Du kannst die Taste als "AF-L" programmieren und dann den Fokus damit speichern. Oder Du legst die Fokussierfunktion ausschließlich auf diese Taste ("AF-ON"), nimmst sie vom Auslöser weg, stellst die Kamera auf AF-C und hast damit AF-C und AF-S nach Belieben ohne Umschalten zur Verfügung.Oder gibt es Verfahren, die mit der AE-L/AF-L Taste irgendwie eleganter oder schneller zu erreichen sind? Oder Situationen, wo das ein "MUSS" ist?
Nun, wenn sich kein Messfeld dort befindet, wo Du messen willst.Oder gibt es Verfahren, die mit der AE-L/AF-L Taste irgendwie eleganter oder schneller zu erreichen sind? Oder Situationen, wo das ein "MUSS" ist?
"Best practice" ist das, was Dir scharfe Bilder liefert. Der eine macht's so, der andere so. Ich nutze den beschriebenen Weg über "AF-ON", der nach etwas Eingewöhnung für mich (und anscheinend viele andere hier im Forum) den variabelsten Weg darstellt; zusätzlich verschiebe ich je nach Situation aber auch das Messfeld, wenn ich nicht immer schwenken möchte und das Hauptmotiv außerhalb der Bildmitte liegt (klassischer Fall für mich: Musiker auf der Bühne, der sich immer bewegt, aber nicht im Bildzentrum sein soll. Da liegt das Feld dann verschoben auf ihm und ich führe die Schärfe durch ständigen Druck auf "AE-L/AF-L" in "AF-ON"-Belegung kontinuierlich nach bis zum Auslösen).was ist "best practice". Mit welcher Konfiguration arbeitet ihr? Welche Einstellung ist generell sinnvoll, oder ist das abhängig von der Aufnahme-Situation?
Das ist doch die Standardeinstellung der Kamera in AF-S!? AE-L und AF-L auf dem Auslöser.Da ich eigentlich nur im AF-S Modus fotografiere, wäre folgende Funktion nützlich: erster Druckpunkt, fokussieren, Belichtung messen, schwenken beim Halten des ersten Druckpunkts (also Rekomposition), und Foto. In der Hoffnung, Fokus und Belichtung sind mit dieser Arbeitsweise auch gespeichert.
Wichtig dabei ist allerdings, dass Du die Scharfstellung vom Auslöser entkoppelst, also nicht Auslöser UND die AE-L/AF-L-Taste mit der Funktion "Fokussieren" (=AF-ON) belegst, sonst ist der gewünschte Effekt verpufft. Zusätzlich muss die Kamera dann noch auf AF-C stehen, und dann hast Du AF-C bei Dauerdruck und AF-S bei einmaligem Druck und brauchst nie wieder zwischen den beiden Modi hin und her zu konfigurieren.die von dir beschriebene "AF-ON"-Methode werde ich genauer erarbeiten. Das ist interessant.
In welcher Situation habe ich hier einen Vorteil? Und wann bleibe ich auf dem AE-L/AF-L Knopf bis zum Auslösen?
Wenn du bei AF-S den Auslöser halb gedrückt hältst, bleibt der Fokus sowieso erhalten.In der Hoffnung, Fokus und Belichtung sind mit dieser Arbeitsweise auch gespeichert.
Nähme ich den Kopf nicht weg, würde der Blitz meine Stirn beleuchten.
Hier ein Link wie gewünscht:
http://www.nikon-fotografie.de/vbul...um/268420-ae-l-af-l-taste-sinn-und-zweck.html
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