7 Tage - Ein Thema - Das Wochenthema

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Hmmh, in dieser Woche gab es eher viele schlechte Momente ...
Der erst 2-jährige Hund meiner Nachbarn ist einfach umgefallen und war tot, ich mochte ihn sehr
Sikari, meine Hündin hat eine chronische Erkrankung diagnostiziert bekommen...
Auf der Arbeit ging es auch nicht reibungslos...

Aber zum Glück erfreue ich mich auch gerade dann, an den kleinen schönen Momenten, die ja auch passieren, wenn man genau hinfühlt
Die in der letzten Woche geschlüpften zwei Küken sind gesund und munter und sehr niedlich.
Aruna hat ihre erste Hundephysiotherapiestunde gemeistert, mein Vater ist 85 Jahre geworden und ist fit wie ein Turnschuh
Ich mag das wechselhafte Wetter, weil der Himmel dann so schöne Ausblicke bietet.

Angeregt durch die Diskussion hier im Forum, habe ich mich spontan für eine Mehrfachbelichtung entschieden.
Motiv ist meine von mir geliebte Samthortensie, ich freue mich, dass sie meinen Umzug und die damit einhergehende Umpflanzung überlebt hat und in diesem Jahr eine wahre Blütenpracht präsentiert. Das Foto habe ich heute abend aufgenommen.

 
1 Kommentar
kommentierte
Genauso war dieses Wochenthema gedacht.
Trotz mancher negativen Erlebnisse einen Ruhepunkt der Freude finden und uns mitteilen und teilhaben lassen.
Dein Bild wirkt verträumt. Ein Traum mit freundlichen Farben, Licht und Schatten. Sanften verschwommenen Erinnerungen.
Ein Bild im Bild............
 
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Es ist vielleicht keine große Kunst, aber dafür lecker Kartoffellllls.

Ich war ein bisschen ab gekämpft vom Tag und irgendwann ist mir dann die Idee gekommen, die Kartoffeln so zu fotografieren. Das hatte ich kürzlich erst bei einem der alten Meister gesehen. Ich hoffe, es gefällt.


 
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Ein Apfel ist auch zwingender Bestandteil meines Leckerschmeckers ...



Dazu kommen Maisflocken, Maiscops, gestreift Sonnenblumenkerne, Gerste und Hanfsamen! Das Ausbleiben des täglichen Leckerschmeckers wird durch ausnehmend schlechte Laune und Kopfschütteln bestraft.

Ich habe mit diesem Bild das erste mal versucht prinzipiell Eßbares zu fotografieren und bin erschüttert darüber, wie schwer es ist das Bild so anzulegen daß es auf dem Foto auch noch eßbar aussieht. Ich mußte meine LED-Lampe auf sehr warmes Licht einstellen und habe dann auch noch im DXO ein wenig herum spielen müssen damit es nicht nach technischen Bauteilen aussieht.

Und ich mußte bei der Zusammensetzung stark von dem Abweichen wie ich es sonst mache, die einzelnen Bestandteile wären sonst nicht so deutlich sichtbar gewesen.

Mein Respekt allen Fotografen, die es schaffen Lebensmittel auch genießbar oder gar wohlscheckend darzustellen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bertho kommentierte
Wenn’s geht, hätte ich gern die Sonnenblumenkerne in meinem Müsli lieber ausgezogen. Ansonsten: Guten Appetit.
 
Mauleselchen kommentierte
So, hier mal ein wenig Dokumentation zur Verwendung des oben gezeigten Leckerschmeckers:

Darreichungsform ohne Apfel:


Rezipient:


Orale Anwendung:


Das ist Chenonceau, unser französischer Traber (ein Anglo-Normanne - ein Vollblut im XXL Format) den wir von der Rennbahn haben. Ein absolut liebenswürdiger Geselle, sehr menschenbezogen und von mir genauso zum Kuschelpony versaut wie meine Mini-Isländerin und meine Mauleselin. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Fressen! Geritten wird er auch, aber sitzen kann ihn keiner von uns mehr.

