Muss es unbedingt Fleisch sein?
So lange wir unsere Einstellung was Konsum und Verhalten anbelangt nicht ändern rauschen wir immer schneller in das Chaos. Es heisst immer,
es ist 5 Minuten vor zwölf und wir müssen es jetzt anpacken, es ist aber schon lange zu spät. Unsere Sparmassnahmen sind für unsere Enkel, die eventuell etwas bemerken aber die Zerstörung können wir nicht mehr rückgängig machen.
So lange wir unsere Einstellung was Konsum und Verhalten anbelangt nicht ändern rauschen wir immer schneller in das Chaos. Es heisst immer,
es ist 5 Minuten vor zwölf und wir müssen es jetzt anpacken, es ist aber schon lange zu spät. Unsere Sparmassnahmen sind für unsere Enkel, die eventuell etwas bemerken aber die Zerstörung können wir nicht mehr rückgängig machen.
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Kommentare
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Ich kann als studierter Fachmann einiges dazu sagen - ich habe Geologie und Paläontologie studiert!
Das was wir jetzt machen, passiert im dynamischen System der Erde immer wieder, es gibt kurz, mittlere und lange Zyklen von Warm- und Kaltzeiten. Rein von der Menge der von uns freigegebenen klimaschädlichen Stoffe sind wir unbedeutend. Wir hatten mit den FCKW vielleicht mal ein Problem verursacht, das aber jetzt schon wieder behoben scheint. Wenn wir Menschen das denn auch wirklich waren.
Die große Idiotie unserer Politik liegt meiner Meinung darin, daß wir um die kontinuierliche Erwärmung wissen und anhand der historischen Daten auch genau vorher sagen können was in den nächsten 10 - 100 Jahren passieren kann. Denkt dabei an die jetzt frei werdenden Saumpfade in den Alpen, an die Funde der Archäologen unterm "ewigen Eis" und die in Erzählungen weiter gegebene Geschichte der Inselvölker im Pazifik. Auch die Pollenanalyse aus Bohrkernen zeigt uns welche Pflanzen wir jetzt nutzen können und in der Zucht weiter entwickeln müssen.
Wir verhalten uns sträflich passiv. Es geht nicht darum jetzt mit drastischen und für unser Europa schäflichen Mitteln den CO2 Ausstoß zu verringern, sondern darum alles menschenmöglich zu tun um die unvermeidlichen Folgen für die betroffenen Menschen zu lindern. Dazu gehört aktiver Umweltschutz wie Müllvermeidung, Verbot der Auslagerung von umweltschädlichen Industrien, Verbot der eingebauten Obsoleszenz - mehr Nachhaltigkeit und nicht zuletzt eine Forschung die darauf ausgerichtet ist die betroffenden Menschen in die Lage zu versetzen die veränderte Situation zu meistern.
Das war alles schon mal da und die Menschheit setzt sich nicht das erste mal mit Kalt- oder Warmzeiten auseinander.
Und wir müssen die "politisch korrekte Blindheit" ablegen und aussprechen, welche politischen, wirtschaftlichen und vor allem auch religiöse Gründe uns daran hindern die Chancen einer neuen "Greenhouse-Phase" nicht zu nutzen. Und dann danach handeln!
Das was wir jetzt machen, passiert im dynamischen System der Erde immer wieder, es gibt kurz, mittlere und lange Zyklen von Warm- und Kaltzeiten. Rein von der Menge der von uns freigegebenen klimaschädlichen Stoffe sind wir unbedeutend. Wir hatten mit den FCKW vielleicht mal ein Problem verursacht, das aber jetzt schon wieder behoben scheint. Wenn wir Menschen das denn auch wirklich waren.
