Guten Morgen allerseits,
meinen Nachbarn Klaus kennen einige von euch ja schon, Freitag nachmittag traf ich ihn auf der Straße und er erzählte mir, daß er mit seiner Band am Sonnabend in der "Grete" (=Kulturverein Margarethenstraße) spiele, "alles so wie sonst, nur ein paar neue Stücke".
Die Grete ist eine ziemlich lausige Kaschemme am Rande des Schanzenviertels, sozusagen ein letztes Refugium der Einheimischen, seitdem "die Schanze" hip und trendy geworden ist, jeder kennt hier jeden, echte Narbarschaft sozusagen, um irgendwelche Schank-Konzessionen zu umgehen ist das ganze als "Kulturverein" getarnt, ergo findet gelegentlich mal eine Lesung oder eben ein Konzert statt. Leider ist die Grete aus fotografischer Sicht absolut unterirdisch, spasseshalber hab ich mir doch mal die Minimalausrüstung in die Jackentasche gesteckt um die "Klaus-Puckhaber-Band" zu verewigen.
Klaus am Flügelhorn
Entgegen seiner Aussage "alles wie sonst" hatte er einen Percussionisten dabei, die Arrangements waren entsprechend "Conga-und-drum-lastig", etwa so wie die der "Afro-Cuban-Boys" auf der Blakey-Platte "Les Liaisons dangereuses".
Dann noch die "normale" Band:
Sicherlich alles keine fotografischen Highlights, aber ich denke, ein wenig Atmosphäre kommt rüber.
lg
Axel