„Das Mädchen mit der Leica“

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Den Titel finde ich zwar etwas kitschig, aber der Film scheint interessant zu sein. Mal sehen, ob ich den irgendwo streamen kann.
 
5 Kommentare
peterkdos kommentierte
So wurde das Buch betitelt.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
... und es entsprach wohl auch den Tatsachen, wenn das was ich in der Vergangenheit über diese junge Frau gelesen habe, stimmt.

Im übrigen werde ich ab warten bis er bei uns im Ort ins Kino kommt - und er wird ziemlich sicher hier gezeigt werden, genauso wie der Film über Lee Miller. Kinofilme sieht man sich am besten auch im Kino an. Vor dem Fernseher fehlt mir da was.
 
Reaktionen: dhm
G
Gianty kommentierte
@P.Gnagflow

Ich schlafe im Kino immer ein, daher nimmt mich die Familie nicht mehr mit. Mir ist das Bild zu groß, da fallen mir die Augen zu
 
peterkdos kommentierte
P
P.Gnagflow kommentierte
Lieber normale Streichhölzer. Die sind weniger unfallträchtig
 
Danke für den Tipp
 
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Tom.S kommentierte


Ich nehme Geschichte immer ernst. Damit vermeidet man Legenden und falsche Rückschlüsse.
 
berndiet kommentierte
Geht es hier um das Mädchen mit den Zündhölzern?
 
T
Tom.S kommentierte


Nein.
Es geht darum, dass die Weimarer Republik 1930 Pleite war und vom schwedischen Industriellen Ivar Kreuger einen Kredit erhielt und als Gegenleistung für ihn das Zündwarenmonopol einführte. Er bzw. sein Firmen-Imperium verdiente also nicht nur an den Kreditzinsen sondern auch an einem erträglichen Monopol über 53Jahre laufend. Nachdem diesem Modell vergab Kreuger auch Kredite an etliche weitere europäische und südamerikanische Staaten. Sich als Staat in die Abhängigkeit von Privatpersonen zu begeben, war natürlich nicht unprobelmatisch und erinnerte an die Fugger-Kredite des 16. Jhdt. Den klammen Staaten blieb aber wenig anderes übrig als diesem Deal zuzustimmen. Mit zuletzt rd. 70% Weltmarktanteil an Zündwaren ging es da um enorme Summen.
Innerstaatlich wurde das jeweils mit verschiedensten Begründungen den Bürgern verkauft. Von Qualitätskontrolle über Brandsicherheit bis hin zu Versorgungsgarantie.
 
berndiet kommentierte
Nein, mein Einwurf war auch Ironie. Es geht doch um Gerda Taro in diesem Thread und nicht um die Geschichte des Streichholzmonopols.
 
T
Tom.S kommentierte


Es geht um Tatsachen. Egal in welchem Thread.
 
Robert Capa war für mich immer einer der Großen, später auch bei MAGNUM. Jetzt relativiert sich das, wenn er Bilder seiner Geliebten unter seinem Pseudonym mit veröffentlicht, d.h. sich angeeignet hatte. Zu Beginn in Spanien hatten sie ja beide unter CAPA publiziert. Zumindest nach Ihrem Kriegstod hätte er Ihre Bilder deutlich kenntlich machen müssen, allein um Gerda Taro als Fotografin zu würdigen...
"Mädchen" finde ich in dem beruflichen Zusammenhang herabwürdigend. Im Original heißt es "La ragazza con la Leica". Nun wäre zu prüfen wie "ragazza" zu übersetzen wäre. Die KI sagt folgendes:
Bedeutungen und Situationen:


    • Als Mädchen oder junge Frau: Man nutzt das Wort für Kinder im Schulalter, Teenager und junge Erwachsene (etwa bis in die 20er oder frühen 30er Jahre). Als sie starb, war sie wohl 27 Jahre alt.
    • Als feste Freundin: Mit dem Begleiter la mia ragazza sagt man auf Deutsch „meine (feste) Freundin“ (in der Liebe).

    Ich würde daher als Verlag eher übersetzt haben: "Die junge Frau mit der Leica"
 
2 Kommentare
peterkdos kommentierte
Wie auch immer, Gerda Taro ist mittlere weile keine unbekannte mehr.

Man soll jetzt nicht mehr versuchen die Haare zu spalten, sondern sie einfach würdigen.

Und wenn dieser Film im Kino läuft, sich es einfach sich mal ansehen.
 
achim kostrzewa kommentierte
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