spaziergängerchen, die von rechts kamen übrigens nicht abgedrückt - es wirkte auf mich wie glatter Mainstream, nicht das, was ich suchte.
Die Komposition ist unausgewogen. Das emfand, empfinde und *beabsichtige* ich so. Hocherfreut war ich, daß es beinahe ad hoc so von Euch wahrgenommen wurde - ... ... - und beinahe im gleichen Maße 'enttäuscht', daß dies in Wirkung überwiegend als negativ empfunden wurde.
Ich empfinde beim Betrachten ein Spannungsfeld, aufgebaut durch die flächigen Bereiche, getragen vom Treppengeländer, das in die "falsche Ecke" ins Bild hineinführt und der Steintreppe drunter - und "gezündet" vom Fußgänger, der in den großen freien Bereich hineinzulaufen im Begriff ist.
Ich empfand übrigens auch die Straße, die, aus dem Bildhintergrund kommend, in gerade die 'andere' Richtung und somit in die Laufrichtung des Fußgängers führt, als spannenden neuen Aspekt. Auch hier - Überraschung für mich, daß es mehrfach als "verwirrende Linienführung" wahrgenommen würde. Das hatte ich so weder vorhergesehen, noch beabsichtigt.
Das "hakelige" Auge-Durchs-Bild-Laufenlassen empfinde ich übrigens genauso. Das Geländer längs, bis hin zum Schärfepunkt - und dann ... ... erstmal ein zweites Mal schauen ... und dem Fußgänger folgen.
So ging's mir. Und das machte und macht es für mich interessant.
Nebengeräusche ...Die Mutmaßung von Wolfer, daß es sich um einen Schnappschuß handeln könnte, fand ich besonders attraktiv. :up: Habe ich doch zunächst einige Bilder ausschließlich von Treppe und Geländer aufgenommen, dann begann ich mit Schärfespielereien - und *hopp*, da sah ich den Fußgänger kommen - und wartete ab, bis es im Sucher "paßte", wie ich es als richtig fühlte. Insofern habe ich mich über diese geschilderte Bildwirkung sehr gefreut.
Kurz zuvor habe ich bei zwei anderen Spaziergängerchen, die von rechts kamen übrigens nicht abgedrückt - es wirkte auf mich wie glatter Mainstream, nicht das, was ich suchte.
Die Komposition ist unausgewogen. Das emfand, empfinde und *beabsichtige* ich so. Hocherfreut war ich, daß es beinahe ad hoc so von Euch wahrgenommen wurde - ... ... - und beinahe im gleichen Maße 'enttäuscht', daß dies in Wirkung überwiegend als negativ empfunden wurde.
Ich empfinde beim Betrachten ein Spannungsfeld, aufgebaut durch die flächigen Bereiche, getragen vom Treppengeländer, das in die "falsche Ecke" ins Bild hineinführt und der Steintreppe drunter - und "gezündet" vom Fußgänger, der in den großen freien Bereich hineinzulaufen im Begriff ist.
Ich empfand übrigens auch die Straße, die, aus dem Bildhintergrund kommend, in gerade die 'andere' Richtung und somit in die Laufrichtung des Fußgängers führt, als spannenden neuen Aspekt. Auch hier - Überraschung für mich, daß es mehrfach als "verwirrende Linienführung" wahrgenommen würde. Das hatte ich so weder vorhergesehen, noch beabsichtigt.
Das "hakelige" Auge-Durchs-Bild-Laufenlassen empfinde ich übrigens genauso. Das Geländer längs, bis hin zum Schärfepunkt - und dann ... ... erstmal ein zweites Mal schauen ... und dem Fußgänger folgen.
So ging's mir. Und das machte und macht es für mich interessant.
Die Assoziation "Ötzi" kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. Das hat mich echt amüsiert. Muß am, in Würde ergrauten, Haupthaarschopfe des alteren Herren liegen, der behende die Straße entlangschritt. Also sowas.
Ganz großartig & von daher nochmal explizit mit Dank zu belegen
, finde ich, wie konkret, deutlich und an der Sache und Fragestellung längs Ihr Eure Kommentare für mich formuliert habt. DANKE.
Ach vielleicht noch 'n Satz zu den Titeln, Bezeichnungen, Namen: Ich bin, wie einige vielleicht wissen, einer angenehmen, gerne auch "gestalterisch verzwickten", Nutzung der Sprache sehr zugeneigt - und insofern haben für mich tatsächlich Titel und/oder Texte oder Bezeichnungen/Benennungen zu Bildern durchaus Relevanz, die mich stets auch sehr direkt mit beeinflußt. Dies meine ich ganz grundsätzlich aber auch generell im Leben (und somit auch hier im Forum natürlich) zu beobachten. Unsere Sprache ist ein gewaltiges Werkzeug, wie ich meine, und insofern auch (leider?) geeignet, immense Vorprägungen oder eben Erwartungshaltungen zu erzeugen ...
Sorry für soviel Textgedöns ... hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich kürzer gefaßt, Ihr wißt ja ... Ganz großartig & von daher nochmal explizit mit Dank zu belegen
Ach vielleicht noch 'n Satz zu den Titeln, Bezeichnungen, Namen: Ich bin, wie einige vielleicht wissen, einer angenehmen, gerne auch "gestalterisch verzwickten", Nutzung der Sprache sehr zugeneigt - und insofern haben für mich tatsächlich Titel und/oder Texte oder Bezeichnungen/Benennungen zu Bildern durchaus Relevanz, die mich stets auch sehr direkt mit beeinflußt. Dies meine ich ganz grundsätzlich aber auch generell im Leben (und somit auch hier im Forum natürlich) zu beobachten. Unsere Sprache ist ein gewaltiges Werkzeug, wie ich meine, und insofern auch (leider?) geeignet, immense Vorprägungen oder eben Erwartungshaltungen zu erzeugen ...
Macht Euch selbst (m)ein Bild dazu:
Ohne.
?!
