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Hallo liebe Pilzfachleute, habe auf einem Akeleiblatt offensichtlich filligrane Myzel-Pilzfäden an Wassertropfen entdeckt bei ca. 100% Cropp - könnt ihr das bestätigen? Wüsste nicht, was das sonst sein sollte, denn Pilzsporen sind ja fast überall:
Diese zwei farbkräftige Pilze habe ich auf Totholz entdeckt. Meine Vermutung geht in Richtung Schleimpilze, aber ich freue mich auch über fundiertere Vorschläge.
Ich hab gestern mit meiner Mama gesprochen, die war vor einer Woche auch dort (das ist in unserem Ruheforst). Da war es 10°C wärmer. Als sie in die Nähe kam dachte sie, da liegt irgendwo ein totes Tier. Bei mir hatte es am Sonntag nur 7°C.
In welchem Baum-und-Boden-Milieu hast Du den gefunden? Ich suche nach Fliegenpilzen und finde einfach keine, egal in welchem Waldstück in der Nähe - Vermutung: falscher Boden.
Das Foto ist in einem Buchenwald im Rheingau entstanden. Interessanterweise habe ich den Pilz erst entdeckt, als ich auf dem Rückweg von meiner kleinen Tour war. Auf dem Hinweg bin ich daran vorbeigelaufen.
findet man oft in Fichtenschonungen. Sie sind recht standorttreu, d.h. wenn Du mal ein paar Plätze gefunden hast sind sie meistens jedes Jahr dort.. Heuer war zumindest hier bei uns kein gutes Pilzjahr. Auch kaum Fliegenpilze - dafür gab es letztes Jahr enorm viele...
Bisher war das bei uns in der Heide kein gutes Pilzjahr. Diese Fliegenpilze stehen allerdings wieder an derselben Stelle, wie in den letzten Jahren auch.
Es ist einfach zu trocken.
Um dem Fokusstacking aus dem Weg zu gehen, habe einfach die Aufnahmeentfernung entsprechend einer Tiefenschärfetabelle bei gegebenem Huthalbdurchmesser und eingestellter Brennweite angepasst.Das erste Bild mit 35mm und f2.8, das zweite mit 70mm und f5.6 mit dem neuen 24-70.
Man muss dann croppen, erhält sich aber das Bokeh für Vorder- und Hintergrund und hat weniger Arbeit (fast keine) am Computer.
Die Pilze sind etwas mit einer 40cm Softbox beblitzt.
Naja, es kommen halt andere Bildanmutungen als per Stacking heraus - ganz neutral gesprochen. Beim zweiten Bild geht der Hut des vorderen Pilzes schon in die Unschärfe nach hinten und es ist doch recht viel undifferenziertes Grünzeug im Bild. Das Bild an sich hat eine interessante Anmutung, aber mit Stacking wäre eben was ganz anderes möglich gewesen. Bei Bild 1 ist nach vorne und hinten raus recht viel Unruhe im Bild; wäre mit Stacking zu vermeiden gewesen. Der größte Aufwand beim Stacken ist meist bei der Aufnahme, wenn man das Bild sorgfältig komponiert hat, denn das Zusammenrechnen ist im Prinzip ein Klick in der Software. Gut, sobald man retuschieren muss, wird es aufwändiger, das ist richtig, aber SOftware wie Helicon Focus hat da ja schon ein gutes Schicht-Retuschewerkzeug an Bord.
das stacking ist überhaupt kein Problem, wenn man sich damit etwas auseinandersetzt. Alles "in-Kamera" und auch ohne Stativ möglich, wenn man die Kamera stabil ablegen kann. mit der Zeit entwickelt man ein gutes Gefühl wieviel Aufnahemn und welche Schrittweiten bei gegebenem Motiv am besten passen. Helicon schmeisst dann alles recht flink zusammen.
Die Kamera in den Waldbodendreck zu stellen und das Objektiv je nach gewünschtem vertikalem Winkel mit einer Anzahl flacher Radiergummis zu stützen ist ja auch quasi "Stativ". Bei den meisten tief am Boden wachsenden Pilzen bringt ein Stativ sowieso nur die Schräg-Draufsicht, die für spannende Hutoberseiten geeignet sein kann, sonst aber wenig attraktiv ist. Der besorgte Fotograf legt noch ein Taschentuch unter die Kamera.