AF-S 18-200 VR/3,5-5,6 vs. Sigma APO 50-150/2,8

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Cholera

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Ich hab eine Frage die mich seit einigen Tagen beschäftigt.
Ich wollte bisher mir als Wunschobjektiv für meine D40 die Nikon 18-200 VR besorgen als "immerdrauf-objektiv". (unabhängig davon das es beim tragen ausfahren soll)
Ich habe einfach keine lust auf objektivwechsel...und der bildstabilisator lächelt mich nur an mit einem "kauf mich" :D

Aber ich überlege mir evtl. doch das lichtstarke sigma 50-150/2,8 zu holen.
die kürzere brennweite bis 150 machen mir nichts aus.

was würdet ihr mir raten. mir ist auch klar das die meisten das sigma empfehlen würden wegen der durchgehenden blende von 2,8.

meien frage ist nun nebenbei noch folgende:
man sagt ja lichtstarken objektiven eine bessere schärfe nach? zumal ich das bei den 1,4ern gehört habe.
gehen wir davon aus das es beim sigma nicht anders wäre von seiner guten schärfe...und es immer noch sehr gute bilder macht.

wären im grossen und ganzen bei gleicher blende und brennweite an beiden objektiven das bild (im grossen und ganzen) in der gleichen qualität?

bsp. beide objektive bei 150mm mit blende von bspw. 5,6 oder 11......letztendlich eine blende die beide objektive beherrschen.

.....

eigentlich war ich schon mit dem 18-200 fertig und wollte es haben...nun denke ich ob es doch ein lichstarkes zoom sein soll und nehme das wechseln der objektive in kauf.

für eure antworten danke ich schon jetzt einmal^^
 
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Zu dem Sigma kann ich Dir nichts sagen, aber zu dem Nikon. Ich habe es jetzt seit 2 Monaten als "Immerdrauf". Es genießt in diesem Forum nicht die beste
Reputation. Es ist kein Makro und es verrutscht in der Senkrechten und Waagerechten. Aber es macht absolut tolle Bilder. Lies Dir den Test auf folgenden Link durch:
http://www.kenrockwell.com/nikon/18200.htm. Er hat absolut recht.

Dieses Objektiv deckt einen großen Bereich aller Möglichkeiten ab, eben ein "Immerdrauf".

Ich genieße es, bin allerdings auch nicht so technisch versiert wie einige andere im Forum. Lesestoff hast Du jedenfalls genug, über dieses Objektiv findest Du beinahe zu viel Stoff im Forum.

Servus Harzrock
 
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Cholera schrieb:
was würdet ihr mir raten.
Eigentlich ist doch die Lösung ganz einfach.

Es gibt Situationen, für die das 18-200 VR sehr hilfreich ist. Man ist schnell, flexibel und unauffällig und es hat den VR. Für Urlaub, lange Wanderungen oder Radtouren ist es optimal. Kauf es.

Für wenig Licht, für bessere Leistung im Telebereich, für einen schnelleren AF, für mehr Gestaltungsmöglichkeiten (Freistellen) ist ein 2,8er Telezoom im Vorteil. Kauf es auch.

Wenn beides nicht zugleich geht, dann nacheinander.

Du stellst auch nicht die Frage ob du Hammer oder Säge kaufen sollst.

Grüße
Andreas
 
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also ob der tubus rausfährt oder nicht ist mir piepegal.
meine cam ist immer in der tasche und nie an der trageschlaufe.

ich frage mich auch inwiefern der neue bildstabilisator die lichtschwäche kompensieren würde. die geringere schärfentiefe beim sigma wäre momentan nebensächlickeit.
 
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Also
Ich habe das Sigma 18 -200 und das Tamron 18-200 gehabt das Sigma habe ich nach einer Woche verkauft und das Tamron habe ich immer noch.
Die Qualli bei den Fotos ist das Tamron um längen besser.
getestet habe ich es an einer D50
lg.Lu:dizzy:
 
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Cholera schrieb:
ich frage mich auch inwiefern der neue bildstabilisator die lichtschwäche kompensieren würde. die geringere schärfentiefe beim sigma wäre momentan nebensächlickeit.

Das kann er teilweise. Wenn sich dein Motiv nicht bewegt, dann kannst du es mit dem VR ebenso gut scharf abbilden wie mit einer lichtstarken Optik. Also: Für Sport-Action-Fotos (schnelle Sportarten) hilft dir der VR nicht wirklich, da muss 'ne schnelle Verschlusszeit her. Und die gestalterischen Freiheiten der grossenBlende (wenig Tiefenschärfe), die bietet VR auch nicht. Ist z.B. bei Portraits in freier natur wichtig.

Womit wir wieder beim Thema sind: Was willst du denn damit fotografiern? Ist ja vielleicht noch entscheidender, als ein paar mehr Linien auf die Bildhöhe aufgelöst zu bekommen!


