Z6II und die "AF-ON"-Taste...

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mo

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Ich habe nun ein bisschen bei einigen Seiten rumgelesen, unter anderem bei photographylife, was mich aber noch mehr verwirrt hat... evtl. habe ich dbzgl. auch eine fehlerhafte Gehirnwindung, wer weiß... :)

Also, die Frage lautet: warum gibt es die "AF-ON-Taste auf der Rückseite, wenn ich den Autofokus seit hundert Jahren über den halbgedrückten Auslöser starte?
Ich kann ja auswählen, wie ich das möchte und da ich nun eben ein Gewohnheitstier bin, mache ich es gerne so rum.
Allerdings schreibt photographylife in einem Artikel:

"Pay particular attention to the AF-On button. If you have not used AF-On before, we highly encourage you to start. It’s a way to autofocus that’s separate from half-pressing the shutter button, which is useful in a wide variety of circumstances, as covered in our back-button focus article. (We also recommend disabling autofocus from the shutter button, which you can do at the Custom Setting Menu > Autofocus > AF Activation > AF-On Only.)"

Warum schreiben die das? Ist es nicht viel komplizierter, noch nen Button zu klicken, anstatt über den Auslöser zu gehen?

Wie nutzt Ihr denn diese "AF-ON"-Taste, wenn Ihr sie überhaupt nutzt? Und warum?
 
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AF-ON Taste bedeutet AFS und AFC auf eine Taste legen.
Seit langem benutze ich den AF-ON Taste (Auch die AE/AF Taste wenns keine AF-ON Taste gibt)
Habe mich sehr daran gewöhnt die AF-ON Taste zu drucken wenn ich fokusiere bzw nachfokosieren sollte. Habe ich auf Festenpunkt fokosiert drucke ich beim Auslösen NICHT nochmal den AF-ON T. Mit dem AF auf den Druckpunkt Vorne entscheidet der AF WO er fokosiert!, (Besonders bei ferngesteuerte vorab AF Einstellung wird beim Drucken der Auslöser neu fokosiert). Wenn Du dich an den Druckpunkt vorne gewöhnt hasst und die Ergebnisse sind zufriedenstellend bleibe doch dabei. Ich werde immer AF-ON benutzen. Wenn Du es ausprobieren möchtest in Menu Auslösen nur AF-ON einstellen. Guten Rutsch!

Gruß Warner
 
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Wo das Problem ist, wenn man z.B. den Auslöser leicht antippt und so fokussiert und während dem Antippen noch den Zoom nutzt. Dann kann es sein, dass man wegen Backfokus leichte Schärfeprobleme einhandelt. Mit AF-S zoome ich immer zuerst und erst wenn alles passt und Fokuspunkt am richtigen Ort, drücke ich Auslöser leicht durch, dann nochmals kurze Kontrolle und dann abdrücken. Bei Landschaft mit relativ kleineren Blende ist das nicht so tragisch. Erst im Makrobereich oder im grossen Telebereich kann es kritisch werden. Ja dort nutze ich auch immer AF-On zuerst, kontrolliere alles nochmals und erst dann auf Auslöser und halte während dem Auslösen die AF-On gedrückt. Bei kritischen Objektiven, oder wenn ich wirklich ultimative Schärfe will oder im grossen Telebereich, dann ganz klar nicht über den Auslöser fokussieren, sondern dann definitiv auch bei Landschaft auf AF-C, dann den AF-On gedrückt halten und abdrücken und eben auch da, konstant auf dem AF-On bleiben. Eigentlich mache ich es immer so. So ist man sicher, dass es beim Abdrücken wirklich scharf ist. Bei AF-S ist das nicht sicher, da auch die AF-On Taste den Fokus speichert und nicht mehr nachjustiert, wenn man noch Zoom oder sonst was ändert. Eben Sinn macht es eigentlich vor allem mit AF-C. Dort nur so arbeiten.
 
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Am Thema back button AF scheiden sich die Geister. Das Thema füllt mit pro und contra seitenweise die Foren.

Ich nutze eine Kombi aus beidem und habe Einzelpunkt-AF und AF-S auf der Auslösetaste liegen.

Automatische Messfeldsteuerung und AF-C auf der AF-On Taste.

