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FränkDrebin

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Hallo zusammen,

ich habe hier bei mir eine Nikon FE und folgendes ist mir aufgefallen:

Ich habe die ISO auf 250, die Blende auf 5,6 und das Zeitenwahlrad auf "Auto" gestellt. Probebelichtung als Referenz habe ich mit meiner Sony A7II gemacht, da kam in meinem Fall eine 1/800 Sekunde raus.

Nun habe ich die FE genommen... die "Automatik"-Nadel zeigt weit über 1/1000 an, wenn ich dann das ISO-Rad entsprechen 3 Blenden-/ISO-Stufen zurückdrehe (quasi überbelichte), dann zeigt mir die "Automatik"-Nadel die richtige Zeit (ca. 1/800) an.

ABER:

Wenn ich alle Einstellungen wie oben genannt an der FE belasse und die Abblendtaste drücke, dann erscheint im Automatik-Modus die richtige Zeit, ohne zusätzliche Anpassungen. Auch wenn ich dann den Auslöser drücke, dann springt die Automatik-Nadel kurz zur richtigen Zeit und dann wieder zurück auf über 1/1000...

Ist das normal? Oder ist an der Anzeige was dejustiert?

Ich bin gerade ein wenig verunsichert.

Ich fürchte, das das Poti nachjustiert werden muss, damit der Zeiger auch die richtigen Werte anzeigt... denn generell schlägt die Nadel bei sich ändernden Lichtverhältnissen schon aus.

Wäre das ein (steiniger) Weg?

... noch ein paar Infos:

* Nikon FE mit eingeklappten Blendenmitnehmer

* Objektiv: Nikkor Ai-s 85mm F2

20260401_143444.jpg

Gerade nochmal getestet: Gleiches Objektiv an Nikon FE und an Sony A7II mit Adapter...

Fazit: Die Automatik zeigt 3 Stufen Unterbelichtung an, d.h. ich muss (wenn ich es ausgleichen müsste) statt Ausgangswert ISO 100 an der FE ISO 12 einstellen, damit die Zeiten (halbwegs) passen. Dann wäre aber wieder beim Drücken der Abblendtaste die Zeit um 3 Stufen länger...

Ich danke euch für eure Tipps, Erfahrungen und Hilfe...
:thumbs_up:


VG Matthias
 
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Das klingt erstmal unerwartet. Die FE hat keine smarte Matrixmessung und man sollte deshalb auf eine homogene Fläche testen, aber dann sollte es keine Abweichungen geben.

Gemessen wird bei Offenblende und der Ai-Hebel ist auf deinem Foto in der richtigen Position, das passt.

Belichtungskorrektur am ISO-Ring ist auf 0? Das kann ich auf dem Foto nicht genau erkennen.
 
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Bei den gleichen eingestellten Werten bei beiden Kameras stellt sich immer das Gleiche dar: Nikon FE zeigt eine um ca. 3 Stufen kürzere Belichtungszeit an als die Referenzkamera Sony A7II. Nur beim Drücken der Abblendtaste geht die Nadel auf den "richtigen" Wert. Beim Loslassen springt der Zeiger wieder auf über 1/1000 zurück.

In meinem Fall müsste ich die Belichtungskorrektur auf +3 stellen, um die gemessenen Werte zu erreichen (leider gibt es nur +2 :cool: ).

Aber um die Frage zu beantworten: Ja, Belichtungskorrektur steht auf 0.

Und was mich noch interessieren würde: Simuliert die Abblendtaste die Zeit, die die Kamera im Automatikmodus beim Drücken des Auslösers selbständig wählt? Auch wenn die Anzeige eine andere Zeit anzeigt?

Vielen Dank für eure Hilfe... sowas lässt mir keine Ruhe.
 
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Und was mich noch interessieren würde: Simuliert die Abblendtaste die Zeit, die die Kamera im Automatikmodus beim Drücken des Auslösers selbständig wählt? Auch wenn die Anzeige eine andere Zeit anzeigt?
Ich verstehe die Frage bzw. den Gedanken dahinter nicht. Bei einer korrekt funktionieren FE zeigt die Nadel die resultierende Belichtungszeit an ohne die Abblendtaste zu drücken.

