Ob das die Fotografen freuen wird....???

HaDiDi

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Neue Besen kehren gut! Und der neue Nikon CEO Yasuhiro Omura setzt neue Schwerpunkte.

Im Mittelpunkt der Zukunftsinvestitionen steht das Halbleitergeschäft.... bei der Imaging Division will man sich auf Video- und den Kino-Markt konzentrieren.... :unsure:

(Derweil arbeitet Sony an der A6900, eine High Speed APS-C Wildlife-Kamera mit 33MP stacked Sensor und Top-AF. Also die spiegellose D500.)



 
Anzeigen
Nun ja, damit kann man Geld verdienen.

Darauf, wie immer wieder hier dargelegt, stehst Du doch? ;)

P.S. Die Sony - Werbung übergehe ich....
 
4 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Klar, Geldverdienen ist wichtig, für ein selbstbestimmtes Leben, große Freiheitsgrade und Unabhängigkeit.

Unternehmen müssen profitable sein, um Mitarbeiter zu bezahlen und um neue Produkte zu entwickeln. - Allerdings gibt es auch die Sicht des "gemeinen Kunden". Und Nikon hat nun mal viele Kunden Ü50 mit primärer Ausrichtung auf die Fotografie - diese Leute scheinen nicht mehr im Mittelpunkt von Omura San zu stehen.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Na ja, Ü50...das ist eine zeitlich begrenzte Kundschaft, es erfordert Zukunftsvisionen.

Nikon ixt nicht Leica.
 
  • Like
Reaktionen: ZHR
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Begrenzt , aber relativ finanzstark... und ich denke die wirkliche Zukunftsvision liegt bei Nikon nicht im Imaging Business.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Ich glaube schon das bei Nikon die Foto- und besonders Videosparte weiterhin Zukunft hat.

Nikon herstellte und herstellt weiterhin Geräte die konkurrieren können und auch durchaus innovativ sind.

Das sie die Sensoren “auswärts“ einkaufen hat nur einen begrenzten Einfluss, diese werden nach deren Vorgaben hergestellt. Ist üblich.

Dass Problem ist das momentane Image. Da hat Nikon nicht rechtzeitig die Weichen gesetzt.

Totgeglaubte, besonders mit so einem soliden Fundament, leben länger.
 
Begrenzt , aber relativ finanzstark... und ich denke die wirkliche Zukunftsvision liegt bei Nikon nicht im Imaging Business.
Stimmt. Die Zukunftsvision von Sony liegt auch nicht im Kamera- oder Sensorgeschäft. Alleine PlayStation macht ein Vielfaches an Umsatz gegenüber Foto/Film.

Breitere Aufstellung ist sinnvoll, der Fotomarkt ist kein Wachstumstreiber.

Halbleiterequipment ist heiß, der Verweis auf ASML (mit Zulieferer Zeiss) kein Zufall. Da ist Dynamik.

 
Zuletzt bearbeitet:
volkerm
volkerm kommentierte
@VisualPursuit China hat gezeigt, dass man technologisch in kurzer Zeit große Schritte machen kann, wenn das politisch gewollt ist und entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Das Video „Lithography wars“ was ich verlinkt hatte zeigt auf, was Nikon (bzw Japan) damals bremste bzw warum ASML mit mit anderem Businessmodell erfolgreich war. Mal schauen, was Nikon nun ändern will (und kann), um sich wieder in‘s Spiel zu bringen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Der Punkt ist daß China sich diesen Aufwand gern geschenkt hätte und sicher
für längere Zeit ein sehr guter Kunde von ASML geblieben wäre.
Erst die Sanktionen haben diesen Konkurrenten erschaffen.
Und allein aus politischen Gründen werden Staaten der globalen Mehrheit
bei Neuanschaffungen Maschinen aus BRICS-Staaten bevorzugen.
Der selbsternannt "kollektive" Westen (USA plus Vasallen) hat zuviel Schaden
in zu kurzer Zeit angerichtet.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Doppelpost
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ich gehe auf deine politischen Aspekte bewusst nicht ein. Ob China als treuer Konsument immer weiter westliche Technik gekauft hätte? Mein Eindruck ist ein anderer. Aber das ist hier OT, lass uns zumindest grob beim Thema Nikon bleiben.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

China wird in einer so wichtigen und margenstarken Branche nicht gern vom Westen abhängig sein, aber klar Sanktionen sorgen dann für die Beschleunigung der eigenen Aktivitäten.

