pantares

NF Mitglied
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Hallo Fotofans,

ich bin hier der Neue und komme öfter. :)
Ich fotografiere schon lange, erst mit Film und dann digital mit dem DX Format.
Liebäugeln tue ich ja mit FX und der Z5ii und entsprechenden Objektiven.
Finanziell ist das kein Problem, mir geht es um die grundlegende Frage lohnt sich
diese Umstellung auf FX, worin liegt der Mehrwert, bessere Fotos mache ich dadurch nicht,
das ist mir klar.
Meine Frage an euch FX-Fotografen: Was genau hat euch bewogen zum FX Format umzusteigen??
Das würde ich sehr gerne wissen um herauszufinden ob DX oder FX meine Fotoheimat bleibt oder wird.
Danke im voraus.
Gruß pantares
 
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Kleinbildfilm ist ein um die 100 Jahre altes Aufnahmeformat und war das Quasi-Standardformat bevor die digitale Revolution stattfand. Historisch bedingt waren digitale Sensoren am Anfang klein (= bezahlbar) und wurden dann im Laufe der Zeit grösser, bis sie z.B. dem Kleinbildformat entsprachen (= FX). Das war praktisch, weil Kleinbildobjektive ab dann uneingeschränkt an Digitalkameras genutzt werden konnten (gleicher Bildausschnitt). Vor Allem wenn man mit Film und Digital parallel arbeitete, war das praktisch. 2 Kameras und alle Objektive passten.

Das war "damals" der Grund, warum ich von DX auf FX wechselte: Kompatibilität und gleicher Bildausschnitt.

Heute? Ich nutze Fuji-X (DX) wegen der Kompaktheit. Ich habe weiterhin Nikon DSLR FX Kameras weil ich noch passende Objektive habe. Mit beiden Systemen mache ich prinzipiell die gleichen Bilder. Wenn es um ultimative Bildqualität geht, gibt es Systeme mit grösseren Sensoren als FX.

FX ist vielleicht ein guter "Sweet-Spot". Grosse Auswahl, quasi Alles ist möglich. Geräte noch nicht zu gross, nicht zu klein. Beim Adaptieren von Altglas aus der Kleinbildwelt sitzt der gewollte Bildwinkel. Aber an sich ist FX auch nur ein historisches Relikt.
 
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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Meine Motivation fürs „Vollformat“ war, dass ich vorhandene Nikon-Objektive aus der analogen Ära ohne Adapter und Crop-Faktor nutzen können wollte.
Mir gefallen Verarbeitungsqualität, Haptik und Qualitätsanmutung um Längen besser als bei den Objektiven, die Nikon ab der AF-Ära teilweise gefertigt hat und diese „Plastik-Teile“ sind leider mehr geworden. Auch kann man bei kaum einem neuen Objektiv mehr die Tiefenschärfe für die jeweilige Blende ablesen, da es die Skala nicht mehr gibt. Außerdem war ich zum faul zum Umlernen.
Bei Nikon waren die FX-Kameras immer deutlich hochwertiger gebaut als die DX-Kameras (Ausnahme: D500), wenn ich die D3500 meiner Frau anfasse, dann merke ich sehr deutlich den Unterschied zu einer D850 oder D6, alles ist natürlich viel günstiger gebaut.

Aber: natürlich sind meine Bilder nicht besser als mit APS-C/DX, meine größten Ausdrucke bisher waren 40cm x 50cm (inkl. Rand). Auch mit 6x9 Mittelformat sind die Bilder nicht besser und auf 100x150 habe ich bisher nichts vergrößert.

Empfehlen würde ich, dass Du verschiedene Kameras ausprobierst und besonders auf die Bedienkonzepte achtest und guckst, was Dich am ehesten anspricht. Dito bei den Objektiven.
 
Schau doch mal hier rein, dort wurde das Thema schon mal behandelt:

 
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Danke für den Link,
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der konnte mich weder von DX oder FX überzeugen, bin genauso schlau wie vorher.
Mein Blick und meine Fragen gelten eher der zur Z5ii oder meiner D500.
 
