AF Nikkor ED180 F/2,8IF und Konverter TC-201

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r-wolf

Sehr aktives Mitglied
Hallo Forumsfreunde,
ich habe ein Objektiv AF Nikkor ED180 F/2,8IF mit dem ich sehr zufrieden bin. Nun überlege ich es mit einem Konverter TC-201 zu verwenden. In der Gebrauchsanleitung ist dazu die Anmerkung vorhanden: leichte Vignettierung möglich.
Ich habe eine D50
Es ergeben sich folgende Fragen:
1. Wovon hängt die Vignettierung ab, wenn sie nur möglich ist?
2. Wenn sie auftritt, wie stark ist sie oder nur bei offener Blende zu bemerken?
Hat jemand Erfahrung mit der geschilderten Kombination?
Weiter habe ich eine generelle Frage zur Verwendung eines Konverters: Bleibt die Funktion der Entfernungsskala erhalten z.B. 1,5m geringste Entfernung oder ändert sie sich mit TC-2001 auf 3m?
Danke schon im Voraus für Eure Mühe.
 
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SCFR

Sehr aktives Mitglied
Hallo Reinhard,
Entfernungsskala bleibt erhalten, der Telekonverter verbessert also die Nahmöglichkeiten des Objektivs = größere Abbildung möglich, jedoch nicht die Abblidungsqualität.
Der AF funktioniert nicht mehr, jedoch die AF-Hilfs Lampe.
Meines erachtens wäre dir besser mit einem Kenko Konverter gedient, der etwas teurere soll nicht schlecht sein.
Nennenswerte Vignettierung ist mir bis jetzt, mit Kenko, nicht auf gefallen!
Den 201 müsste ich erst noch probieren!
Gut Licht
Friedhelm
 
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r-wolf

Sehr aktives Mitglied
Hallo Friedhelm,
danke für die schnelle Antwort, das ein Konverter die Abbildungsqualität nicht verbessert ist mir klar und es tritt ja auch ein Helligkeitsverlust um zwei Blenden ein. Hast Du den Kenko-Konverter? Geht bei dem AF? Ich habe die Konverter-Bezeichnung aus der Objektiv-Anleitung, die wohl nicht auf dem neusten Stand ist, um AF zu übertragen müsste es wohl jetzt von Nikon der AF-S TC-20E II sein. Eventuell kann ja jemand etwas sagen zur Abbildungsqaulität beider Konverter.
 
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V

volkerm

Guest
r-wolf schrieb:
Ich habe die Konverter-Bezeichnung aus der Objektiv-Anleitung, die wohl nicht auf dem neusten Stand ist, um AF zu übertragen müsste es wohl jetzt von Nikon der AF-S TC-20E II sein. Eventuell kann ja jemand etwas sagen zur Abbildungsqaulität beider Konverter.

Für das 180AF gibt es keinen Nikon Konverter, der AF überträgt. Der TC-20EII funktioniert nur mit AF-I und AF-S Objektiven.

Die Abbildungsqualität mit TC201 ist bei den Festbrennweiten, wo ich es bisher ausprobiert hatte, nicht wirklich überzeugend. Ich würde auch zum Kenko Pro 300 1,4x raten, wenn es AF sein soll. Den Rest dann ggf. über eine Ausschnittvergrößerung am Rechner.
 
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SCFR

Sehr aktives Mitglied
Hallo Reinhard,
Ich hab nur die einfachen Kenko´s noch aus alter Zeit.
AF bei Stangenantrieb funktioniert, bei AFS Objektiven jedoch nicht dort benötigt man die passenden Nikon Konverter, die dann aber bei Stangenantrieb nicht funktionieren.
Zur Qualität der einfachen Kenkos kann ich nicht wirklich was sagen.
Sie waren immer nur eine Notlösung für mich.
Bis 400mm verwende ich lieber Objektive ohne Konverter, wie das Excellente 400/5,6 IF AIs.
Leider gibts bei Nikon diese Optik als AF Version nicht, sowas bezahlbares mit Super Abbildungsqualität gibts leider nur noch von Canon (400/5,6 USM)
Ich hab mal beide (Nikon MF / Canon AF) am 10MP Sensor Verglichen, tun sich untereinander nichts und sind beide besser als die entsprechenden Zooms mit der gleichen Anfangsblende.
Gut Licht
Friedhelm
 
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asaerdna

Nikon-Clubmitglied
Hallo Reinhard,

Kenko 300 DG pro 1.4 und 2.0 übertragen alle Objektivfunktionen, also auch Stangen-AF (wie schon geschrieben wurde), aber auch AF-S und sogar VR. Ich verwende den Kenko 1.4 mit dem 300/f4 (älteres Modell), und das ist eine optisch sehr gute Combo. Man sieht in der Praxis keinen Unterschied in der Bildqualität (außer vielleicht in Details bei 400% ;)).

Den Hinweis zu zunehmender Vignettierung kannst du denke ich getrost übergehen - er bezieht sich sicher auf das Kleinbild-Format (da kommen ja beide Teile her), wird also bei DX tendentiell eher nicht ins Gewicht fallen.

Optisch sind die beiden Kenko 300 DG Pro's mit den Nikon-TCs durchaus vergleichbar, der 2.0er ist aber (wie bei Nikon auch) eher etwas schwächer (hängt aber auch vom verwendeten Objektiv ab).

Wie Volker schon schrieb - bei Digital ist oft die Ausschnittsvergrößerung die bessere Alternative.
 
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r-wolf

Sehr aktives Mitglied
Hallo Volker, Friedhelm und Andreas danke für Eure Beiträge.
Eben hatte ich schon eine Antwort geschrieben, aber habe wohl einen Bedienungsfehler gemacht, sodass sie nicht im Forum erschien. Daher hier5 nochmal ein Versuch.
Volker,
da habe ich die Information auf der Nokonseite nicht genau genug gelesen, was einem Juristen ja nicht passieren sollte. Danke für den wichtigen Hinweis.

Friedhelm und Andreas,
Euer Praxiserfahrung werden mir die Entscheidung sehr erleichtern. Ich überlege noch !!!!
Euch allen danke und eine schöne Woche
Reinhard
 
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foxmulder

Auszeit
r-wolf schrieb:
Weiter habe ich eine generelle Frage zur Verwendung eines Konverters: Bleibt die Funktion der Entfernungsskala erhalten z.B. 1,5m geringste Entfernung oder ändert sie sich mit TC-2001 auf 3m?
Die Naheinstellgrenze ändert sich nicht.

Gruß
Dirk
 
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uwestalf

Sehr aktives Mitglied
Hallo Reinhard,

ich hatte vor einigen Jahren mal eine Anfrage bei Nikon Düsseldorf wegen der Vignettierung. Man antwortete mir, daß dies im Prinzip zu Vernachlässigen ist! Diese kann lediglich bei sehr schnellen Bildfolgen auftreten, so daß sich die Blende u.U. nicht mehr exakt auf den eingestellten Wert korrekt schließt!
 
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