Irgendwas ist bei deiner FE wohl nicht in Ordnung. Leider ist dieses Poti (Belichtungskorrektur+ISO) ein sehr teures und unzugänglich verbautes Bauteil, war bei meiner ersten FE damals durch Sturzschaden defekt und die von Nikon veranschlagten Reparaturkosten waren über Neupreis der Kamera.

Ein Fehler könnte theoretisch auch bei dem Poti liegen, welches den Blendenwert abgreift über den Ai-Kuppler. Ein Hinweis wäre, wenn die Nadel beim Drehen des Blendenrings springt anstatt kontinuierlich mitzuwandern.

edit: Batteriespannung ist ok? Prüftaste ist links neben dem Okular, die LED muss leuchten.
 
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Batteriespannung ist OK, Prüftaste leuchtet. Batterien habe ich auch heute erst neu eingelegt.

Gerade festgestellt: beim Drehen des Blendenrings tut sich bei der Nadel nichts, die bleibt bei ca. 1/1000 stehen, ISO hatte ich auf 12 gestellt, um überhaupt irgendwelche Reaktionen zu sehen.

Bei gedrückter Abblendtaste verstellt sich die Nadel, wie sie es soll. Aber die Automatik zeigt kaum/keine Reaktion. :-(

Langsam verlässt mich die Zuversicht... :-(
 
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Ich verstehe noch nicht, was für Dich eine Stufe ist.
Bei mir wäre je eine Stufe von 1/1000 sec dann die 1/500 bzw 1/2000sec.
Du redest aber dann auch von 1/800 sec, also meinst Du vielleicht Drittel Stufen?
Ich denke nicht, dass angezeigte Werte bei gedrückter Abblendtaste irgendeiner analogen Nikon eine auswertbare Aussage liefern. Nikon war ja damals stolz auf die Offenblendenmessung. Und die Abblendtaste dient lediglich zum Überprüfen der Schärfentiefe.
Evtl. Kann @Ando Dir hier weiterhelfen?

PS.: ich misstraue jeglicher Nadelanzeige die so viele Jahre auf dem Buckel hat
 
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Bei gedrückter Abblendtaste verstellt sich die Nadel, wie sie es soll.
Das ist aber nur Zufall bzw. nicht die von Nikon vorgesehen Art der Messung.
Bedienungsanleitung hast du schon? Falls nein hier der Link

Dass die Anzeige nicht auf Drehen des Blendenrings reagiert ist ganz schlecht. Nochmal zur Sicherheit, auch wenn du es oben eigentlich richtig beschrieben hattest: der Ai_Kuppler ist ausgeklappt und koppelt mit der "Nase" am Blendenring des Objektivs (wie in deinem Foto oben)?
 

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Habe das mit der Abblendtaste gerade mit meiner F3 getestet. Die Belichtungszeit wird bei Betätigung um so viele (ganze) Stufen verlängert, wie das Objektiv gegenüber Offenblende abgeblendet wird. Sollte also nicht betätigt werden, wenn die Übertragung der Offenblende über den Kuppler funktioniert.
 
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volkerm
volkerm kommentierte
@Thomas Ferber Ich kann es mir auch nur so erklären, dass der Ai-Kuppler nicht korrekt funktioniert, also durch die Abblendtaste nun ersatzweise eine Arbeitsblendenmessung erfolgt.

Eventuell ist ja der Ai Kuppler auch in der falschen (hochgeklappten) Stellung, anders als im Foto gezeigt.
 
Hallo Thomas,
danke für deine Meldung, da bin ich auch gerade dahinter gekommen. ;-) Also kann ich dieses Thema Abblendtaste außer Acht lassen.

Ich habe gerade nochmal getestet: Entgegen dem vorherigen Versuch ändert sich die Nadelanzeige beim Betätigen des Blendenrings so, wie sie es soll, von daher doch erstmal OK!

