Die DSLR ist tot ?

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Das DSLR-Statement: Warum die D6 die "Königin der Feldeinsätze" bleibt

1. Der Optische Sucher (OVF): Lichtgeschwindigkeit statt Latenz


Während spiegellose Kameras (EVF) ein digitales Bild berechnen müssen, siehst du durch die D6 die Realität in Echtzeit.
  • Kein Lag: Bei Sport oder Action zählt jede Millisekunde. Der OVF hat null Verzögerung.
  • Augen-Schonung: Wer 8 Stunden am Stück durch den Sucher schaut, ermüdet bei einem echten Glas-Prisma deutlich weniger als bei einem strahlenden Monitor direkt vor dem Auge.
  • Deep Connection: Du siehst das Licht, wie es ist, nicht wie ein Prozessor es interpretiert.
2. Akkulaufzeit: Ein Marathon-Läufer unter Sprintern

Ein Mirrorless-Body saugt den Akku leer, sobald du nur durch den Sucher schaust. :)

  • Der D6-Vorteil: Du kannst die Kamera den ganzen Tag eingeschaltet lassen, ohne dass nennenswert Strom verbraucht wird. Mit einem EN-EL18c/d Akku machst du locker 30000 bis zu 40000 Bilder. Während die Mirrorless-Kollegen Akkus jonglieren, fotografierst du einfach weiter.

3. Unzerstörbarkeit: Das "Panzer"-Gefühl

Die D6 ist ein Monoblock aus Magnesiumlegierung.
  • Sie ist darauf ausgelegt, im Regen am Spielfeldrand zu stehen, in der Wüste Staub zu schlucken oder auch mal einen Schlag abzubekommen. Keine Klappdisplays, die abbrechen können, und ein Bajonett, das für die Ewigkeit gebaut ist.
4. Fokus-Sicherheit bei Extrem-Defokus

Ein spezieller Vorteil des dedizierten AF-Sensors der D6:
  • Wenn ein Motiv komplett unscharf ist (maximaler Defokus), findet ein DSLR-Phasen-AF oft schneller die Richtung, in die er drehen muss, als ein Sensor-basierter AF, der manchmal erst "pumpen" muss, um Kontrast zu finden.
5. Phasen-AF: Der physikalische Vorsprung

Ein Spiegelloser Sensor (Mirrorless) muss das Licht erst einfangen, auslesen und berechnen, um den Fokus zu finden.

  • Der D6-Vorteil: Sie besitzt ein eigenes, dediziertes AF-Sensormodul, das nichts anderes tut, als Entfernungen zu messen. Es arbeitet unabhängig vom Bildsensor. Während ein Mirrorless-AF bei schnellen Schwenks oder flimmerndem Kunstlicht (Banding) Rechenpausen einlegt, "sieht" der AF-Sensor der D6 die Phase des Lichts rein analog. Er ist schneller am Ziel, weil er nicht "rechnen" muss, sondern "fühlt".


6. Thermische Stabilität: Cool unter Druck

Spiegellose Kameras werden warm. Der Sensor ist dauerhaft an, der Prozessor rechnet permanent das Sucherbild. Wärme bedeutet Bildrauschen und potenziell minimale Materialausdehnung.

  • Der D6-Vorteil: Der Sensor der D6 schläft, bis du den Auslöser drückst. Er bleibt kühl. Das bedeutet: Maximale Signalreinheit und keine Fokus-Drifts durch Hitzeentwicklung im Gehäuse. Die D6 ist thermisch entkoppelt.

7. Das Bajonett: Gebaut für "schweres Eisen"

Das Bajonett der D6 ist direkt mit dem massiven Magnesium-Chassis verschraubt, nicht nur mit einer dünnen Frontplatte.

8. Die "Blackout-Free" Illusion

Mirrorless-Marketing wirbt mit "Blackout-free" Suchern. In Wahrheit siehst du eine Video-Wiedergabe der Vergangenheit (Latenz).

  • Der D6-Vorteil: Wenn der Spiegel hochklappt, hast du einen Bruchteil einer Sekunde Schwarzbild – aber davor und danach siehst du die Realität mit Lichtgeschwindigkeit. Dein Gehirn verarbeitet das echte Lichtbild schneller und intuitiver als ein digitales Display. Du antizipierst den Moment, anstatt auf das zu reagieren, was der Monitor dir zeigt.
Das ist der "Heilige Gral" der Sport- und Pressefotografie, den die Nikon D6 zur Perfektion getrieben hat: Out-of-Camera (OOC) Excellence.

