Ich habe mit A-DL mehr Bilder "verschossen" als ohne - ist recht unplanbar. A-DL ohne RAW Format zu verwenden ist leichtsinnig.
Recommendation: Abgeschalten lassen.
LG, Andy
Ohne AD-L gibt es aber doch die Garantie für strukturlose, wiesse Wolken am blauen Himmel, auch mit RAW.
Wenn schon ohne AD-L: Bei kontrastreichen Situationen mind. 1 Blende unterbelichten, RAW, nachher alles auser den hellsten Lichtern aufhellen.
Wobei ich die AD-L Methode vorziehn würde. Wenn's nicht so recht planbar ist, einfach eine Belichtungsreihe machen, dafür nur JPEG. Eines ist schon gut.
Mit der S5 Pro hab ich noch 'ne andere Methode, aber die versagt bei den Nikon DSLR ohne RAW Korrektur (zu wenig Reserve in den Lichtern, man müsste wieder zusätzlich unterbelichten). Ich überleg mir, wie viel Zeichnung die dunklen Stellen brauchen.
Schattiger Wald braucht z.B. nur wenig Zeichnung, wenn das Bild sonst auch helle Stellen hat. Wenn das Bild direkt taugen soll, Spotmessung auf den Wald, 3 Blenden unterbelichten. Nur wenn der Kontrast viel zu hoch wird, kommt das auf -4 bis -4.5, braucht dann aber Korrektur im RAW Konverter.
Ähnliche Erfahrungswerte hab ich inzwischen für einige Situationen, ich mess die dunklen Stellen an und überleg mir, wieviele Blenden sie unter Neutralgrau sein sollten. Die S5 Pro hat so viel Reserve in den Lichtern, dass das fast immer geht!