105 2,5 AI generell streulichtanfällig?

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Moseleifel

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Hallo,

auf Anraten von Jan erstelle ich das Thema neu mit der von ihm vorgeschlagenen Überschrift. Habe mit dem 105 2,5 AI und der D 200 einen Rangierbahnhof bei Nacht fotografiert, es stehen dort viele Scheinwerfer (strahlen allerdings nach unten). In jedem Foto, das mit dem 105er entstanden ist, ist ein blauer Punkt zu sehen, welcher etwa wie eine Gasflamme ausssieht. Der Punkt ist jedoch immer an anderer Stelle. Hatte den Bahnhof anschließend mit dem 60er Micro 2,8 AF-D noch mehrmals fotografiert, diesmal ohne Probleme.
Die Probleme mit dem 105er traten nur bei dieser Aufnahmesituation auf, unter normalen Lichtbedingungen keine Probleme.

Frage: Ist der blaue Punkt normal bei diesen Lichtbedingungen und bei Verwendung dieser Linse, oder hat nur mein Objektiv eine Macke? Zwischen den Linsen sieht man einen kleinen Staubeinschluß (nur ein kleines Staubhaar), aber kann das die Ursache sein?

Bitte um Aufklärung

Jörg

 
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Ist das ein Ausschnitt? Zeig doch mal das ganze Bild. Könnte auch eine Reflexion vom Sensor sein. Bei meinem AI-s 105/2,5 ist mir besondere Streulichtanfälligkeit noch nicht aufgefallen.
 
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Hallo,

ich weiß nicht, womit ich das gesamte Bild so weit komprimieren kann, dass ich es hier einstellen kann. Selbst bei 100 KB kommt noch die Meldung, das Bild sei zu groß. Wenn es der Sensor sein sollte, müsste das dann nicht bei jedem Objektiv auftreten? Und gerade das ist nicht der Fall.

Jörg
 
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Der Sensor reflektiert das einfallende licht zurück zur Optik. Bei den neueren, für digitale Fotografie konstruierten Objektiven wird man dem mittels spezieller Beschichtung der hintersten Linse gerecht.
Bei analogem Filmmaterial war/ist das weniger ein Thema, das reflektiert nicht so stark.

Bild auf 800 Pixel Breite skalieren, unter 250k Dateigröße bleiben und in der Galerie uploaden müsste funktionieren.
 
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Moseleifel schrieb:
ich weiß nicht, womit ich das gesamte Bild so weit komprimieren kann, dass ich es hier einstellen kann. Selbst bei 100 KB kommt noch die Meldung, das Bild sei zu groß.

Hallo Jörg,

image upload ist hier auf eine Dateigröße von 255 KB und ein Pixelmaß von 1024x1024 Pixel begrenzt. Wenn bei 100 KB der Upload scheitert, sind wahrscheinlich die Pixelmaße zu groß...

Zum Thema: ich habe ja schon in deinem alten thread geschrieben, dass ich das 105er nicht kenne und deswegen zu den generellen Eigenschaften dieses Objektivtyps nichts sagen kann. Grundsätzlich dazu aber noch folgendes: soweit andere hier eine generelle Streulichtempfindlichkeit des 105er AI nicht bestätigen können, solltest du dein Exemplar mal auf Staubeinschlüsse überprüfen. Möglicherweise hängen die Lichtreflexionen nämlich auch damit zusammen. So ist jedenfalls für das AF-S 17-35 schön öfter mal gesagt worden, dass die an sich sehr gute Streulichempfindlichkeit dieses Objektivs in Neuzustand mit fortschreitender Benutzung (und dem sich dabei zwangsläufig im Objektiv ansammelnden Staub) deutlich abnimmt....(hab die Quellen gerade nicht parat, suche aber weiter....:)).
Hoffe, dass du deinem Problem auf den Grund kommst...
 
