24-70/2.8: Alternativen?

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<ChristiaN/>

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Hallo,

ich suche ein gutes Objektiv 24-70/2.8. Natürlich kenne ich das Angebot von Nikon, aber das ist mir zu teuer.

Also habe ich mir das von Sigma angeschaut. Die optischen Eigenschaften scheinen auf den ersten Blick auch ganz gut zu sein, aber leider gibt es ein Problem: Beim Blitzen mit TTL-BL am SB-800 werden alle Bilder unterbelichtet, bei TTL dagegen stimmt die Belichtung.

Ich habe das Objektiv bei gleichen Einstellungen (ISO, Belichtungszeit, Blende und Motiv) mit drei anderen Objektiven (2xNikon, 1xTokina) und an zwei Kameras verglichen (D300, D40x). Das Ergebnis ist immer das gleiche.

Gibt es also noch eine andere gute Alternative zu diesen beiden Objektiven? Insbesondere benötige ich Offenblende 2.8. Bei der Brennweite hätte ich schon eher Spielraum.

Bitte keine Antworten a'la "Schau doch im Produktkatalog nach". Das habe ich schon getan. Mich interessieren Eure Erfahrungen mit der Qualität (mit Sigma habe ich nun schon zum zweiten mal daneben gegriffen).

Gruß,
Christian
 
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Mach nicht denselben Fehler zweimal. Kauf nur mit Rückgaberecht.

Das geht in der Schweiz nun mal nicht. In D kann man ja im Versandhandel innert 14 Tagen zurückschicken. Die Möglichkeit fehlt hier.

Da offenbar aber auch Nikon nicht von dezentrierten Optiken gefeit ist (siehe den einen Link in diesem Fred, aber auch, was Björn zu tollen Optiken wie dem 17-55/2.8 schreibt), wird selbst der Griff zu einer deutlich teureren Optik es nicht garantieren, ein fehlerfreies Exemplar zu erhalten. Bei Canon soll's übrigens ähnlich sein - die 2,8er Zooms sind offenbar alles andere als einfach zu fabrizieren.

Ich mach mir wegen der 2,8er Optik da wenig Sorgen. Die hab ich beide extrem günstig bekommen und mit frischer Garantie verkauft sich f/2.8 eigentlich ganz gut weiter, der Verlust ist gering. Ist auch verkraftbar, wenn 300 oder 400 Euro mal für ein, zwei Monate in einer 2,8er Optik gebunden sind, während sie noch repariert wird und deshalb noch nicht wieder verkauft werden kann.

Wenn jedoch auch das zweite einen gravierenden Fehler hat, dann ist das Kapitel 2.8er Zooms für die nächsten Jahre bei mir unten durch, dann erachte ich die als Artikel, die nur Björn und Co. kaufen können, mit der Möglichkeit, aus 10 das beste auszusuchen.

Hattest du nicht auch mal ein 2.8er mit sichtbarer Dezentrierung (schon viel weniger, als mein 24-70mm), wo Nikon nur meinte, "innerhalb der Toleranzen"?

Grüsse,
Sebastian
 
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Das geht in der Schweiz nun mal nicht.

Ich würde das mit einem Händler vor Ort absprechen, falls es einen gibt. :nixweiss:

Hattest du nicht auch mal ein 2.8er mit sichtbarer Dezentrierung (schon viel weniger, als mein 24-70mm), wo Nikon nur meinte, "innerhalb der Toleranzen"?

Mein 17-55 ist am kurzen Ende geringfügig (wirklich geringfügig) dezentriert, dazu hatte ich mal was geschrieben. Kann man aber mit leben, ich habe inzwischen noch ein paar andere Exemplare getestet und die waren ähnlich. Ansonsten habe ich mit den teureren Nikkoren gute Erfahrungen gemacht. Nur bei den Mittelklassezooms habe ich etwa ein Dutzend Exemplare verschiedener Typen gehabt, neu und gebraucht, und da war keines sauber zentriert. Allerdings war auch keines so schlecht wie das Beispiel, das du hier gezeigt hattest. Schön zentriert sind einige meiner alten Ai/AiS, geht also durchaus.
 
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Hast Du bei Canon mal an die älteren USM Optiken gedacht, das USm 2,8/28-70mm L hat einen sehr guten Ruf ebenso wie sein Vorgänger, das USM 2,8-4/28-80mm L.
Nachteil des zweiten ist nur, dass das ein riesiger und schwerer Klotz (ca. 1 Kilo) ist und die 400D mit diesem Objektiv vermutlich keine ausgewogene, weil kopflastige Kombination ist.
 