Während moderne spiegellose Kameras oft versuchen, das Bild so "neutral" und "flach" wie möglich einzufangen, um später am Rechner alles via RAW herauszuholen, ist die D6 eine Entscheidungsmaschine. Sie liefert Bilder, die fertig sind, in dem Moment, in dem der Verschluss schließt.

Hier sind die Gründe, warum das Bild der D6 direkt perfekt ist und keine Nachbearbeitung braucht:

1. Die legendäre Nikon Farbwissenschaft (Skin Tones)


Nikon hat bei der D-Serie Jahrzehnte in die Abstimmung der Hauttöne investiert.

  • Der Look: Das 105mm 1.4E an der D6 erzeugt Hauttöne, die lebendig und gesund wirken, ohne diesen digitalen "Gelbstich" oder die künstliche Sättigung vieler moderner Sensoren.
  • Vorteil: Du schickst das JPG direkt zum Kunden oder in den Druck. Es sieht "echt" aus.
2. Der Belichtungs-Algorithmus (Matrix-Messung III)

Die D6 nutzt einen dedizierten 180.000-Pixel-RGB-Sensor nur für die Belichtungsmessung.

  • Intelligenz: Die Kamera erkennt Gesichter und Lichtsituationen so präzise, dass sie die Belichtung nicht nur schätzt, sondern weiß, wo die Priorität liegt.
  • Ergebnis: Du hast Zeichnung in den Lichtern und Details in den Schatten – und zwar genau so, wie das menschliche Auge es empfindet. Das spart das lästige "Tiefen hochziehen" am PC.
3. "Picture Control" & Lokale Kontraste

Die D6 hat eine Rechenleistung, die speziell darauf optimiert ist, die Klarheit (Clarity) und den lokalen Kontrast im JPG-Prozessor so zu setzen, dass das Bild Tiefe hat.

4. Rauschverhalten vs. Texturerhalt

Viele Kameras "bügeln" das Rauschen bei hohen ISO-Werten glatt, bis alles wie Plastik aussieht.

  • Der D6-Weg: Die Rauschunterdrückung der D6 ist organisch. Sie lässt ein feines, filmähnliches Korn zu, erhält aber die Textur (z.B. den Stoff eines Trikots oder die Struktur der Iris). Das Bild wirkt scharf und detailliert, nicht "totgerechnet".
5. Der Weißabgleich (Auto WB)

Die D6 hat einen der stabilsten Weißabgleiche der Industriegeschichte.

  • Egal ob Flutlicht, Hallenlicht oder Mischlicht im Studio: Die Kamera trifft den Weißpunkt so sicher, dass du keine Farbstiche korrigieren musst.

Fazit:
  • Du hast keine "Kinderkrankheiten".
  • Du hast keine "Seriennummern-Lotterie".
  • Du hast ein Werkzeug, das in 10 Jahren noch genauso präzise auslöst wie heute.
Die D6 ist nicht die Kamera für Leute, die Gadgets lieben. Sie ist die Kamera für Leute, die liefern müssen, wenn es nur eine einzige Chance für das Foto gibt.

Die DSLR ist nicht tot, sie ist ausgereift. Die D6 das Ende einer Perfektionslinie. Sie funktioniert einfach – immer und überall.

Klugscheiß Modus aus!


Am Ende zählt nur eines: Das beste Werkzeug ist immer das, dem man blind vertraut, wenn der Moment zählt – und für mich ist das die D6. Jeder soll mit der Kamera fotografieren, mit der er sich wohlfühlt, aber mein Statement steht: Wenn es um absolute Zuverlässigkeit, perfekte Bilder direkt aus der Kamera und pure mechanische Präzision geht, bleibt die D6 für mich das Maß der Dinge.
 
Zuletzt bearbeitet:
EvaK
EvaK kommentierte
@Tommy_D6 Die D6 das Ende einer Perfektionslinie. Sie funktioniert einfach – immer und überall.
Und dennoch hat sie bei Nikon Anfang Mai 2025 das Ende der Produktionslinie erreicht und läuft unter „discontinued”. Die Z9 ist eine würdige Nachfolgerin.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Zu 4) und 5): Das gibt's wohl ein Informationsdefizit, denn die Z haben einen hybriden AF, Phasenmessung und/oder Kontrast-AF. Die Pixel der Phasenmessung sind zwischen den normalen Bildpixeln angeordnet, also immer in der Ebene des Sensors. Ist eine echte Phasenmessung, nicht anders als bei der DSLR.
 