Grüsse,
Sebastian
 
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also das tamron kommt nicht in frage....da ich die d40 habe und nicht jedes mal frei hand fokussieren möchte :D

auf die frage was ich denn damit machen will habe ich mich auch vorbereitet^^....ist ja hier so eine standartfrage.
ich sage es mal so. schnappschüsse in der city, natur etc. gehe ich irgendwo hin *klick* sehe ich etwas lustiges*klick*... gefällt mir irgendwas was meine augen sehen *klick*

ich weiss dumme antwort....aber ich will nur fotografieren:D
keine priorisierung auf portraits, auf bewegten oder unbewegten motiven.
das der vr bewegte objekte auch nicht einfrieren kann ist mir klar.
aber alleine nur die möglichkeit auch bei schlechten lichtbedingugen das bild nicht in die unschärfe zerren zu müssen reizt mich sehr. zumal ich ein stativ nur für langzeitbelichtungen nutzen will.

pulsedriver schrieb:
Und die gestalterischen Freiheiten der grossenBlende (wenig Tiefenschärfe), die bietet VR auch nicht. Ist z.B. bei Portraits in freier natur wichtig.

damit meinst du augen scharf...und bspw. unterm hals wirds langsam unscharf ?

dachte beim lesen erst an das arbeiten der unschärfe vor und hinter dem hauptmotiv, aber das lässt sich ja mit bestimmten brennweiten immer machen
 
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Für hier und da "Klick" ist das 18-200VR genau richtig und optimal. Ich habe es immer dann drauf wenn ich nicht bewust fotografieren gehe sondern spazieren gehe und dabei Motive finde die ich gern fotografieren möchte. Hier eine Landschaft oder ein kitschigen Sonnenuntergang in 18mm und dort sitzt ein Vogel für den die 200mm so gerade eben noch reichen.

Euphorisch begeistert bin ich von dem Objektiv nicht aber es hat eine ganz ordentliche Abbildungsleistung.
 
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Cholera schrieb:
man sagt ja lichtstarken objektiven eine bessere schärfe nach?

2.8er sind i.d.R. auf hohe Offenblendleistungen optimiert und liefern dort ihre besten Ergebnisse, abgeblendet würde ich lichtstarken Objektiven keinen Schärfevorteil beimessen, zumindest ist es bei meinem 2.8/17-55 so.
Zwischen 2.8 und sagen wir mal 5.6-8 ist es sauscharf, weiter abgeblendet sehe ich bezüglich Schärfe keine signifikanten Unterschiede zum 18-70 Kitobjektiv

Markus
 
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Zum herumlaufen und klickklick machen ist es gedacht und geeignet ...



... wie jede moderne Super-Bridge bei viel geringerem Invest auch
 
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Cholera schrieb:
damit meinst du augen scharf...und bspw. unterm hals wirds langsam unscharf ?

dachte beim lesen erst an das arbeiten der unschärfe vor und hinter dem hauptmotiv, aber das lässt sich ja mit bestimmten brennweiten immer machen

Ich meinte schon, den Hintergrund richtig unscharf zu machen. Dafür brauche ich analog mit dem 105mm durchaus mal f/2.8. Das wäre an der DSLR ca. 70mm und f/2 für gleichen Blickwinkel udn Unschärfeeindruck!
Man kann natürlich mit noch mehr Brennweite da was retten. Anderseits: Wenn du neben den Zwecken, für die das 18-200 selber sehr gut ist, an Portrait interessiert bist, nicht aber an Sport (udn anderen Dingne, die sehr schnelle Verschlusszeit brauchen), dann ist das 18-200mm gar nicht so schlecht, wenn man noch ein 50/1.8 oder 85/1.8 für spezielle Portrait Anfoderungen hat.

Grüsse,
Sebastian
 
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spezielle portraitanforderungen hab ich nicht...noch nicht^^

aber momentan würde auch nur das SIGMA 18-50 / 2,8 EX MACRO kompatibel sein bzgl. autofocus wegen meiner d40.

ich denk mal der 18-200 wirds sein. dachte nur das mit dem sigma...damit ich keine "unnötigen" zwischeninvestitionen mache wenn ich mir später sowieso ein lichtstarkes objektiv anschaffe.

aber ich danke euch vielmals für eure hilfreichen beiträge
 
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Hallo zusammen,
habe das 18-200VR ebenfalls und bin zufrieden.Wenn die Optik ganz eingefahren ist,also auf 18mm steht verrutscht bei mir nix,egal wie ich die Kamera halte,hängt meistens am Gurt um die Schulter,also Optik nach unten.
Gruß Guido
 
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im handel habe ich mal auch den 18-200'er-aussteller mal am bajonett gehalten hin und her gerüttelt. bewegt hatte sich da eigentlich auch nix.
deswegen wundern mich die informationen bezüglich des rausfahrens der linse.

aber wird ja wohl richtig sein wenns einige sagen
 
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war nochmals heute bei saturn und da war die d40 mit dem 18-200'er ausgestellt.
body nach oben und objektiv nach unten....gerüttelt und geschüttelt bis zum geht-nicht-mehr...aber keinen mm bewegt.
das ganze ging so lange bis der verkäufer kam und mir sagte das das bajonett ziemlich stabil sei und das objektiv niemals fallen würde (das war keine verarsche...der hat das ernst und nett gemeint :D )

kann es sein das es von diesen objektiven eine neue charge auf dem markt existiert, indem dieses problem beseitigt wurde?
oder ist es durchaus möglich das das herausfahren des objektives einzig und allein dem verschleiß unterliegt?
 
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Na ja, das könnte daran liegen dass das 18-200er zum einen erst nach einiger Zeit zu rutschen beginnt (war jedenfalls bei mir so, fabrikneu hat's nicht gerutscht, aber nach ca. 2000 Fotos dann schon), und zum anderen rutscht es ohnehin nur zwischen 50 und 135 mm. Wenn man 18, 24 ... bzw. über 135 eingestellt hat, rutscht es nicht mehr hin und her.

Gruß Mr.D40
 
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