7 Tage - Ein Thema - Das Wochenthema

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Eigentlich hatte ich ganz andere Fotos erwartet.

Abstrakt = Foto von Themen wie "Gemütlichkeit", "Freude", oder "Kummer" - nun denn, ich habe eine Lederjacke, zwei Tankrucksäcke und anderen versifften Kram entsorgt und mein VeloSolex verkauft. Mußte sein, bald bin ich wieder bei Euch!
 
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Wuxi kommentierte
Ist ganz einfach:
konkret - Mona Lisa
abstrakt - Kandinsky
 
N
Nikorino kommentierte
Was sit das Thema für die nächste Woche? .... Ich hätte da eine Vorschlag:

Abstrakte Fotografie

Also nichts konkretes, Gegenständliches. Im Internet bin ich auf folgende Beschreibung gestossen:

'Im Allgemeinen definiert man Abstrakte Fotografie als eine bestimmte Methode, Gedanken und Gefühle in Bilder umzusetzen. Dabei ist der künstlerische Aspekt wichtiger als die Regeln der Fotografie. Das Bild muss also nicht traditionell oder realistisch sein, sondern vor allem kreativ. Durch die Befreiung von Stereotypen und logischem Denken kommen viele Details besser zur Geltung und die Fantasie des Betrachters wird angeregt. Auf einigen der bekanntesten – und wertvollsten – Kunstfotografien kann man Objekte entdecken, die geheimnisvoll und anziehend wirken, obwohl auf den ersten Blick keine besondere Aussage dahintersteht.'

Motive dafür finden sich überall, gerade auch da wo du jetzt stehst, sitzt odeer liegst. Vom Bad oder der Küche zu Hause bis zur anspruchsvollen Bergtour, überall lassen sich mit offenen Augen abstrakte Bilder sehen. Einfach auf Muster, Linien, Wiederholungen etc. achten.

Was meint ihr?

Grüsse, Wolfgang
 
N
Nikorino kommentierte
"Durch die Befreiung von Stereotypen und logischem Denken kommen viele Details besser zur Geltung und die Fantasie des Betrachters wird angeregt."

Das finde ich eine sehr schöne auslegung.

Ich freue mich über die bisher gezeigten, schönen Einreichungen
 
Abstrakte Kunst verlässt den Boden des realen, im Sinne einer gegenstandslosen Darstellung. Wie soll das bei der Aufnahme funktionieren. Die Mittel der Gestaltung bei der Aufnahme sind gering. Eine bildnerische Gestaltung mit entsprechenden Programmen macht aus dem Foto ein neues eigenständiges Kunstwerk bei dem die Kamera nur ein Werkzeug war. So gesehen ist es schwierig ein abstraktes Foto zu generieren. Die abstrakte Kunst ist ja im weitesten Sinne ein Sammelbegriff verschiedenster Richtungen, eine Befreiung von Stereotypen und logischem Denken würde ich nicht darin sehen, eher eine Erweiterung des Horizontes. Das zerreißen, verformen bzw. auflösen des Bildes mit diverser Aufnahmetechnik bzw. EBV würde ich eher als ein gestalterisches Feld der Fotografie mit abstrakten Einflüssen definieren. Das Bild von Capt.Forty geht meiner Meinung nach in diese Richtung und ich finde es außerdem großartig. Wuxi, würdest Du sehen was meine Aufnahme darstellt würde es Deine Fantasie blockieren.
 
Reaktionen: Kay
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Wuxi kommentierte
Wie soll das bei der Aufnahme funktionieren
1. Weg
Wie wir es gemacht haben: verfremden durch verwackeln, defolussieren, mehrfachbelichten oder Ausschnitte bilden wie der Käptn.
2. Weg
Motive, die man zwar erkennt, in denen sich aber hinter dem Banalen noch andere Muster erkennen lassen
 
1. Weg
Wie wir es gemacht haben: verfremden durch verwackeln, defolussieren, mehrfachbelichten oder Ausschnitte bilden wie der Käptn.
2. Weg
Motive, die man zwar erkennt, in denen sich aber hinter dem Banalen noch andere Muster erkennen lassen
Deiner Meinung bin ich ja. Aber Kandinsky zu interpretieren genügt nicht. Hilma af Klingt war eine Vorreiterin des Abstrakten, noch vor Kandinsky. Betrachtet man deren beide Werke unabhängig voneinander kann ich mir Fotografie auf dieser Ebene nicht vorstellen. Ich glaube abstrakte Fotografie muss man anders definieren und den Hintergrund des abstrakten, der gegenstandslosen Darstellung ein neues Gesicht oder auch eine Horizonterweiterung geben.
 
