Lohnt sich Mittelformat?

Was bringen so generelle Fragen? Da kann man doch nie was anderes antworten als ein "kommt darauf an". Ich für meinen Teil, der leidenschaftlich gerne Altglas nutzt, finde die GFX100-Serie die dafür am besten geeignete Kamera-Reihe, gerade weil ich mehr vom Bildkreis eines Objektivs nutzen (und damit auch mehr flaws (= Schmelz im Bild)) kann und gleichzeitig mit dem 35mm Crop Modus eine 60MP Vollformat-Kamera habe, an der sich nun wirklich jedes KB-Objektiv nutzen kann.

Und man bekommt nun wirklich alles an eine GFX problemlos adaptiert - Mittelformat- und Großformat-Objektive, Projektionsobjektive, Objektive aus Faltkameras, Messingobjektive aus dem 19. Jahrhundert usw usf.

Bisher hat noch kein Objektiv an der GFX von der Abbildungsleistung her die Grätsche gemacht, an einem 40MP APS-C Sensor hingegen schon (das schöne SMC Takumar 55/1.8 funzt an der GFX100S wunderbar, streckt aber die Segel an der X-T5).
 
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P
pulsedriver kommentierte
Kommt dazu, dass genau diese Kamera gebraucht günstig ist. Eine 61 MP Sony kostet etwa ähnlich viel, unter 2000 ist durchaus realistisch. Die A7r IV bietet sich den deutlich besseren AF, die GFX100s dafür die 16 Bit und die Möglichkeit, auch mehr als KB zu nutzen. Plus der Pano Modus 65:24. Verstehe ich nicht, weshalb man bei vielen anderen Kameras da so geizig ist mit Seitenverhältnissen, ein elektronischer Sucher macht es doch trivial, das ziemlich beliebig umzusetzen. Muss ja auch nicht das an der analogen Panorama Kamera angelehnte 65:24 sein, Kinoformat 21:9 wäre nicht schlechter.
 
asaerdna
asaerdna kommentierte
Ich finde dies Format-Diskussionen immer interessant, gerade bei Kameras für eher ambitionierte Anwender. Tatsächlich habe ich dieses Feature noch nie beachtet, in Erwägung gezogen oder gar genutzt. Ich habe immer die größte Auflösung eingestellt (von wenigen Ausnahmen abgesehen), also maximale Sensor-Breite und -Höhe. Was hindert mich daran, hinterher z.B. oben und unten zu beschneiden und so ein Panorama draus zu machen? Oder ein Quadrat? Das Format muss ich natürlich bei der Aufnahme schon ungefähr im Kopf haben.
 
P
pulsedriver kommentierte
Die GFX100s macht immer das volle RAW, unabhängig vom Seitenformat. Nur der 35mm Modus cropt das RAW.
Sie ist deswegen die einzige Kamera, die bei mir auf JPEG+RAW steht. Das JPEG, damit ich sehe, was das Seitenverhältnis war, mit dem das Bild gestaltet wurde. Ohne diese Hilfe ist es schwer für mich, grade wenn ich mal erst eine Woche später die Bilder bearbeite und da 100 Stück warten.
 
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Also ehrlich gesagt - ich denke nicht wirklich. Es sei denn, daß ich die 100 MP für meinen täglichen Arbeitsalltag brauche ... also z. B. richtig große Vergrößerungen von meinen Bildern gemacht werden sollen / müssen. Aber sonst? Was will ich damit? Meinen aktuellen Bildschirm habe ich auf 4k, also 3840x2160, eingestellt. Da sind eigentlich schon die 45MP meiner Z8 zuviel.

Zu analogen Zeiten war das anders. Auf der Photokina - ich glaube 1994- habe ich bei Götschmann eine Überblendschau 6x9 gesehen ... vielleicht auch 6x6. Jedenfalls war ich davon so fasziniert, daß mein Mund angeblich noch eine Woche später nicht zuging ... :D

Das Resultat war, daß ich von meinem Fotogeraffel alles, was ich nicht wirklich brauchte, verkauft habe, und mir einen Götsschmann ( MF-Projektor ) und eine Rolleiflex 6008 gekauft habe. Das war richtig richtig geil . Dias gucken auf der gegenüberliegenden Hauswand unserer Nachbarn in einer nie gekannten Qualität ... die Ausrüstung wurde dann zu Gunsten der D200 quasi verscherbelt, die Dias sind irgendwo im Keller. Ja, so war das damals. Aber heute? Auf keinen Fall nur ( digitales ) MF, denn bspw. für Makors im Maßstab 2.1, bezoigen auf KB, brauche ich bei MF mindestens 4:!, also ein deutlich höherer technischer Aufwand. Das war 1994 schon so, und hat sich seitdem nicht geändert.