Aufgenommen mit meiner "Für-alles-immer-dabei-Kamera" D5500 und dem unsäglichen AF-P 18-55mm 1:3.5-5.6G VR ihren Job bisher immer und überall ohne murren verrichtet haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte
Vielleicht habe ich da auch was falsch verstanden, aber ich will auch wirklich gerne Fotos vom Esel sehen
Bitte
 
Mauleselchen kommentierte


Ein Foto findest Du sogar hier im Thread und zwar im Post #9. Aber ich kann gerne noch ein Foto von Karima, Glymmie und mir zeigen. Es ist leider nur vom Handy und schon etwas älter, aber ich mag das Bild von uns sehr gerne!

 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte
Ach die sind aber auch wirklich goldig, sowas würde ich mir auch gefallen lassen.
Vielen lieben Dank für das Zeigen
 
Mein Respekt allen Fotografen, die es schaffen Lebensmittel auch genießbar oder gar wohlscheckend darzustellen!
Die Experten haben ja auch einen Chemiebaukasten im Pelikoffer. 1x im Jahr gönne ich mir einen Whopper oder andere Hochglanzbemmen. Und jedes Mal sag ich mir danach…….Ich Idiot.
 
3 Kommentare
Wuxi kommentierte
Genau, da wird mit allen Tricks gearbeitet. Essen kann man das danach nicht mehr wenn man es denn überhaupt je konnte weil Ersatzprodukte gezeigt werden.
 
of51 kommentierte
Ich weiss nicht ob es heute noch so ist. Früher hat man bei der Bierreklame Motorenöl benutzt. Na dann prost
 
matthiasgt kommentierte
Ich hab mal auf einer Hochzeit das kunstvoll hergerichtete Essen fotografiert. Das waren die Fotos, die dann am meisten gefragt waren
 
Die letzte diesjährige Ernte und meine Frau hat dies liebevoll wie immer gestaltet.

 
Mauleselchen kommentierte
Darf ich frage, wie Du das so lebensecht und auch noch "genießbar dargestellt bekommst. Oder sind das Betriebsgeheimnisse?
 
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1bildermacher1 kommentierte
Zuletzt bearbeitet:
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1bildermacher1 kommentierte
Sofort nach Fertigstellung, draussen bei bewölkten Himmel fotografiert. Keinerlei Aufheller etc.
 
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4peterse kommentierte
Ich las Rhabarber im Karpfen
 
W
W.W. kommentierte

Und nach Abschluss der Aufnahmen sofort vertilgt? ;-)
 
Guacamole


 
5 Kommentare
Wuxi kommentierte
Was gerade so in der Küche lag neben unser WZ Fenster gelegt und arrangiert.
Dann mit dem z200-400 rd 20 verschiedene Aufnahmen gemacht. Freihand. 300mm und f/11 oder so.
Ach ja, ich brauchte noch Sofakissen zum abschatten.

Am Ende hat mir die erste davon am besten gefallen.
 
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Wuxi kommentierte
Rezept Guacamole:
alles Tomate, Knoblauch, Zwiebeln fein hacken
Avoados ebenso, wenn möglich per Gabel teilweise zermatschen
Alles verrühren
Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken
Chiliflocken auch möglich und/oder Kreuzkümmel
Ziehen lassen.

Mit Mais-Chips oder Tortillas oder geröstetem Weißbrot genießen.
 
dembi64 kommentierte


wir haben die Zwiebeln und die Tomaten nicht zermanscht bzw. klein geschnitten. Die haben wir in Scheiben und Ringe geschnitten, und zusammen mit der Guacamole ab ins Fladenbrot, fertig war der "ugandische Döner". Dazu erntefrische Ananas, Orangen und Bananen und was sonst noch so zu bekommen war, fertig war das vollwertige und gesunde Mittagessen, lecker lecker lecker.
 
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Wuxi kommentierte
Alles ist erlaubt!
Limonensaft ist auch fein!
 
Wuxi kommentierte
Dann mit dem z200-400 rd 20 verschiedene Aufnahmen gemacht. Freihand. 300mm und f/11 oder so.
Übrigens ISO 25000.