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Die Frage ist nur im Kontext zu bevorzugten Objektiven, den fotografischen Einsatzgebieten und den Erwartungen an die Kamera selbst beantworten. Gerade kameraseitig gibt es kaum noch Limits, zumal beim Autofokus mittlerweile eher die "Intelligenz" zählt als die Anzahl der Messfelder und die Geschwindigkeit des AF-Motors.

Bei den Kameras ist die genannte Z5 II grundsätzlich super, ob man allerdings die Unterschiede zu der sehr bauähnlichen aber etwas kleineren DX-Schwester Z50 II spürt, muss jeder selbst entscheiden. Beim Sucher könnte es relevante Unterschiede geben, habe aber beide noch nicht in der Hand gehabt. Fakt ist aber: Eine Z50 II mit dem neuen 2,8/16--50 bietet ungefähr dieselbe "Systemleistung" wie die Z5 II mit dem Z24-70/4.0, ist aber deutlich günstiger und objektivseitig ca. 20% leichter / kleiner.

Indiz: Wer gerne mit universellen, leichten Zooms fotografiert, ist mit DX super bedient, zumal auch die optische Leistung dieser Linsen durchweg richtig gut ist. In der Mehrzahl der Aufgaben wird sich kein nachvollziehbarer Unterschied ergeben. Bei den lichtstarken Festbrennweiten ist Vollformat grundsätzlich im Vorteil, aber auch für DX gibt es eine ganze Menge, i.d.R. mehr als man braucht.

Ich würde einfach mal die Kameras in die Hand nehmen. Gerade weil die Z50 II und die Z5 II so ähnlich gestaltet sind, kann man sich sehr gut auf die Größenunterschiede und den Sucher konzentrieren, denn das spürt man auch im Alltag. Für mich persönlich ist Vollformat sinnvoller, aber ich nutze auch gerne hochlichtstarke Festbrennweiten im Dunkeln bei ISO 6400 und höher. Aber wer macht das schon? Ich bin auch mit der D500 klargekommen, und dank Stabi auch mit Lichtstärke 4.0 im Telezoom.
 
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Für mich war die Entscheidung keine Entscheidung, denn . .
Ich wollte einen Ibis in der Kamera um einen größeren Spielraum beim Fotografieren bezüglich der Verschlußzeiten die aus der Hand möglich sind zu haben.
Da kam ausschließlich FX in Frage .
Zudem habe ich viele Objektive ohne AF die nun durch ibis auch stabilisiert sind.
 
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Mit FX hat man 1 Blende mehr an Lichtwerten zur Verfügung. Man kann zwar bis zu einer gewissen Grenze entsprechend lichstärkere Objektive an DX nutzen aber eine äquivalente max. Blende von 1,4 oder gar 1,2 ist mit DX nicht zu schaffen.
FX hat einen größeren Dynamikumfang als DX. Die ist bis ISO 400 nicht nur eine halbe Blende aber ab ISO 800 ist es eine ganze Blende. Das ist in diesem Bereich gar nicht so wenig, da ohnehin nur mehr 7 bzw. 8 Blenden zur Verfügung stehen und damit auch die Farbtreue zunimmt.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das stimmt, sofern man gleiche Auflösung vergleicht. Bei einer Z50 II vs. Z7 II mit ähnlicher Pixeldichte relativiert sich das. Allerdings liegen bei Basis-ISO alle gleichauf. Da muss man sich echt Gedanken machen, inwieweit typische Lichtsituationen für ISO 800 und höher tatsächlich diese Dynamik hergeben. Ich glaube fast, dass man da entweder so hohe Kontraste hat, dass eine Blende auch nix mehr reißen kann - oder das Motiv eh keine 7 Blenden hergibt. Das ist natürlich immer sehr individuell und stark vom Einsatzgebiet abhängig.
 
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Für mich war die bessere Möglichkeit des Freistellens, weniger Rauschen bei hohen ISOs und der größere Sichtwinkel meiner Weitwinkel der Grund, von der D300 (auch grundsolide!) auf die D700 zu wechseln. Für die beiden Bereiche ging das auf.
Bei starken Teles braucht man halt mehr Brennweite für dasselbe Sichtfeld. Da ist DX im Vorteil - auch beim Schleppen.
 
