Ein Jahr nur 28mm

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Ich habe etwas bemerkt:
inzwischen fotografiere ich fast nur noch mit den kleinen Olympus PENs.
Überlege im Moment ob ich mein NIKON Zeug verkaufe und auf MFT umsteige.
Ich sehe für mich keine Vorteile bei der Nikon.
Bei MFT dagegen hab ich alles klein und kompakt und die Qualität ist mehr als ausreichend.
Gerade bei dokumentarischen Fotos ist man damit unauffälliger.

Was die Megapixel angeht ist das für mich auch kein Argument.
Selbst die 16 Megapixel der PEN E-PL8 kann ich im Camera Raw mit einem Klick auf über 63 Megapixel aufblasen und sehe keinen Qualitätsverlust (Super Resolution AI-Funktion).

Was das "Rauschen" angeht: da lege ich meist noch eine Schüppe Korn drauf, Thema also auch erledigt.

Ich warte mal ob eine PEN F II rauskommt dann schlage ich zu, wenn nicht, wird es eine OM-5 Mark II.

Objektive hab ich genug: 14mm (28mm), 17mm (35mm), 25mm (50mm), und 45mm (90mm).
 
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5 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn die Motive keine extreme Freistellung brauchen und auch HighISO kein Thema ist, kann VF kaum seine Vorteile ausspielen.

Allerdings, von VF auf mFT wäre dann schon ein ziemlicher Wechsel - ich würde dann wohl eher den Zwischenschritt machen und zu einer Z50II greifen.
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte

Wüsste nicht welchen Vorteil eine Z50II machen würde (und warum noch einen Zwischenschritt?)?
Da gibt es von Nikon keine kompakten APS-C Festbrennweiten, die ich benötige.

Mit MFT fotografiere ich schon länger das ist für mich keine Umgewöhnung.
 
schneemann
schneemann kommentierte
Freistellung mittels Offenblende bei 28mm ist sicher ein Thema. Da sind die Möglichkeiten allgemein begrenzt, die Unterschiede zwischen den Sensorformaten aber schon recht deutlich.

VF 28/2,8 auf 1,5 Meter bildet 0,49Meter scharf ab.
VF 28/1,4 auf 1,5 Meter bildet 0,24 Meter scharf ab.
MFT 14/2,5 auf 1,5 Meter bildet 0,94 Meter scharf ab.

High-ISO-Fähigkeit ist, wenn man sich den Bildlook des Schattenmannes so ansieht, eher kein Thema.

Ehrlich gesagt freuen wir uns seit Erfindung der Digitalkamera mit jeder neuen Generation über die erweiterten Möglichkeiten bei irrsinnig wenig Licht. Seit Jahren sind wir da in Bereichen, die nur noch in wenigen Situationen der Fotografie zu einem Mehrwert führen. Nimmt man dann noch die Fortschritte der Bildbearbeitung dazu, kann man getrost schwarze Katzen im Kohlenkeller mit einem Teelicht fotografieren.
 
olynik
olynik kommentierte
@Schattenmann
Ich habe mir kürzlich die Gebrauchtpreise für die Olympus Pen F angesehen und war erschrocken, wie die Preise hier angezogen haben (im Vergleich zu meinem Gebrauchtkauf vor ein paar Jahren).
Eine Olympus E-M5II nutze ich als Urlaubskamera: klein, leicht, robust. Als fast Immerdrauf trägt sie das kleine und leichte Olympus 12-45mm 4 Pro. An dieser Kombo habe ich nichts auszusetzen.
Und wenn es mal ein bischen mehr Tele sein soll, auch das Olympus 75mm 1.8 ED MSC ist prima.
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte

Ja, die PEN F kostet gebraucht inzwischen so viel wie damals neu.
 
Freistellung mittels Offenblende bei 28mm ist sicher ein Thema. Da sind die Möglichkeiten allgemein begrenzt, die Unterschiede zwischen den Sensorformaten aber schon recht deutlich.
.....

Ehrlich gesagt freuen wir uns seit Erfindung der Digitalkamera mit jeder neuen Generation über die erweiterten Möglichkeiten bei irrsinnig wenig Licht.

Freistellung ist für mich kein Thema, da lege ich nicht viel Wert drauf.
Und da ich immer viel Korn benutze (Tri-X 400 oder Delta 3200 Preset) macht mir wenig Licht auch nichts aus.

Und wenn Freistellung dann höchstens mal bei einem Headshot und da reicht mir das
45er (90mm) siehe hier:

 
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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Eindrückliches Portrait! Mit Stratocaster! :biggrin: 1776180000403.png
 

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Schattenmann
Schattenmann kommentierte

Das Portrait ist übrigens mit der PEN E-PL8 gemacht. Die ist von 2016 und hat 16 MP.
Man braucht nicht immer die neuste Highend Kamera.
 
UPDATE:
Inzwischen hab ich meine Nikon Z-Objektive (35 + 50mm) und die PEN EP 7 verkauft.
Für die Nikon sind mir die Objektive alle zu groß.

