Sind für die "F2 AS" Ai Objektive von Vorteil?

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Danke. Die kurze und knappe Antwort hat mir vollkommen gereicht. Eine Dissertation zur F2 wollte ich nicht unbedingt lesen.

Vielen Dank.
 
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Auch noch zwei Aspekte: Die AI-Objektive passen stilistisch perfekt zur F2, ausserdem gibt es bei vielen Zooms und Weitwinkel-Festbrennweiten eine noch wirklich gute optische Leistung zu deutlich günstigeren Preisen. Es könnte natürlich im Einzelfall auch sein, dass es sich dann um ein "renoviertes" Non-AI in neuer Fassung handelt. Das lässt sich aber recherchieren.
 
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An der F2 AS kannst du problemlos Ai, Ai-S, Serie E, AF und AF-D Objektive einsetzen. AF-S, AF-G und AF-P Objektive funktionieren nicht, da sie über keinen Ring zur Einstellung der Blende verfügen. Beim Gebrauch von AF-Objektiven muss das Objektiv von AF auf M umgestellt werden. AF und AF-D Objektive verfügen oftmals über einen Schalter, mit dem f22 fixiert werden kann. Diese Entriegelung gilt es zu lösen. Ich hab es gerade an meiner F2 AS ausprobiert.
 
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T
Tom.S kommentierte
Es gibt auch vereinzelt AF-S Objektive mit Blendenring wenn sie kein G-Modelle sind. Sind aber selten und der AF-S ist nicht wirklich eine Freude beim manuellen Fokussieren.
 
Schau mal hier:

Mir gefällt die Abbildungsleistung des 50/1,8 serie E besser, als die meines alten Nikon 50/1,4 Ai. Das war mir nicht kontrastreich genug.

Hab ich gerade im Nachbarforum gesehen:
 
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Geheimtipp F2SB, die hat die moderne Belichtungsmessung aus der F2AS aber kuppelt über die Hasenohren. Ritschratsch rulez!
 
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S
Steinkreis kommentierte
Aber warum willst du mit Hasenohren kuppeln. Das ist doch nur für Pre-Ai Optiken nötig. Die F2 AS bedient doch Non-Ai + die oben von mir genannten Objetive. Wo soll der Vorteil der F2 SB sein?
 
volkerm
volkerm kommentierte
Der Vorteil ist eben die Verwendung von Prä-Ai (ohne Umbau) ebenso wie Ai/AiS, alles mit Offenblendenmessung.

Bei der F2AS gibt's nur Arbeitsblendenmessung bei Prä-Ai-Objektiven.
 
Nicht so sehr Vorteil als vielmehr Notwendigkeit. DP12 und DP13 können nicht mit Hasenohren.
 
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Nicht so sehr Vorteil als vielmehr Notwendigkeit. DP12 und DP13 können nicht mit Hasenohren.

Hier sind alle F2 Sucher erklärt, DP-13 gibt es nicht. DP-11 und DP-12 brauchen die AI-Objektive:
 
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Irgendwie ist bisher bei der F2 der Funke nicht so zu mir übergesprungen. Kommt vielleicht noch. Wenn man sich die Kamera genauer ansieht, muss man sagen, dass sie nicht nur ein Riesensprung für Nikon war, sondern in gewisser Weise auch ein größerer als die F3. Klar: Die hat TTL-Blitz, überhaupt die Belichtungsmessung ins Gehäuse integriert. Und ein Mäusekino im Sucher, bei dem ich bis heute nicht sicher bin, ob das wirklich sinnvoll war. Und das sage ich, der die F3 liebt und wegen ihr ins Nikon-System eingestiegen ist. Sicherlich stellte die F3 einen Paradigmenwechsel dar und war absolut gelungen. Aber ich denke, die Verbesserungen, die die F2 gegenüber der F3 brachte, waren im Alltag fast noch relevanter.
 