Derzeit werden die geopolitischen Machtstrukturen neu gemischt - theoretisch könnte Japan sich noch zwischen Westen und aufstrebenden Süden entscheiden. - Was dann auch auf Nikons Aktivitäten Auswirkungen hätte. Derzeit scheint man in Japan aber gegen China eskalieren zu wollen, ob Japan dafür (ohne die USA) stark genug ist?
 
Allerdings gibt es auch die Sicht des "gemeinen Kunden".
Der Consumermarkt ist ein mühseliges Geschäft mit geringen Margen und noch geringeren Profiten.
Und Nikon hat nun mal viele Kunden Ü50 mit primärer Ausrichtung auf die Fotografie - diese Leute scheinen nicht mehr im Mittelpunkt von Omura San zu stehen.
Der gemeine Pöbel war noch nie die primäre Ausrichtung. Der ist der Notnagel, falls man gerade keine richtigen Aufträge aus Militär und Industrie bekommt.
Nikon ist ein Optik-Konzern, kein Fotoapparate-Verkäufer.
Derweil arbeitet Sony
Sony ist ein Elektronik-Konzern. Die verkaufen kleine Kästchen mit Elektronik drin. Was die letztlich tun, Musik abspielen oder Fotos machen oder sonstwas, ist Sony völlig wurscht. Sony bietet Kameras an, um mehr kleine Kästchen mit Elektronik drin zu verkaufen - so wie Nikon Kameras anbietet, um mehr Optik zu verkaufen. Aber Kameras sind weder beim einen noch beim anderen der primäre Geschäftszweck. Wenn etwas anderes mehr Profit verspricht, macht man eben was anderes.
Für den Gegenwert eines Steppers musst Du schon ziemlich viele Fotoapparate verkaufen.
 
Kommentar
Die heutige Gesellschaft im Alter zwischen etwa 50 und 90 Jahren kauft noch häufig Kameras mit Wechselobjektiven und entsprechendem Zubehör. Doch in ferner Zukunft könnte sich dieser Markt stark verändern. Jüngere Generationen wachsen mit Smartphones auf, deren Kameras immer leistungsfähiger werden und für viele Menschen bereits eine ausreichende Bildqualität bieten.

Dadurch könnte die klassische Kamera mit Objektiv für die breite Masse zunehmend an Bedeutung verlieren. In Zukunft werden vermutlich nur noch wenige Menschen bewusst zu einer professionellen Kamera greifen – vor allem Fotografen, Enthusiasten und Menschen, die sich intensiv mit Fotografie beschäftigen. Der Massenmarkt könnte somit deutlich kleiner werden, während sich Kameras mit Wechselobjektiven zu einem Nischenprodukt entwickeln.

Allerdings bedeutet das nicht unbedingt, dass diese Kameras vollständig verschwinden werden. Solange es Menschen gibt, die Wert auf maximale Bildqualität, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und ein besonderes fotografisches Erlebnis legen, wird es auch weiterhin einen Markt für hochwertige Kameras und Objektive geben.
 
Kommentar
Wenn es keinen vernünftigen Griff für eine A6900 als Wildlife Kamera gibt ist es eh nicht mehr als nur halbgar, für Fans der Marke mit zarten Händchen vielleicht interessant, der Rest der Wildlife Community wird die tunlichst meiden. Mit einer D500, D850 oder D6 ist die noch lange nicht ebenbürtig.
Die Fanboys werden aber "oh geil" rufen bei der A6900, das sind aber nicht so viele.
 