Das wird man im NEF bestimmt sehen.
Jedoch habe ich hier meinen kurzen Workflow genutzt:
Bild per Snapbridge aufs iPAD (als 2 Megapixel Datei) und dann per Snapseed bearbeiten.

Dabei sieht man überhaupt kein Rauschen. Für Forenbilder reicht das absolut. (Zumindest hat sich noch keiner beschwert.)
 
Wir haben Montag und ich habe ja schon letzte Woche einen Themenwunsch angedroht. Ich habe zwei Lieblingsbücher, die mich schon seit meiner Jugend begleiten und die ich doch immer wieder zur Hand nehmen kann um sie zu lesen. Das sind "Segen der Erde" von Knut Hamsun und die "Die gute Erde" von Pearl S. Buck, die jeweils eine tiefe Verbundenheit mit dem Boden beschreiben. Dies ist natürlich nur ein Aspekt der beiden Bücher, aber dieser ist und war für mich sehr fesselnd.

Ich würde deshalb Das Thema "Segen der guten Erde" im Sinne dieser beiden Bücher vorschlagen. Thematisch wünsche ich mir Bilder aus der Landwirtschaft, vom Boden und seiner Nutzung.

Wenn jemand einen anderen Vorschlag hat - rüber damit!

PS: Für denjenigen, der diese Bücher nicht kennt habe ich eine kleine Inhaltsangabe geschrieben. Aber die Kraft und die Erzählkunst in diesen Büchern kann man nur erleben, wenn man sie liest. Auch hier gilt der Tipp wie für fast alle vor dem zweiten Weltkrieg erschienenen Bücher - kauft Euch eine möglichst alte Ausgabe, am besten in einer Erstübersetzung vor Beginn der dunklen Jahre. Alle späteren Übersetzungen, auch die nach 1945, sind politisch überprägt und geben nicht mehr die Kraft der Erzählungen wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mauleselchen kommentierte
Noch keine Rückmeldungen? Das Thema war wohl doch nicht so einfach ... ich werde mich heute abend hoffentlich mit meinem Bild melden
 
N
Nikorino kommentierte
Ich hätte eine, habe mich aber nicht getraut.

Ich wollte mit meinem Ansatz/Interpretation nicht anecken.
Ich hab jetzt nämlich kein schönes Bild einer positiven Bodennutzung, sondern habe für mich den anderen Ansatz der Entfremdung/ eher problematische Bodennutzung gewählt.

Wenn das auch in Ordnung ist, zeige ich gerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mauleselchen kommentierte
Das schöne an diesem Thread ist ja die Kombination aus Text und Bild. Oft kann ich die Gefühle und Gedanken die ich mir vor einem Bild mache aufgrund meines mangelnden Könnens garnicht rüber bringen - aber wenn ich meine Intention erklären kann ist das Bild trotz seiner Mängel "gut" im Zusammenhang mit dem Text.

Mein Bild wird auch nicht schön im herkömmlichen Sinne, denn ich versuche auch etwas ganz bestimmtes zeigen! Also her damit
 
kommentierte
Ich habe heute die erste und letzte Gelegenheit etwas umzusetzen. Mal sehen ob es gelingt....
 
N
Nikorino kommentierte
Das "einfache Leben" eines Bergbauern, in den Schweizer Bergen. Dieser Bauernhof wird das ganze Jahr bewohnt und die Bewohner sind mit ihrem Leben zufrieden. Ich hatte diese Woche eine Reportage über einen Bergbauer gesehen, die Kinder haben täglich 45 Minuten Fussweg zum Schulbus. (1 1/2 Stunden hin und zurück) Wie die Kinder darüber reden und zufrieden sind, das war schon eindrücklich. Für sie ist das Leben in der Natur das wichtigste, eine Schule für das ganze Leben.

 
1 Kommentar
N
Nikorino kommentierte
Sehr idyllisch, das wirkt ja schon fast wie eine moderne 1-zu-1-übertragung des Text Originals.

Sowas wäre was für mich! Das Problem ist, mit einem Haus ergibt sich diese Naturverbundenheit mitunter recht einfach, aber wenn du kein Haus willst, schau dir mal eine Wohnung, die das bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Ansatz war nicht landwirtschaftlich geprägt. Ich beziehe mich auf "den Boden und seine Nutzung", auch darauf " Dass nur ein mit dem Land verbundes, einfaches Leben ein wahres Leben ist".