Bei Variante 1 lege ich Wert darauf, selbst alles zu kontrollieren - was eben dauert - und Variante 2 wenn es schnell gehen muss.
 
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mo
mo kommentierte
Nur, damit ich es richtig verstehe.
Du drückst den Auslöser bis zum Druckpunkt, dann misst Du die Schärfe mit dem Spot und im Einzelbild-Autofokus.
Wenn Du dagegen hinten den AF-ON Taster beim Auslösen drückst, misst Du mit Automatischer Messfeldsteuerung und kontinuierlichem Autofokus.
Habe ich das so richtig verstanden?
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
mo


Yep, korrekt!
 
mo
mo kommentierte
Was mich ja bei dieser Automatischen Messfeldsteuerung immer wieder mal nervt, ist, dass die selten dahin fokussiert, wo ich die Schärfe haben möchte.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
mo


Nimm bei der Messfeldsteuerung die Automatic raus und stelle vorher präzise auf das Sujet, was Du fotografieren möchtetst, also bspw. auf Tiere oder Menschen. Dann passt es schon.

Alles Andere mache ich i.d.R. mit dem Einzelfeld-AF, genau aus dem von dir beschriebenen Grund.
 
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Moin,

und man kann, wenn man nicht nur die Matrixmessungen vorzieht, sondern Mittig oder Spot, den Belichtungsmeßwert nach Motiv setzen, gedrückt halten, den Bildausschnitt wieder so wählen wie gewünscht und anwenden und den AF unabhängig davon.
nicht immer befinden sich beide maßgeblichen Belichtungswerte in Übereinstimmung.
Eine Arbeitsweise, die ich schon seit Jahren so betreibe und die irgendwann in Fleisch und But übergeht. Da gibt es auch keinen Geisterscheidungsgrund, es zwingt einem ja keiner dazu.
Für mich ist das die schnellste und effektivste Methode mit Meßwertspeicherung zum optimalem Bildergebnis zu kommen.
 
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IMHO wird mit dem halben Druck auf den Auslöser standardmäßig auch die Belichtung gespeichert - was man aber im Menü ausschalten kann. Legt man den Autofokus nur auf auf die AF-ON Taste hat man beide Funktionen getrennt. Manche Fotografen lieben das, andere nicht
 
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mo
mo kommentierte
Bedeutet, ich steure die Belichtung und AF getrennt? Quasi Belichtung beispielsweise rechte Bildseite und AF Spot linke Bildseite? Krass.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Ich belichte nur mit Matrix und zwar grundsätzlich so, dass die hellsten Bildteile noch Zeichnung aufweisen. Dann saufen die Tiefen etwas ab. Die Tiefen und die dunklen Mitteltöne zieht man nachher in LR wieder rauf.

Gilt nicht im Studio, da würde ich korrekt messen, aber wahrscheinlich nicht mal mit der Kamera.
 
W
Wojomebo.1 kommentierte
mo
Ja, genau so ist es
 
Autofokus auf AF-ON (mache ich seit - äh - schon immer) passt natürlich am besten zu 3D-Tracking oder wenigstens zu dem verkrüppelten Tracking der z6ii, das aktiviert wird wenn man einmal OK drückt.
 
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artefakt
artefakt kommentierte
Ich mache das genau wie Frank - schon immer, seit ich mit den D‘s angefangen habe. Und nun geht es auch bei der Zf, nachdem ich es nochmal versucht habe - angespornt durch diesen Thread. Wie es bei der Z6(ii) ist weiß ich nicht, aber die Zf hat nur eine Taste und keine zwei für AF-On und AE-L, also muss man das im Menü unter „Bedienelemente“ konfigurieren.
 
Ich nutze den AF-Button beim knipsen in dunklen Umgebungen, wenn ich dem AF mit der Taschenlampe helfe und dann eine längere Belichtung vom Stativ erstelle.
 