3 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich vermute mal, dass eine gelungene A6900 häufiger gekauft werden wird, als eine Z8, Z9 und Z50II von Nikon zusammen... also nicht so viele ist immer relativ.
 
zaskar
zaskar kommentierte
Häufiger kaufen hat nix mit besserer Qualität zu tun ... aber du hast eh nur vermutet.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Derzeit können wir nur vermuten, irgendwann gibts dann die japanischen Verkaufsstatistiken, dann werden Vermutungen ggfs. durch Fakten untermauert.

In diesem Fall gehe ich auch von einer sehr guten technischen Qualität aus, aber grundsätzlich hast Du Recht, der Kunde lässt sich durch vieles beeinflussen, nicht nur durch die Qualität.
 
Ich denke, der derzeitige Hype um chipbasierte Produkte sowie der Wunsch nach Unabhängigkeit von bestimmten Zulieferer-Ländern dürfte kurz- und mittelfristig für gute Geschäfte auch bei den entsprechenden Maschinenherstellern sorgen. Das ist ja fein, da kann Nikon sicherlich von profitieren. Ich sehe da keine negativen Effekte für weniger umsatzstarke Sparten im selben Konzern, wenngleich dort schon eher empathielos mit der Firmentradition umgegangen wird.

Selbst wenn, muss das nicht im Desaster enden. Selbst bei Olympus nicht, wobei ich den Namenswechsel auf OM-System nicht verstanden habe. Aber bin ich da auch zu emotional, k.A.

Im Videosektor wird es spannend. Red wurde ja nicht ohne Grund von Nikon übernommen bzw. war vorher sturmreif geschossen worden. Im Kerngeschäft von Red walzt Blackmagic Design alles nieder, nur Optiken bauen sie halt nicht. Und gegen die bereits für die Fotografie vorhandene Kamera, die auch gute Videos kann, ist selbst BM machtlos. Nikon könnte tatsächlich von einem gut ausgebauten System langfristig profitieren. Die ZR bekommt viel Zuspruch und Respekt - das ist schon eine Ansage!
Und was Sony betrifft: Wie bereits gesagt macht man mit Playstations bzw. den Spielen sowie weiterem Content die Kohle im Konzern.

Ein Gegenstück zur D500... nun ja. Ich habe meine mal wieder ausgepackt und liebe diese Kamera. ich nutze sie, weil ich sie bereits seit 2017 besitze und schätze. Brauchen tue ich sie nicht mehr wirklich, wenngleich sinnvoll einsetzen. Als die D500 rauskam, war sie eine fast-professionelle kleine Schwester zur D5 in ihrer eigenen Nische, und obendrein Ablöse für D300-Anwender mit einem Schwung hochwertiger DX-Objektive. Klar wird es den einen oder anderen Wildlife-Fotografen unter den Käufern gegeben haben, aber groß ist die Nische nicht.

Vielleicht gibt es wirklich die Lücke, die genug Stückzahlen für eine Z8 mit DX-Sensor lässt. Auch hier ist die Kombi Pro-Gehäuse mit kleinem Sensor zum attraktiven Preis interessant, aber schon zu D500-Zeiten sind viele sinnvollerweise lieber auf D750 und Vollformat gewechselt.

Ach ja: OM-System setzt im Pro-Segment trotz kleinem Sensor auf große Gehäuse. Überzeugt mich mehr als eine Alpha 6x00, auch wenn die Leistung, die Sony da auf die Beine stellt, aus technischer Sicht absolut klasse ist!
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Sony bietet mit der A9III, A7RVI und A1II gleich drei weitere Wildlife/Speed-Kameras mit größerem Gehäuse und dann bald auch eine entsprechende Kamera in kleiner und günstiger - somit findet jeder das, was ihm mehr liegt.
 