1 Kommentar
Wuxi kommentierte
Es gibt auch Meinungen dass die Abstrakte Kunst auch (!) als Gegenbewegung zur frühen Fotografie entstand, welche gegenständliche Abbildung ja perfektionierte oder automatisierte.

Das ist dann fast ein bisschen ähnlich zu der aktuellen AI Diskussion, nur 100 Jahre früher.
 
Wie wäre denn für die kommende Woche das Thema „Leben und Tod“?

Gerne wahlweise auch in anderer Reihenfolge.
 
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Gliding-Eagle kommentierte
In meinem Kopf dreht das Thema schon. Da in dem Thema "Leben und Tod" zwei Dimensionen angesprochen werden, könnte ich mir dazu auch ein Diptychon oder auch Triptychon vorstellen.

Wenn keine weiteren Vorschläge eingehen sollten ..., gilt das Thema ab 00:00 Uhr. Ok?
 
Das war eine spannende Woche mit Interessanten Bildern und bereichernden Beiträgen zum Thema der Abstraktion. So mag ich diesen Thread.

Vielen Dank für all Eure Beiträge. Vielleicht kommt ja noch was, das Themenfenster ist ja noch bis heute 24:00 offen.

Wolfgang
 
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Da schleiche ich schon seit Tagen drumherum ...

 
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Mauleselchen kommentierte
Modell: Nikon Z 50
Objektiv: NIKKOR Z DX 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR
Brennweite: 28mm
Fokussteuerung: AF-A
Blende: 1:5.6
Belichtungszeit: 1/125s(Auto)
Belichtungssteuer.: P
Farbraum: sRGB

40% Crop, ein wenig gerade gerichtet, ganz leichtes Trapez raus gemacht ... das wars! Und alles aus der freien Hand. Mit der D4 wäre das nicht gegangen
 
Timbre kommentierte
Versteinerte Ritter Sport-Tafel?
 
dembi64 kommentierte


da fehlt aber schon eine Reihe
 
Reaktionen: Kay
MAUS-O-LEUM,
Das Wasser (gefroren) und die Samen stehen fürs Leben. Der Mäuse Schädel nicht mehr.
 
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N
Nikorino kommentierte
Hast du das wieder zusammen mit 1bildermacher1 aufgenommen?
Es ist wirklich sehr gut geworden!

Sieht fast aus, wie bei einem der großen Alten und damit meine ich keine Fotografen.
 
P
paterpen kommentierte
Danke für den vergleich, das war beabsichtigt und nein ich war allein.
 
N
Nikorino kommentierte
Die Alten hast du perfekt getroffen!

Chapeau
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich find es so schön, dass sich hier Leben einfindet!

Ich hab auch beispielsweise den Thread " Quo vadis AKW? " gelesen.

Lasst das hier nicht sterben. Genau dieses Thema, dieser Thread hier, das war so lange ein Bedürfnis hier in diesem Forum.

Svantevit hat es gemacht. Hängt euch rein!
 
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N
Nikorino kommentierte
Mein Thema steht fest.
Ich weiß, dass ich es nicht realisieren werde... Realisiert habe ich es längst, das sind alt Bestände. Heute was anderes geschossen...

Haltet euch ran, das mache ich auch.
Wirklich, das ist eine große Chance, seit 2016 gibt es hier im Forum diese Diskussionen.

Ist ein schwieriges Thema und ein schöner thread, den wir hier haben! So viele Chancen und auch Versuche.

Peace
 
Ich habe ein tolles, (wie ich finde) passendes Foto zum Thema, allerdings nicht von dieser Woche - ich zeige es trotzdem und schaue mal ob ich in dieser Woche auch noch etwas zum Thema fotografieren kann....