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Ich würde das mit einem Händler vor Ort absprechen, falls es einen gibt. :nixweiss:



Mein 17-55 ist am kurzen Ende geringfügig (wirklich geringfügig) dezentriert, dazu hatte ich mal was geschrieben. Kann man aber mit leben, ich habe inzwischen noch ein paar andere Exemplare getestet und die waren ähnlich. Ansonsten habe ich mit den teureren Nikkoren gute Erfahrungen gemacht. Nur bei den Mittelklasseobjektiven habe ich etwa ein Dutzend Exemplare gehabt, neu und gebraucht, und da war keines sauber zentriert. Allerdings war auch keines so schlecht wie das Beispiel, das du hier gezeigt hattest. Schön zentriert sind einige meiner alten Ai/AiS.

Händler vor Ort wäre vermutlich möglich. Ist meist auch meine Wahl. Nur in diesem Fall kann ich es online für unter dem halben Listenpreis bekommen - da werde ich dann auch schwach ;)

Bevor ich nach der Canon geschaut hab (weil ich mit dne Portraits aus der Bridge nicht zufrieden war), war schon mal der Gedanke da, nächstes Jahr mit was Geld zur Seite wieder 'ne Nikon DSLR zu holen - D40x mit dem 24-70mm/2.8. Doch dann kam die ernüchterung über die glattgezeichnete, wachsartige Haut bei Portraits aus der Bridge und es musste schnell was her, und dann gleich 3000 Franken hinblättern....

Wobei: Die 900g vom Nikon würden mir schon zu denken geben. Und: Wenn ein Objektiv für über 2000 Franken irgend 'ne Macke hat, dann würde ich ganz rasch null Verständnis zeigen, bei so 'nem preis stelle ich viel höhere Ansprüche als bei gut 300 Franken (die jetzt für das 24-60mm fällig werden). Wenn man da auf 'ner A3 Vergrösserung die Dezentrierung sieht, dann hätte ich ein Problem!
Mal abgeshen davon scheint das 24-70mm Nikon im Moment wirklich ein Ausnahmegerät zu sein ;)

Grüsse,
Sebastian
 
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Hast Du bei Canon mal an die älteren USM Optiken gedacht, das USm 2,8/28-70mm L hat einen sehr guten Ruf ebenso wie sein Vorgänger, das USM 2,8-4/28-80mm L.
Nachteil des zweiten ist nur, dass das ein riesiger und schwerer Klotz (ca. 1 Kilo) ist und die 400D mit diesem Objektiv vermutlich keine ausgewogene, weil kopflastige Kombination ist.

Die esten Versuche mit dme 24-70mm haben gezeigt, dass schon gut 700g bei über 11cm Länge eigentlich zu viel sind. Die zweite hand muss kräftig an der Optik stützen.
Das 24-60mm ist 3cm kürzer, wiegt 560g.

Wobei: richtig toll wäre es vermutlich mit dem 50mm/1.4. Wenn doch nur Nikon endlich die üblichen FB für die D40x raus bringen würde. Die wäre mit einem 50mm/1.4 (mit gutem Bokeh) einfach das perfekte kleine leichte Portrait Gerät!


Grüsse,
Sebastian
 
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Wobei: richtig toll wäre es vermutlich mit dem 50mm/1.4. Wenn doch nur Nikon endlich die üblichen FB für die D40x raus bringen würde. Die wäre mit einem 50mm/1.4 (mit gutem Bokeh) einfach das perfekte kleine leichte Portrait Gerät!

Warum keine gebrauchte D50/D70 oder auch eine neue D80? Sooviele teurer ist letztere auch nicht, grad im Vergleich zu einer 400D, und von der Größe nimmt sich das auch nicht viel.

Ansonsten haben die AF-50er von Nikon eh alle ein ziemlich grausiges Bokeh, meiner Meinung nach, zumindest wenn man Spitzlichter im Hintergrund hat. Und einmal mehr kann ich das Sigma 28-70/2,8 (alte Version) empfehlen. :)

Gruß Erik
 
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Warum keine gebrauchte D50/D70 oder auch eine neue D80? Sooviele teurer ist letztere auch nicht, grad im Vergleich zu einer 400D, und von der Größe nimmt sich das auch nicht viel.

Ansonsten haben die AF-50er von Nikon eh alle ein ziemlich grausiges Bokeh, meiner Meinung nach, zumindest wenn man Spitzlichter im Hintergrund hat. Und einmal mehr kann ich das Sigma 28-70/2,8 (alte Version) empfehlen. :)

Gruß Erik

Die D80 hatte ich ja, nach 'nem halben Jahr wieder verkauft. Ich mag ihre neumodische Art, die Belichtung zu messen nicht.
Die 50er wäre sicher auch möglich gewesen, leider hab ich keine Empfindlichkeitskurve auf dpreview.com gefunden, wurde damals noch nicht gemessen.
Die Empfindlichkeitskurve von der 400D sah ansprechend aus - bis +3,5, bevor die Lichter absaufen, und wird oben falch, d.h kein ruckatiger Übergang von Kontrast zu ausgefressenem Licht. Hab bis jetzt erst wenig probieren können (wegen dem Sigma 24-70mm, was nicht taugt). Aber die ersten paar Bilder deuten drauf hin, dass die 400D die Belichtung recht ähnlich wie 'ne F40 oder F80 misst - im Zweifelsfall eher knapp belichten. Wenn sie das tut, mag ich sie! Die D80 hat da was geändert: Im Zweifelsfall etwas überbelichten - tödlich für eine DSLR, die ja in den Schatten viel Reserve hat, aber in den Lichtern immern knapp ist!