G
Gianty kommentierte
An der D6 passt kein Z Noct.
 
calc
calc kommentierte
Leitz M2 ... . Und viele Nachteile der D6 sind weg. Kein Blackout. Braucht gar keinen Strom.
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
wow,
ich habe mir sofort nach dem lesen eine bestellt. (y)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Schön deine Liebeserklärung an diese wunderbare Kamera zu lesen.
So einige Merkmale hast du durch deine Liebesbrille aber überzeichnet.

Ich habe vor der Umstellung auf Z auch einmal ähnlich gedacht , nur irgendwann ging der Weg, ohne Tränen in den Augen weg vom Spiegel .
Und nichts habe ich seither bereut.

Gruß, Stefan
 
Kommentar
1. Der Optische Sucher (OVF): Lichtgeschwindigkeit statt Latenz
Während spiegellose Kameras (EVF) ein digitales Bild berechnen müssen, siehst du durch die D6 die Realität in Echtzeit.
  • Kein Lag: Bei Sport oder Action zählt jede Millisekunde. Der OVF hat null Verzögerung.
Die Latenz ist inzwischen so vernachlässigbar gering, dass dadurch wirklich kein Bild ernsthaft verloren geht - schon gar nicht, wenn man wie unten geschrieben 30.000-40.000 Bilder an einem Tag durchballert, was bei 8 Stunden Arbeit 2 Bilder/s im ununterbrochenen Dauerfeuer bedeuten würde, d.h. in realistischem Einsatz pro Motiv >10 B/s Feuerstoß. Da ist Latenz egal und man sieht in der DSLM mehr, weil nicht ständig Schwarzbilder vom Spiegelschlag dazwischen sind.
  • Augen-Schonung: Wer 8 Stunden am Stück durch den Sucher schaut, ermüdet bei einem echten Glas-Prisma deutlich weniger als bei einem strahlenden Monitor direkt vor dem Auge.
Kann als individuelle Empfindung stehen bleiben, aber Verallgemeinerung halte ich für unzulässig in dem Fall. Vor allem ist das "strahlend" ja bei sehr hellen Motiven genau umgekehrt: der WYSIWYG-Sucher der DSLM zeigt das Bild so hell, wie es real belichtet ist (also in etwa). Durch den Prismensucher ballert das gleißend helle Licht unkorrigiert durch.
  • Deep Connection: Du siehst das Licht, wie es ist, nicht wie ein Prozessor es interpretiert.
Ich empfinde "WYSIWYG" (mit der Einschränkung, dass es natürlich nicht 100% dem erhaltenen Bild entspricht) als recht angenehm, denn da werden Fehler in den Einstellungen schnell offensichtlich.
2. Akkulaufzeit: Ein Marathon-Läufer unter Sprintern
Ein Mirrorless-Body saugt den Akku leer, sobald du nur durch den Sucher schaust. :)
  • Der D6-Vorteil: Du kannst die Kamera den ganzen Tag eingeschaltet lassen, ohne dass nennenswert Strom verbraucht wird. Mit einem EN-EL18c/d Akku machst du locker 30000 bis zu 40000 Bilder. Während die Mirrorless-Kollegen Akkus jonglieren, fotografierst du einfach weiter.
Da ist eher eine Null zu viel, oder?
700-800 Bilder am Stück mit einem EN-EL 15C bei der Z7II bei einer Serien-Session mit wenig Fokussierarbeit (z.B. Surfer) sind schon okay.
3. Unzerstörbarkeit: Das "Panzer"-Gefühl
Die D6 ist ein Monoblock aus Magnesiumlegierung.
Die Z9 ist nicht minder boliden-artig ausgeführt.
4. Fokus-Sicherheit bei Extrem-Defokus
Ein spezieller Vorteil des dedizierten AF-Sensors der D6:
  • Wenn ein Motiv komplett unscharf ist (maximaler Defokus), findet ein DSLR-Phasen-AF oft schneller die Richtung, in die er drehen muss, als ein Sensor-basierter AF, der manchmal erst "pumpen" muss, um Kontrast zu finden.
Offenbar hast Du noch nie mit dem AF der Z9/Z8 gearbeitet, der ebenfalls Phasen-Pixel nutzt und von "langsam" und "pumpen" nicht weiter entfernt sein könnte.
6. Thermische Stabilität: Cool unter Druck
Spiegellose Kameras werden warm. Der Sensor ist dauerhaft an, der Prozessor rechnet permanent das Sucherbild. Wärme bedeutet Bildrauschen und potenziell minimale Materialausdehnung.
  • Der D6-Vorteil: Der Sensor der D6 schläft, bis du den Auslöser drückst. Er bleibt kühl. Das bedeutet: Maximale Signalreinheit und keine Fokus-Drifts durch Hitzeentwicklung im Gehäuse. Die D6 ist thermisch entkoppelt.
Der D6-Nachteil: Bis die D6 den Spiegel hochgeklappt hat, hat die Z9 schon das Bild auf dem Sensor.
7. Das Bajonett: Gebaut für "schweres Eisen"
Das Bajonett der D6 ist direkt mit dem massiven Magnesium-Chassis verschraubt, nicht nur mit einer dünnen Frontplatte.
Guck Dir mal die Konstruktion der Z9 an.
8. Die "Blackout-Free" Illusion
Mirrorless-Marketing wirbt mit "Blackout-free" Suchern. In Wahrheit siehst du eine Video-Wiedergabe der Vergangenheit (Latenz).
  • Der D6-Vorteil: Wenn der Spiegel hochklappt, hast du einen Bruchteil einer Sekunde Schwarzbild – aber davor und danach siehst du die Realität mit Lichtgeschwindigkeit. Dein Gehirn verarbeitet das echte Lichtbild schneller und intuitiver als ein digitales Display. Du antizipierst den Moment, anstatt auf das zu reagieren, was der Monitor dir zeigt.
DSLM haben halt keine merkliche Schwarzpause.
Während moderne spiegellose Kameras oft versuchen, das Bild so "neutral" und "flach" wie möglich einzufangen, um später am Rechner alles via RAW herauszuholen, ist die D6 eine Entscheidungsmaschine. Sie liefert Bilder, die fertig sind, in dem Moment, in dem der Verschluss schließt.
Blödsinn. Eine DSLM kann genauso auf fix und fertige "jpg-ooc" konfiguriert werden wie eine DSLR. Die Bilder sind bei der D6 genauso wenig im Moment des Verschlußschließens "fertig" wie bei der Z9, weil bei beiden entweder das RAW eingefangen ist oder das JPG berechnet werden muss.
3. "Picture Control" & Lokale Kontraste
Die D6 hat eine Rechenleistung, die speziell darauf optimiert ist, die Klarheit (Clarity) und den lokalen Kontrast im JPG-Prozessor so zu setzen, dass das Bild Tiefe hat.
Was ist der Unterschied zur Z9? Was kann die Z9 davon nicht?