Ich hatte sofort die Nutzung des Bodens in den deutschen Innenstädten im Kopf. Dort wird ja anteilig sehr viel Fläche für den Kraftverkejr verwendet. Nach den Häusern, wird das dann wohl die zweitgrößte Position sein.
Mich persönlich entfremdet das mitunter "vom Land und Boden" und fühlt sich dann auch nicht "einfach und wahr" an.

Ich weiß, der Ansatz ist sehr frei gewählt, für mich war es in Ordnung, da dieser Aspekt der "fehlenden Verbindung"ja in Hamsuns Buch so wichtig war, dass sogar eine Personifizierung erhalten hat.

Ich habe parallel nach schönen ländlichen Gegenden und Motiven Ausschau gehalten, aber da war mir nichts für dieses Thema.

Zum Foto!
Ich bin also auf einen großen Parkplatz gefahren. Dort wollte ich diesen Aspekt der Bodennutzung irgendwie sichtlich und fühlbar machen.

Es war auch ein bisschen Glück mit dabei, da es sich just zu diesem Zeitpunkt dort eine kleine Familie gemütlich gemacht hat. Sie haben den Parkplatz ein bisschen umfunktioniert, das geht ja prima bei einem riesigen, leeren Parkplatz.

Die bunten Poller hatte sich die Mutter aufgestellt, sie hat ein bisschen Motorrad fahren geübt, da gibt es wohl fürdie Prüfung Disziplinen, die vorgeführt werden müssen.
Der Vater hat mit seinem Sohn Golf gespielt. Dann sind sie einfach mit dem Hund Gassi gegangen und haben noch Vesper gehalten. Ein spontanes Portrait vom Vater habe ich auch noch bekommen.

Auch stand da noch ein Wohnmobil rum und eine hübsches junge Frau war mit ihrem Vierbeiner unterwegs.

Diese "Urbarmachung und Wiedergewinnung" des leeren Raumes "Großparkplatz" fand ich interessant.


Als Motiv habe ich mich für den Wohnwagen mit den Pollern zum Motorrad fahren entschieden.


 
2 Kommentare
Mauleselchen kommentierte
Das ist auch ein Thema das Knut Hamsun und Pearl S. Buck ansprechen - die Städte fressen den Boden und doch wird er immer noch genutzt. Eine schöne und abstrakte Sichtweise
 
N
Nikorino kommentierte
Vielen lieben Dank, es freut mich sehr, das von dir zu hören.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin nach der Ernte immer wieder erschüttert, wie leblos und ausgelaugt der Boden aussieht, gerade dann, wenn die Stoppeln nur halbherzig untergepflügt sind.



Und dann, nach ein paar Tagen Regen, wird die Krume wieder bedeckt, die ausgefallenen Körner und die Zwischenfrucht keimen und der nackte Boden ist schnell wieder bedeckt! Keine Spur der Trostlosigkeit, die das obere Bild ausstrahlt.

Die beiden Felder liegen nebeneinander und das grüne Feld wurde eine Woche vorher abgeerntet.



Ich habe lange überlegt, wie ich diese beiden Bilder zusammen bringen kann, es fällt mir einfach keine Möglichkeit ein, sie ineinander zu überführen, deshalb stelle ich das zweite Bild nur außerhalb der Serie mit ein. Vielleicht hat von Euch ja jemand die zündende Idee
 
5 Kommentare
N
Nikorino kommentierte
Ist das für dieses Jahr vorbei?

Ich würde mir ein billiges objektiv holen, ausrichten, einbuddeln und hoffen, dass es nach einer Woche noch an genau der selben Stelle steht.

Das wäre bestimmt eine bombastische Doppelbelichtung!

Ich würde es, bei Gelegenheit, so machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte
Mir ist es auch neu, das zu hören, dass der "Frucht Wechsel" (?) so schnell erfolgt.

Faszinierend
 
Wuxi kommentierte
Sehr schwer mit Doppelbelichtung. Aber mit EBV einen Verlauf von Rechts nach Links ins Schwarze und bei dem anderen Bild anders herum. Dann zusammenaddieren.
 
