Insolvenzantrag gegen Steidl Verlag

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Ich finds mal wieder spannend, wie salopp verkürzend hier formuliert wird. Man kann keinen "Insovenzantrag gegen ein Unternehmen" stellen. Ein Gläubiger kann beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Ein Insolvenzantrag bedeutet noch nicht, dass ein Unternehmen insolvent ist oder den Betrieb einstellen muss. Und was der Artikel richtig ausdrückt, aber eben leider erst ganz am Ende: Wird die Forderung beglichen oder der Antrag zurückgenommen, kann sich das Verfahren auch erledigen.

Generell stimmt es, dass Buchverlage insbesondere in unserem Nischenbereich gehörig unter Druck stehen, wenn sie dann innerhalb der Fotonische nochmal sehr speziell sind mit aufwändigen Kunstpublikationen wird es besonders eng.
 
3 Kommentare
schneemann
schneemann kommentierte
Über das Belletristische Sortiment des Verlages mag ich mich nicht äußern. Da fehlt mir die Expertise.

Was jedoch die Fotobücher anbelangt, so genießt Gerhard Steidl den Ruf, keine Kompromisse einzugehen. Alles von der Kuration, Layout, Papierauswahl, Druck ist hier Chefsache und wird bis ins kleinste Detail optimiert. Warum auch sonst sollten Weltstars der "Szene" Ihre Werke in einem kleinen Verlag in der Provinz herausgeben?

Hier bekommt man einen Einblick:

Countless Miles of Photographs with Robert Adams Countless Miles of Photographs with Robert Adams

In Kürze erscheinen z.B. Bildbände von Walter Schels, Anja Niedringhaus und Martin Schöller

Ich fürchte, dass das in der heutigen Zeit eine schwierige Nische ist. Die Zielgruppe für hochwertigste Kunst-Bildbände wird eher kleiner. Zum einen demografisch bedingt, zum anderen aufgrund wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Ja, seine Fotobücher sind selbst Meisterwerke.
 
schneemann
schneemann kommentierte
Wenn sich hierfür die 50 Sammler fänden, dann wäre das für den Verlag sicher eine große Hilfe:

Steidl Book Culture

Ich habe leider den Platz nicht. :cool:
 
Soweit sich das in der lokalen Presse (in meiner Heimat) mittlerweile darstellt, scheint diese Forderung der Minijobzentrale nur der berühmte Tropfen zu sein, der das Fass zum überlaufen brachte. Alles verdichtet sich dazu, dass es ein größerer und langwierigerer Liquiditätsengpass ist.

In den letzten Tagen berichtete das Göttinger Tageblatt (eventuell hinter der Paywall):

Göttinger Steidl Verlag hat Rechte am Werk von Günter Grass verloren

Wir mussten etliche Male pfänden“: Mitarbeiter des Göttinger Steidl-Verlags monatelang ohne Gehalt

nsolvenzantrag gegen Göttinger Steidl-Verlag gestellt: Wie geht es jetzt weiter?

Für die Region, die Kunst und insbesondere die Fotografie wäre es in der Tat ein herber Verlust. Insbesondere auch das Kunsthaus Göttingen hat sehr von den Steidl-Ausstellungen profitiert.

Allerdings muss man auch bedenken, dass Gerhard Steidl mittlerweile 76 Jahre alt ist. Er gibt aber an, erfolgversprechende Verhandlungen mit potentiellen Investoren zu führen, die sein Lebenswerk fortführen sollen.
 
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Soweit sich das in der lokalen Presse (in meiner Heimat) mittlerweile darstellt, scheint diese Forderung der Minijobzentrale nur der berühmte Tropfen zu sein, der das Fass zum überlaufen brachte. Alles verdichtet sich dazu, dass es ein größerer und langwierigerer Liquiditätsengpass ist.
Wenn ein Insolvenzantrag wegen einer offenen Forderung gestellt wird, muss es schon weit gekommen sein. Im deutschen Vollstreckungsrecht gibt es (zuvor) noch andere Mittel, um eine Forderung durchzusetzen. Und die Zahlung der Sozialabgaben dürfte das (vermutlich) substanzielle Problem des Unternehmen nicht beseitigen.
Schade, sehr schade, schaut man sich das Verlagsprogramm an.
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Forderung ist nicht gleich Forderung. Es kommt halt auch auf deren Höhe und dem Verhältnis zur Bilanzsumme an.
 
Mist, einer meiner Lieblingsverlage und den Steidl finde ich als Typ auch gut.
Hab mir direkt ein Buch bestellt, wird wahrscheinlich nichts nützen aber ich zeige mich solidarisch.