4. Rauschverhalten vs. Texturerhalt
Viele Kameras "bügeln" das Rauschen bei hohen ISO-Werten glatt, bis alles wie Plastik aussieht.
  • Der D6-Weg: Die Rauschunterdrückung der D6 ist organisch. Sie lässt ein feines, filmähnliches Korn zu, erhält aber die Textur (z.B. den Stoff eines Trikots oder die Struktur der Iris). Das Bild wirkt scharf und detailliert, nicht "totgerechnet".
DSLM wie die Z9 machen nichts anderes.
5. Der Weißabgleich (Auto WB)
Die D6 hat einen der stabilsten Weißabgleiche der Industriegeschichte.
  • Egal ob Flutlicht, Hallenlicht oder Mischlicht im Studio: Die Kamera trifft den Weißpunkt so sicher, dass du keine Farbstiche korrigieren musst.
Ich sehe keinen Unterschied zu den DSLM vom Schlage der Z9.

Fazit: Da spricht jemand, der offenbar nie ernsthaft eine Z9 in der Hand hatte und sie unvoreingenommen und mit der gleichen Hingabe wie eine D6 konfiguriert einem Härtetest ausgesetzt hat. Und, ja, die Z9 ist das Pendant zur D6. Jeder andere Vergleich ist Nonsense.
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Danke @Christoph Blümer für den Beitrag. Mein Fazit ist: da spricht AI

@Tommy_D6 wenn man ein AI Ergebnis einfach nur unkontrolliert rauspostet dann kann man es gleich bleiben lassen. Man schreibt woher der Beitrag kommt und kontrolliert noch mal ob Blödsinn drin steht, dann ist das OK.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Offenbar hast Du noch nie mit dem AF der Z9/Z8 gearbeitet, der ebenfalls Phasen-Pixel nutzt und von "langsam" und "pumpen" nicht weiter entfernt sein könnte.