Mauleselchen kommentierte
@Nikorino
Das wird eine Zwischenfrucht sein, die die Krume bindet und dann im Frühjahr zur Aussaat untergepflügt wird. Man sagt auch oft Gründüngung dazu.

@Wuxi
Das werde ich nachher mal mit meinen Billig-Photoshop probieren und das Ergebnis hier in den Kommentaren zur Verfügung stellen.
 
schneemann kommentierte
Guten Tag, möglicherweise kann ich hier ein wenig landwirtschaftliches Fachwissen beisteuern. Vor- und bei der Ernte der Getreidearten fallen immer Körner aus. Direkt nach der Ernte werden die Felder daher oft schnell mit dem Grubber oder der Scheibenegge oberflächlich aufgelockert, die sogenannte Stoppelbearbeitung. Zudem wirken die verbliebenen Stoppeln von Getreide und Raps wie Kapillaren, über die dem Boden viel Feuchtigkeit entweicht.

Die ausgefallenen Körner und sonstige "Unkräuter" können dann keimen und bilden sehr schnell wieder einen grünen Teppich. Vor der nächsten Aussat kann dieser Aufwuchs dann durch eine weitere Bearbeitung mit dem Grubber wieder unter die Erde gebracht und "unschädlich" gemacht werden. Pflügen ist damit je nach Fruchtfolge sehr oft gar nicht nötig. Pflügen ist sehr zeitintensiv und verbraucht sehr viel Diesel, zwei mal grubbern ist deutlich günstiger. Das ist eine Form der "mechanischen" Unkrautbekämpfung.

Die chemische Alternative, die häufiger in eher größeren Betrieben eingesetzt wird, ist das berühmt-berüchtigte Glyphosat. Damit kann man alles keimfähige auf einem Acker sehr preiswert vernichten und dann die Aussat mittels einer Direktdrillmaschine ohne weitere Bodenbearbeitung vornehmen.

Gruß Heiko
 
Segen der Erde.........

Anbauen und Ernten

Neubeginn und Abschluss

Kommen und Gehen

Erleben und Erinnerung

Geburt und Sterben

Ein immerwieder, sich wiederholender Prozess


War nicht leicht dieses Thema ins Bild umzusetzen.
Zeitlich sehr eingeschränkt und heute diesen einzigsten freien schönen Tag genutzt.
Quer über die Stoppelfelder mit Blick zum Boden.
Immer auf der Suche nach Steinen, Scherben oder weiteren Überraschungen.
Die Erde ist schon wieder sehr ausgetrocknet. Das abgeerntete Feld wartet auf seine weitere Bearbeitung.
Schritt für Schritt genießt man die Wärme und die Freizeit in der Natur.
Das Auge fixierte in der Ferne einen hellen Punkt.
Entpuppte sich bei Annäherung als fast weisses Schneckenhaus.
Mitten Im Feld. Kein anderes gefunden.
Vielleicht ein Rest als das Feld noch in voller Pracht sich zeigte?
Vielleicht hat es ein Vogel im Fluge verloren?

Mir erschien das Schneckenhaus willkommen um es einzubinden und das Thema umzusetzen.
Kurz Gedanken über die Gestaltung gemacht.
Die grelle Sonne war mir zu langweilig.
Unterbelichtet und den externen Blitz mit Spot auf das Hauptobjekt eingesetzt.


 
4 Kommentare
Mauleselchen kommentierte
Einfach genial ... Du triffst genau meinen Geschmack mit diesem Bild.
 
N
Nikorino kommentierte
That's the circle of live.

Wunderschön...
 
Wuxi kommentierte
Wunderbar gelöst, die Aufgabe. Welche Brennweite war das?
 
kommentierte
105 Z
 
Ich habe einen Themenvorschlag einzubringen.

WIND

Der Wind ist etwas sehr Elementares. Er taucht in 100 Sprichwörtern und Assoziationen auf.
- Durch den Wind
- Wind of Change
- Vom Winde verweht
- Salento: sole mare vento.