Die große Idiotie unserer Politik liegt meiner Meinung darin, daß wir um die kontinuierliche Erwärmung wissen und anhand der historischen Daten auch genau vorher sagen können was in den nächsten 10 - 100 Jahren passieren kann. Denkt dabei an die jetzt frei werdenden Saumpfade in den Alpen, an die Funde der Archäologen unterm "ewigen Eis" und die in Erzählungen weiter gegebene Geschichte der Inselvölker im Pazifik. Auch die Pollenanalyse aus Bohrkernen zeigt uns welche Pflanzen wir jetzt nutzen können und in der Zucht weiter entwickeln müssen.
Wir verhalten uns sträflich passiv. Es geht nicht darum jetzt mit drastischen und für unser Europa schäflichen Mitteln den CO2 Ausstoß zu verringern, sondern darum alles menschenmöglich zu tun um die unvermeidlichen Folgen für die betroffenen Menschen zu lindern. Dazu gehört aktiver Umweltschutz wie Müllvermeidung, Verbot der Auslagerung von umweltschädlichen Industrien, Verbot der eingebauten Obsoleszenz - mehr Nachhaltigkeit und nicht zuletzt eine Forschung die darauf ausgerichtet ist die betroffenden Menschen in die Lage zu versetzen die veränderte Situation zu meistern.
Das war alles schon mal da und die Menschheit setzt sich nicht das erste mal mit Kalt- oder Warmzeiten auseinander.
Und wir müssen die "politisch korrekte Blindheit" ablegen und aussprechen, welche politischen, wirtschaftlichen und vor allem auch religiöse Gründe uns daran hindern die Chancen einer neuen "Greenhouse-Phase" nicht zu nutzen. Und dann danach handeln!
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Das sehe ich genauso. Leider fährt unsere Politik seit Jahren, Jahrzehnten „auf Sicht“. Gerade in Deutschland schaut man nur bis zur nächsten Landtagswahl und versucht mit der Lösung von Scheinproblemen beim Wähler zu punkten. Das Problem ist nicht „Habecks Heizungs-Hammer“ (und schon gar nicht das Gendern im ö-r Rundfunk) sondern die Folgen eines unverminderten CO2-Ausstoßes. Aber soviel Erkenntnis traut man ja dem Wahlvolk nicht zu.Wir verhalten uns sträflich passiv. Es geht nicht darum jetzt mit drastischen und für unser Europa schäflichen Mitteln den CO2 Ausstoß zu verringern, sondern darum alles menschenmöglich zu tun um die unvermeidlichen Folgen für die betroffenen Menschen zu lindern. Dazu gehört aktiver Umweltschutz wie Müllvermeidung, Verbot der Auslagerung von umweltschädlichen Industrien, Verbot der eingebauten Obsoleszenz - mehr Nachhaltigkeit und nicht zuletzt eine Forschung die darauf ausgerichtet ist die betroffenden Menschen in die Lage zu versetzen die veränderte Situation zu meistern.
Es war vieles schon mal da: Krieg, Hungersnöte, Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche. Aber solche Katastrophen nicht zu verhindern zu versuchen, weil sie ja auch Chancen beinhalten, ist fahrlässig. Ab einem bestimmten Temperaturlevel wird es gesundheitlich für den Menschen gefährlich oder sogar tödlich, da müssen wir nicht drumherumreden. Von den Auswirkungen auf die Natur ganz zu schweigen.Das war alles schon mal da und die Menschheit setzt sich nicht das erste mal mit Kalt- oder Warmzeiten auseinander.
Und wir müssen die "politisch korrekte Blindheit" ablegen und aussprechen, welche politischen, wirtschaftlichen und vor allem auch religiöse Gründe uns daran Hindern die Chancen eine neuen "Greenhouse-Phase" nicht zu nutzen. Und dann danach handeln!
