Mein Ansatz war nicht landwirtschaftlich geprägt. Ich beziehe mich auf "den Boden und seine Nutzung", auch darauf " Dass nur ein mit dem Land verbundes, einfaches Leben ein wahres Leben ist".
Ich hatte sofort die Nutzung des Bodens in den deutschen Innenstädten im Kopf. Dort wird ja anteilig sehr viel Fläche für den Kraftverkejr verwendet. Nach den Häusern, wird das dann wohl die zweitgrößte Position sein.
Mich persönlich entfremdet das mitunter "vom Land und Boden" und fühlt sich dann auch nicht "einfach und wahr" an.
Ich weiß, der Ansatz ist sehr frei gewählt, für mich war es in Ordnung, da dieser Aspekt der "fehlenden Verbindung"ja in Hamsuns Buch so wichtig war, dass sogar eine Personifizierung erhalten hat.
Ich habe parallel nach schönen ländlichen Gegenden und Motiven Ausschau gehalten, aber da war mir nichts für dieses Thema.
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Ich bin also auf einen großen Parkplatz gefahren. Dort wollte ich diesen Aspekt der Bodennutzung irgendwie sichtlich und fühlbar machen.
Es war auch ein bisschen Glück mit dabei, da es sich just zu diesem Zeitpunkt dort eine kleine Familie gemütlich gemacht hat. Sie haben den Parkplatz ein bisschen umfunktioniert, das geht ja prima bei einem riesigen, leeren Parkplatz.
Die bunten Poller hatte sich die Mutter aufgestellt, sie hat ein bisschen Motorrad fahren geübt, da gibt es wohl fürdie Prüfung Disziplinen, die vorgeführt werden müssen.
Der Vater hat mit seinem Sohn Golf gespielt. Dann sind sie einfach mit dem Hund Gassi gegangen und haben noch Vesper gehalten. Ein spontanes Portrait vom Vater habe ich auch noch bekommen.
Auch stand da noch ein Wohnmobil rum und eine hübsches junge Frau war mit ihrem Vierbeiner unterwegs.
Diese "Urbarmachung und Wiedergewinnung" des leeren Raumes "Großparkplatz" fand ich interessant.
Als Motiv habe ich mich für den Wohnwagen mit den Pollern zum Motorrad fahren entschieden.
Trotz mancher negativen Erlebnisse einen Ruhepunkt der Freude finden und uns mitteilen und teilhaben lassen.
Dein Bild wirkt verträumt. Ein Traum mit freundlichen Farben, Licht und Schatten. Sanften verschwommenen Erinnerungen.
Ein Bild im Bild............