Übrigens,die Doku über ihn ist super, hab mir vor Jahren die DVD geholt:

 
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Forderung ist nicht gleich Forderung. Es kommt halt auch auf deren Höhe und dem Verhältnis zur Bilanzsumme an.
Off topic
Richtig.
Aber die Wahrscheinlichkeit, mittels eines Insolvenzantrags mehr oder besser genauso viel zu erlösen wie bei einer Pfändung bspw. ist m.W. relativ klein. Denn dann wird es eine Forderung unter vielen und meist mit einer Quote beglichen. Ob das auch auf Sozialabgaben zutrifft oder die vorrangig bedient wird weiß ich aber nicht. Nochmal: Es muss schon weit gekommen sein bevor man so Druck ausübt. Aber ich bin jetzt still. Ich schreibe ja in einem Fotografie-Forum.
Ende Off topic
 
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In der morgigen Ausgabe des Wiesbadener Kurier steht zum Verlag:

Steidl Verlag: Forderungen beglichen

Es ging wohl um 2 Mahnbescheide von Krankenversicherungen.

Auslöser der Schieflage u.a. die US Zölle und die Zensur in China, was für das Geschäft nicht zuträglich war/ist.

Bzgl. Grass - da gab es Diferenzen mit der Stiftung, aber der Anteil an den Gesamtverkäufen war mit 2% überschaubar.

Sehe gerade, das es oben bereits über den Zeit-Artikel bekannt war.
 
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Schön zu lesen, dass der Verlag nicht mehr bedroht ist! Das Portfolio ist einizigartig und sehr penibel ausgesucht.

AOKs sind ziemlich aggressive Forderer. Ich habe das selbst bei einer ungerechtfertigten Forderung mit der AOK Bayern erlebt und erst eine Zivilklage gegen den zuständigen Sachbearbeiter hat zu einer Klärung geführt. Zuviel bezahltes Geld wurde erst nach 18 Monaten zurück erstattet.

Zum Glück geht das bei den Rundfunkgebühren nicht mehr, die Nachfolger der GEZ haben ein ähnlich destruktives Verhalten den Bürgern gegenüber.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Du hast das ganz toll missverstanden, Bravo!
Nein, das Ganze begann mit dem Buch von Brzeszinsky, und von da ab hat sich die NATO
immer weiter vorgewanzt. Daß Du "Quelle" schreibst offenbart vieles.
Der Krieg hat 2014 begonnen, das ist richtig. Der Westen hat auf Basis dieser Strategie
den Eintritt Russlands in diesen Konflikt provoziert - der fand 2022 statt.
3 Jahre *nach* dem Strategiepapier.

Die Hoffnung (besoffen von der eigenen Propaganda vielleicht auch Überzeugung)
war daß Russland durch Sanktionen innerhalb von 14 Tagen zusammenfallen würde,
oder falls es zu militärischer Gegenwehr käme die Russen durch die NATO-trainierten
Ukrainer schnell besiegt werden könnten. Danach könnte man das Land wieder
ausplündern wie derzeit unter dem besoffenen Jelzin.

Hat nicht funktioniert. Der Krieg ist unrettbar verloren, die NATO ist weitgehend
demilitarisiert, die Wirtschaft in Westeuropa in einer Todesspirale.
Die Frage ist nun ob man aufhört wenn der letzte Ukrainer gefallen ist,
oder ob man erst noch Einschläge auf deutschem Boden braucht.

Und wer wird hier im Land den Verstand aufbringen das Scheitern einzugestehen?
Wer stellt sich vor das Volk und gesteht daß Wohlstand und Zukunft unseres
Landes einem schwachsinnigen Stellvertreterkrieg gegen die größte Nuklearmacht
der Welt geopfert wurden?
 
svantevit
svantevit kommentierte

Das wollen Viele nicht hören. Die hiesige Propaganda hat ihr Werk erreicht.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Boah, in welcher Bubble seit ihr unterwegs? Zuviel RT-Propaganda genossen?
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Ich sehe schon, wir leben in verschiedenen Welten
Der Krieg hat 2014 begonnen, das ist richtig.
Der Krieg zwischen wem? Russland kam nach Deiner Aussage ja erst 2022 - unfreiwillig - dazu

Der Westen hat auf Basis dieser Strategie den Eintritt Russlands in diesen Konflikt provoziert - der fand 2022 statt.
Wer, wenn nicht Russland, hat denn 2014 die Krim annektiert?

