Aktuelle Bild Verwaltung - welches Programm???

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It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Photoshop elements ist auch wunderbar, kostet ca. 50 €, ist sehr leistungsfähig in der Bildbearbeitung ( wird gerne unterschätzt), die Bildgestaltung ist ebenfalls sehr gut
 
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Bildverwaltungsprogramme gibt es eigentlich wie Sand am Meer,
gute Programme gibt es leider kaum - scheinbar will niemand seine Bilder ernsthaft verwalten.

Wer seine NEF-Files als Original ansieht, und diese verwalten will (inkl. IPTC-Tags), der hat kaum eine wirklich große Auswahl.

Neben iMatch und iView (oder seinen Nachfolgern) kommt eigentlich nur mehr Photo Mechanic wirklich gut mit NEFs zurecht, dem fehlt aber leider eine schnelle Suche über Datenbank.

ACDSee hat Jahrzehnte benötigt, um IPTC Support zu bekommen, und hat jetzt sehr viel aufzuholen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Unicode bei ACDSee zufriedenstellend funktioniert.

Weiters verlange ich von so einem Programm, dass es NEF+JPEG als Buddy-Files betrachten kann, das ist leider auch nicht selbstverständlich. Oft sind nicht einmal Labels und Bewertungen untereinander kompatibel, das konnte sogar ViewNX und CNX bis zu deren Tod sehr gut.

Nachdem dann sogar GIMP nicht mit JPEGs richtig umgehen konnte (hat teilweise Metadaten zerstört) habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass es SW-Entwickler noch in diesem Jahrhundert schaffen, ein richtig gutes Programm zum Thema Fotografie auf den Markt zu bringen.

Zoner Photo Studio macht sehr vieles richtig, ist aber auch nicht wirklich spitze. (kein Staking, mühsame TAG-Suche, inkompatible Labels)

IDimager ist auch noch einen Blick wert. Es schreibt die IPTC-Daten zwar nicht ins NEF zurück, aber in Sidecar Files (natürlich nicht kompatibel zu CNX-D, aber wenigstens kompatibel zu allen anderen Programmen)

Daminion gibt es zwar nur auf englisch, es kommt aber sehr gut mit NEFs zurecht, und ist für kleine Bildbestände sogar kostenlos.

Wenn Adobe weiterhin Interesse gezeigt hätte, SW zu verkaufen, wäre meine Empfehlung heute klar für deren Produkte ausgefallen.

Als Alternative würde ich derzeit raten, mal mit dem Programmierer von iMatch Kontakt aufzunehmen. Er antwortet meist sehr rasch und ist für gute Verbesserungs-Ideen oft zu gewinnen.

Walter
 
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Nee einen MAC hab ich nicht. Bin alter eingefleischter PC-User und habe ne Pixelstation zu Hause.
ACDsee hatte ich nach start des Threads kurz getestet und die Darstellung der Tiff´s hat mir einfach zu lange gedauert.

Jetzt habe ich das nochmal zum Test aufgespielt, wil ich dachte, es würde sich inzwischen was geändert haben oder ich müßte nur mal genauer nach den richtigen Einstellungen suchen oder sowas...

Aber bisher sieht es so aus, als ob die ultralangsame Tiff-Renderung immer noch dabei ist. Habe das Thema aber genauer beschrieben im Support-Bereich zu der Software hier im Forum gepostet.
Wenn man das nicht abstellen kann, ist das schonmal das k.o. für diese Software.......

Tendiere mehr und mehr dazu die Bildverwaltung sein zu lassen und das ganze per Ordnerstruktur zu machen....

LG
Sascha
 
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Die schleppend langsame TIFF-Anzeige scheint schon seit mehreren Programmgenerationen ein Ärgernis zu sein, ohne dass ACDSee nachgebesseert hätte.

Ein Umstieg von Capture One Pro auf Lightroom in der RAW-Enwtwicklung um eine integrierte Gesamtlösung zu haben kommt nicht in Frage?
 
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Nee Umstieg ist eigentlich nicht geplant.