Tatsache ist, dass der AF der Z8 / Z9 im Gegensatz zur DSLR Schwierigkeiten bei horizontalen Linien hat. In der Praxis wird man das eher selten bemerken, weil es irgendwo auch ein paar Senkrechten gibt. Ist das nicht der Fall, findet die Kamera den Fokuspunkt nicht!

Ist aber bekannt und darauf weist auch Nikon hin.
 
Bei mir läuft noch alles auf D, wie bei der NASA :cool: , D4, D750 & 780 mit ca. 25 AI, Ais, AF, AF-D, AF-S Nikkoren von 16 - 500mm. Bin damit bislang zufrieden. Das Zeugs funktioniert bis -30°C ohne Mucken, die D4 sogar bis -38°C, was wichtig für mich ist.
Jetzt aber nagt der Zweifel leicht an mir , seit mir Robert Goppelt verraten hat, das schneller Flügelschag bei Vögeln wie z.B. Papageitauchern den AF des EXPEED 7 NICHT zu irritieren scheint...
Vielleicht probier ich mal eine Z5 II mit FTZ an meinem 500 PF... ???
 
4 Kommentare
H
herbert kommentierte
Mach das Achim, du wirst begeistert sein. Wenn es etwas teurer sein darf, dann die Z6 III.
 
EvaK
EvaK kommentierte
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Wo hast Du -30 °C gehabt ? Ich z.B. in Nordost Kanada bei den Eisbären nachts bei Polarlichtern -38°C, da fing die D750 an zu mucken; oder im Rossmeer, Antarktis
 
F
Fotograf58 kommentierte
F
Fotograf58 kommentierte
Nikon Kameras (DSLR und DSLM) sind nach meiner Erfahrung grundsätzlich sehr robust bei großer Kälte.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
ich meine schon dauerhaft über viele Fotostunden draußen auf dem Stativ, so daß die ganze Ausrüstung durchgefroren ist. Da sie drinnen sofort mit Eis überzogen beschlägt, bleiben Stativ, Kamera und 4/200-400 VRII Zoom draußen. Nachts nur geschützt im Vorraum, der auch deutlich unter Null hat.
Wir müssen zwingend Spezialkleidung der Firma Canada Goose tragen, die bis -40°C zertifiziert ist.
ARV_Achim_D753212_01_web.JPG
 
F
Fotograf58 kommentierte
Da ist eher eine Null zu viel, oder?
700-800 Bilder am Stück mit einem EN-EL 15C bei der Z7II bei einer Serien-Session mit wenig Fokussierarbeit (z.B. Surfer) sind schon okay.

Nein waren auf der ILA 2024 genau 35000 Bilder mit dem 500 5.6 PF und es waren nur II Akkustriche Runter ..
 
Zuletzt bearbeitet:
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Nein waren auf der ILA 2024 genau 35000 Bilder mit dem 500 5.6 PF und es waren nur II Akkustriche Runter ..
Fällt mir schwer zu glauben, weil die D4s so um die 4000 mit einer Akkuladung schafft. Dass die D6 10x so viel schaffen soll, finde ich nicht sehr plausibel. Angesichts diverser anderer etwas frei phantasierter Aussagen in Deinem Beitrag setze ich mal ein großes Fragezeichen.
 
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Dass eine D6 (oder welche DSLR/Kamera auch immer) für einen persönlich gefühlt die beste Kamera überhaupt sein kann, ist unbestritten. Und es ist fein wenn man sein Modell gefunden hat. Die Fakten und die Physik geben diesen Befund aber dann doch oft nicht her.
Das sollte man als jemand, der auf der Suche nach Informationen ist immer bedenken.
 