Grüsse,
Sebastian
 
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Die D80 hat da was geändert: Im Zweifelsfall etwas überbelichten - tödlich für eine DSLR, die ja in den Schatten viel Reserve hat, aber in den Lichtern immern knapp ist!

Hm. Du weißt aber, daß man den Nikons per Capture eigene Gradationskurven implantieren kann?

Wenn Du das nicht willst: Hol Dir eine Fuji S5pro, da passiert Dir sowas auch nicht und Du brauchst nichmal RAW:)

Ich kann das gut nachvollziehen. Ich hab meine F3 auch deswegen verkauft weil ich mit ihrer Art der Belichtungsmessung so meine Probleme hatte, vergleichen mit der FA.

Mehr dazu entweder per PN oder in der Fuji-Rubrik hier im Forum, damits nicht OT wird:)
 
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Ja, die S5Pro wäre OT, ist wirklich was anderes.

Back to topic: Das 24-60mm/2.8 ist haptisch deutlich besser, da wackelt nichts. Heute Abend kommt es an die Kamera!

Grüsse,
Sebastian
 
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So, das 24-60mm passt schon mal viel besser zur Cam. Ist nicht mehr kopflastig! Und liegt besser in der Hand.
Ich hab wieder Versuche ab Stativ gemacht, mit der Zeitung. Bei 60mm ist die Leistung astrein, in der Mitte offen schön scharf, gegen Rand halt was weniger scharf.
Bei 40mm und 24mm kann ich auch wieder eine Tendenz zur Dezentrierung feststellen. Allerdings viel weniger und nicht eindeutig einer Seite zuweisbar, mal rechts, mal links. Wohlgemerkt: bei f/2.8. Bei f/4 bin ich auch bei den Brennweiten zufrieden. Kann ja auch sein, dass mein Setup schlicht nicht senkrecht genug war, um bei f/2.8 eine eher kleine Dezentrierung zu messen. Bei 24 und 40mm ist es offen schon was weicher.

Das soll's hoffentlich mit den Tests gewesen sein, will jetzt fotografieren! Es gibt keine Anzeichen, dass das neue grobe Mängel aufweisst, die mich daran hindern könnten.

Besonders happy bin ich natürlich, dass es grade am langen Ende offen seine stärkste brennweite hat. Denn genau da brauche ich die Lichtstärke regelmässig, für Portraits. Die Alternative wäre ja ein 50mm gewesen, zusammen mit einem lichtschwachen Zoom für was Weitwinkel.

Ist sicher nicht perfekt die Linse. Aber: umgerechnet 215 Euro! Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass das Nikon 24-70mm/2.8 noch was mehr Bildqualität bringt (wäre ja schlimm, wenn nicht).

Mag auch sein, dass ein Nikkor 18-70mm (preislich eher vergleichbar) noch was mehr Schärfe liefert und weniger zum gelegentlichen leichten Dezentrieren neigt, kann ich mangels Test nicht sagen. Aber eines weiss ich sicher: Das 18-70mm hat keine f/2.8 am langen Ende und das ist ein gestalterisches Mittel, auf das ich nicht verzichten möchte, selbst wenn die Schärfe in der 100% Ansicht was leidet ;)

f/2.8 bei 60mm und Crop 1,6, das wäre f/4,5 an kanpp 100mm bei Kleinbild (für gleichen Blickwinkel und Unschärfe). Da merkt man plötzlich, dass das nicht irgend ein Luxus ist, sondern das, was man midestens haben will zum Freistellen. Das hatten wir als ambintionierter Amateur z.B. mit dem 28-105mm AF-D, das u.a. mit der F80 als Kit verkauft wurde (wenn auch das teureste Kit für die F80)....
70mm bei f/4,5 und Crop 1,5, das heisst 105mm bei f/6,7 an Kleinbild. Sowas hätten wir nicht mit der Zange angefasst (übertrieben gesagt).


Grüsse,
Sebastian
 
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Sebastian,

freut mich daß Dir das 24-60 gefällt. Ich hatte es ja 1 Jahr als Immerdrauf und damit viele Bilder gemacht. Sind alle in der fc zu sehen:)
 
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