Dann bleibt fast nur noch eines übrig: die Potentiometer werden dejustiert sein. Womöglich kann der Nullpunkt verschoben sein?
 
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Dann bleibt fast nur noch eines übrig: die Potentiometer werden dejustiert sein. Womöglich kann der Nullpunkt verschoben sein?
Theoretisch könnte auch eine falsche Mattscheibe zu einem falschen Meßergebnis führen, man kann die bei der FE wechseln. Aber wenn es die normale Version mit Schnittbild + Mikroprismen ist dann sollte das passen.

Ein Reparaturanleitung zur FE gibt's hier, die deckt aber nicht alle Aspekte ab:
Immerhin sind die Potis genannt, mit denen die Belichtungsmessung justiert wird:
"Numbers 3 and 9 are both used to calibrate how the needle in the meter swings, one for the high range and another for the low range."
 
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Mich würde mal interessieren, wie die die Blendenübertragung bei der FE aufgebaut ist. Bei der F3 geht die nämlich mit einem Seilzug aus Mitnehmer-Ring hinter dem Bajonett in Richtung Rückspulkurbel (soweit ich das ohne komplettes Zerlegen beurteilen kann). Das ist eigentlich eine wahnwitzige Konstruktion, die allerdings jahrzehntelang hält. Bei meiner zweiten F3 fängt der Mechanismus an, festzugammeln, lässt sich aber noch einigen Betätigungen gut nutzen. Meiner meiner ersten F3 war das aber die mechanische Archillesferse dieser Kamera, denn die muss wohl mal einen Schlag auf die Rückspulkurbel bekommen haben. Danach ging die Belichtungsmessung nicht mehr. Kurioserweise ging TTL-Blitzen mit dem SCA-Adapter, der ein eigenes Einstellrad für die ISO hatte. Long story short: Wenn die FE gewisse Ähnlichkeiten in der Konstruktion hat, wundert mich überhaupt nichts mehr.
Ich würde an Deiner Stelle nur dann an Reparatur denken, wenn Du Perfektionist bis oder Du ideell an diesem Exemplar hängst. Ansonsten würde ich das (sofern die 3 Blenden Differenz reproduzierbar bleiben) einfach die ISO entsprechend anpassen oder mir einen externen Belichtungsmesser beschaffen. Für die Art, wie man solche Kameras heutzutage nutzt, ist das durchaus stilecht. Ausserdem kann man eine Lichtmessung machen, was in vielen Fällen die überlege Methode ist. So überlegen, dass da früher Matrixmessung in 80% der Motive gegen einpacken konnte.
 
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(sofern die 3 Blenden Differenz reproduzierbar bleiben)
Schauen wir da mal genauer drauf:

Laut Beschreibung konnte @FränkDrebin die "richtige" Belichtung messen durch Drücken der Abblendtaste. Wenn das kein Zufall war, so sind die 3 Blenden eben kein fester Wert sondern von der Blendeneinstellung abhängig und der Kamera fehlt der Korrekturwert, der normalerweise durch den Ai-Kuppler geliefert wird.

Es wäre für die weitere Diagnose also wichtig, das zu prüfen: ist der Offset ein fester Wert von 3 Blenden oder ist es immer die Differenz zwischen Arbeits- und Offenblende?