Was also ist das Fazit daraus? Jeder muß diese Frage für sich selbst beantworten. Es mach unbestritten bestimmt auch heute noch einen Riesenspaß, diese Art der Fotografie, nämlich ganz entspannt in Bauchnabelhöhe auf ein großes Display oder einen Lichtschachtsucher zu schauen, zu praktizieren.

In diesem Sinne ...jm5C.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Hey... ich war 7 Jahre alt und hatte zum ersten Mal so einen Krempel in der Hand. Darüber hinaus war das ein gewisses Frotzeln. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, noch Zwischenringe vor einen Balgen zu montieren. Wobei die Baulänge hier wohl auch den Auszug jedes handelsüblichen Balgen deutlich überschreitet, während der Eingebaute sowieso begrenzt ist.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Prima Equipment, toller Zustand. Ähnliches hab ich zuletzt in den 1970ern gesehen: Hans Pfletschinger zeigte solches in seinem Buch über Makrofotografie:
Pfletschinger.jpg
Der kombinierte auch gerne Balgen und Zwischenringe für große ABM...
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Für mein ALPA Balgengerät gibt es sogar noch einen Verlängerungsbalgen...
1756794818669.jpeg
Da braucht es dann keine ZWR mehr...
 
W
W.W. kommentierte
Nur gehört eigentlich bei der Auszugslänge das Objektiv in Retro-Stellung
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Nein, die beiden manuellen Nikon Makros 2.8/55 + 4/105 sind mit festen Linsensätzen in symetrischer Planar ähnlicher Konstruktion bestückt, da nützt und bringt Retro nix. Benutze ich ein eher asymetrisches 28mm WW, wird bei ABM >0,5 mit Retrostellung gearbeitet: da erreiche ich sogar bis ABM 6,5:1.
Screenshot 2025-09-02 135229.pngHier der Querschnitt durch das 2,8/55mm: weitgehend symetrisch, noch kein CRC.
 

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asaerdna
asaerdna kommentierte
asaerdna
asaerdna kommentierte
[...] mit dieser Zusammenstellung oben - Kamera mit Balgenauszug, zwei Zwischenringe, Objektiv [...]
Der Balgen gehört bei der SL66-Serie zum Kameragehäuse. Damit wird fokussiert, die zugehörigen Objektive haben keinen Schneckengang.
Den Balgen kann man kippen, zur "Schärfedehnung nach Scheimpflug".
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Das ist mir nach etlichen Jahren Umgang mit SL66 und 6008 nicht föllich unbekannt. Ich hatte die Kameras als Betriebskameras in unserem Laden. Neben der SL 2000 und 3003 für die Kleinbildknipsereien
 
Also ehrlich gesagt - ich denke nicht wirklich. Es sei denn, daß ich die 100 MP für meinen täglichen Arbeitsalltag brauche ... also z. B. richtig große Vergrößerungen von meinen Bildern gemacht werden sollen / müssen. Aber sonst? Was will ich damit? Meinen aktuellen Bildschirm habe ich auf 4k, also 3840x2160, eingestellt. Da sind eigentlich schon die 45MP meiner Z8 zuviel.

Ich brauche auch keine 100 MP für meine Bilder. Mit 4000 Pixeln an der kurzen Seite kann man schon sehr gross drucken, ohne dass es von Nahem betrachtet schwach aussieht. Landschaftsbilder werden ja gerne erst als Ganzes angeschaut, dann nach Details geschaut. Das geht mit 4000 Pixeln an der kurzen Kante bis 60x90 oder ähnlich ganz gut.
Nur für den Beamer tut es noch weniger, da reicht bei mir sogar Full HD.

Jetzt kommt das Aber: Bei 21:9 sieht die Sache anders aus. Statt 6000 Pixel breit wird das Bild nun über 9000 Pixel breit. Wenn die Kamera die Breite nicht hergibt, wird die mögliche Druckgrösse, die von Nahem gut aussieht, eben auch kleiner. Kann man stitchen, muss man aber nicht, wenn man es auch aus einem Bild schneiden kann und eine Brennweite mit genug Bildwinkel hat.
Dito wenn ich statt echtem Shift Objektiv die Kamera Hochformat nehme, waagrecht hate und daraus mein "geshiftetes" Bild im Querformat schneide. Halbiert die Auflösung mindestens, bei 3:2 Sensor und 3:2 Bild sogar noch mehr als das.