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jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte
Jau, zumal die D300 und die D700 komplett bedien-identisch sind.
Bis heute meine Workforce, auch wenn die P330 vorne mitspielt.
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Inclusive gleicher Batteriegriff.
 
- die Hersteller bieten die besten Produkte in FX an und nur eine eingeschränkte Auswahl in DX
Andersherum, im DX-Format hat man zusätzlich noch eine Auswahl an günstigeren und kleineren Objektiven, fotografisch ist man halt etwas eingeschränkt.
FX-Objektive sind ja ganz grundsätzlich immer auch DX-Objektive.
Was genau hat euch bewogen zum FX Format umzusteigen??
FX verbessert das Aussehen und steigert die Potenz. :thumbsup:
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Man kann auch DX Optik an der FX Kamera benutzen.
Aber in beiden Richtungn ist der Missbrauch etwas dusselig.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das sehe ich anders. Zum einen hat man bei einer Spiegellosen kein Sucherproblem mehr, weil die Umschaltung zumindest bei meinen Geräten problemlos funktioniert. Zum anderen ist das eine Frage der Auflösung. Wenn ich für bestimmte Zwecke noch eine DX-Linse habe, und mir reichen für deren Einsatzgebiet 10 oder gar 20 Megapixel, weil ich früher an der D200 auch nicht mehr hatte - why not?

Umgekehrt ist es noch klarer. Das 1,8/85 "spielt" an DX ein 2,8/135 und niemand macht sich Gedanken, dass das 135er vielleicht kleiner und leichter wäre. Oder ein 85er nur für den DX-Sensor. Im Gegenteil: Ich hatte mich erst vor ein paar Tagen gewundert, dass das neue Fuji 4,5/400 in Preis und Bauform nahezu identisch zum Nikon Z 400/4.5 ist, obwohl das Fuji nur für DX gebaut ist. Wobei es vielleicht sogar Vollformat kann, nur gibt es keine passende Kamera, mit der man das testen könnte ;-)
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
dass das neue Fuji 4,5/400 in Preis und Bauform nahezu identisch zum Nikon Z 400/4.5 ist, obwohl das Fuji nur für DX gebaut ist.
Je Tele, desto geringer der Unterschied. Die Ersparnis an Material und Gewicht entsteht im wesentlichen bei den hinteren Linsen, die Du kleiner bauen kannst, da sie weniger Sensor ausleuchten müssen. Ein Teleobjektiv definiert sich allerdings zum größten Teil durch die vorderen Linsen, und die haben eben die Größe die für 400mm und f/4,5 notwendig sind.
Und zur Preisfrage gehört natürlich die Frage nach der Stückzahl, wie viele Supertele verkauft Nikon und wie viele Fuji? Und die Stückzahl ist eben auch die Antwort auf die Frage, warum es nicht jedermanns Lieblingslinse in DX gibt.

Wer würde ein 24/1.4 DX kaufen, wenn es gleich viel kostet oder gar teurer ist, als sein FX-Pendant?
 
Ich habe, wie Du, mit analog angefangen. Zunächst als Kind mit einer alten Agfa Isolette auf Rollfilm. So mit 14 habe ich meine erste Spiegelreflex gekauft (Minolta SR-T 100x). Ich bin bei "Kleinbild" geblieben (Minolta X700, Nikon F90 und F5), auch wenn ich mal mit Mittelformat geliebäugelt habe. Nachdem ich eine Sammlung von Nikon und Sigma AF-Objektiven hatte, wollte ich eine FX-Kamera, mit der ich meine Objektive wie gewohnt weiter nutzen konnte. So bin ich digital erst bei der D5 und danach bei der Z9 gelandet.

Für FX sprechen mehr Möglichkeiten zum Freistellen (trennen von Motiv und Vorder-/Hintergrund über Tiefenschärfe) und (bei gleicher Pixelzahl) geringeres Bildrauschen.
Für DX sprechen kompaktere Abmessungen und "der eingebaute Telekonverter" (Crop-Faktor) gerade bei Wildlife/Vogelfotografie.