"Das war alles schon mal da und die Menschheit setzt sich nicht das erste mal mit Kalt- oder Warmzeiten auseinander."
stimmt soweit, aber erstmals reden wir nicht nur von wenigen Millionen Menschen, verteilt auf dem großen Globus, die irgend wie durchkommen mussten. Damals lebten nur vergleichsweise wenige auf der Erde, hatten Platz zum ausweichen wenn es notwendig wurde. Heute reden wir über rund 8 Milliarden Menschen auf einem völlig überfüllten Planeten. Jeder dieser 8 Milliarden wird in irgend einer weise betroffen sein. Wenn nicht direkt durch Klima- und Umweltveränderungen, dann durch Heerscharen von Klimaflüchtlingen aus aller Welt die versuchen ihre Haut zu retten. Platz um eben mal in eine andere Ecke der Welt auszuweichen gibt es keinen, alle derzeit bewohnbaren Ecken sind bereits voll. Ich möchte erst gar nicht daran denken wie solche Verhältnisse aussehen werden. Anarchie dürfte noch eine harmlose Bezeichnung sein.
Zudem ist da noch der Faktor Zeit. In der Vergangenheit haben sich alle seitherigen Veränderungen über einen relatv langen Zeitraum hingezogen und die Menschen hatten damals Zeit sich langsam an die veränderten Lebensbedingungen anzupassen. Heute haben es die vielen Milliarden Mensche geschafft den vielleicht tatsächlich natürlichen Vorgang einer Klimaveränderung zu beschleunigen und sie haben sich somit selbst die notwendige Zeit für eine Anpassung genommen. Immerhin liegen zwischen den ersten gemessenen und für uns spürbaren Veränderungen und der Gegenwart gerade mal wenige Jahrzehnte, genau eine Generation.
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Technisch gesehen liegen wir am Rande einer Eiszeit - sind also noch in der Kaltphase der Erde. Ob wir uns in eine mittlere oder längere Warmphase bewegen, ist nicht mit Sicherheit vorhersagbar. Den Klimawerten ist auch nicht so unbedingt zu trauen, die Meßstationen sind mehr geworden und haben sich eher in den urbanen Bereich verlagert und messen dadurch höhere Temperaturen. China ist in den 60er Jahren erst mit seiner Klimaaufzeichnung dazu gekommen - und China ist im Durchschnitt wärmer als Europa mit den ältesten Wetterdaten.
Ein sicheres Anzeichen ist allerdings die Natur, denn wir haben Spinnen und Pflanzen (erst am Kaiserstuhl und dann durch die Oberrheinische Tiefeben weiter nach Deutschland hinein) die aus dem Süden Europas wieder nach Norden wandern. Das ist ein echtes Anzeichen einer langfristigen Erwärmung - zumindest nach den Maßstäben der Lebensdauer von Menschen.
Es sind auch bei weitem nicht alle bewohnbaren Ecken der Erde voll. Afrika ist im Vergleich zu Europa sehr dünn besiedelt. Auch dann, wenn man die in die Berechnung einbezogene Fläche auf potentielle Siedlungsgebiete reduziert. Nordamerika genauso. Zentralasien könnte fruchtbar sein, wenn es bewirtschaftet werden würde! Fast jeder Teil der Erde ist dünner besiedelt als Zentraleuropa!
Und wo früher die Menschen auf Migrationsrouten einer Klimaveränderung ausweichen konnten (und die Migration ging nicht nach Deutschland in unser noch starkes Sozialsystem) sind jetzt Grenzen gezogen worden, die aufgrund der unterschiedlichen Religionen oder der Zugehörigkeit zu verfeindeten Sekten innerhalb einer Religion nicht mehr überwindbar sind. Oder Migration wird durch Eroberung ersetzt ...
Wer jetzt aus Europa anfangen möchte diese globalen Probleme zu lösen sollte sich mal die Zeit nehmen und das Gedicht "The White Man’s Burden" in einer unpolitisch kommentierten Version lesen. Rudyard Kipling hat in diesem Gedicht schon 1899 ziemlich genaue die Probleme aufgezeigt, die eine weiter entwickelte Nation bekommt, wenn sie anderen Ländern hilft. Tiefer kann man mit “The Ballad of East and West" einsteigen aus der die Zeile "Oh, East is East, and West is West, and never the twain shall meet, Till Earth and Sky stand presently at God's great Judgment Seat" stammt.