Lücken im Objektivprogramm und dafür sehr lichtstarke FB wäre ein anderes Thema, das macht aber mit f/1.4 KB fast mehr Spass als mit MF, wo es zwar einige Objektive mit besser als f/2.0 gibt, aber nicht viele und die wenigen nicht im SWW und WW Bereich. Auf Sylt hatte ich z.B. oft eine ganz kleine Tasche mit 9/5.6, 24/1.4 und 50/1.4 mit. 35mm nötig mit ordentlich Licht? Kein Problem, das 24/1.4 ist auch ein "35/2.0" im Modus Crop 1.5.

Zudem gilt noch für meine GFX100s im Speziellen: 61 MP im 35mm Modus. Preislich? Eine A7R IV mit auch 61 MP kostet gebraucht einen ähnlichen preis. Die V sogar mehr. Die R5 erster Generation ist auch nicht massiv günstiger, wenige Hundert vielleicht. Die GFX100s hat aber etwas, was beide KB Kameras nicht haben: 16 Bit.
 
Zuletzt bearbeitet:
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artefakt
artefakt kommentierte
Ok, da gebe ich dir Recht. Allerdings habe ich schon mit den 12 MP meiner D3 auf A2 gedruckt, und dazu die Anzahl der Pixel pro Seite jeweils verdoppelt. Ich behaupte, daß du das im Ausdruck nicht sehen kannst.

Wenn es dann aber um Bildformate wie bspw. 21:9 geht, dann sind 100 MP ohne Zweifel von Vorteil. Da hast du dann ganz andere Reserven. Nicht nur von den Pixeln her, sondern auch - wie du richtig schreibst - von der Farbtiefe.

"Zum Glück!", sagt meine bEvA, haben wir in unserer neuen Wohnung nicht mehr soviel Platz, denn sonst käme wieder ein Großformatdrucker her, und wohl auch eine digitale Mittelformatkamera.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Ich würde noch nie gefragt, mich wie vielen MP ein Foto aufgenommen, wenn es dem Betrachter extrem gut gefiel.
 
P
pulsedriver kommentierte
Da bestätigst du doch die gleichen Zahlen. A2 ist ca. 42x60. Die D3 hat 2832 Pixel auf der kurzen Seite. Ich schrieb von 60x90. Dann ist man bei gleicher Auflösung für den Druck eben bei 4000 Pixeln für die kurze Seite.
Muss aber auch nicht für jedes Motiv sein. Ich hatte lange eine D700 für Städtetrips etc. Für gezielte Fotoausflüge in die Landschaft hatte ich aber damals schon die 645D.
Und auch heute nehme ich durchaus mal die D700 mit, wenn ich weniger mit Landschaftsbildern rechne, sondern z.B. meinen Hund fotografieren will. Das würde ich trotz 12 MP auch ohne weiteres 1m gross drucken, bei einem Hund geht doch niemand die Haar zählen. Wenn das von ganz nahem nicht ganz so knackig detailreich mehr aussieht, was soll's. Dieses Details entdecken ist was für Landschaftsbilder, Architektur usw, für alles andere reicht mir 12 MP.
 
Es geht übrigens auch nicht nur um reine Fineart-Prints. Auch bei Büchern möchte ich keine Kamera unter 36 MP mehr nutzen. Als ich von der D800 auf die XT4 switchte, habe ich schon gemerkt, wie eng es wird, wenn man Bilder auf einer Doppelseite eines 24x30cm Buches (geschlossenes Format) noch schieben / skalieren möchte. So ein Buchlayout braucht halt manchmal noch einen ganz anderen Bildschnitt als man ihn für die normale Betrachtung gewählt hatte. Mit den 36MP der D800 war es kein Problem, mit den 26 MP der XT4 war es schon ein Graus. Jetzt mit den 40MP der XT5 bzw. den 60/100 MP der GFX100S kann ich es ganz entspannt sehen.
 