Hab mir eigentlich die Nikon Z5 damals geholt weil sie so schön klein ist,
allerdings nützt mir das wenig, wenn da vorne ein zu großes Objektiv dran ist.
Die einzigen kleinen Brennweiten sind das 28 und das 40mm (und das 26er).
Ansonsten hab ich noch das Thypoch 28mm 1.4 (falls mal einer das Licht ausmacht).

Also musste was kleines her:
Dafür kommt jetzt die OM-5 Mark II (Olympus), klein, leicht und für meine Zwecke mehr als ausreichend.
MFT Festbrennweiten hab ich noch da: 14mm (28mm), 17mm (34mm), 20mm (40mm), 25mm (50mm), 45mm (90mm).
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Was man kaum noch nutzt, kann man auch verkaufen... das tue ich auch.

Aber manchmal ist es auch nur eine Phase und dann ändern sich wieder Vorlieben und Interessen. So habe ich vor einigen Jahren mein Voigtländer 40/1.4 Classic SC verkauft, es lag fast nur in der Vitrine. Vor rund 5 Monaten habe ich es mir dann wieder gekauft und benutze es derzeit recht häufig an der Sony A7RIII.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Altglas verkaufen, nein auch wenn ich das Objektiv nur einmal im Jahr brauche. Demnä$chst wieder mit dem Otus 1,4/28 unterwegs .....
 
Die Fotos mögen technisch gut sein und in SW auch likes bekommen, auf mich wirkt das alles zunehmend leblos und kalt. Da fehlt mir einfach Lebendigkeit und der Blickfang.
Wahrscheinlich sind auch 28mm für alles auch alles andere als ideal.
Axel
 
frankolas
frankolas kommentierte
Ich finde die Bilder in diesem Thread spannend und überlege für mich etwas ähnliches durchzuziehen. Allerdings mit einer anderen Brennweite. :)
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte
1
1bildermacher1 kommentierte
Mir gefällt die Reportage sehr gut in SW, in Farbe wäre es nicht mein Ding. Die Bilder zeigen den Stil von Schattenmann und das finde ich sehr gut an ihm, wie er den durchzieht.
Gruss Wolfgang
 
quacks0
quacks0 kommentierte
Jeder wie er mag — ich finde es wie meine Vorredner auch super, und gerade in S/W wirken die Fotos einfach perfekt. Ich bin eigentlich nicht so der 28mm-Fotograf, aber hier passt die Brennweite. Da werde ich mich demnächst auch mal wieder öfter damit beschäftigen.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Also ich finde die Serie und die Idee sich zu beschränken auf eine Brennweite toll.
Besonders erschwert dadurch, dass der TE @Schattenmann erklärt hat er wolle das ganze Jahr mit nichts anderem arbeiten, also auch ausserhalb dieses Threads nur 28mm. Harte Regeln!

Bisher fehlt mir auch nichts, also kein Bild ist dabei wo ich sagen würde das wäre mit tele besser gewesen.

28mm wäre mir - sollte ich so etwas tun (nein, nicht geplant) - noch zu lang, ich bin eher so der 20mm-Typ :)

Zum harten Schwarzweiss mit Korn und Vignette bin ich eher kritisch eingestellt. Das ist ja eigentlich einer der krassesten Verfremdungsfilter, die man einsetzen kann. Nur gur tolerabel weil man die Fotos der Vergangenheit zu erkennen glaubt aus einer fernen Zeit, wo es nichts anderes gab.
Aber ernsthaft: das ist wirklich eine ganz extreme Verfremdung und werder Leisung noch Wunder wenn dann alle Bilder einen einheilichen Look haben.

Man könnte auch alles in Rot-Grün-Duoton mit Überbelichtung formatieren, nur würden da alle spucken weil das nicht im kollektiven Gedächtnis (von Capa bis Newton) hinterlegt ist.
 
Also ich finde die Serie und die Idee sich zu beschränken auf eine Brennweite toll.
Besonders erschwert dadurch, dass der TE @Schattenmann erklärt hat er wolle das ganze Jahr mit nichts anderem arbeiten, also auch ausserhalb dieses Threads nur 28mm. Harte Regeln!
Dazu muss ich sagen, dass ich auch ab und zu kleine "Auftragsarbeiten" habe (wie z.B. Portraits), da benutze ich natürlich auch andere Brennweiten. Da würden die Kunden böse gucken wenn sie alle Gurkennasen hätten :ROFLMAO:

Nur für meine privaten Projekte beschränke ich mich auf 28mm.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Das sei Dir verziehen 😀
 
UPDATE
Das 14mm Lumix 2.5 wird durch das Panasonic/Leica Summilux 15mm 1,7 ersetzt. Brauche etwas mehr Lichtstärke.

Fotos folgen dann.

Der Thread müsste dann eigentlich 30mm heißen. Aber ist ja nicht viel Unterschied.
 
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