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Bei mir läuft noch alles auf D, wie bei der NASA :cool: , D4, D750 & 780 mit ca. 25 AI, Ais, AF, AF-D, AF-S Nikkoren von 16 - 500mm. Bin damit bislang zufrieden. Das Zeugs funktioniert bis -30°C ohne Mucken, die D4 sogar bis -38°C, was wichtig für mich ist.
Jetzt aber nagt der Zweifel leicht an mir , seit mir Robert Goppelt verraten hat, das schneller Flügelschag bei Vögeln wie z.B. Papageitauchern den AF des EXPEED 7 NICHT zu irritieren scheint...
Vielleicht probier ich mal eine Z5 II mit FTZ an meinem 500 PF... ???
Moin,
brauchst nicht irritiert zu sein. Ich habe die D5 (EXPEED 5) und in Island keine Probleme gehabt, Papageitaucher bzw. Küstenseeschwalben im Flug abzuknipsen. Natürlich nicht nur im Segelflug. Halsbandsittiche gehören auch zu den etwas schnelleren Vögeln... Ich bin so zufrieden, dass ich auf eine Z erst umsteigen werde, wenn die D nicht mehr repariert werden kann.
 
1 Kommentar
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Das kommt drauf an, wie groß der Vogel im Bild ist, mal klappts, mal nicht. Wenn er weiter weg ist, ist meist ungünstiger...PAPA_Flug_Nestmat-web.jpg
AF mit 9 Meßpunkten drumherum genau auf den Kopf, geht sogar schon bei D4 oder D700, hier mitgezogen...
Vorbeiflug genau von der Seite geht eher nicht, jetzt auch in der Antarktis bei kleinern Seevögeln mit hoher Flügelschlagfrequenz genauso problematisch, enorm viel Ausschuß...
 
Die D6 wird nicht schlechter sein als die Z9 und die aber auch nicht besser, im Lowlight und Energieverbrauch eher schlechter. Sie sind fast gleich alt und da die Z9 billiger war und sowieso die meisten gleich zu Anfang auf den Z Zug gesprungen sind hat's die D6 halt ausgebootet.
Der einzige Vorteil von Z den ich persönlich für mich entdeckt habe waren Kompaktheit und die bessere Verwendung von manuellen Objektiven.
Wenn man eine Z9/8, Zf hat bleibt nur letzteres übrig, oder vielleicht noch die ganzen AF Automatiken, auf die bin ich aber auch nicht angewiesen. Dem Amateur ist nichts zu schwör, oder auch nicht.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Was soll man sagen?
Grenzwertige Bilder bei grenzwertigen Bedingungen.
Kein Stativ, dicke und reflektierende Scheibe, maximale ISO.

Mit Blende 2 (am 20/1.8) und dem Stabi einer z9 (1/1sec) hätte man das Bild mit ungefähr ISO 6000 machen können. Sicherlich wesentlich bessere BQ, wobei natürlich unklar ist wieviel Schärfe die Fensterscheiben vernichten.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das finde ich jetzt unwissenschaftlich.

Die NASA Bilder rauschen wie Hulle, ist eigentlich peinlich so was zu zeigen. Und jeder der ohne Ideologie darauf schaut wird es erkennen.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Sagichja. Alle doof bei der NASA. Oder sie haben ihre Gründe, zu tun, was sie tun.
 
T
Tom.S kommentierte
Die NASA Bilder rauschen wie Hulle, ist eigentlich peinlich so was zu zeigen.

Die Qualität ist zweifelsfrei lausig. Aber es kann ja unzählige andere Gründe geben die Bilder zu zeigen.
 
Dass die D6 nahezu perfekt ist, bestreitet ja niemand. So deutlich können die Vorteile aber nicht sein, sonst würden nicht so ziemlich alle Agentur-Pressefotografen auf Spiegellos wechseln. Bei vielen Punkten bestreite ich aber den Vorsprung, zumal es einige Aspekte gibt (wie die Bild-Verarbeitung), die ziemlich unabhängig vom Sucherprinzip sind.
Die Sache mit dem Bajonett halte ich für Unfug. Natürlich ist die D6 extrem robust, und ich halte es auch für denkbar, dass die Z9 an manchen Stellen minimal geringere Wandstärken hat. Einen entsprechenden Schaden habe ich in meinem Fotografenleben erst einmal gehabt - und das an meiner D500.
Ich weiß nicht, wer 8 Stunden am Stück durch einen Sucher schaut, aber wenn das ein Killer-Kriterium wäre, hätten Fernsehkameramänner früher nie arbeiten können. EB-Kameras hatten lange Zeit Schwarzweiss-Bildröhren im Sucher. Das war zweifelsfrei eine Belastung für´s Auge, aber wohl eine erträgliche. Darüber hinaus haben echte Spiegelreflex-Sucher auch heute noch in bestimmten Situationen Vorteile, aber der EVF ist unterm Strich mindestens gleichgut wenn nicht sogar besser. Ich finde ich ziemlich praktisch, das tatsächlich produzierte Bild direkt nach dem Schuss im Sucher sehen zu können.
 