Kommentar
Ich hatte mal kurzzeitig die Leica S (Typ 007) mit Elmarit 30/2.8 im Besitz. Kurz zu den technischen Daten, Spiegelreflexsystem, 37MP, "kleines Mittelformat" ca. 33x45mm, 15 Blendenstufen, echte 16-bit Ausgabe.
Wenn man bereit ist, den sehr langsamen Autofokus zu akzeptieren und das schwere Geraffel herumzutragen, kann man sehr hochwertige Bilder erstellen. Das Objektiv verzeichnet kaum, hat richtig gute Randschärfe und keine nennenswerten CAs. Leica ist diesbezüglich absolut eine (Preis)Klasse für sich und da kann auch Nikon in der optischen Qualität nicht 100% mithalten.
Die Verarbeitungsqualität der Geräte ist tadellos.
Die Bedienung ist nicht immer intuitiv, aber nach einer gewissen Einarbeitung in Ordnung.

Dieses System kaufte ich mir gebraucht explizit für Repro-, Landschafts- und Architekturaufnahmen. Leider hatte die Kamera einen kleinen Schaden bzw. war entgegen der Verkaufsangabe relativ verschlissen, daher wickelte ich alles wieder zurück ab, was ohne Probleme vonstatten ging. Dazu muss man wissen, dass Leica derzeit kein Mittelformat anbietet und die Kameras auch nur ein Nischenprodukt waren. Die Service-Situation war mir zu ungewiss.

Lohnt Mittelformat? Ja, das schon. Der große Sensor sammelt das Licht ganz hübsch ein. Man muss halt damit leben, dass die Geräte ein ganzes Stück schwerer, natürlich teurer und auch im Nutzungszweck eingeschränkt sind. Ein 600mm-Tele (KB-Äquivalent) z.B. wird schwierig, da braucht man wohl noch eine Raumkapsel dazu..
 
asaerdna
asaerdna kommentierte
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Jaaaa - hätte man/ich geschickter formulieren können.... :hammer:
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Fast ein Jahr mit der GFX 100II unterwegs, die Q3 und die Z9 haben immer noch ihren festen Platz.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
Danke! Ganz mein Denken
 
RAWky
RAWky kommentierte
OK, zwischen APS-C und GFX ist natürlich ein signifikanter Unterschied. Der ist allerdings viel größer als der, zwischen KB-Format und GFX. Daher kann ich die Begeisterung der Fuji-APS-C-User für eine GFX nachvollziehen.
 
Ich erwäge eine Änderung in meinem Setup. Seit ich das Tamron 35-150/2.8-4 für die EOS R habe, ist die Z7 mit dem 24-120 nicht mehr im Einsatz gewesen. Genutzt habe ich sie noch mit den FB 28/1.4 7Artisans und dem 50/1.4 Pentax. Die beiden Objektive kann man auch an die Fuji GFX100s machen, beide decken aber nicht volles 33x44 ab, das 28mm hat dunkle Ecken, das 50mm Pentax bleibt ganz aussen weich, auch bei f/8.

Die Fuji hat den Super35 Modus mit 61 MP auf 24x36mm und immer noch 16 Bit und den wirklich genialen Stabi. Ich erwäge daher, nun auch die Fuji dafür einzusetzen und mich vorerst von Z7 und den drei Objektiven mit Z Bajonett zu trennen. Wenn dann doch mal wieder Sehnsucht nach der Ausrüstung aufkommen sollte, sind eine Z7 oder Z7 II und ein 24-120 Z auch schnell wieder gekauft. Als zusätzlicher Vorteil gegenüber der Z7 bei diesen Objektiven: Es geht zwar nicht sinnvolles volles 33x44, aber etwas mehr als KB geht mit jedem. Das 28mm hat so keine 22mm@KB, aber 24 oder 25mm@KB hat es auch ohne Qualitätsabstriche. Mit dem Nachteil, dass man sich das ganz aussen im Sucher wegdenken muss, wenn man doch mal auf 33x44 schaltet.
 
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W
WolframO kommentierte
Mich wundert, das das Tamron 35-150 and der EOS so gut sein soll. Ich habe es auch an der D850. Es ist gut, aber deutlich schlechter als das 24-120 an der Z7.
 
P
pulsedriver kommentierte
Es ist gut genug. Und bei Canon bin ich zwar mit Objektiven wie dem 24/1.4 VCM L und dem 15-35 L verwöhnt im WW Bereich, bei den Normalzooms ab 24mm ist es dafür was schwieriger. Das 24-70 ist sehr gut, aber eben nur bis 70mm. Die f/4 gehen nur bis 105mm und auch das RF ist schon was weniger gut als das Nikon Z, aber eher teurer.