Die Hoffnung (besoffen von der eigenen Propaganda vielleicht auch Überzeugung) war daß Russland durch Sanktionen innerhalb von 14 Tagen zusammenfallen würde, oder falls es zu militärischer Gegenwehr käme die Russen durch die NATO-trainierten Ukrainer schnell besiegt werden könnten.
"Militärischer Gegenwehr"? Von Russland? Die waren bzw sind doch die Angreifer, Sanktionen die Folge davon.
Außerdem hat doch am Anfang keiner einen Pfifferling auf den Erfolg der Ukraine gesetzt. Daher auch die zögerliche Unterstützung zu Anfang. Fast alle Militär-Experten mußten sich revidieren und eingestehen, daß die Ukraine doch nicht so chancenlos ist wie zu Beginn vermutet
Das ganze als Coup des Westens darstellen zu wollen, ...

Hat nicht funktioniert. Der Krieg ist unrettbar verloren,
Wenn Du meinst verloren für die Ukraine, bei faktischem Stillstand an der Front, immensen Verlusten auf seiten Russlands - woher nimmst Du diese Erkenntnis?

die NATO ist weitgehend demilitarisiert
Ja, man (also nicht die NATO, sondern die USA) hat sinnlos und unnütz im Nahen Osten viel (viel mehr als man wohl dachte) Material verpulvert, viele Menschen dort enttäuscht und viel Leid erzeugt. Das war aber jetzt der Orangene. Du scheinst in der US Politik allerdings - unabhängig von der jeweiligen Regierung - eine Kontinuität zu erkennen

die Wirtschaft in Westeuropa in einer Todesspirale.
während es in Russland nur so brummt?

Wenn das alles so wäre, wie Du es beschreibst - wäre es dann nicht ein genialer Zug von Putin sich aus der Ukraine zurückzuziehen? Dann hätte der böse Westen ja gar keinen Grund mehr bzw müßte sich einen neuen ausdenken, um Russland da drin zu halten um es zu zermürben

Ist es nicht viel mehr so, daß Putin gar nicht aufhören kann - egal, was es kostet? Denn das Aufhören würde ihn das Amt, vielleicht sogar das Leben kosten. Also schickt er weiter Menschen in den Krieg. Menschen, die zum Beispiel aus Afrika als LKW Fahrer angeworben werden und plötzlich an der Front stehen - Aber das ist wahrscheinlich alles nur West-Propaganda ...
Ja, es gibt zahlreiche Belege und Berichte internationaler Medien sowie von Menschenrechtsorganisationen, dass Russland junge Männer aus afrikanischen Ländern mit dem Vorwand ziviler Arbeitsplätze – wie als LKW-Fahrer, Handwerker oder Wachpersonal – anwirbt und sie stattdessen an die Front in der Ukraine schickt.
1785098639433.pngYouTube·FRANCE 24 English +2


Belege und Hintergründe der Rekrutierung
    • Täuschung mit zivilen Jobs: Betroffene berichten übereinstimmend, dass ihnen in Ländern wie Kenia, Uganda, Ghana oder Nigeria lukrative Jobs als Fahrer oder Mechaniker versprochen wurden. Nach der Ankunft in Russland wurde ihnen stattdessen eröffnet, dass sie Verträge für das Militär unterzeichnen müssen oder direkt als Kämpfer an die Front kommen.
      1785098639444.pngYouTube·BBC News Africa +3
    • Ausmaß des Vorgehens: Recherchen und Geheimdienstberichten zufolge wurden Tausende Männer aus afrikanischen Staaten (allein aus Kenia schätzungsweise rund 1.000 Personen) auf diese Weise nach Russland gelockt. Hundertfache Todesfälle an der Front sind dokumentiert.
      1785098639455.jpegAfrica Center for Strategic Studies +4
    • Reaktionen vor Ort: Die Rekrutierungspraktiken haben in afrikanischen Ländern für heftige politische Reaktionen gesorgt. Behörden (wie in Kenia) gingen juristisch gegen lokale Vermittler vor und warnten offiziell vor den betrügerischen Jobangeboten.
      1785098639465.pngwelt-sichten +3


Und zum Schluß noch mal zu dem Strategie-Papier. Alle Länder stellen solche Untersuchungen an. Nach vielem Abwägen von allen möglichen - auch militärischen - Aktionen kommt dieses Papier zu dem Schluss: Das Mittel mit den besten Erfolgsaussichten, den geringsten Kosten und dem geringsten Risiko ist: "Treibe Russland in einen Krieg", NICHT, sondern: Expand U.S. energy production
 

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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Junge, die NATO-Propaganda hast Du aber "hook, line and sinker" gefressen.

Wir kommen nicht zusammen, also können wir hier auch ganz entspannt aufhören.
Lass uns nächstes Jahr noch mal sprechen. Dann können wir ziemlich sicher sagen
wer von uns beiden der Vollidiot ist.