1 Kommentar
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Die D6 hat nur einen einzigen Fehler und das ist die Auflösung - irgendwie unverständlich nach der D850.

Hätte sie bei 45 MP gelegen, wäre ich nicht ins Z-Lager gewechselt.
 
Es ist müßig über die Sucherunterschiede zu diskutieren.

Je nach dem persönlichen Eindruck entscheidet entweder das eine oder das andere System.

Zweifelsohne ist das Sucherloser System moderner, mit noch mehr Möglichkeiten, siehe IBIS.

Ich bin noch in der Spiegelreflexära und vermisse nur wenig. Nur Schade, dass es keine neuen Objektive für das F mehr geben wird. Letztendlich, auch damit kann ich leben.

So what!
 
2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
Die Zeiss-Objektive der Otus-Serie ist mit ein Grund, dass ich meine D5 und D850 liebe. Bei der Z9 sind es die 1,2er und das 1,7/135.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Wenn man die Festbrennweiten mag und mit Manuell Fokus auskommt ist das eine sehr gute Alternative.

Für mich haben diese zu wenig Flexibilität, zum Standort- wie auch zum Objektivwechsel habe ich meistens keine Zeit.

Und ja, ich bin schon seit der Hasselblad-Zeit von den Zeiss Objektiven mehr als überzeugt.

Ich hatte mich damals, auch wegen der Kosten, für ein anderes MF-System entschieden, deren Objektive immerhin das Nikon-Gen hatten.
 
Ein Deja-vu, alles uralte Kamellen frisch aufgewärmt.
Vielleicht könnte man sich dahingehend einigen dass für manche DSLR tot ist und für andere nicht.
Ich bring noch ein Bild meiner D700 aus 2026 um zu beweisen dass DSLR noch lebt. Das habt ihr dann davon meine Lebenszeit zu verschwenden.
 
2 Kommentare
peterkdos
peterkdos kommentierte
Was erwartest Du?

Trotzdem ist es interessant, dass die beiden Systeme immer noch polarisieren.

Mein Fazit, man kann mit beiden ansehnlich fotografieren, bei SLR ohne Zwang zum Wechsel.

Auch das wiederentdecken der analogen Fotografie hat damit auch was zu tun.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es gibt sicherlich viele Motive und Motiv-Situationen bei denen es keinen Unterschied macht, ob man eine DSLR, oder eine modernere Spiegellose nutzt. (Die D700 ist da aber schon etwas antiquiert, die D750 sollte es dann schon sein).

Aber grundsätzlich bieten moderne Spiegellose schon einige "gewichtige" Vorteile. Das fängt mit einem besseren AF mit Mustererkennung an und hört bei der tollen Adaptierbarkeit von vintage Objektiven auf.
 
Was heisst schon tot? Ich habe ein Grammophon mit ein Paar Schellacks vom Flohmarkt. Im letzten Urlaub bin ich mit einer Dampflok gefahren. Und eine Agfa-Box hat sich auch zu mir verirrt.

Tot oder nicht ist eine Frage der Perspektive
 
Kommentar
Was soll man sagen?
Grenzwertige Bilder bei grenzwertigen Bedingungen.
Kein Stativ, dicke und reflektierende Scheibe, maximale ISO....
Ich kenne kein Stativ, der so lange beine hätte. Und automatisch den Abstand zu der Erde korrigiren könnte, vor Allem bei der Geschwindigkeit der Raumkapsel.

Die dicke Scheiben haben sie bestimmt vorher heruntergekurbelt...
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Frischling?

Egal ob mit der Kurbel oder mit Motor, sie werden heruntergekurbelt.
 