In eine Reparatur viel Geld zu investieren lohnt sicherlich nicht, da bin ich deiner Meinung. Falls @FränkDrebin nicht an genau seinem Exemplar hängt, so hätte ich eine funktionsfähige schwarze FE für kleines Geld abzugeben.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Ich glaube, da bringst Du auf den Punkt, wohin mein Bauchgefühl nur sehr diffus steuerte. Tatsächlich deutet das so betrachtet darauf hin, dass die eingestellte Blende nicht erfasst wird und die Kamera immer von von Offenblende ausgeht. Somit ändert sich der Korrekturwert entsprechend der Abblendung. Absolut schlüssig. Zwar ließe sich auch das mit dem ISO-Wert oder der Belichtungskorrektur regeln, aber wenn überhaupt mit Bordmitteln nur sehr umkomfortabel. Es wäre praxistauglicher manuell zu arbeiten und zur Belichtungsmessung abzublenden. Mit einer FM fände ich das sogar witzig, mit einer FE weniger. Hier will man die Zeitautomatik ja auch gerne nutzen.
Mein Schnellcheck sagt: Intakte FE werden so mit 100-150 gehandelt, deutlich teurer sind nur Exemplare vom Händler und kommen dann mit neuen Lichtdichtungen und / oder einer nützlichen Optik wie einem 1,4/50. Was will man da an der alten Kamera reparieren? Insofern hängt die Frage der weiteren Vorgehensweise sehr davon ab, wie sehr man an seinem Exemplar hängt. Zumal das ja grundsätzlich noch einsetzbar ist, als Vitrinenstück taucht, oder bei einem späteren Ausfall einer Zweiten auch als Ersatzteilspender.
 
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für eure Anteilnahme an meinen Sorgen...

Ich habe nochmal versucht, alles nachvollziehbar zur vergleichen.

Ausgangspunkt:
* Referenzkamera für die Belichtungsmessung: Sony A7RIII
* Vergleichskamera: Nikon FE
* Ausgangswerte für beide Kameras: ISO 400, Blende 5,6, Zeit: automatische Ermittlung
* KEINE Belichtungskorrektur!
* Mittenbetonte Belichtungsmessung
* Messobjekt: grauer Fußbodenbelag
* Lichtverhältnisse: gleichbleibend

Zeitmessung:
* Sony: ISO 400, Blende 5,6 = 1/60
* Nikon FE: ISO 400, Blende 5,6= 1/500
* Sony: ISO 200, Blende 5,6 = 1/30
* Nikon FE: ISO 200, Blende 5,6= 1/250
* Sony: ISO 800, Blende 5,6 = 1/125
* Nikon FE: ISO 800, Blende 5,6= 1/1000

* Sony: ISO 400, Blende 8,0 = 1/30
* Nikon FE: ISO 400, Blende 8,0= 1/250

Beobachtung:
* beim Verstellen der Blende an der Nikon FE ändert sich auch der Zeitenwert in der Anzeige, also Blendenübertragung läuft
* die Differenz der Zeiten bleibt bei den verschieden Einstellungen konstant

Zu euren Anmerkungen/Hinweisen:
- Ja, ich bin leider Perfektionist und kann es nicht leiden, wenn etwas nicht voll funktioniert. Sowas wurmt mich. Deshalb reizt mich das Thema aber auch so. Deshalb möchte ich ja versuchen, es mit eurer Hilfe selbst wieder hinzubekommen. :)
- Einen externen Belichtungsmesser habe ich sowieso und messe damit im analogen Bereich immer. Den Automatik-Modus nutze ich persönlich im analogen Bereich zur Kontrolle der externen Belichtungsmessung im Schatten (wenn es mal schnell gehen soll), aber dann soll er auch funktionieren.
- Eine neue FE zu kaufen, liegt momentan nicht in meinem Interesse, dafür habe ich schon mehr als genug Nikons im Regal stehen, die auch genutzt werden wollen. Das Thema hier hat seinen Reiz in der Reparatur/Behebung der Abweichungen.
 
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shovelhead
shovelhead kommentierte
Das Thema hier hat seinen Reiz in der Reparatur/Behebung der Abweichungen.

ich habe eine FE (seit 1979) und finde es toll, dass Du die die Kamera erhalten und notfalls reparieren willst. Diese ewige "kostet doch nur einen Fuffi, was willst da reinstecken" ist die Logik der Wegwerfgesellschaft. Und da muss man ja nicht unbedingt mitmachen.
 
Das Thema hier hat seinen Reiz in der Reparatur/Behebung der Abweichungen.
Akzeptiert!