Ich hab 'ne Canon RF, 'ne Nikon Z und jetzt noch seit 2 Monaten die GFX100s. Wenn ich eine davon abgebe, wird es immer etwas geben, was die zwei restlichen Systeme irgendwie weniger gut können als das abgegebene. Aber ist das ein Grund, auf Dauer die drei DSLM Systeme zu behalten? Zumal wie gesagt eine Z7 (II) und ein 24-120 nichts sind, was man nur unter Schwierigkeiten wieder findet, das halt man schnell wieder, wenn man es doch wieder möchte.

Mit 24/1.4 und 35-150 kann ich das 24-120 ganz gut ersetzen in genügender Bildqualität. Nicht ohne Wechsel, dafür aber auch mit f/1.4 im WW. Die 16 Bit der GFX kann ich weder mit der EOS R noch der Z7 ersetzen. Und das tolle Bokeh in einem 24/1.4 wie es das VCM hat, kann ich für die Z7 auch nirgends finden. Das 15-35 könnte man ja noch mit einem adaptierten Sony 16-35/2.8 GM (II) an der Z7 ersetzen.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
ach ja.... diese hochgradig subjektiven Überlegungen, wo nun andere kurz einen Tipp geben sollen 😅
Also... da du die GFX so sehr liebst und schätzt, würde ich Z und R gänzlich aufgeben und lieber alles was man so findet an die GFX adaptieren. Einfach Alles! Auch MFT Objektive. Diese liefern zwar keine 44x33mm am Sensor, aber mit etwas abblenden kommt da immer mehr als MFT raus. Auf diese Art und Weise holt man wirklich Alles aus einem jeden Objektiv raus und darf stets die GFX in den Händen halten :love:
 
Zuletzt bearbeitet:
ach ja.... diese hochgradig subjektiven Überlegungen, wo nun andere kurz einen Tipp geben sollen 😅
Also... da du die GFX so sehr liebst und schätzt, würde ich Z und R gänzlich aufgeben und lieber alles was man so findet an die GFX adaptieren. Einfach Alles! Auch MFT Objektive. Diese liefern zwar keine 44x33mm am Sensor, aber mit etwas abblenden kommt da immer mehr als MFT raus. Auf diese Art und Weise holt man wirklich Alles aus einem jeden Objektiv raus und darf stets die GFX in den Händen halten :love:

Die EOS R ist im AF was besser als die Z7. Die Z7 ist dafür in der Bildqualität besser. Mehr Details dank 45 MP und mehr Dynamik insbesondere bei ISO 64. In den beiden Dingen legt die GFX100s mit ihren 16 Bit und 100 MP allerdings noch 'ne Schippe drauf, sogar im KB Modus.

Es gibt schon das eine oder andere, was es so nicht für GFX gibt. Beispiel mein 24/1.4 VCM. Das müsste ein 24 bis 30mm mit mindestens f/2.0 oder besser sein, offen scharf bis zum Rand und kaum Coma, gleichzeitig ein sehr weiches Bokeh, sodass damit auch WW Portrait richtig gut kommt. Und das wenn möglich bitte nicht mit 1kg Gewicht und Filter 82mm oder mehr. Anderes geht eher, das RF 15-35 könnte man durchaus mit einem 20-35 ganz OK ersetzen.

Und nee, MFT mit der GFX finde ich nicht sinnvoll. Aber für KB hat sie sogar einen richtigen Modus. Ist auch nicht so, dass ich nur Objektive hätte, die man nur im KB Modus damit nutzen kann. Ihre eigenltichen Objektive sind jetzt:
12-24 Laowa -ab 15mm volles 33x44, 12mm geht im 65:24 Modus auch. Ist was Anderes als 20mm, das weiteste was es als GF gibt.
35/2.8 PC Disagton von Zeiss, geht mit vollem 33x44mm mit vollem Shift. Ist aber ein 2.8er, mit dem man auch ganz OK freistellen kann. Shift + 2.8 gibt es als GF nicht.
Das winzige 90/2.8 Apo Skopar SL II. Leuhctet den ganzen 33x44 Sensor aus, ab f/5.6 sind die Ecken gut
Und das 135/2.0 DC als Bokehmaschine. Bedient auch den ganzen Sensor.

Die Aufgabe der Z7 soll die GFX nun an diesen drei Linsen übernehmen:
7 Artisans 28/1.4
Pentax Takumar 50/1.4 8 Element
Laowa 105mm STF (oder doch das 105 DC?, eines von beiden geht).
Das 28 und 50mm taugen nicht ganz für volles 33x44. Das Laowa schon, das 105 DC so gerade nicht, 3:2 oder 5:4 geht schon, aber nicht 4:3.