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Moseleifel schrieb:
Frage: Ist der blaue Punkt normal bei diesen Lichtbedingungen und bei Verwendung dieser Linse

Hallo Jörg,

vermutlich ja. Ist mir bisher beim 105/.5 noch nicht unangenehm aufgefallen, wohl aber bei vielen anderen Festbrennweiten und Zooms. Die Empfindlichkeit gegen Reflexe ist unterschiedlich, aber eigentlich immer vorhanden, und Nachtaufnahmen mit grellen Lampen und ansonsten dunklen Flächen sind der schlimmste Fall.

Bin gerade unterwegs und kann zum Reflexverhalten des 105 keinen Bildvergleich liefern, hole das nächste Woche nach, falls es dann noch aktuell ist.

Mit einem Staubeinschluss hat es eher nix zu tun. Das Streulichtverhalten vielleicht, aber keine solchen Reflexe.
 
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Hallo Jörg,

versuch mal folgendes, *vielleicht* hilft es bei der Suche nach der Ursache:
Wenn Du eine Aufnahme gemacht hast, bei der ein Reflex zu sehen ist, dann mach eine weitere Aufnahme unter Beibehaltung der optischen Achse (sprich: Ausrichtung der Kamera), aber drehe die Kamera *um* die optische Achse (z.B. ins Hochformat). Das Ganze hat nur Sinn, wenn möglichst reproduzierbar auf dem Stativ gearbeitet wird. Ändert sich die Lage und Form des Reflexes nicht, dann müßte es eine Reflexion an einer Glasfläche sein (wegen der Rotationssymmetrie). Ändert sich die Form und Lage des Reflexes, dann müßte eine Reflexion an einem Objekt vorliegen, welches nicht rotationssymmetrisch in der Optik vorliegt, z.B. ein Fremdkörper.

Viel Erfolg!

Uli

Ergänzung: Ein nicht exakt rotationssymmetrisches Element im Objektiv ist natürlich die Irisblende, evtl. die Aufnahmen bei Offenblende machen???
 
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volkerm schrieb:
Ist mir bisher beim 105/.5 noch nicht unangenehm aufgefallen, wohl aber bei vielen anderen Festbrennweiten und Zooms.

Volker, da hast Du ja die Überr-rarität !!!!!!!!!!!!!!!

Kannst Du bitte ein Bild weit offen einstellen? Bitte, Bitte ....
Bei f/.5 müßte der Tiefenschärfebereich ja fast schon negativ sein :D

:fahne:

LG, Andy
 
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Andy, die traurige Wahrheit ist, daß ich momentan im Hotelzimmer auf einer klapprigen Notebooktastatur tippe und da schon mal Zeichen verloren gehen.

Aber wo du gerade hier bist, verlink doch auf deinen Streulichtest des 105/2.5vs. Zeiss 105/2, das hilft Jörg möglicherweise weiter.
 
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Das muss nichts mit Streulicht zu tun haben.
Hier wird von einem solchen Phänomen berichtet das mit dem 70-200er VR bei Langzeitbelichtungen mit VERSCHIEDENEN KAMERAS an gleicher Stelle auftritt.
Ursache soll nach nfoto (Bjørn Rørslett) vermutlich eine elektrische Interferenz sein.
Ich könnte mir auch eine "Lichtlücke" vorstellen, welche die LEDs der Sucheranzeigen am Spiegel vorbei auf den Sensor leuchten läßt, was aber so geringfügig ist dass es erst bei extremen Langzeitbelichtungen auftritt...

HarryHaller
 
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HarryHaller schrieb:
Das muss nichts mit Streulicht zu tun haben.

Die Form ist jedenfalls sehr typisch für Reflexe im Objektiv.

Die anderen Effekte halte ich hier für unwahrscheinlich und ein Lichtleck der Sucheranzeigen würde wohl eher zu einer Verschleierung führen als zu scharf abgegrenzten Lichtflecken.
 
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