Was kommt Euch in den Sinn?
Thema angenommen?

(Mein Bild muss erst noch gemacht werden…)
 
1 Kommentar
Kay kommentierte
Du "Gauner" - vor Tagen war hier richtiger Sturm - jetzt ist es windstill!

Prima Thema: Der Wind kommt wieder ... und dann auch die Fotos!

 
Ganz aktuell und heftig

 
schneemann kommentierte


Das ist mir im Grundsatz schon klar, ist aber nicht das was ich an diesem Beispiel zeigen möchte. Ich weiß selbst sehr genau, dass auch die Biolandwirtschaft nicht grundsätzlich so durch und durch gut ist wie es oft dargestellt wird.

Ich wollte damit plastisch zeigen, dass wir Verbraucher zwar bei der Umfrage auf dem Markplatz alle "Bio und Tierwohl" bevorzugen, die Scanner im Supermarkt das aber keineswegs wiederspiegeln. Wir erzeugen Sprit aus Raps und Energie aus Mais, importieren dafür aber Soja aus Süd- und Nordamerika um unsere Nutztiere zu füttern. (Und nebenbei auch die Vegetarier und Veganer). Gleichzeitig verurteilen wir die Länder (z.B.Brasilien), die Ihre Soja-Anbaufläche vergrößern um der weltweit steigenden Nachfrage begegnen zu können.
 
matthiasgt kommentierte
wir haben alleine in Deutschland so viel uausgeschöpftes Potential an Anbauflächen. Selbst vorhandene Streuobstwiesen - da verrotten jedes Jahr zig Tonnen Früchte. Ich hatte in den letzten Jahren meinen Überschuss an Beeren zum Selberpflücken gegen schmalen Taler angeboten, so auch dieses Jahr. Keine Interessenten. Dabei waren die Beeren nicht mal schwierig zu ernten. Leider gleiches Spiel voriges Jahr mit teils seltenen alten Birnen- und Apfelsorten (letztere auch für Allergiker geeignet). Bin kaum was losgeworden. Ich habe dann auch nicht eingesehen, das Obst zu verschenken. Es steckt ja meine Arbeit in der Freizeit drin. Mein Fazit: Die Leute rennen großteils aus Bequemlichkeit lieber in den Supermarkt. Billiger ist das Obst dort keinesfalls. An den Kosten kann es in dem Fall also nicht liegen. Man schaue sich die Herkunftsländer der Ware an. Meine Meinung: solange hier bei so vielen Leuten immer noch die Bequemlichkeit regiert, die Flächenversiegelung ungebremst weitergeht usw., haben wir kein Recht, über den Menschen in anderen Ländern den Stab zu brechen.
 
HaDiDi kommentierte
...haben wir kein Recht, über den Menschen in anderen Ländern den Stab zu brechen.

Nein, das ist auch nicht meine Absicht.

Ich habe nur die globale Biosphäre im Blick. Und da wäre es in der "Gesamtbetrachtung" sinnvoll, wenn wir in den gemäßigten Zonen Intensiv-Landwirtschaft (Gentechnik, Glyphosat & Co.) betreiben würden und damit die Menschheit ernähren. Und dafür die artenreichen Tropenwälder mit hochkomplexen Ökosystemen unberührt lassen und unter Schutz stellen. - Wohlwissend, dass das in der Realität nicht umsetzbar ist, leider.
 