Was ich dann nicht mehr hab ist das schöne 5-fach Zoom 24-120mm in einem Objektiv. Dafür muss dann das 24/1.4 RF und das Tamron 35-150/2.8-4 ran. Müsste ich aber mit zurecht kommen.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
die GFX als 50s II leidet sehr unter der langsamen Sensorauslesung und bietet ein nicht gerade erfreuliches Livebild für das manuelle Fokussieren. An der 50R war es gar noch schlimmer. Ich brauchte gefühlte Ewigkeiten fürs Fokussieren. Versuche an eine 100s ran zu kommen. Mit der war ich anschließend sehr zufrieden und lange unterwegs.
 
P
pulsedriver kommentierte
Hätte nicht gedacht, das meine Idee, von drei auf zwei DSLM Systeme zu reduzieren, soviel Staub aufwirbelt.
 
F
forensurfer kommentierte
Komisch, da scheinst du aber eine 50S II Serie gehabt zu haben als ich. Ich nutze an dem Modell sehr gerne ManuellFocus Objektive und habe da keine Probleme...
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
was eine undifferenzierte Nachricht... kann nur aus irgendeiner Blase kommen
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich hab mich bezüglich der Z7 entschieden. Der Body geht nicht, aber daneben gibt es einen starken Abbau. das 16/1.8 ist schon weg, das 24-120 Z wird auch gehen. Auch einiges an Zubehör, hatte z.B. zuletzt 5 XQD Karten (da ich mehrere Taschen mit anderen Linsen für die Z7 hatte, in jeder mind. eine Ersatzkarte), davon bleiben zwei, einer der beiden FTZ ist auch schon weg. Das 55-200 DX (zum Filmen genutzt) kann auch weg, die paar Videos vom Surfen der Kinde kann ich auch mit der EOS R und dem 35-150 machen, denn im 4K Modus hat diese einen Crop von 1.7 bis über 2 - je nach Einstellung des digitalen Stabi. Schon an der Z7 hab ich da zum DX Objektiv gegriffen, um Crop zu erzwingen im Video Modus, sodass ich keine 300 bis 400mm brauche.

Vermutlich geht auch das Laowa 10mm Coookie, aber damit warte ich noch ein wenig.
Was macht die Z7 dann? Nun, ich hab noch ein komplettes Set DSLR Linsen und eine DSLR dazu. 24-35/2.0, AF-S 50/1.4, 70-200/2.8 VR und 300/2.8 AF-I. Da kann statt der DSLR auch mal die Z7 mit FTZ rein und gut ist.

Ein 24-120 ist jederzeit problemlos wieder zu kaufen, wenn man es doch vermissen sollte. das ist ja nicht vom Markt genommen.

Und in der kleinen DNA-8, in der vorher die Z7 mit 24-120 und 2 bis 3 weiteren Objektiven war, ist jetzt was anderes drinnen, mit dem ich auch gerne bald losziehen will: EOS R, 24/1.4 40/2.8 Pancake, 135/1.8 ART. Wenige Brennweiten, viel Licht.
 
Ich überlege derzeit, ob ich bei einer gebrauchten Fuji GFX 50s II zuschlagen soll, Preise so um 2000€ sind kein drawback. - Sie wäre eine Ergänzung zu den analogen MF-Kameras und an der Fuji würden ausschließlich manuelle MF-Objektive und ein paar ausgesuchte, manuelle Kleinbild-Objektive geschraubt. Sie wäre aber keine Konkurrenz für meine Sonys und die Motive, die ich damit üblicherweise ablichte.

