4 Tage unter Moschusochsen

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Nun ist bereits der dritte Tag angebrochen und wie sollte es auch anders sein, zum Frühstück gab es wieder Moschusochse! Diesmal sahen wir einen einsamen Bullen auf der anderen Seite des kleinen Sees.

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Nachdem Frühstück und einem sehr kurzen Bad in dem 2 mm kaltem Wasser :blue:, bauten wir unser Zelt wieder ab. Es sollte wieder einwenig zurück gehen. Nun wählten wir aber den Weg auf dem Bergrücken und nicht am Bach entlang. Dieser Weg war nicht nur deutlich leichter, er war vor allem auch ungefährlicher. Außerdem hatte man nach erreichen des Scheitelpunkts ein hervoragenden Ausblick auf das "Tal der Moschusochsen"!
Na und wie sollte es auch anders sein, als dass wir erneut eine / die Herde unten am Gebirgsbach ausmachen konnten. Da die Uhr aber High Noon anzeigte und es wieder recht warm war, war ans Fotografieren nicht zu denken. Ein Scherenschnitt gelang mir aber trotzdem, wie ich finde.



34. Mutter mit Kalb
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Wie gehabt richteten wir nun erstmal unseren Schlafplatz her und relaxten einwenig. War ja schließlich Urlaub! Bevor es dann zum späten Nachmittag wieder losging, stärkten wir uns mit leckeren Ravioli. Es zeigte sich nun schon, dass wir, ok Steffi, optimal kalkuliert hatten und weder zu viel noch zu wenig Proviant mit hatten. Besonders zur Freude von Steffi, deren Rucksack mittlerweile erheblich leichter war.
Die kleine Herde war tagsüber einwenig weiter Richtung Kongsvoll gezogen und wir fanden sie unten am, bzw. im Gebirgsbach.



35. Junger Moschusochse auf einer kleinen Insel
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36. Versteckt im Birkendickicht
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37. Kein Problem mit nassen Hufen
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39. Schwimmen können sie auch!
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40. Trotzdem hieß es: "Schnell raus hier!"
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So verbrachten wir erneut einen wundervollen Abend mit den Moschusochsen.
 
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In der Nacht hatte es angefangen zu regnen und auch morgens tröpfelte es noch leicht. Wie auch schon die Morgende zuvor begrüßten uns direkt wieder die Moschusochsen. Diesmal waren sie jedoch schon sehr nah. Es war der Bulle mit einem jungen Bullen, welche sich an den Zwergbirken gütlich taten.



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43.
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Nachdem sie gesättigt waren, nahmen sie, wie sollte es auch anders sein, auf dem Wanderweg ihren Ruheplatz ein. Somit war klar, wir mussten einen Umweg für den Rückweg einplanen. Wobei ich damit irgendwie eh schon gerechnet hatte.
Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und es wurde bereits freundlicher. Nun hieß es so langsam Abschied nehmen, denn unser Proviant war aufgebraucht und die geplante Zeit im Fjell rum. So machten wir uns gemächlich auf Richtung Kongsvoll, wo wir unser Auto stehen hatten.
Wir begegneten wieder der Herde mit dem Kälbern von diesem Jahr, welche wir am ersten Tag zur Begrüßung sichten durften. Ich machte aus sicherer Entfernung ein, zwei Fotos, bevor es auf die letzten 3-4 km ging.



45.
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Desto näher wir Kongsvoll kamen, desto mehr passte sich das Wetter wieder dem des Hinweges an. Kurz bevor es dann wieder durch den Birkenwald runter ging, sahen wir ausnahmsweise nochmals eine Herde Moschusochsen, die sich jedoch in gut 1 km Entfernung befand. Hätte man anstelle des Wanderwegs Richtung Kongsvoll, den Weg nach Kongsvoll Stasjon genommen, dann wäre man direkt an ihnen vorbei gekommen. Dies nur für die Ortskundigen.
Im Birkenwald waren wir dann wieder einwenig auf der Hut, doch erneut begegnet wir hier keinem Moschusochsen.
Am Auto angekommen, böllerte ich aus allen Poren und freute mich jetzt doch sehr auf eine Dusche mit warmen Wasser.

Somit endet unser Abenteuer mit den Moschusochsen des Dovrefjells!
 
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Dann möchte ich mich hier nochmal bei dir und Steffi bedanken,dass ihr uns an diesem wunderbaren Trip habt teilnehmen lassen.Ein sehr informativer Bericht mit grossartigen Bildern,was ich als Skandinavienfan von vorne bis hinten genossen hab.:up:
 
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Hallo,

ein klasse Naturreiseerlebnis, interessant geschrieben und unterlegt mit sehr schönen Bildern !! :up::up::up:
 
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