Sonntag war ich mit Jan an den Harpenern Teichen und am Ümminger See. Haben Stative und Objektive ausprobiert. Das Wetter war suboptimal oder auf deutsch ein "sch..ß Wetter". Ziel waren Graureiher, die mit Ihren grauen Gefieder, passend zum Wetter gekleidet waren oder besser gesagt sie waren perfekt getarnt.
Nun zu meinen Test, den ich lange gescheut habe, weil die Gefahr bestand, dass Folgekosten entstehen könnten ... Ich habe bisher seit 30 Jahren manuell scharfgestellt - das kann ich
- AF ist doch was für Warmduscher
- dachte ich jedenfalls.
Test AF - Ich hatte Jan's 2,8/300 mit Zweifachkonverter an der D2x und habe fliegendes Federviehzeug fotografiert. AF ist im Telebereich schon eine angenehme Erleichterung :huepf: . Wenn man versucht wilde Verfolgungsjagdten unter Dauerfeuer festzuhalten und eigentlich keine Erfahrung/Übung mit AF hat geht einiges daneben. Der Ausschuss mit MF wäre aber weitaus höher bis Totalverlust. Man kann sich besser auf das Verfolgen konzentrieren, was mit 1200mm effektive Brennweite schon schwer genug ist.
Test optische Qualität - Mein AIS 3,5/400mm ist schon ein feines Glas, auch wird ihm in Kombination mit dem TC-300 eine gute Qualität nachgesagt. Nun der Zweifachkonverter schluckt schon einiges. Die Schärfeleistung des 2,8/300mm mit Zweifachkonverter ist ähnlich aber der Konstrast ist wesentlich höher. Das 400er ist einfach zu weich. Das ist jetzt kein Labortest und die Wetterverhältnisse waren eine Katastrophe aber hier konnten die beiden Linsen zeigen was sie drauf haben oder nicht drauf haben.
Bild 1
D2x, ISO 400, f 5,6, 1/100sec, 2.8/300mm, 2-Fachkonverter, crop 2,= 1200 mm
Bild 2
D2x, ISO 400, f 7,1, 1/1125sec, 3,5/400mm, 2-Fachkonverter, crop 1,5,= 1200 mm
Beide Bilder sind in der EBV gleich behandelt worden. An den Ästen kann man den feinen Unterschied genau sehen. Das 300er ist einfach knackiger, trotz dieser grauen Suppe, was man Wetter nennt.
Wie schon erwähnt, es war kein Labortest, eigentlich ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.
Vielleicht besteht ja bei den Einen oder Anderen Interesse.
Viele Grüße
Holger
Nun zu meinen Test, den ich lange gescheut habe, weil die Gefahr bestand, dass Folgekosten entstehen könnten ... Ich habe bisher seit 30 Jahren manuell scharfgestellt - das kann ich
Test AF - Ich hatte Jan's 2,8/300 mit Zweifachkonverter an der D2x und habe fliegendes Federviehzeug fotografiert. AF ist im Telebereich schon eine angenehme Erleichterung :huepf: . Wenn man versucht wilde Verfolgungsjagdten unter Dauerfeuer festzuhalten und eigentlich keine Erfahrung/Übung mit AF hat geht einiges daneben. Der Ausschuss mit MF wäre aber weitaus höher bis Totalverlust. Man kann sich besser auf das Verfolgen konzentrieren, was mit 1200mm effektive Brennweite schon schwer genug ist.
Test optische Qualität - Mein AIS 3,5/400mm ist schon ein feines Glas, auch wird ihm in Kombination mit dem TC-300 eine gute Qualität nachgesagt. Nun der Zweifachkonverter schluckt schon einiges. Die Schärfeleistung des 2,8/300mm mit Zweifachkonverter ist ähnlich aber der Konstrast ist wesentlich höher. Das 400er ist einfach zu weich. Das ist jetzt kein Labortest und die Wetterverhältnisse waren eine Katastrophe aber hier konnten die beiden Linsen zeigen was sie drauf haben oder nicht drauf haben.
Bild 1
D2x, ISO 400, f 5,6, 1/100sec, 2.8/300mm, 2-Fachkonverter, crop 2,= 1200 mm
Bild 2
D2x, ISO 400, f 7,1, 1/1125sec, 3,5/400mm, 2-Fachkonverter, crop 1,5,= 1200 mm
Beide Bilder sind in der EBV gleich behandelt worden. An den Ästen kann man den feinen Unterschied genau sehen. Das 300er ist einfach knackiger, trotz dieser grauen Suppe, was man Wetter nennt.
Wie schon erwähnt, es war kein Labortest, eigentlich ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.
Vielleicht besteht ja bei den Einen oder Anderen Interesse.
Viele Grüße
Holger