Wenn der Offset nicht von der eingestellten Blende abhängt, dann wird der "Trick" mit dem Abblenden nicht funktionieren. Das war dann nur ein Zufallstreffer weil die f/5.6 im Test zufällig auch um 3 Blendenstufen von der Lichtstärke des 85/2 abweicht.

Als nächsten Schritt würde ich nun testen, ob der Offset von 3 EV bei unterschiedlichen Lichtwerten konstant bleibt. Die Beschreibung in #10 nennt zwei Potis für "high range" und "low range", da kann ich noch nicht so richtig einschätzen. Eventuell ist's hier tatsächlich ein Versatz im Offenblenden-Korrekturwert durch den Ai-Kuppler und dessen Justierung, wenn es unabhängig vom Lichtwert immer den gleichen Offset gibt. Das würde ich also testen unter deutlich unterschiedlichen Helligkeiten.
 
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Bei den Potentiometern bin ich auch noch etwas unsicher.
In deinem Link spricht der Autor von 2 separaten Potis für den oberen und unteren Bereich der Anzeige. In einem YT-Video von einem amerikanischen Kamerareparateur, spricht dieser von nur einem Poti, der das regelt... Da sind meine Infos zur Zeit noch widersprüchlich. Wenn ich dann mal mit geeignetem Werkzeug das Top Cover ab bekomme, dann ist es auf jeden Fall mal einen Versuch wert.
 
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Hallo zusammen,

soo, großes Finale...!
:smiling_face:


Heute kam ziemlich unerwartet schon mein bestellter U-Typ Schraubendreher an, ohne den ich das Top Cover nicht abbekommen hätte. Also habe ich mich ans Werk gemacht.

Cover ab, den Potentiometer Nr. 4 vorsichtig justiert und siehe da: Der Zeiger zeigt nun in allen Belagen die Belichtungszeit an, die ich auch parallel mit meiner Sony A7RIII ermittelt habe.

Nun passt wieder alles und ich kann mit innerlicher Zufriedenheit in die Osterferien gehen!

Nochmal vielen, vielen lieben Dank für eure Tipps, Empfehlungen und Erfahrungen. Wirklich klasse!

Viele Grüße

Matthias
 
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ABER:
:frowning_face:
GERADE ERST BEMERKT!!!

Durch die "Neujustage" hat sich zwar die Anzeige der Zeit korrigiert, aber, eben gerade durch Zufall mitbekommen, die Zeit hat sich jetzt um 3 Stufen in die Verlängerung geschoben.

D.h.:

Bei z. B. ISO 200 und Blende 16 habe ich eine Automatik-Zeit von 1 Sekunde angezeigt bekommen (extra so eingestellt, damit ich das mit Sekundenzeiger der Uhr besser abschätzen kann)... Tatsächliche Auslösezeit waren aber 8 Sekunden...

Also: Weitersuchen angesagt!

Es bleibt spannend!
:thinking_face:
 
2 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Damit ich es richtig verstehe: die Belichtungsmessung war vorher ohne Korrektur eigentlich korrekt, nur die Anzeige im Sucher falsch? Also tatsächliche Belichtungszeit ungleich Anzeige der Nadel?
 
F
FränkDrebin kommentierte
Ja, so sah es zumindest aus... aber nach einigem Experimentieren, klingt die Auslösezeit hörbar halbwegs mit der Anzeige überein... alles auf Grundlage "1 Sekunde" Belichtungszeit gemacht. Nach dem ganzen Hin und Her bin ich bei einer Blende Überbelichtung angelangt, die kann ich aber über die Korrektur ausgleichen.
 
Beim Verstellen der Justage-Potis (davon gibt es zwei, eins für LOW-EV und eins für HIGH-EV) nur minimal (1°-2°) verstellen und dann schauen, ob sich in der Anzeige was tut. Wenn sich nichts tut, dann war es das falsche Poti. Dann gibt es noch ein Blenden-Poti, das ist aber kritisch.
Immer unter der Annahme, dass das am AI-Kuppler angeschlossene Potentiometer für die Blendenübertragung nicht defekt ist.
 
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