Egal wo wir eingreifen, wir machen uns immer an einem Teil der Bevölkerung der eignen und der anderer Nationen schuldig.
Ein sicheres Anzeichen ist allerdings die Natur, denn wir haben Spinnen und Pflanzen (erst am Kaiserstuhl und dann durch die Oberrheinische Tiefeben weiter nach Deutschland hinein) die aus dem Süden Europas wieder nach Norden wandern. Das ist ein echtes Anzeichen einer langfristigen Erwärmung - zumindest nach den Maßstäben der Lebensdauer von Menschen.
Es sind auch bei weitem nicht alle bewohnbaren Ecken der Erde voll. Afrika ist im Vergleich zu Europa sehr dünn besiedelt. Auch dann, wenn man die in die Berechnung einbezogene Fläche auf potentielle Siedlungsgebiete reduziert. Nordamerika genauso. Zentralasien könnte fruchtbar sein, wenn es bewirtschaftet werden würde! Fast jeder Teil der Erde ist dünner besiedelt als Zentraleuropa!
Und wo früher die Menschen auf Migrationsrouten einer Klimaveränderung ausweichen konnten (und die Migration ging nicht nach Deutschland in unser noch starkes Sozialsystem) sind jetzt Grenzen gezogen worden, die aufgrund der unterschiedlichen Religionen oder der Zugehörigkeit zu verfeindeten Sekten innerhalb einer Religion nicht mehr überwindbar sind. Oder Migration wird durch Eroberung ersetzt ...
Wer jetzt aus Europa anfangen möchte diese globalen Probleme zu lösen sollte sich mal die Zeit nehmen und das Gedicht "The White Man’s Burden" in einer unpolitisch kommentierten Version lesen. Rudyard Kipling hat in diesem Gedicht schon 1899 ziemlich genaue die Probleme aufgezeigt, die eine weiter entwickelte Nation bekommt, wenn sie anderen Ländern hilft. Tiefer kann man mit “The Ballad of East and West" einsteigen aus der die Zeile "Oh, East is East, and West is West, and never the twain shall meet, Till Earth and Sky stand presently at God's great Judgment Seat" stammt.
Egal wo wir eingreifen, wir machen uns immer an einem Teil der Bevölkerung der eignen und der anderer Nationen schuldig.
Als vor 50 Jahren die Grenzen des Wachstums betrachtet wurden, hob man im Wesentlichen auf die Endlichkeit der Rohstoffe ab. Es wurden dann auf allen Gebieten Anstrengungen unternommen, der Erde mehr und noch mehr Energie abzupressen. Nun holt uns die Scheizze auf andere Art ein.
Die in Millionen von Jahren in der Erde gespeicherte Energie in zwei Jahrhunderten wieder freizusetzen ist keine gute Idee. Das muss sofort beendet werden. Die direkte Entscheidung darüber liegt bei den Staaten, die auf diesem Reichtum sitzen.
Uns bleiben die kleinen Entscheidungen: kürzer und kühler zu Duschen und was es noch so alles gibt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten aber auch: Sonnenkollektor und Photovoltaik aufs Dach, Verkehrswende in allen ihren Ausprägungen. Ohne wirkliche Einschränkungen geht da schon sehr viel. Die richtigen Einschränkungen werden noch folgen.
Es kommt auf unseren Willen an. Und auf unsere Einsicht in die Notwendigkeiten.
Am schlimmsten finde ich die Ratgeber, die uns mit Hinweis auf möglicherweise in ferner Zukunft erreichbaren technischen Lösungen vom heutigen Handeln abhalten wollen. Aus welchen eigenen Interessen auch immer.
Ist es wirklich erst "5 Minuten vor zwölf"? Oder ist diese Uhr schon seit Langem kaputt?