"Ich begann zu zweifeln, als die Orte der Siegesmeldungen immer näher an Berlin heranrückten"
Das war im zweiten Weltkrieg.

History repeating.
 
Komisch, bei mir funktioniert die Medien-Abbuchung automatisch und immer.

Seit meiner ersten Wohnung mit 18 gab es bei GEZ und den Nachfolger keine Probleme.

Manchmal kommt es auf den Ton an, der die Musik macht.
Etwas einseitige Zuweisung von Verantwortung, finde ich.... Du bist doch sonst viel toleranter.
 
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Ich wünsche es Hr. Steidel vom ganzen Herzen, dass es das hinbekommt.

Nüchtern betrachtet kommt so eine Aufforderung nicht aus dem nichts, sondern sie hat eine rechtliche Grundlage. Fehlende Möglichkeit die Mitarbeiter zu entlohnen ist schon ein starkes Stück.

Ich kann das sehr nachempfinden, da auch ich zeitweise in so einem Büro tätig war und letztendlich mit fünfstelligem, offenem Betrag mich abfinden müsste.

Leider werden immer wenige gedruckte Medien konsumiert und seine Werke sind Qualitätsbedingt, in der Regel, nicht billig. Das will sich der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht antun. Lieber Tictok etc, mit den kurzlebigen, schreierden Beiträgen. Ist ja „kostenlos“.
 
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are-bure-boke
are-bure-boke kommentierte
Das was in dem Artikel steht, ist auch meine Meinung:
Ohne Herrn Steidl selbst ist es nur ein weiterer Verlag.
 
Wie das mit den Echos so ist ... AfD Fanboys echoen ja auch z.B., daß Frau Weidel die Frau Hayali zerlegt hätte, wenn's live doch eher umgekehrt war.
Negative Echos sind also nur dann "richtig" und werden grds. nur dann zur Kenntnis genommen und ggf. auch reflektiert, wenn sie von der "richtigen" Seite kommen. Und in das eigene Weltbild passen. Was nicht gefällt, wird / mißliebiege Beiiträge jeder Art, werden ignoriert. Bestenfalls. Oder sofort durch Polemik abgewertet. Und das auch bei Menschen, die sonst weltoffen und sehr tolerant auftreten. Leider greift diese Cancel Culture immer weiter um sich. Überall....
 
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ni27fo
ni27fo kommentierte
Ich weiß nicht genau, was Du meinst. Ich habe nur das Echo als alleinige Information kritisiert. Man sollte sich schon auch mal das Original anhören/anschauen. Ausgehend von der Behauptung, man müsse die öffentlich rechtlichen gar nicht erst schauen, weil das Echo ja schon so schlecht wäre ...
Echos - deutlich gefärbte gibt es von allen Seiten, da ist nicht eine besser als die andere - jeder hört, was er hören will, und gibt es dann aus seiner Sicht wieder. Deswegen sollte man nicht nur die Echos anhören
 
[...] Ich habe nur das Echo als alleinige Information kritisiert.
Ich habe deinen Beitrag # 9.9 anders verstanden. Dass die zugrundeliegenden in # 9.8 genannten Sendungen bzw. deren Inhalte nicht neutral berichten bzw. deren Themenauswahl, ebenfalls neutral formuliert, selektiv sind, ist für mich unbestritten. Das sieht du anders, das ist dein gutes Recht. Aber das Echo / die Echos auf solche Beiträge des ÖRR, pauschal zu relativieren (und in diesem Zusammenhang ausgerechnet die AFD ins Spiel zu bringen), damit die Integrität der Politiksendungen von ARD und ZDF nicht angekratzt wird....
 
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Ich habe Deinen Beitrag gleich so verstanden.

Traurig, dass Ihr die das Recht auf freie, unabhängige Medien als unrechtmäßig betrachtet.

Dies ist nicht kostenlos oder durch privaten Medienmogulen oder Parteien gewährleistet.

Das bestreitet auch niemand. Wer ARD und ZDF nutzt, soll dafür auch zahlen. Aber dass auch diejenigen zur Kasse gebeten werden, die das Programm der Öffentlich-Rechtlichen gar nicht nutzen / nutzen wollen, weder über TV, Radio, Internet, und dennoch dafür zahlen dürfen, einfach, weil sie ein "Haushalt" sind und die Öffentlich-Rechtlichen nutzen könnten..... Stell dir bitte vor, du würdest aufgefordert, Geld zu bezahlen, weil du an einem Kiosk mit Auslage vorbei gegangen bist....

Aber ich bin jetzt auch raus...
 
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