Also ein zusätzliches Spielzeug auf dem MF-Spielfeld, um nicht ausschließlich mit Film zu fotografieren.
Lass die 50er sein, so viel ich weiss hat da auch der neuste Sensor keine 16 Bit. Damit hast du das Gleiche wie mit den gängigen DSLM von Nikon und Sony, die ähnliche Sensortechnik haben. Meine GFX100s war nur wenig teurer als 'ne 50 MP, preislich immer noch eine 1 vorne dran, egal ob CHF oder in Euro umgerechnet. Und die hat die 16 Bit, die wirklich mal einen Unterschied machen können. Natürlich nur, wenn das Motiv entsprechend fordernd ist.
Ohne 16Bit ist es einfach ein Sensor mit 70% mehr Fläche, der dadurch ca 2/3 Blenden mehr High ISO bei gleichen Rauschen erlaubt. Die MF Objektive auf der Zeit analoger Kameras sind zudem meist deutlich lichtschwächer als gute KB Objektive, damit geht oft mehr als diese 2/3 Blenden verloren. Fuji hat jetzt ein paar mehr mehr Licht, f/1.7 gibt es aber erst ab 55mm, 2.8 ab 45mm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Du sprichst mir aus dem Herzen, ich als MFT (Olympus), FX (Nikon und Leica) und GFX Benutzer. Für mich haben alles Systeme ihre Berechtigung und demnächst trete ich in einem Vergleich MFT - GFX an. Ziel sind A2 Vergrösserungen .....
Solange die Dynamik nicht zu gross wird für ein Bild mit MFT, wird das kaum einer unterschieden können. Vor 15 Jahren haben sie das mit A3+ Bilder schon bei Luminous Landscape gemacht. Die damals teuerste HB mit dem 39 MP Sensor. Aber nicht gegen MFT, sondern gegen einen kleineren Sensor. G10x. Die Probanden hatten beruflich mit Bildern zu tun. 60% konnten es korrekt zuordnen, reines Raten gibt 50% Erfolg. Leider ist das jetzt hinterm Paywall.
 
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twinfighter
twinfighter kommentierte
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Für das, was ich mit der Kamera vorhabe, würde mir die 50s völlig ausreichen. Sollte mir aber für wenige hundert € Aufpreis eine gute 100s über den Weg laufen, würde ich auch dort zuschlagen.

Letztendlich will ich vor allem alte, manuelle Objektive, Mamiya645, Pentax 67, aber auch Kleinbild adaptieren. Und da stellt sich mir zunächst die Frage, ob dafür eine Sony A7RIV nicht ausreicht, oder besser eine Fuji GFX? Ich sehe für mein Vorhaben Vorteile bei der GFX, preislich bewegt sich das alles in einer ähnlichen Bandbreite.

Eile besteht da nicht, in den nächsten Wochen habe ich genug Spielzeug: Die Pentax 6x7 will ich mit Kleinbild-SW Film für Panorama-Aufnahmen nutzen, mit und ohne Perforierung. Damit ist der Spaß für einige Zeit gesichert:




 
P
pulsedriver kommentierte
Der Vorteil der GFX bei den analogen MF Objektiven ist, dass der Sensor grösser ist. Die 645 Linsen aus der analogen Zeit fangen in der Regel bei 35mm an ohne Fisheye. Für die Mamyia gibt es noch ein 28er, das kam aber erst vor knapp 20 Jahren raus so viel ich wiess. Auf jeden Fall kostet es deutlich mehr als die älteren Objektive, 4-stellig muss man da schon ausgeben können. Pentax 67 fängt bei 45mm an.

Mit dem 33x44mm Sensor geht mit diesen Objektiven einfach mehr WW als mit dem KB Sensor.
 
Passend zu diesem Thread - ein Praktiker nutzt die Nikon Z8 und die Fuji GFX 50s II:

 
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twinfighter
twinfighter kommentierte
naja... der Typ verliert mich etwas mit seinem Servierwagen und den Fotos der Kaffeetasse und dem Hund.
Die ersten 4 Minuten ist allgemeines Bla Bla. Darauf folgenden seine subjektiven und individuellen Probleme mit SD / CF Karten. Dann die Unfähigkeit die untere Taste abzuschalten. Dann sind bereit volle !!! 5 Minuten rum.
Interessant wird es beim Seitenverhältnis. Aaaaaber... naja... das steht im Datenblatt
Endgültig verabschiede ich mich dann bei Dingen wie "color science", was den Vortragenden auf Stufe eines Dilettanten stellt.
Darauf folgen wieder 1 Minute hochgradig subjektive Sachen wie Auswahl der Objektive. Das ganze sehr undifferenziert.
Das spiegeln auch die Meinung wieder, dass etwas "Fotografie" und etwas "Technologie" sein soll.
Danach wieder die Megapixeldiskiussion gefolgt von reinen subjektiven Schlussgfolgerungen. Er wird auch keine Kinder haben.
Dann ist das Video plötzlich zu Ende nach 8 Minuten und 40 Sekunden.