Aber mal im Ernst. bei dem ganzen Geteste geht mir mehr und mehr der Gedanke durch den Kopf, ob es denn wirklich eine softwarebasierte Verwaltung sein soll.

Auf keinen Fall will ich jetzt eine Sinn oder Unsinn debatte lostreten, die gibt es zu dem Thema schon genug.
Aber einen Gedanken möchte ich doch loswerden.

Wenn man mit viel Mühe eine Datenbank pflegt, hat man wenn das Programm gut funzt und einigermaßen Intuitiv bedienbar ist u.U. ein Super Suchtool!!! Schmiert aus irgendeinem Grund mal die Datenbank irreperabel ab, geht das Spiel schon damit los, daß man alle Bilder erstmal neu importieren darf und wenn es richtig dumm kommt, sind die ganzen Verschlagwortungen im Eimer.
Aber es kann auch passieren, daß der Suport für das Produkt eingestellt wird oder das Programm welches man verwendet von Version zu Version schlechter und schlechter läuft. Und wer weiß schon ob man so eine Datenbank die man schon über ganz lange Zeit 10Jahre und länger vor sich hinpflegt immer weiter nutzen kann. Vielleicht gibt es irgendwann einen grundsätzlichen Systemwechsel und alte Datenbanken können dann nicht mehr ordentlich verarbeitet werden oder bei der Übernahme in ein moderneres Datenbanksystem geht etwas schief oder oder oder...

Ist also der Wert den ich durch Filterfunkionen die erst durch eine Verschlagwortung ermöglicht wird den ganzen Aufwand wirklich wert, nicht zuletzt wenn man dann mal die relative Gefahr dagegenhält, daß die Datenbank aus irgendeinem Grund nicht ewig weitergeführt werden kann und man dann u.U. jahrelange Arbeit bei der Verschlagwortung, Rating und Labeling noch mal von vorne machen darf

Die Computer Strukturen mit Ordnerhirarchien (Ordner<Unterordner) und auch die Funktionalität von Verknüpfungen, die nur auf ein Zielobjekt verweisen dürfte wohl, da es sich um grundlegende Computersystemstruktur handelt immerhin eine ziemlich verlässliche Konstante sein und erstmal bleiben.

So kommt man dann doch nicht umhin zugeben zu müssen, daß eine Bildverwaltung, die auf einer durchdachten Hirarchie von physischen Ordnern aufgebaut ist mindestens eine Überlegung wert ist...

Gruß
Sascha
 
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Konsequent weitergedacht, ist es denn überhaupt wert? Die Kosten für die Ausrüstung, vertane Zeit, Frustration über misslungene Fotos? Wenn man dann die relative Gefahr dagegenhält dass die Fotos irgendwann nicht mehr lesbar sind? Festplatten den Geist aufgeben? Sich gar niemand mehr für die Fotos interessiert?
 
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So kommt man dann doch nicht umhin zugeben zu müssen, daß eine Bildverwaltung, die auf einer durchdachten Hirarchie von physischen Ordnern aufgebaut ist mindestens eine Überlegung wert ist...

Gruß
Sascha

Hi Sascha,

100% Zustimmung. Aber übersiehst du evtl., dass auch die datenbankbasierte Verwaltung darunter eine filesystembasierte Ablage erfordert?
Also geht beides und sollte m. E. Beides gut durchdacht sein.
Die Ordnerstruktur hilft, Bilder auch mit alternativer Software zu bearbeiten, Backups zu verwalten, etc.
Die Datenbank hilft, thematische Sammlungen zu erstellen, virtuelle Kopien für alternative Bearbeitungen zu nutzen, Bewertungssysteme zu erlauben und eben die Verschlagwortung.
So mache ich es. Die Ordnerstruktur hat bei mir diverse Software überdauert, heute nutze ich neben Lightroom noch picasa zum schnellen Browsen oder Upload in Google+ und selten noch Fixfoto für bestimmte perspektivische Korrekturen. Dann habe ich ab und zu Bedarf für HDR und Panoramen (die in meinem ollen 5er Lightroom noch fehlen).
Und zu guter Letzt wollen mobile Geräte die jpgs vom NAS auch finden
Da würde mir eine chaotische, allein datenbankbasierte Verwaltung wenig nützen.
 