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Ich finde die AF-on besonders bei Panoramen geschickt. Belichtung messen und speichern mit der AE/AF. Dann mit der hinteren AF on Scharfstellen und drauf bleiben. Dann an ein Ende des Bereichs und mit dem Auslöser auslösen, schwenken, auslösen,.... Fokus bleibt Dank weiter gedrückter AF on erhalten.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ihr scheint da bei der Vielzahl der Konfigurationsmöglichkeiten ein Missverständnis zu haben. Ich habe es auch als einmalige Fokussierung verstanden.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ja, Du schreibst "dank weiter gedrückter AF-ON..." - dann bleibt der Fokus aber doch aktiv und verschiebt sich ggf. auf eine andere Motivebene. Genau das will man beim Panorama-Aufnehmen *nicht* haben. Ich drücke einmal AF-ON, fokussiere also *einmal*, und dann lasse ich die Finger von der Fokussierung beim Schwenken und Auslösen. Da ich in M ohne ISO-Auto alles passend eingestellt habe, wird auch kein AE-L benötigt.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Bei mir ist für die Panoramen AF-S aktiv. Und da bleibt der Fokus auf dem zunächst angemessenen Objekt.
 
Noch ein weiterer Erklärungsversuch…
Wie nutzt Ihr denn diese "AF-ON"-Taste
Ich habe so gut wie immer Einzelfeld-AF mit Tracking (z7) bzw. 3D-Tracking (z8) aktiv. (Bei der z6/7 muss man da leider immer einmal OK drücken oder FN-Taste). Das war bei den DSLR Zeiten schon genauso.
Ausserdem ist immer AF-C aktiv mit Auslöseprio.

Ich suche dann den Fokusobjekt im Motiv, drücke/halte AF-On und verschwenke die Kamera und zoome solange bis mir die Komposition gefällt. Normalerweise funktioniert das sehr gut, das AF-Feld bleibt am Motiv kleben und steht somit an der richtigen Stelle. Ich muss also nie per Wippe das AF-Feld an die richtige Stelle fahren, das dauert mir viel zu lang.

Bei statischem Fokusobjekt lasse ich dann manchmal auch los, dann wird das quasi eine MF-Aufnahme. Bei Bewegung im Bild bleibe ich weiter drauf. Weitere Anwendung: bei Landschaft schätze ich die hyperfokale Ebene, suche dort ein Fokusobjekt, stelle darauf per Daumendruck einmal scharf, verschwenken, klick. (Geht auch viel schneller als Entfernung an Objektivskala manuell einstellen.)

Jedenfalls kann es nicht passieren dass mir durch Antippen des Auslösers ungewollt der Fokus abhanden kommt.

Der Auslöser startet den VR und meinetwegen auch das PreCapture (was ich bisher nicht einsetze) und vor allem löst er eben aus.

Klar haben die z-Kameras nun deutlich mehr AF-Einstellungen als DSLR, in so fern kann man auch mal umschalten, je nach Motiv. Aber die eine Grundeinstellung die ich immer drin habe wenn ich die Kamera einschalte ist die obige.
 
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1
100roller kommentierte
Ein bisschen OT: Bei DSLR wird der VR auch schon bei AF-ON kurz gestartet. Bei Z, jedenfalls bei meiner Z6, schnurrt der VR dauerhaft ab Einschalten der Kamera, WENN der Schieber am Objektiv auf ON steht (ich verwende bisher nur F-Linsen mit FTZ).
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Bei meiner D700 & 780 macht det VR erst beim Antipprn des Auslösers was. Vorher ist er stumm.
 
Ich versuche es mit einem Beispiel:
Ein Paar vor einem Berg. In der Mitte der Berg, rechts und links die Personen. Schärfe bitte auf die Personen.
Also: Schärfe-Messfeld auf eine Person, AF-ON gedrückt und der Fokus sitzt, AF-ON wieder loslassen. Ab jetzt soll die Kamera nicht mehr neu fokussieren und auf gar keinen Fall im letzten Moment auf den Berg in der Mitte scharfstellen. Deshalb den Autofokus vom Auslöser entkoppeln.

Mit 3D-Fokus kann man das Messfeld auf eine Person kleben und beim Schwenken auf dem AF-ON bleiben. So macht es @Wuxi.
@HaDiDi braucht das alles nicht. Bei seiner Kamera findet der AF automatisch das richtige Ziel: Immer auf die Augen.