Hmmmm.... ja.... ich nenne das immer "Rechtfertigungsvideos". Da hat einer zwei Armbanduhren, zwei Fahrräder, zwei Autos und zwei Unterhosen. Das ganze wird dann rein subjektiv runter gerasselt. "Die eine Unterhose ist sehr schick, aber auf der Couch ist mir die andere lieber". Das Umspannt weder alle Möglichkeiten, noch bildet es einen fairen Vergleich. Wenn ich schon das dicke 110mm f2 Fujifilm lobe, dann hätte ich doch mal mindestens ein Nikkor Z 85mm f1.2 zum Vergleich nehmen müssen. Und wenn ich die GFX50sii so toll finde und mit einem Stativ die Kaffeetasse fotografieren möchte, dann muss ich nicht eine Z8, sondern eine Z7 dagegen halten. Und wenn ich eine Z8 zum Testen verwende, dann muss ich leider auch all deren Vorteile wie AF, Video, Auslesezeit, Geschwindigkeit, Bildstabi und und und berücksichtigen. Da kann ich den "Test" oder "Vergleich" nicht damit über 2 Minuten am Stück besiegeln, dass ich da ein Ethernet-Kabel anschließen möchte.

Egal... nettes Video.
Ja, die GFX Objektive sind schon geil. Da war keins dabei, dass mir keine Freude gemacht hätte.
Wobei mir das 100-200mm f5.6 noch am meisten schöne Landschaftsbilder bescherte. Ich mochte die Schärfeverläufe und den konzentrierteren Blick.
 
asaerdna
asaerdna kommentierte
Interessant, dass die Fuji zwei SD-Kartenschächte hat. Der X-H2 haben sie das gleiche Setup spendiert, wie es die Z8 hat: je ein CF-Express- und ein SD-Schacht.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
ich hatte mich das auch immer gefragt. Ich denke einfach: Die GFX100 ii und auch die X-H2 sind Neuentwicklungen. Die Serie GFX 50sii, 100s und auch 100sii sind ur alte Bodys und keine Neuentwicklungen. Die X-H2 hat auch die deutlich besseren Tasten dran. Größer, besser angeordnet, besserer Druckpunkt, ergonomisch geformt, ..., ..., . Aber ja die X-H2 ist deutlich moderner. Anscheinend war es für Fujifilm und der anvisierten Zielgruppe irrelevant. Bei einer 6000 Euro GFX 100sii hätte ich auch mehr erwartet. War damals für mich der Grund eben nicht auf diese umzusteigen. Ich verblieb bei der GFX 100s
 
Hier wird seitenweise über Anzahl Pixel diskutiert. Sensorfläche, Ausschnitte. Da hat ein System 30% mehr, also ist es besser; das andere hat 30% weniger, also ist es schlechter. Etc, etc. Solche Diskussionen führen Fotografen gefühlt seit Ewigkeiten.
Bezüglich zur ursprünglichen Frage:

Lohnt sich Mittelformat?​

Kann ich nur für mich persönlich antworten, dass Mittelformat sich für mich nicht wirklich lohnt, seitdem ich in den Genuss des Grossformats gekommen bin.
 
1 Kommentar
W
W.W. kommentierte
@calc:
Das hängt immer auch vom Anwendungszweck ab! Für z.B. Landschaftsfotografie bietet ein größeres Aufnahmeformat bei gleicher Pixel-/Senselgröße natürlich mehr Datails/Auflösung bei (in 100%-Ansicht gleichem und Vollbildbetrachtung geringerem Rauschen).
Bei der Tierfotografie, bei der lange Teleobjektive gefragt sind, hat ein kleineres Aufnahmeformat den Vorteil, dass die Objektive (weil sie einen kleineren Bildkreis ausleuchten müssen) kompakter ausfallen und dem Fotografen daher ein besseres Handling bieten.
 
Heute ein Bild mit der GFX 100II und dem 30er Objektiv. Da sieht meine Z9/Z7II schlecht dagegen aus. Profil Astia/weich keine Korrekturen
Leider kann das Forum die Qualität nicht zeigen.

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2 Kommentare
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Brunke kommentierte
@1bildermacher1 Leider kann das Forum die Qualität nicht zeigen.

Wirklich schade. Ich hätte gerne gewußt, was es da an Qualitätszuwachs zu entdecken gibt. Aber wofür ist das Bild dann Beleg? Ich Banause erkenne bei dem Motiv nichtmal die Herausforderung, die einer MF, einer Z9 oder einer Z50 bedurft hätte.

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pulsedriver kommentierte
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Dynamik hier so gross war, dass 16 Bit einen Unterschied macht. Zumal es kaum dunkle eintönige Flächen gibt. