200/2 zu 70-200/2.8

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thakikka

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Hat sich hier jemand zusätzlich zu dem 70-200/2.8 noch das 200/2 VR gegönnt? Falls ja: Warum? Und, was noch viel wichtiger für mich zu erfahren wäre, wie zufrieden seid ihr mit dem 200/2?

Die Festbrennweite reizt mich total... Ich überlege nur, ob es nicht unvernünftig wäre, da doch ein 70-200/2.8 schon vorhanden ist.
 
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Hast Du das mal live gesehen? Es ist ziemlich groß und soviel ich weiß sogar ein klein wenig schwerer als das 2,8/300er. Optisch scheint es über jeden Zweifel erhaben zu sein.
 
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Erstmal Dank an AndyE - speziell das Frauenportrait sollten sich auch alle genau ansehen, die immer behaupten, bei längeren Brennweiten würden Portraits nur noch flächig wirken.

Zur Frage: Das 2,0/200mm ist ein Traumobjektiv, allerdings groß und schwer (ca. 3 kg). Manchmal vermisse ich ein 70-200 (das halb so viel wiegt und dessen Frontlinse auch nur halb so groß ist), auch weil ich das 200er beim Sport an der D300 manchmal zu lang finde (bei kleineren Veranstaltungen, wo man nah an der Action ist). Mein 70-300 bietet da von der Lichtstärke und der Abbildungsleistung her oft keine wirkliche Alternative.

Also: Das 70-200 hat auch neben dem 200er durchaus seine Existenzberechtigung. Ob man sich beide parallel leisten sollte (wenn man es überhaupt kann), hängt wohl auch vom Einsatzgebiet ab, z.B. ob das Gewicht oder die Flexibilität der Brennweite wichtig ist.
 
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Nachtrag:
im Nikoncafe gibt es einen schon sehr lange laufenden Thread zum Thema 200/2 VR.
http://www.nikoncafe.com/vforums/showthread.php?t=61674

Die 3500 Posts zu diesem Objektiv und dzt. ca 380.000 views sprechen für sich.

Interessanterweise ist der zweitfrequentierteste Thread in der ewigen Bestenliste über das Zeiss 100mm/2 Makro
http://www.nikoncafe.com/vforums/forumdisplay.php?f=108&daysprune=30&order=desc&sort=replycount
Übrigens, ein ebenfalls hervorragendes Objektiv an DX und FX Kameras.

LG,
Andy
 
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Also, ich habe beide - und das 70-200 ist mehr Staubfänger als auf Achse. Nur dann, wenn die Entfernung zu klein ist, kommt es zum Einsatz (ach, gäbe es doch ein 120/1.8!!). Auch bei ähnlichem Einsatz hat das 200er einen gewissen "magic touch", mehr Direktheit, Intensität und IMMER ein viel schöneres bookeh.

In der Zwischenzeit ist es zu meinem Immerdauf geworden, zu fast 90% laufen meine Einsätze auf folgende Kombination hinaus:

D3/1: 400/2.8
D3/2: 200/2.0
D300: 85/1.4
(in der (Jacken-)Tasche: 24-70/2.8, SB-800)

Grüsse,

Frizzi
 
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Hallo Frizzi,

danke für Deine Antwort! :up:

Könntest Du nicht mal ein Vergleichsbild von ein und dem selben Motiv mit

a) dem 70-200 bei 200mm und 2.8 und
b) dem 200er bei 2 und
c) dem 200er bei 2.8

einstellen?

Du würdest mir wirklich sehr in meiner Entscheidung helfen.
 
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[Vergleichsbilder]

Du würdest mir wirklich sehr in meiner Entscheidung helfen.

Ein Zoom in seiner Endbrennweite gegen eine Hochleistungs Festbrennweite zu vergleichen,
erscheint mir zwar ein wenig wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, aber Du findest
hier (Link) einen Thread mit Vergleichsbildern.
Willst Du nicht wenigstens bis zur Photokina mit Deiner Entscheidung warten?
Dann ist wenigstens klar, ob es kurzfristig eine neue Version des 70-200mm gibt.

MfG, Jürgen
 
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Ein Zoom in seiner Endbrennweite gegen eine Hochleistungs Festbrennweite zu vergleichen,
erscheint mir zwar ein wenig wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen [...]
Ich würde gerne ein Bild des Zooms, welches ich bereits besitze, in seiner Endbrennweite gegen eine Festbrennweite, die ich noch nicht besitze, vergleichen, um eben zu sehen, ob sich die Anschaffung tatsächlich insofern lohnt, als dass es auch in einem direkten Vergleich in den Bildern auffallen würde.

Wenn ich dabei bemerke, dass es tatsächlich einmal Apfel und einmal Birne an Ergebnis ist, hilft mir dies in meiner Entscheidung. Ist beides Apfel, hilft mir dies ebenfalls, nur in die andere Richtung.

[...] Du findest
hier (Link) einen Thread mit Vergleichsbildern.
Danke! Konnte dort aber nur zwei Bilder (1x 200/2 und 1x 200-400) im Vergleich finden?

Willst Du nicht wenigstens bis zur Photokina mit Deiner Entscheidung warten?
Dann ist wenigstens klar, ob es kurzfristig eine neue Version des 70-200mm gibt.
Hätte auch Vor- und Nachteile. Mein "altes" 70-200 wäre dann weniger auf dem Gebrauchtmarkt wert
 
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Danke! Konnte dort aber nur zwei Bilder (1x 200/2 und 1x 200-400) im Vergleich finden?

Hast Du nicht auf das Bild geklickt (ist zuerst "eingeklappt")?

Für mich wäre die Entscheidung eine reine Frage des gebundenen Kapitals
und des Gewichts (Größe/Stauvolumen), wenn diese Punkte unerheblich sind,
ist das 200mm/f2.0 optisch mit Sicherheit eine Bereicherung.

Für meine alten Knochen ist das 70-200mm das höchste der Gefühle,
ansonsten wäre zusätzlich ein Trolley (Eckla Beach Rolly) fällig.

MfG, Jürgen
 
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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, das 200er ist ein phantastisches Objektiv. Das Zoom kann da nicht mithalten. Einziger Wermutstropfen ist das Gewicht.
 
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das Frauenportrait sollten sich auch alle genau ansehen, die immer behaupten, bei längeren Brennweiten würden Portraits nur noch flächig wirken.

Das ist eine optische Tatsache und hat nichts mit "Behaupten" zu tun. Eine andere Frage ist ob man das schön findet oder nicht. Das hier gezeigte Portrait finde ich äußerst gelungen!

Grüße

Michael
 
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Findest Du denn, dass es flächig wirkt? Bei den optischen Tatsache geht es zwar nicht um "behaupten", aber bei der Wirkung auf den Betrachter schon eher. Und ich finde, es vermittelt durchaus den Eindruck von räumlicher Tiefe, während oft gesagt wird, dass dies bei längeren Brennweiten eben nicht drin sei.
 
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Ich kann nur zum AF-S 80-200 vs 200/2 etwas sagen. Und seit ich das 200er habe, will ich es gar nicht mehr runter nehmen. Nur wenn ich vorher schon weiss dass 200mm zu lang sind, nehme ich das Zoom.
Alleine schon in Verbindung mit den 1.4 und 1.7 Konverter, ist das 200er klar vorne.
Und bei Offenblende (2.0) ist das Teil ein Traum !

http://www.hmmontana.de/test2/index4.htm
 
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Hallo thakikka,

am Besten ist es, sich selbst ein Bild zu machen - soweit ich weiss, gibt es die Scherbe auch bei GM in FFM im Rent - da könnte sich ein Samstagsausflug an den Main zur Entscheidungsfindung mehr lohnen als alle jubelden User-Kommentare.