Ob es sinnvoll ist, dass die Belichtung an den Fokuspunkt gebunden wird, stelle ich mal in Frage.
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Genau. Das kann so sein, muss aber nicht so sein. Das war ja seinerzeit der Sinn, die Tasten für Fokus und Belichtung getrennt zu halten. Erst der Fokus mit AF ON. Loslassen (wodurch Fokus quasi gespeichert wird, nicht aber die Belichtungsmessung, die auf der Auslösetaste liegt). Ausschnitt gewählt. Auslöser halb gedrückt, wodurch die Belichtung gemessen wird. Ggf. noch Zeit, Blende und/oder Belichtungskorrektur verändern. Auslösen. Eine verlässliche (idiotensichere) Methode, die dem Fotograf die Kontrolle über alle wichtigen Aufnahmeparameter vorbehält. Lange Jahre bewährt. Und so kann man es auch bei einer DSLM weiter halten. Es bleibt bewährt und gut.

Allerdings sind auch die Hinweise von @Wuxi und @HaDiDi zutreffend, dass neue Techniken wie 3D Tracking oder Mustererkennung eine, das Leben heutzutage (noch) einfacher machen und die AF-ON Technik entbehrlich machen können.

Jeder hat die Wahl - Ausprobieren lohnt. Wer bei Bewährtem bleiben möchte, tut es.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Hinzu kommt, dass man (bei Sony) zwar die Mustererkennung hat, aber diese mit einer recht ausgereiften Matrixmessung für die Belichtung kombinieren kann und dass z.B. Gesichter erkannt werden und diese dann für die Belichtung (wie bei der Spot-Messung) stärker berücksichtigt werden.

Will heißen, früher war es sinnvoll Fokus- und Belichtungsmessung zu entkoppeln (über AF-ON) und getrennt zu messen. Mittlerweile ist die Belichtungsmessung viel besser geworden, so dass die Belichtung ausgewogener ist, obwohl nur auf ein Fokusfeld scharf gestellt wird. Zudem kann man über die Belichtungskorrektur (die ich sehr häufig nutze) dem Bild noch den Feinschliff geben.

Und by the way, der automatische Weißabgleich wird auch immer besser, d.h. Fokus-Belichtung-Weißabgleich wird von der Kamera schon ziemlich optimal übernommen, der Fotograf konzentriert sich aufs Motiv und auf die Bildgestaltung. - Folge, die Fotos werden immer besser und es gibt immer mehr Treffer (Keeper).
 
Sodele, ich habe nun versucht, all Eure echt informativen und hilfreichen Kommentare zu lesen, zu verstehen und auf meine eingefahrenen Fotografier-Gewohnheiten anzuwenden.
Ich habe die AF-Aktivierung (a6) auf "Nur AF-ON-Taste" gestellt. Belichtungsmessung Matrix.
Das funktioniert ganz fein für den Alltag. und könnte man so auf U1 legen als Street/Alltag.
U2 könnte Porträt Mensch mit dem Tier-AF sein und U3 Porträt Tier entsprechend. Ich bin meistens im AF-C, das funzt für mich prima.

Gerne hätte ich für die Z6II auch so ein komfortables 3D Tracking wie bei der Z9 oder Z8, aber über die Bestätigung mit der "OK" Taste geht das auch ganz in Ordnung.

Und tatsächlich scheine ich schneller zu sein mit dem Fokus auf der AF-ON-Taste, dann muss ich den Fokuspunkt nicht ewig mit dem Joystick hin und her eiern.
 
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Swisshead
Swisshead kommentierte
Vielen Dank, ja das meinte ich. Mit AF-S geht das nicht. Aber wusste nicht, dass beim einmaligen andrücken der Fokus gespeichert bleibt. Heisst dann aber im Gegenzug, die AF-Funktion muss auf dem Auslöseknopf deaktiviert werden, sonst gehts auch nicht und beim drücken auf den Auslöser wird neu fokussiert.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Da liegt ein Verständnisfehler vor. Du stellst die Kamera in "AF-C". Die Taste AF-ON hat dann bei "Fokus: Nur AF-ON" (d.h. keine AF-Funktion auf dem Auslöser!) folgende Funktion:
- Einmal drücken und loslassen = AF-S
- Dauerhaft drücken = AF-C
=> eine Umschaltung AF-S/AF-C im Menü ist nicht mehr nötig
 
