norei schrieb:Wer weiß, was beim Einsatz moderner hochkapazitativer Akkus der limitierende Faktor sein könnte?
StephanHP schrieb:nicht so kräftige (2600 mAh) einzusetzen, sondern solche mit einer Ladungsmenge/Kapazität von max. 2000 mAh zu nehmen, um die nun doch reichlich 13 Jahre alte Elektronik nicht zu sehr zu strapazieren.
xweuf schrieb:Richtig!!
Der Innenwiderstand des Verbrauchers (hier Kameraelektronik) bestimmt den Strom, sprich die mA.
Wenn Du jetzt mehr mAh hast, hält der Akku einfach länger durch.
Du kannst mehr Stunden (h) die mA ziehen
Die Spannung ist die selbe, daher auch der Stromfluss.
I=U/R
I=Strom
U=Spannung
R=(Innen)Widerstand
Gruß
Martin
pulsedriver schrieb:... Ansonsten bin ich inzwischen eher Freund vom MB-20, da ich meist mit Stativ arbeite. Die Verbindung zwischen MB-21 und der F4 wackelt immer :-(
Grüsse,
Sebastian
Die Unterschiede im Innenwiderstand sind allenfalls marginal und haben mit der Kapazität eher zufällig zu tun. Und warum sollte der Motor im Anlaufmoment einen Kurzschluß darstellen? Das tut er schon prinzipiell nicht. Deshalb ist der Ratschlag der Werkstatt vollkommen grundlos. Jeder Akku, sogar ein großer Bleiakku mit 1mOhm Innenwiderstand, wäre geeignet.donauradler schrieb:hallo martin,
grundsätzlich richtig - aber auch der innenwiderstand der akkus ist in diesem zusammenhang wichtig. wenn die (gleichstrom-)motoren im moment des anlaufens für die stromversorgung quasi einen kurzschluß darstellen, liefern akkus mit höherer kapazität einen höheren strom als andere, die einen höheren innenwiderstand besitzen. dieser "anlaufstrom" könnte die elektronik belasten und ursache für den tipp der werkstatt sein.
grüßle!
peter
ChristianS schrieb:Die Unterschiede im Innenwiderstand sind allenfalls marginal und haben mit der Kapazität eher zufällig zu tun. Und warum sollte der Motor im Anlaufmoment einen Kurzschluß darstellen? Das tut er schon prinzipiell nicht. Deshalb ist der Ratschlag der Werkstatt vollkommen grundlos. Jeder Akku, sogar ein großer Bleiakku mit 1mOhm Innenwiderstand, wäre geeignet.
Gruß Christian
norei schrieb:Sorry, verzeiht den OT:
Hallo Sebastian,
da kann ich Dir nur raten, Dir 'mal das Innenleben des Unterteils des MB-21 anzusehen. Bei mir ließ sich dieses Unterteil einmal nur noch mit viel Mühe von der Kamera abnehmen, weil sich in dem Umsetzungsgetriebe der Befestigungsschraube etwas gelockert hatte. Nachdem ich mir Zugang zum Innenleben verschafft hatte (frag' mich jetzt nicht, welche Schrauben genau ich da gelöst habe, das liegt schon einige Jahre zurück), konnte ich alles wieder befestigen und die wesentlichen Verschraubungen mit Loctide sichern. Seither ist Ruhe - und der MB-21 hält die Kamera bombenfest auf dem Stativ.
Gruß Norbert
Ja, das ist Schulphysik. Es würde nur keinem Entwickler jemals einfallen, die Strombegrenzung dem Innenwiderstand des Akkus zu überlassen. Also einer Größe, die nirgendwo spezifiziert ist und die sich ständig ändert. Die Motoren werden ja auch nicht direkt am Akku betrieben, das übernimmt eine Elektronik, die für den korrekten Betriebszustand sorgt. Motoren dieser Größe haben darüberhinaus i.a. einen Innenwiderstand in der Größenordnung zehn Ohm, schon deshalb kann nichts passieren. Ich würde meine Hand ins Feuer legen, daß die F4 elektrisch überhaupt nicht zu überlasten ist, sofern die Spannung der Stromversorgung innerhalb der zulässigen Grenzen bleibt.donauradler schrieb:moin!
warum der gleichstrommotor im moment des anlaufens einen defacto kurzschluß darstellt? weil in diesem moment der stromfluß wegen gänzlichen fehlens der gegen-emk nur durch den ohmschen innenwiderstand des motors, also einen vergleichsweise sehr kleinen widerstand und eben durch den innenwiderstand der stromversorgung definiert wird. wäre ein innenwiderstand im akku nicht vorhanden, wäre der wert des stroms bei einem kurzschluß unendlich groß und die spannung null, was sich nach dem ohmschen gesetz ausschließt.
der innenwiderstand eines akkus mit weniger kapazität ist natürlich größer.
abgesehen davon, wenn es eben nur bedeutet, dass wegen der kleineren kapazität ein hoher strom weniger lang fließen kann, was bauteile die diesen stromfluß aushalten müssen thermisch weniger belastet. ein akku mit größerer kapazität kann eben länger (höheren) strom und/oder länger die nennspannung halten.
der tipp der werkstatt macht also durchaus sinn.
grüßle!
peter
StephanHP schrieb:Grüß Dich Peter,
...
Die Frage des Umstiegs von Akkus auf Batterien stelle ich mir immer wieder, bleibe dann aber bei Akkus. Davon liegen immer genügend geladene bei mir herum. Brauchst bloß zu schauen, wo die Dinger überall eingesetzt werden. Ausser in den Motoren und Griffen der Nikons und Canons, der Griff der D200 frißt sie auch, im Discman, in der Funkmaus und -tastatur, zig Uhren, Transistorradios, Fernbedienungen, GPS, also ohne Ende.
...
Gruß
Stephan
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