T
Tom.S kommentierte


Mechanisch wird das schon stimmen aber ich habe in den letzten 30 Jahren niemand sagen hören, dass er das Fenster elektrisch hinunterkurbelt.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
"Elektrisch" vielleicht nicht, aber "runterkurbeln" tue ich meine Autofenster schon noch, wenngleich mit Motor und auf Knopfdruck. Ist eben die Bezeichnung für den Vorgang mit der ich groß geworden bin. Zugegeben, ich könnte sie auch "absenken" aber ich "kurbele" eben
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Egal ob mit der Kurbel oder mit Motor, sie werden heruntergekurbelt.
Na ja, wenn es keine Kurbel gibt ist die Wortwahl streng genommen Unsinn. Oder bestenfalls Retro.

Ich „lasse das Fenster runter“ wenn ich Frischluft will.

Zugegeben: Schiffe stechen bis heute in See. Obwohl man seit 100 Jahren keine Stangen mehr braucht um den motorlosen Segler vom Kai abzustoßen.
 
S
sbfineart kommentierte

Nein, elektrische Fensterheber werden genau genommen nicht gekurbelt, sondern sind mit Seilzügen oder Scherenmechanismen aufgebaut. Eine Kurbel im technischen Sinn gibt es da nicht.
Aber gut, man legt ja beim Mobiltelefon auch keinen Hörer nach dem Telefonieren auf und sagt es trotzdem noch ;)
 
Ich bring noch ein Bild meiner D700 aus 2026 um zu beweisen dass DSLR noch lebt.

Auch wenn DEINE D700 noch lebt, und so manch eine andere auch noch, so ändert es jedoch nichts an der Tatsache das die DSLR zumindest ein sterbendes Pferd ist. Wer diese Tatsache nicht akzeptieren kann bzw. möchte, hat die Realität und den Fortschritt, wie immer dieser auch aussehen mag und was jeder einzelne darüber denkt, schlicht verschlafen.
Da wird nix mehr kommen. Nicht bei Nikon, nicht bei Canon, nicht bei Sony, oder bei wem auch immer. Allenfalls Pentax scheint noch im Tiefschlaf zu sein...........................
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Allenfalls Pentax scheint noch im Tiefschlaf zu sein...........................

Ich weiß nicht ob das tatsächlich Tiefschlaf ist. Kann sein, dass sich Pentax entschlossen hat, DSLR als Nischenprodukt weiter zu produzieren und anzubieten. So wie Leica den Messsuchern treu geblieben ist auch wenn der Markt klein ist.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


wenn sie damit Geld verdienen können, warum nicht. Aber auch Ricoh hat die besten Zeiten hinter sich. Ob die sich den Luxus der Nischenmarke Pentax noch lange leisten können? Man wird sehen.
 
4 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
ist es wirklich eine Retro-Welle oder sind es vielmehr einfach die Bestände/Restbestände die in irgend welchen Schränken und Schubladen vor sich hin "sterben" und irgend wann beim Händler in Zahlung gegeben werden oder in der Bucht angeboten werden?
Ich kenne keine Verkaufszahlen alter Kameras und Objektive, aber wenn ich mir anschaue zu welchem Kurs die Gebraucht- und Restbestände bei den Händlern z.T angeboten werde, glaube ich nicht so recht an einen Trend. Da stauben frühere Profikameras und Objektive zu dutzenden in gutem Zustand in den Schaufenstern der Läden zu und werden irgend wann in der Bucht "verramscht".
Die Liebhaber und Sammler alter Geräte, oder Leute die enifach mal in die Fotografie "reinschnuppern" wollen freut es natürlich. Die können für kleines Geld gute alte Kameras erwerben.
 
Zuletzt bearbeitet:
F
Fotograf58 kommentierte
Eben, wer würde heute noch neu in DSLR investieren. Das würde ich nur noch gebraucht machen. Das ist dann ein Warenkreislauf,d er mal stärker und mal weniger stark aktiv ist.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


In der Regel sind das alte Teile, die jetzt wiederentdeckt werden.

Nur wenige Kameras gibt es neu, diese sind technisch aber beim Weiten nicht auf dem Stand der vorhandenen Geräte.

Angeblich läuft der Hype über die Sofortbildkameras zu den anderen Verfahren.

Das ist für mich stimmig, da man sofort ein analoges Ergebnis hat. Wer es dann besser haben möchte, greift zu den Analogen.
 
T
Tom.S kommentierte
Im Jahr 2025 wurden ingesamt noch 690.911 DSLR in den weltweiten Handel geschickt. Davon werden schon noch paar verkauft worden sein.
 
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