 
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Bertho kommentierte
Der Versuchung ein Bestandsbild einzustellen konnte ich bisher widerstehen. Bei anderen Versuchungen sieht das manchmal anders aus .
 
Wuxi kommentierte
Es ist natürlich grob unsportlich wenn auch wirklich sehr passend. Kann nur durch Nachlieferung eines Bildes aus dieser Woche geheilt werden.
 
HaDiDi kommentierte
I will try my very best...
 
Reaktionen: Kay
Dies Woche war schwierig weil sehr sehr viel zu tun. Im Büro die heisseste Zeit des Jahres und privat hatten wir mit dem aktuellen Wochenthema zu tun. Dann musste ich auch noch auf die Wiesn, den guten Geschäftspartern zu Liebe.

Daher konnte ich einige Ideen nicht realisieren und liefere spät aber nicht zu spät folgendes Bild zum Thema „Leben und Tod“:

- Waiting for this or that -
 
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Wuxi kommentierte
Zum Bild: ich streunte da im Flur rum weil ich das Krankenzimmer mal verlassen wollte und da standen diese gemachten Krankenbetten wie auf Vorrat geparkt.

Foto mit iPhone, Bearbeitung mit Snapseed Grunge-Filter auf dem iPad.

Ohne Grunge:
 
Wuxi kommentierte
Nicht ich bin krank, sondern ein Familienmitglied. Bitte keine Sorge um mich.
 
"Leben und Tod". Ein schwieriges Thema. Die ganze Woche hielt es sich in meinem Kopf fest. Einige Ideen dazu hatte ich, wie ich es angemessen und achtsam umsetzen könnte. Die Idee war, wie aus dem vergänglichen Leben, also dem Tod, neues Leben entsteht. Daraus wurde leider nichts. Vielleicht ergibt sich mal eine Möglichkeit zur Umsetzung der Idee.

Im Thread "Kleine Leute in realer Welt" sollte auch wieder was gehen. In meinem Fundus dafür liegt schon länger ein toter Maikäfer. Den habe ich heute in einem "Kleine Leute"-Bild verarbeitet. Offensichtlich ist ihm die Landung so ziemlich missglückt. Wenn die Retter nichts mehr tun können, ein abrupter Übergang...

 
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Wuxi kommentierte
Die kleinen Leute bringen makabere Botschaften charmanter rüber!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi kommentierte
Gregor Samsa ist leider verstorben
 
Gliding-Eagle kommentierte
Kafka lässt grüssen ...
 
Noch kein neues Wochenthema?

Mein Vorschlag wäre ein Streetportrait mit einem manuellen Objektiv machen...
möglichst von einer unbekannten Person, die man spontan auf der Straße anspricht.

Ich mache das ständig und es ist gar nicht so schwer. Einfach was von einem
Wettbewerb im Nikon-Forum erzählen und dass die Person sehr außergewöhnlich
und fotogen aussieht, die Erfolgsquote sollte über 50% liegen.
 
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Wuxi kommentierte
Manuelles Objektiv ist halt schwierig wenn man keins hat.
Aber ich könnte den AF nicht benutzen.
 
HaDiDi kommentierte
Das sollte auch funktionieren, wobei die echten manuellen Objektive meist angenehmer beim Scharfstellen sind.

Ich werde das Voigtländer 58/1.4 Nokton nehmen und auch versuchen etwas Brauchbares bei Offenbelnde zu bekommen.
 
Kay kommentierte

Wenn man bei den manuellen Objektiven scharfstellen kann. Bei mir klappt dasrelativ selten und für Streetportrait bin ich, wenn es gelingen soll, eher zu langsam. - Werde versuchen, mein "very best" zu erreichen. "Sehn wir mal!"
 
HaDiDi kommentierte
Kay


Etwas dreamy (unscharf) sieht manchmal auch recht schön aus... einfach mal probieren.

Noch ein Trick beim manuellen Fotografieren mit sehr kleiner Tiefenschärfe - den Schärfepunkt einstellen, die Kamera auf 3-5 FPS und dann Dauerfeuer und ganz leicht mit dem Oberkörper nach vorn und hinten bewegen, eine Aufnahme wird schon in der richtigen Schärfeebene liegen.
 
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