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Zumal auch beim Einsatz datenbankbasierter Lösungen die Empfehlung lautet, eine sinnvolle Ordnerhierarchie für die Ablage der Bilder zu verwenden.

So wie es sinnvoll sein kann, irgendwann mal von den wirklich gelungenen NEFs "Abzüge " in einem dauerhafteren Archivformat wie TIF oder halt JPG abzulegen.

Mit einer guten Backup-Strategie können einem dann eigentlich weder Software-Abkündigungen, noch Hardware-Defekte allzu viel Kopfschmerzen bereiten.

Wenn ich mich nur selbst an all die guten Vorsätze halten würde...
 
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P.S. Stichwort NAS. Soweit ich weiß, haben leider gerade die DB-Lösungen - voran LR - mit NAS ein wenig Probleme. Wie sind da eure Erfahrungen? Ich überlege, auf eine NAS-Lösung zu wechseln. Danke.
 
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Soweit ich weiß, haben leider gerade die DB-Lösungen - voran LR - mit NAS ein wenig Probleme.

Hi,

da du NAS als Laufwerke einbinden kannst (ich kenne es nur für Windows), kannst du es auch mit LR nutzen.
Ob das sinnvoll ist, hängt von deiner Anbindung ans NAS ab. Ist die schnell und latenzarm, kann das gut funktionieren.
Die von dir beschriebenen Probleme hängen, so wie ich die Diskussion verfolgt habe, meist daran, dass Fotografen die LR Datenbank zentralisieren und von mehreren Geräten darauf zugreifen wollen. DAS funktioniert nicht vernünftig, da LR nicht multiuserfähig ist. Da lässt sich tricksen, ist aber eher mühselig.

Weil du nach Erfahrung fragst: ich habe meine LR DB und alle Fotos immer auf einer internen Festplatte, mache aber auch eine vollständige Kopie auf das NAS.
Die interne Festplatte dient der Verwaltung und Bearbeitung. Der NAS Zugriff dient im Wesentlichen dem JPG Zugriff für alle mobilen Geräte + Fernseher. Habe so aber auch, wenn mal notwendig, die NEF Dateien im Zugriff.
Welche Zugriffsmöglichkeiten das NAS bieten soll, sowohl über LAN als auch über WLAN oder nach extern ins Internet, mag ein Entscheidungskriterium für den Hersteller des NAS sein.
 
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Deshalb einfach die Standardisierten IPTC dafür nutzen, mit denen kann nicht nur jedes Programm etwas anfangen, sondern auch die Systemsuche findet Dateien über den IPTC Inhalt und ob man nun beim Filter "if Keyword is... " oder "if Field contains ..." eingibt sollte sich gleich bleiben.
Darüber hinaus ist natürlich eine Programmunabhängige Speicherung der Daten in einer Ordnerstruktur auch Sinnvoll da es dann relativ egal ist ob das Programm eingestellt wird oder weiter lebt. Einzig die RAW sind ein Problem, JPG oder TIF kein Thema, RAW Bearbeitungsschritte wären aber dahin. Deshalb sollte ein sicheres Archiv auch aus beiden Formaten bestehen.
Aperture konnte damals RAW und JPG zusammenfassen und nur eines der beiden Bilder oder beide anzeigen, bei anderen Programmen kenne ich die Funktion noch nicht.

Capture One z.B. hat keine Probleme meine Ordnerstruktur zu übernehmen und Smart Alben kann ich im Notfall schnell anlegen. Damit ist der Umstieg von Aperture nicht so schwierig... hätte ich bloß damals schon auf JPG + RAW gesetzt. So muss ich jetzt erst mal noch alle Fotos als JPG Exportieren und dafür eine Struktur schaffen, ist eine überschaubare Arbeit aber es ist Arbeit. Und ich bin froh darüber da mir dies die Augen geöffnet hat zu der Überlegung die du jetzt eben auch anstellst.
 
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