Swisshead
Swisshead kommentierte
Ja das war mir so definitiv nicht bewusst. Hab immer wie blöd zwischen AF-S und AF-C umgeschaltet, daher auch auf Fn Taste und Drehrad gelegt. Aber so ist es komfortabler, weil man automatisch beides hat. Kann mir viele Situationen vorstellen, wo das was bringt. Danke euch! Man lernt nie aus! (y) ;)
 
Swisshead
Swisshead kommentierte
Hab die Einstellung gerade mal an der Fuji GFX100Sii probiert. Dort kann ich sogar beim Auslöser sagen, ob er nur bei AF-S oder AF-C keine AF Messung durchführen soll. Bei AF-C mal auf off. Dann versucht mit AF-C. Also mit AF-ON Messung, loslassen und Kamera schwenken. Dann auf den Auslöser und halb drücken. Ca. eine halbe Sekunde passiert dann nix und dann fokussiert er, obwohl abgeschaltet! :ROFLMAO: Ja Fuji eben.. das was mich bei dieser Marke immer so dermassen nervt. Dasselbe dann bei der T5 probiert. Und siehe da, in derselben Lage fokussiert die nicht neu und löst sogar aus, obwohl natürlich Bild total unscharf und Auslösen bei Unscharf gesperrt ist! :ROFLMAO: Ja für die Fuji-Logik und Bedienung braucht man definitiv mehrsemestriges Studium! :mad:
 
S
steamy kommentierte
Wenn auch nicht mehr ganz brandneu, so beschreibt Ricci den wichtigen Unterschied zwischen AF-On und halbgedrücktem Auslöser für AF-Aktivierung sehr gut an dieser Stelle des Videos:
. Insbesondere im Bereich BiF, Wildlife, Sport bei manchen Szenarien sehr hilfreich. Liegt der AF auf dem Auslöser und man folgt einer Bewegung mit Auslösung in Intervallen, verliert man beim Loslassen des Auslösers das Tracking. Da hilft AF-On für den Autofokus, man hat die ganze Zeit tracking und kann während der Bewegung immer wieder einzeln auslösen bzw. mehrere kurze "bursts" abfeuern und erstickt nicht in der Bilderflut.
 
Danke, das wollte ich auch grad schreiben. Ich nutze das noch sehr oft und es macht schon einen Unterschied.
 
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Kommentar
... suche dort ein Fokusobjekt, stelle darauf per Daumendruck einmal scharf, verschwenken, klick. (Geht auch viel schneller als Entfernung an Objektivskala manuell einstellen.)
Für hyperfokale Anwendung kann dies gut geeignet sein. Nicht aber für arbeiten mit offener Blende. Beim Verschwenken der Kamera schwenkt auch die Schärfeebene. Und weil es eine Ebene ist, ist die Distanz zu einem Objekt in der Bildmitte immer kürzer als die Distanz zum Bildrand. Fokussierst du also auf ein Objekt in der Mitte und schwenkst danach die Kamera ohne nachfokussieren, dann wird das ursprünglich angemessene Objekt bei weit offener Blende deutlich vor der Schärfeebene liegen.

Beispiel: Stell dich vor eine Ziegelsteinwand und fokussiere auf die Bildmitte. Bei einem guten Objektiv ist nun die ganze Wand scharf. Dann drehe die Kamera soweit, dass die ursprüngliche Bildmitte an einen Rand zu liegen kommt. Weder die neue Bildmitte noch der ursprünglich angemessene Stein sind nun in Fokus. Stattdessen wird ein vertikaler Streifen zwischen diesen beiden Punkten scharf abgebildet.
Bei F8 siehst du das kaum. Aber wenn du den schmalen Schärfebereich bei F2 exakt auf auf ein Auge legst, dann wird dir dies auffallen.
Mit AF-S und Objekt-Verfolgung hast du dieses Problem nicht.

 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Du hast es nicht verstanden, bitte alles richtig lesen und dann auch noch inhaltlich verstehen!

Ich nutze 3D-Tracking habe ich geschrieben. Der Messpunkt bleibt beim Verschwenken am Objekt kleben und der AF justiert ständig nach.

Dein Oldschool-Link ist fast 20 Jahre alt. Denke moderner, die Technik ist weiter!
 
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