Ob du die Freistellmöglichkeit brauchst/möchtest hängt auch von deinen bevorzugten Motiven ab. Für Tier- oder Portraitfotografie ist die oft sehr nützlich. Bei der Tierfotografie ist aber auch der Crop oft hilfreich (spart einem ein größeres / schwereres / teureres Tele). Darum hat Nikon früher oft FX-/DX-Modelpaare angeboten (wie D5/D500). Mit der Z9 war das nicht nötig, da diese mit 45MPx (FX) beim Umschalten auf DX immer noch 20MPx (wie die D500) bietet.

Für mich sind die kompakteren Abmessungen der DX-Kameras nicht wichtig, da ich seit der D5 die Modelle mit Batteriegriff bevorzuge. Auch zu meiner X700 hatte ich den Motordrive.

Der Wechsel von DX auf FX bringt mit Sicherheit die Notwendigkeit neuer Objektive mit sich. DX-Objektive verschenken bei einem Z-Gehäuse den FX-Vorteil der Kamera. Bei den anderen F-Objektiven musst Du beachten, dass nur die Objektive mit eingebautem AF-Antrieb (AF-I/AF-S) mit dem FTZ an der Z-Kamera mit Autofokus funktionieren. Früher oder später wirst du vermutlich sowieso auf native Z-Objektive wechseln, da die optisch meist einen deutlichen Fortschritt gegenüber den F-Objektiven gemacht haben.
 
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Ich bin damals von Nikon Analog mit der D700 ins digitale Zeitalter eingestiegen, eine Frage des Formats, 24x36 war mein gewohntes und ist es bis heute. Nach Sinn oder Unsinn habe ich nie gefragt. Ich weiß dass DX oder ein noch kleinerer Sensor auch gute Ergebnisse bringt und habe es bis heute auch benutzt, aber DX oder MFT mit lichtstarken, oder großen Teleobjektiven bringt kaum einen Größen oder Gewichtsvorteil, am Ende bleibe ich bei Kleinbild und einer 1 Zoll Reisekamera.
Ein Leben ohne Kleinbild ist möglich aber sinnlos. Für mich.
 
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Mein einziger Kritikpunkt an den DX-Kameras von Nikon ist das Fehlen des IBIS. Der IBIS war für mich der Grund für den Kauf einer Z6 und später dann einer Z7. Die alte Z50 und Z30 hätten für mich vollkommen ausgereicht.
 
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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
IBIS war für mich der wichtigste Grund um beim Spiegellos-Experiment auf Vollformat zu gehen, da ich dort nur 1 Festbrennweite und 2 weniger lichtstarke Zooms habe.
 
Ich habe eine Z5II und eine Z50II. Das Bedienkonzept ist zu 98 % identisch, was die jeweilige Benutzung, bzw. den Wechsel erleichtert.
D5II für WW, High Iso und das letzte Quäntchen Bildqualität, die Z50II für Makro und Tele. Richtig flott (AF und Motivverfolgung) sind beide.
Komme so gut klar.
 
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Du hast im Vorstellungsfaden geschrieben, dass Du gerne auf Reisen fotografierst. Dann bleib bei DX, zumal Dich ja DX bisher auch nicht gestört hat. Ich nutze beides. Mein FX-Reisegeraffel wiegt sicher 10 KG. DX-vergleichbar wahrscheinlich um die 3 KG.

Zum Vergleich: Die Nikon Z8 mit Z 100-400 mit 1,4er Konverter wiegt rd 2,5 KG; die Nikon Z50ii mit Sony 70-350 wiegt ungefähr die Hälfte. Dazu ist die Z8 mit dem Objektiv ein Trümmer, die Z5oII sehr handlich. Da ich nicht sämtliche Features der Z8 benötige, komme ich auch mit der Z50II hinreichend klar (glaube ich...).

Die Kombi mit dem Sonyobjektiv habe ich kürzlich bei den FEI-Weltmeisterschaften in der Aachener Soers getestet. Ich zeige demnächst mal einige Bilder davon. Ich war echt angenehm überrascht.

Für Reiseerinnerungen reicht das allemal. Wenn man allerdings Wert auf die absolut perfekten Fotos legt, die zur besten Zeit, bei bestem Licht an einer bestimmten Location geschossen werden, dann ist sicher FX die bessere Wahl. Ich ticke so nicht, allein schon deshalb, weil meine Reiseplanung es in der Regel so nicht hergibt.
 
