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La Ciudad de las Artes y las Ciencias
("Stadt der Künste und Wissenschaften")
Vom Architekten Santiago Calatrava geschaffener Stadtteil von Valencia in ultramoderner Architektur (Ausschnitt).
Gestern in der Mittagspause eines Zoomseminars musste ich mir unbedingt die Beine vertreten. Auch brauchte ich etwas Ablenkung. So nahm ich die Z5 mit und zeige euch deshalb die Akademie Mont Cenis in Herne. Die liegt einen Steinwurf von meiner Haustür entfernt hat eine besondere Architektur. Auf dem Gelände der 1978 abgerissenen Zeche Mont Cenis entstand im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA 1989-1999) der Gebäudekomplex, der die Fortbildungsakademie des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen sowie verschiedene städtische Einrichtungen beherbergt.
Eine 176 Meter lange, 72 Meter breite und 15 Meter hohe riesige Glashülle wird von einem Holzfachwerk getragen und umschließt die innenliegenden einzelnen Baukörper mit ihren unterschiedlichen Funktionen. Der wettergeschützte bepflanzte Innenraum der Hülle mit seinem mediterranen Mikroklima ist in den öffentlichen Bereichen mit seinen Wasserflächen und Palmen wie in einem Tropenhaus als Außenraum erlebbar.
Das Gebäudedach dient mit seinen großflächigen Fotovoltaikelementen neben dem Sonnenschutz als Solarkraftwerk und erzeugt mit bis zu 750 000 Kilowattstunden im Jahr mehr als das Doppelte des eigenen Strombedarfs. Neben dem Gebäude steht zusätzlich ein Gaskraftwerk, dass mit Grubengas aus den Schächten der alten Zeche bfeuert wird. Um das Gebäude Herum ist eine "Geröllwüste2 aus Abraum des Bergwerks angelegt und als "Stonehenge" von Herne ein Trümmerplatz aus Fundamenten des hemaligen Kohlebunkers angelegt. Das zweite Bild oben ist von dort aufgenommen.
Einspruch, Euer Ehren.
Dein persönliches Empfinden kann und will ich Dir natürlich nicht absprechen. Ich war während der Bauzeit in Herne in der Stadt beschäftigt und auch noch viele Jahre danach. Wir haben von den Lehrgangsteilnehmern eigentlich überwiegend positive Eindrücke bezüglich des Gebäudes mitgeteilt bekommen. Ein Problem gab es nur Anfangs mit der Belüftung, so dass sich das mediterrane Klima da nicht so richtig einstellen wollte. Der Grund waren die je nach Sonnenstand automatisch öffnenden und schließenden Fenster in der Dachflächen. Die Steuerung machte da Anfangs ziemliche Probleme. Das Problem konnte aber schließlich behoben werden. Die ganze Dachkonstruktion wird übrigens von massiven Fichtenstämmen aus dem Sauerland getragen. Auf den Bildern sind sie ganz gut zu erkennen.
Kleines architektonisches Detail: Das kegelförmige Gebäude auf Bild 5 beinhaltet eine Bücherei.
Zitat:"Kleines architektonisches Detail: Das kegelförmige Gebäude auf Bild 5 beinhaltet eine Bücherei."
Die ist da leider nicht mehr drin. Stadtteilzentrum und Bürgersaal, in dem auch die Bezirksvertretung tagt, existieren noch.
Ich habe ja nur über mein persönliches Empfinden geschrieben. Die Architektur ist schon interessant, das hatte ich auch so geschrieben.
Nun muss ich ja nicht mehr hin, da ich pensioniert bin .
Wohl nicht nur in Italien / Apulien / Alberobello ist dieses Häuserdesign zu finden: Trullo bzw. Trulli (Mehrzahl).
Lt. Wikipedia stehen ähnliche Gebäude auch in Deutschland.
Sind halt aus der Mode gekommen, dabei waren Rundhütten die ältesten und über zigtausende von Jahren die mistgebauten freistehenden Behausungen der Menschheit.
Wenn schon stürzende Linien, dann richtig.
Rechts steht wieder das Chrysler Building
The Lipstick - der Lippenstift ist mit 138m nur ein kleines Hochhaus.
Aber für viele New Yorker ist es der schönste Wolkenkratzer.
Der Lippenstift wurde 1986 erbaut.
Ob er bei sehr niedrigen Wolken erdbeerrote Streifen an den Himmel malt?
Das Casino in Funchal, Madeira, realisiert im Jahr 1966. Lt. Wikipedia war der Architekt der Brasilianer Oscar Niemeyer.
Dieses Bild habe ich eher zufällig wiederentdeckt... Ich vermute, dass SF-Filme der 60er Jahre von diesem Design inspiriert wurden.
Space - The final Frontier
Dieses ältere Bauwerk befindet sich in Schottland und thront über der Stadt Oban: McCaig's Tower. Erbaut wurde die Struktur zwischen 1897 und 1902 und als Vorlage diente das Kolosseum in Rom. McCaig hat für sich bzw. seine Familie ein dauerhaftes Monument erschaffen und gleichzeitig die lokalen Steinhauern eine gesicherte Beschäftigung im Winter ermöglicht (lt. Wikipedia).
Ein wenig Italien im hohen Norden!
1992 Schottland, Minolta X500, Diascan mit Reflecta Proscan 3600
Seitenansicht Kurpark Musikpavillon