matthiasgt kommentierte
Es gibt bei uns ebenfalls komplexe Ökosysteme. Die müssen wir erstmal schützen. Sozusagen als gutes Vorbild. Die Landwirtschaft bei uns ist schon sehr ertragreich. Seit den 80er Jahren geht es bergab mit der Artenvielfalt, auch weil Hecken, kleine Teiche und Bäume in der Feldflur beseitigt wurden. Die "Segnungen" des Industriezeitalters fordern einen hohen Preis. Das wird uns noch gewaltig auf die Füße fallen. Apropos Export: Ja, einige Erzeugnisse der Landwirtschaft könnte man exportieren. Zum Beispiel wurden aus dem Böhmischen Mittelgebirge bis zur Vertreibung der deutschen Bevölkerung Unmengen von Äpfeln mit den sog. "Äppelkähnen" über die Elbe nach Hamburg und von da weiter in die USA exportiert. Pfirsiche und Mandeln wurden auch angebaut. Nach 1945 verwilderten die Plantagen großteils. Aktuell gibt es Versuche, den Anbau von Mandeln und Pfirsichen wieder zu reaktivieren. Auch der Weinbau wurde bis 1945 in größerem Unfang betrieben, danach verfielen viele Terrassen. Düngen musst du in der Gegend eigentlich kaum, da der Boden sehr fruchtbar ist. Und solche Beispiele gibt es noch mehr. Abschließend dazu: eine Fläche von einem sächsischen Morgen Land reicht aus, um den Bedarf einer Kleinfamilie an Obst, Gemüse, Eiern, Milch und Fleisch größtenteils zu decken im Wege einer teilweisen, durchdachten Selbstversorgung. Überschuss kann eingetauscht werden. (So hat voriges Jahr ein Teil meiner gewaltigen Birnenernte doch noch eine Verwendung, und zwar den Weg zu den Nachbarn gefunden, ich hab dafür von deren Tomaten-Überschuss profitiert.)
 
C
Christian B. kommentierte
Ich verschenke die von mir nicht genutzten Übererträge meiner uralten Streuobstwiese sogar, trotzdem bleibt das meiste hängen oder liegen, was aber auch nicht schlimm ist, denn die Insekten, Vögel, Hasen und Rehe freut es. Am Ende des Winters ist alles restlos weg.
 
Wie war doch gleich das Thema dieser Woche?
Also reißt Euch mal zusammen und versucht, den Wind fotografisch einzufangen. Wir befinden uns in einem Forum mit Schwerpunkt was?

Ja, Fotografie, Fototechnik.

Nicht Weltanschauungen. Nicht Landwirtschaft. Nicht Weltuntergang, Überbevölkerung, etc.

Wo bleibt Eure Kreativität?
 
3 Kommentare
dembi64 kommentierte
na ja, wie soll man Wind fotografieren wenn gerade überall Flaute herrscht und die Fahnen wie nasse Säcke am Masten hängen. Das Thema kommt Stand heute zwei Wochen zu spät. Da bleibt zumindest aktuell nur philosphieren über Gott und die Welt
 
of51 kommentierte
Es ist ja so langweilig. Es wird Zeit das eine neue Kamera am Horizont erscheint. 8 und 9 sind durchgekaut und alt.
Und mit der Zf kommt die Quatscherei nicht so recht in Gang.
Eine Z10 muß her wo wir alle endlich wieder unsere Sonderwünsche und Belange reinbabbeln können. Seitenweise
 
Reaktionen: Kay
Lichtschachtsucher kommentierte
Eine D500 in Z, nicht Zorro
 
Stimmt schon, mittlerweile entwickelt sich jeder zweite Thread zum Weltanschaungs oder Wirtschaftswissenschaften Singsang.
Aber Wind einfangen trägt schon eine gewisse Esoterik in sich, da ist abdriften leicht gemacht. Ich hab grad keinen Bock krumme Bäume oder ähnliches zu suchen oder irgendein Wetterfoto machen zu müssen.
Wer weiß schon woher der Wind weht, meistens aus der falschen Richtung.
Ich habe Fotos von Wetter und Wind, bloß keine Aktuellen.
 
Kommentar
Hier steht doch (endlich - danke @svantevit ) nicht die technische Umsetzung eines Themas im Vordergrund,
sondern die gedankliche Auseinandersetzung mit dem gegebenen Thema und die daran anschließende Kommunikation.

Der Faden wurde so eingeleitet:
Zitat:
"Hier geht es weniger um Masse. Hier soll die Kommunikation gefördert werden und vor allem,
die jetzt noch unvorhersehbare Ergebnisvielfalt zu einem gestellten Thema in den Vordergrund gerückt werden." (Zitatende)

Wenn dann hier gleich wieder geblockt wird, macht der ganze Ansatz nur noch wenig Freude.
Bisher hat es auch wenig geschadet, mal über Zusammenhänge nachzudenken.
 
Kommentar
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