T
Tom.S kommentierte
Kann ich gut nachvollziehen. Ich habe sowohl F2AS als auch F3HP aber nur die F3 wird verwendet. Die F2 ist schwerer und irgendwie grobschlächtiger. Nachdem ich keine non-Ai Objektive besitze, liegt die F2 zumeist im Schrank und wird nur gelegentlich ausgepackt, um den Auslöser in Bewegung zu halten. Der NP-Sucher, die Zeitautomatik, der Griffwulst etc. macht die F3 für mich definitiv zur besseren Kamera.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Tatsächlich ist der HP-Sucher grandios. Ich habe hier noch meine F801s auf dem Tisch liegen, die m.E. den besten Sucher aller Zeiten hat. Der wäre nur noch zu toppen, wenn das Mäusekino selbstleuchtend-invers wäre. Das Riesenbild gepaart mit den auf´s Wesentliche reduzierten Informationen sind top. Den zweiten Punkt darf man nicht unterschätzen: Die F90 mag ich aus diesem Grund tatsächlich weniger.
Aber zurück zu den alten Haudegen: So gut die HP-Sucher sowie die Fortschritte bei den Mattscheiben auch sind, bedeutet das nicht, dass man durch die alten und kleineren Sucher als Brillenträger nix erkennen könnte. Ich würde gerne mal eine F2 testen, komme aber schon mit dem normalen Sucher meiner neueren F3 gut klar. Und die Nikkormat EL, die seit einiger Zeit in meinem Schrank steht, hat mich auch mit ihrem brauchbaren Sucherbild überrascht. Ein völlig anderes Niveau als bei der Edixa meines Opas, dabei liegen zwischen den Kameras zehn, bestenfalls 15 Jahre.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Es hat vielleicht auch damit zu tun, zu welcher Zeit man in das Nikon System eingestiegen ist.

Bei mir war das zu Zeiten der F2 und FM, vielleicht war das prägend oder es waren die 20+ Jahre mit rein manueller Belichtung, jedenfalls bevorzuge ich meine F2SB mit +o- LED-Belichtungsanzeige. Eine F3HP mit viel Zubehör ist mir auch mal zugelaufen, aber das kleine LCD-Display im Sucher mag ich nicht so gern, vor allem bei manueller Belichtung.

Wobei der Sucher bei der F2 viel ausmacht ... den DP-11 der F2A mit der trägen Anzeigenadel benutze ich ungerne, es muß für mich schon DP-3 oder DP-12 mit schneller Messung (Silizium-Photodiode) und LED-Anzeige sein.
 
T
Tom.S kommentierte
Es hat vielleicht auch damit zu tun, zu welcher Zeit man in das Nikon System eingestiegen ist.

Das von bin ich überzeugt. Ich bin erst mit DSLR in das Nikon-System eingestiegen und in die Fotografie insgesamt mit Kameras, die schon längst AF hatten. Da sieht man die Dinge ziemlich unbelastet.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Was war an den Nadelanzeigen der F2A, FM, FE etc. langsam?

Ich glaube, dass hier wieder mal die Gäule durchgehen.

Habe zu keiner Zeit etwas als zu langsam empfunden. Die Belichtung wurde eh via Hand, außer FE, manuell eingestellt.
 