Optisch gibt es keine Frage, es stellt sich jedoch im täglichen Handling heraus, ob das 200er in DEINER Hand OK ist. Ich habe gar keine Probleme damit, Kollegen aber finden, dass es ihnen oft bei längeren Sessions zu schwer wird.

Ein weiterer Faktor könnte sein, wie und wo Du Dich fotografierend bewegst - mit dem 200er ist (ausser im Sport) der Auffälligkeitsfaktor doch nicht unerheblich; Versteckspielen geht nicht.

Was die Preis/Leistung angeht, wäre auch die äusserst gute Performance mit Konvertern zu bedenken: Mit wenig mehr (Geld-)Aufwand hast Du mit dem 200er eben auch ein schnelles 300er und ein mittelschnelles 400er.

Grüsse,

Frizzi
 
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Hallo!
Nur ein kleiner Tip, bevor Du aus Berlin anreist: GM Foto hat Samstags geschlossen!
Aber es stimmt: Die Scherbe steht bei denen im Schaufenster und lacht einen an...
Grüße Markus
 
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Das 200-er kann eigentlich als FB nur besser sein als das VR 70-200. ich besitze allerdings "nur" das VR 70-200, weil es mir als Zoom mehr entgegen kommt und auch handlicher ist. Beides will ich mir nicht kaufen, weil dann eine teure Linse zu wenig genutzt würde. Dann wäre die Alternative eher das 200-er und ein gebrauchtes 80-200 bzw. ein 70-200 vom Fremdhersteller. Das 200-er ist einfach zu teuer, um es nur gelegentlich zu nutzen, was bei mir halt der Fall wäre. Empfehlenswert ist es uneingeschränkt.
 
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Hi,

ich besitze beide genannten Nikkore und bin der Meinung, dass das 200mm f/2.0 optisch, preislich aber auch vom Gewicht und Handling in einer ganz anderen Liga als das elegante kleine Zoom (VR 70-200mm) spielt.

Das VR 70-200mm packt man schnell mal in eine Tasche ein und geht damit stundenlang querfeldein ohne vorher groß zu überlegen. Anders beim 200mm f/2.0. Hier spielen die Abmessungen und das Gewicht von knappen 3,0 kg ohne Sonnenblende und Tasche eine nicht zu verachtende Rolle und oft bleibt das Objektiv dann leider zu Hause.

Dabei sind die Bilder die man damit machen kann von außergewöhnlicher Qualität und ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es kein schärferes Nikkor im ganzen Programm gibt. Auch die Kontrastübertragung sind vorbildlich und sonstige Abbildungsfehler praktisch nicht feststellbar.

Der Wermuthstropfen jedoch ist die oftmals so hochgelobte extrem geringe Schärfentiefe, sowie die eingeschränkte Freihandtauglichkeit, denn viele der 200mm weisen an der D3 eine deutlichen Backfokus auf, der schnell mal 3 Blenden verschlingt und einem gehörig den Spaß am fotografieren vermisen können. Natürlich lässt sich dies beheben, ist aber gerade in der Kombi Nikon D3 samt dem Nikkor AF-S Vr 200mm f/2.0 G ED schon etwas verwunderlich. Selbst gut durchtrainierte Männer werden nach wenigen Minuten erkennen, dass sie beim balancieren von 5kg (D3 plus VR 200mm) schnell an ihre körperlichen Grenzen stossen und dies schränkt die möglichen Anwendungsbereiche weiter ein.







Fazit:
Das Nikkor AF-S VR 200mm f/2.0 G ED ist mit kleinen Einschränkungen bezüglich des Gewichtes (Handling) eines der absoluten Top Objektive im gesamten Nikon Programm und sollte, so es nicht am Budget scheitert, in keinen Objektivpark fehlen.


LG

Wolfgang
 
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