Für mich wäre (... eine DX Kamera ...) bestenfalls eine Ergänzung, quasi als Telekonverter..
Wenn ich diesen Rechenvorgang für meine Nikon 1 J5 (ca. 20 MP) ausführe, dann komme ich auf ca. 150 MP!
Das heißt: die Pixeldichte des 1 J5 Sensors entspricht derjenigen einer FX-Kamera mit 150 MP.
Für FX-Sensoren mit immer noch mehr Megapixeln bleibt also noch viel Luft nach oben...
ich kann nicht verstehen, das man hier so angefeindet wird, wenn man behauptet, das 52 MPx nichts bringen wird für die allermeisten Objektive.
Bei DXOmark sind inzwischen auch die Nikon D800E und die D810 mit dem Zeiss-Otus 55 getestet worden: Das Ergebnis: 33 Megapixel Auflösung beim 36 Megapixel-Chip.
Es gibt im Internet darüber viel zu lesen!
Ehrlich gesagt passen die beiden Aussagen AF-D 2/35 & Otus nicht so ganz zusammen.
Vermutlich weil niemand die Erwartung hat, dass ein 1-Zoll-Sensor die gleiche Leistung bietet wie ein FF-Sensor. Mir ist zumindest klar, dass einige Kompromisse bei der optischen Leistung geschlossen werden müssen, um die geringe Baugröße zu erzielen. Wenn ich mit meiner 1 V1 losziehe, dann erwarte ich nicht die gleiche Leistung wie bei meiner D800. Wenn ich erwarte, mit 800 oder 1600 ISO fotografieren zu müssen, dann nehme ich nicht die V1 sondern die D800 mit.Seltsamerweise mokiert sich niemand über die - theoretisch - absurd hohe Auflösung einer Kamera mit 1 Zoll-Sensor.
Niemand beschwert sich über die hohe Auflösung der D500, obwohl deren Pixeldichte in etwa der einer Kleinbildkamera mit 52 MP Gesamtauflösung entspricht.
Die höchste Anforderung, die mir im Augenblick bekannt ist, sind die 8K, die von TV in absehbarer Zeit verbreitet sein werden. Um dort ein Foto im Vollbildmodus anzeigen zu können, braucht es 31,6MP.
... wenn man Objektivfehler wie z.B. Verzeichnung korrigieren möchte. Oder um stürzende Linien auszugleichen, was eine andere Lösung für die bei der Architekturfotografie auftretenden Probleme wäre.
das wäre jetzt der ... ich sag´ mal der "eindimensionale" Ansatz, den es bereits 2006 gab, als unter www.6mpixel.org (nicht klicken ... die Webseite gibts nicht mehr) nachgewiesen wurde, dass unter Berücksichtigung von Betrachtungswinkel und -abstand und Auflösung des Auges bei einem definierten Visus kein Bild mehr als 6 MPixel benötigt, egal ob es so groß ist wie eine Briefmarke oder ob es eine Hochhausfassade bedeckt.Damit sehe ich fürs erste keinen Bedarf für mehr als diese 31,6MP. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass auch diese Auflösung irgendwann übertroffen werden wird.
Da diese beiden Probleme 100%ig an die optische Qualität und Brennweite des Objektivs gebunden sind, sehe ich nicht, wie ein hoch- oder niedrig auflösender, grösserer, kleinerer, grünerer oder sonstwaserer Sensor da irgendwie Einfluss hätte.
Da diese beiden Probleme 100%ig an die optische Qualität und Brennweite des Objektivs gebunden sind, sehe ich nicht, wie ein hoch- oder niedrig auflösender, grösserer, kleinerer, grünerer oder sonstwaserer Sensor da irgendwie Einfluss hätte.
Wenn die Linse Kissenförmig verzeichnet und die Hausfassaden stürzen, KANN ich den Film in der Kamera wechseln, ich sollte aber dadurch keine Linderung erwarten.
Zweitens bedeuten höhere Sensorauflösungen auch einen größeren Speicherbedarf der Bilder, was nicht folgenlos bleibt, denn die technischen Anforderungen steigen in allen Bereichen: Man benötigt z.B. schnellere Speicherkarten. Wären die Karten (und die Kartenleser in den Kameras) nicht schneller, dann sänke unweigerlich die Serienbildrate bzw. es dauerte länger, bis der Pufferspeicher der Kamera geleert und die Kamera bereit für eine neue Serie ist. Der größere Speicherbedarf erfordert auch generell größere Speicherkarten und möglicherweise auch neue und leistungsstärkere Computer-Hardware zur weiteren Bearbeitung.