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Mahlzeit,

recht herzlichen Dank für die vielen und vor allem aufschlussreichen Kommentare.
Ich werde in mich gehen und in der nächsten Zeit überlegen ob ich
meiner D500 treu bleibe oder ob sich für mich, mit meinen Fotografiergewohnheiten,
der Wechsel ins Z-System einen Mehrwert bringt.
Nochmals vielen Dank.

Gruß pantares
 
W
W.W. kommentierte
Meine Erfahrungen sind andere als deine (aber steinigen werde ich dich nicht ;) ): Der AF der D5 ist weder zuverlässiger noch weniger zuverlässig als der meiner Z9. Er ist anders. Es gibt Situationen, da ist die D5 stärker und welche in denen die Z9 stärker ist. Das hält sich meiner Meinung nach die Waage.
Die AF-Konfiguration ist bei den Z aber deutlich komplexer, da es weit mehr Konfigurationsmöglichkeiten gibt.
 
crunchie72
crunchie72 kommentierte
Genau das habe ich doch geschrieben. In einigen Situationen (Low Light) ist die D6 besser, bei gutem Licht gerne auch mal die Z9. Ich nehme Kameras inzwischen situationsbezogen mit, je nachdem was ich für den Tag vorhabe. Und mit mehr als 35 Jahren Fotografie auf den Schultern macht DSLR einfach noch aus nostalgischen Gründen Spaß.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte

Nimm dies:
:e045:

Also ich finde den AF der z8 weitaus besser als den der D500 (die D6 kenne ich nicht).
Aber man muss den Modus häufiger wecheln um in den Genuß zu kommen.
Bei D500 hatte ich nur 3D-Tracking ein. All the time.

Bei der z8 ist eben auch die Motiverkennung richtig einzustellen und manchmal ist auch das große AF Feld keine schlechte Wahl.

Bei Low-Light habe ich auch keine Probleme mit der z solange die Blende offen ist. Durch das Konzept der Arbeitsblendenmessung ist die z dann natürlich bei Blende 5,6 und kleiner im Nachteil, da kann dann die Offenblendenmessung der D-Kameras eventuell besser punkten.
 
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Frank2111
Frank2111 kommentierte


Z8 Und D6 tun sich nichts. Habe ich zig mal verglichen - zuletzt hier:


Der AF der D5 war schon nicht schlecht, aber der in der D6 verbaute ist deutlich schneller und sicherer.
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte

In einem Nikon Workshop im Kölner Zoo haben wir einmal mit dem Trainer zusammen den AF an einer D780 eingestellt und der saß immer sehr gut - er ist flott auf die Kamera zugelaufen, so dass der AF permanent zu tun hatte. Mein Fazit danach war, dass der AF wirklich gut ist, die Kritik am Nikon AF konnte ich nicht nachvollziehen. Überfordert ist er an meiner Nikon Df in manchen Situationen, aber die nehme ich für Architektur und Landschaft, da bewegt sich ja nichts.
 
Mein Fazit danach war, dass der AF wirklich gut ist, die Kritik am Nikon AF konnte ich nicht nachvollziehen

MAn kann das ja ger nicht mehr vergleichen. Freilich war der AF an der D500 gut und schnell.
Aber schaut euch das doch mal an:

1789148876906.jpeg


…das war alles was man da einstellen konnte. Nix Flugzeugerkennung, Augen, multiple Gesichter, Kleintiere oder freie Area-Definition. Damals musste der Fotograf noch selber arbeiten.
 
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calc
calc kommentierte
Und es hat funktioniert, wenn man Meister seines Handwerks war.
Man sagt ja, dass KI verblöden kann. Ich glaube, das trifft auch für viele Bediener der neueseten Kameras mit "KI-AF" zu. Die reiten ja so auf dem AF der modernen Kameras herum, wahrscheinlich, weil sie mit einer älteren Kamera verloren wären.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das ist keine KI, nur eine Automatik.

(OKOK, ein bisschen Machine Learning ist schon dabei.)
 
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