Irgendwie ist bisher bei der F2 der Funke nicht so zu mir übergesprungen. Kommt vielleicht noch. Wenn man sich die Kamera genauer ansieht, muss man sagen, dass sie nicht nur ein Riesensprung für Nikon war, sondern in gewisser Weise auch ein größerer als die F3. Klar: Die hat TTL-Blitz, überhaupt die Belichtungsmessung ins Gehäuse integriert. Und ein Mäusekino im Sucher, bei dem ich bis heute nicht sicher bin, ob das wirklich sinnvoll war. Und das sage ich, der die F3 liebt und wegen ihr ins Nikon-System eingestiegen ist. Sicherlich stellte die F3 einen Paradigmenwechsel dar und war absolut gelungen. Aber ich denke, die Verbesserungen, die die F2 gegenüber der F3 brachte, waren im Alltag fast noch relevanter.
Die F2 fühlt sich 3x wertiger an als die F3. Habe beide und der Unterschied in der „gefühlten“ Qualität ist krass. Trotzdem fotografiere ich auch weiter gerne mit der F3, in Sachen Ergonomie ein weiter Schritt nach vorne.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Woran machst Du das fest? Kann das eine Gewichtsfrage sein? Ich staune auch, wenn ich die Nikkormat EL aus dem Schrank hole. Da meint man, einen Ziegelstein in der Hand zu halten. Der haptische Eindruck ist aber vermutlich zum großen Teil genau diesem Punkt geschuldet, und betrifft auch andere Marken. Canon hat ja mit der AE-1 auch eine deutlich leichtere Kamera z.B. im Vergleich zu FTb rausgebracht. Ähnliches bei Minolta, da aber wohl nicht so krass. An der tatsächlichen Robustheit oder Präzision hat sich aber nichts verschlechtert.
Interessant wäre nur in der Historie, ob die F3 bei ihrem Erscheinen nur wegen der Zeitautomatik bzw. gewissen Batterieabhängigkeit kritisch beäugt wurde, ob manche auch Zweifel an der allgemein soliden Verarbeitung hatten. Ich glaube, die F3 hatte ein ähnliches Schicksal wie der 124er Mercedes, obwohl der mit Zickereien am Anfang wirklich Taxifahrer auf die Barrikaden brachte. Später wurde es eines der solidesten Autos aller Zeiten. Und die F3 mit weniger solider Verarbeitung in Verbindung zu bringen... auf die Idee wäre ich nie gekommen. Aber wie gesagt: Ich habe nie eine F2 in der Hand gehabt.
 
Woran machst Du das fest? Kann das eine Gewichtsfrage sein? Ich staune auch, wenn ich die Nikkormat EL aus dem Schrank hole. Da meint man, einen Ziegelstein in der Hand zu halten. … Aber wie gesagt: Ich habe nie eine F2 in der Hand gehabt.

Die F2 kaufte man, wenn man keine Lust hatte, Geld für einen Hammer auszugeben. :cool:
Mit dem DP-12 plus MD-2 mit MB-1 ein echtes Pfund in jeder Hinsicht …

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peterkdos
peterkdos kommentierte
Das mit dem Gewicht ist relativ.

Die F2 mit MD-2 und Batteriefach wiegt 1585 g.

Die F4e mit Batterien wiegt 1560 g.

Na ja...
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Naja... die "e" war ja auch die Doppelrahmstufe und machte nur für einen Bruchteil der F4-Besitzer Sinn. Ohne genaue Zahlen zu kennen, war die "s" mit dem mittleren Batteriefach weiterverbreitet. Sowieso war die F4 ein Klopper, und viel leichter war ne "aufgeriggte" F3 HP mit MD4 auch nicht wirklich. Da sprechen wir von Unterschieden im 100-Gramm-Bereich. Ich denke aber, die F4 dürfte ergonomisch ganz weit vorne gelegen haben. Früher konnte ich der F4 übrigens wenig abgewinnen, aber heute könnte ich mir schon gut vorstellen.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Ja, die F4 ist schon eine feine Sache.

Nicht nur AF oder AF-D Objektiven, sondern auch die AF-S sind einsetzbar. Leider nicht mehr mit den E Objektiven zu benutzen da sie ein Blendenring an den Objektiven braucht.


Aber Achtung, es wird immer schwieriger die mit intakten LCD Anzeigen zu bekommen, viele laufen mittlere weile aus.
 
S
Steinkreis kommentierte
Funktioniert der Autofokus der AF-S wirklich an der F4? an der F801s funktioniert der AF nicht.
 
A
anseladams kommentierte
Ja, funktioniert. F4 mit AF-S 2.8/24-70mm z. B.
 
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