Damit eine höhere Sensorauflösung attraktiv ist, müssen also die Vorteile die Nachteile überwiegen; einige mögliche Nachteile wären vermutlich auch inakzeptabel. So sollte es z.B. keinen Rückschritt bei der Sensordynamik bei nomineller ISO-Zahl geben. Fotografen haben 12, 14 und mehr Bit als Reserve für die Nachbearbeitung schätzen gelernt, die wohl kaum jemand wieder hergeben möchte. Auch das Rauschverhalten bei höheren ISOs sollte sich nicht unbedingt verschlechtern; das Rauschen sollte sich mindestens nach Herunterskalieren des Bildes auf die Auflösung des Sensorvorgängers im gleichen Bereich befinden.
Im Beispiel mit den stürzenden Linien ist das vermutlich am eingängigsten darzustellen: Um die auszugleichen, benötige ich unter anderem eine trapezförmige Korrektur. Ich schneide also im Grunde nach oben hin immer breiter werdenden Keile am linken und rechten Bildrand ab und ziehe den verbliebenen Rest in die Breite. In diesem Teil verringere ich dadurch die effektive Aufklösung; es sind nur noch die Informationen aus den Pixeln des verbliebenen Teils vorhanden. Damit das in der Präsentation nicht sichtbar ist, brauche ich im Ausgangsbild entsprechend mehr Informationen, was hier gleichbedeutend ist mit mehr Pixeln.
Wenn man die entsprechenden Kurven der D810, D500 und D5 vergleicht, stellt man fest, dass die D810 und D5 exakt den gleichen Rauscheindruck erzielen, während die D500 - erwartungsgemäß - um ca. 1-1,5 EV hinterherhinkt. [...] Dynamik und Rauscheindruck sind von der Sensorgröße abhängig, nicht der Pixeldichte. Insofern handelt man sich - unter diesem Aspekt - mit höher auflösenden Sensoren keine Nachteile ein.
Die Rechnung kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ein 8k TV hätte 7.680 x 4.320 Pixel. Das wären 33,2 MP. Wenn ich das Seitenverhältnis des Kleinbildformats mit 3:2 beibehalten möchte, dann brauche ich 6.480 x 4.320 Pixel = 28 MP. Möchte ich einen bildschirmfüllenden Crop wiedergeben, dann brauche ich 7.680 x 5.120 Pixel = 39,3 MP.
Hi,
das wäre jetzt der ... ich sag´ mal der "eindimensionale" Ansatz, den es bereits 2006 gab, als unter www.6mpixel.org (nicht klicken ... die Webseite gibts nicht mehr) nachgewiesen wurde, dass unter Berücksichtigung von Betrachtungswinkel und -abstand und Auflösung des Auges bei einem definierten Visus kein Bild mehr als 6 MPixel benötigt, egal ob es so groß ist wie eine Briefmarke oder ob es eine Hochhausfassade bedeckt.
Sehr viel später wechselte dann die Betrachtungsweise. Da war das Pixel nicht mehr die elementare Bildeinheit (so wie das Bit für die Digitaltechnik), sondern Pixelinformationen wurden eher als Abtastwerte eines zweidimensionalen Signals interpretiert. Fortan hörte man Begriffe aus der Signalverarbeitung wie etwa "Oversampling" oder "Grenzfrequenz" im Zusammenhang mit den Pixel. Leider ist dies nicht mehr ganz so einfach zu verstehen und viele denken immer noch, aus der 100% oder 200% Ansicht eines 36 (oder 52 oder 100) MPixel Sensors könnte man die gleichen Erkenntnisse ableiten, wie es zur Zeit der 6 MPixel Bilder tatsächlich sinnvoll möglich war.
Ciao
HaPe
(Der von Dir angegebene Link funktioniert nicht.) Die Aussage halte ich für etwas zu gewagt, weil sich in dieser Betrachtung zu viele Variablen gleichzeitig ändern und die einzelnen Variablen auch nicht voneinander unabhängig sind. Hier ändert sich z.B. die Pixeldichte mit der Sensorgröße, und es gibt andere deutliche Unterschiede - die D810 erreicht ihre maximale Dynamik bei ISO 64, während es bei der D5 ISO 100 sind (was übrigens in etwa dem Verhältnis der Pixeldichten entspricht).
Um eine wirklich belastbare Aussage zu bekommen, müssten die Sensoren zunächst auf der gleichen Technologie beruhen. Danach könnten wir anfangen, Größe und Pixeldichte unabhängig voneinander zu variieren und Messungen anzustellen: Wie verhielte sich z.B. ein Sensor mit der Pixeldichte der D5 und den Abmessungen des D500-Sensors? Wie verhält er sich umgekehrt, mit der Pixeldichte der D500, aber im FX-Format?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?