Die heutige Gesellschaft im Alter zwischen etwa 50 und 90 Jahren kauft noch häufig Kameras mit Wechselobjektiven und entsprechendem Zubehör.
Vor vielleicht 15 Jahren schrieb ich mal in diesem Forum, dass in Zukunft Bildausschnitte das gleiche leisten würden, wie Teleobjektive. Da habe ich mir eine Menge Kritik eingefangen. Und heute gibt es Sensoren wie die der Q3, bei denen selbst massive Ausschnitte noch sensationell gute Bildergebnisse liefern.

Ich würde es also nicht beschreien, dass das Wechselobjektiv eine Zukunft hat.

:)
 
4 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Ja und nein. Die Grenzen der Digitalzooms sind halt schnell erreicht, wenn man weitwinklig startet. 3x Digitalzoom = Faktor 9 Verlust an Bildpixeln.

Schauen wir auf‘s Smartphone, da hat jedes Objektiv quasi ein separates Kameramodul mit eigenem Sensor. Kein Wechselobjektiv im Wortsinn, aber dessen Nutzen.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
3-4 Festbrenner, Hi-Rez und Digizoom.

Vielleicht hat nur das Zoom keine Zukunft.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Auch Zooms haben eine Zukunft, nur die "Brennweitenlücken" zwischen zwei Zooms können größer werden. - Aus der Holy Trinity wird dann das pragmatische Duo.... ;)
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Zooms wurden ja aus einem bestimmten Grund entwickelt. Wenn dieser Grund wegfällt, sind keine Zooms mehr notwendig.
Wer keine Zooms mehr haben will, muss also etwas noch besseres vorweisen können, das den Objektivrevolver ersetzt.
 
Meiner dystopischen Meinung nach werden Fotos in Zukunft nur noch eine Mischung aus KI, einer Bildanforderung von einem Starlink-Satelliten und vielleicht dem Werk einer zurechtgerechneten smartphone-Linse sein ;)
 
3 Kommentare
ni27fo
ni27fo kommentierte
Genau wie heute ja auch keine Vinyl-Platten oder Füllfederhalter mehr verkauft werden ... vielleicht wird der Markt für Systemkameras noch weiter schrumpfen, aber verschwinden wird er so schnell nicht
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Da meine Mal-Begabung recht rudimentär ausgeprägt ist, ich mich aber visuell-künstlerisch betätigen möchte, bin ich bei Lichteinfangapparaten gelandet und male mit Licht.

Auch zukünftig wird es noch Menschen geben, die ähnliche Bedürfnisse haben und diese werden auch in Zukunft noch zu einer richtigen Kamera greifen. Zur Dokumentation und für die Erinnerungsfotografie reicht meist das Handy. Und da Reisen immer aufwendiger und teurer wird, verreisen wohl zukünftig immer mehr Menschen digital und legen sich dann ein Foto-Album von den digitalen Reisen mit KI an. - Die Menschen, die dann noch richtig verreisen und eine richtige Kamera dabei haben, gehören dann wohl zu den ziemlich privilegierten. Aber es wird sie noch geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
ni27fo
ni27fo kommentierte
Seit Nikon die F-Reihe auslaufen läßt, gucke ich mich auch woanders um. Ersetze was defekt geht durch Gebrauchtes soweit noch neuwertig. Und dann schaun wir mal, Fuji gefällt mir zwischenzeitlich auch sehr gut... :thumbsup:
 
2 Kommentare
calc
calc kommentierte
Bei mir ist es ähnlich. Gebrauchtes F, der Markt ist überfüllt. Damit kann man wunderbar fotografieren. Was Nikon heute macht, ist mir recht egal.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Man muss spiegellos schon wollen.

Sonst bleibt man besser - so lange es die noch gibt - bei Spiegelreflex!

Viele Features wie:
- optisches Offenblendensucherbild
- imposantes Spiegelklappern
- Phasen AF ohne komische Bilderkennung
- Sensoren aufs Zentrum konzentriert
- ordentlichen Body mit Grip und Haptik (KLICK)
… kriegst Du nur bei Spiegelreflex.
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten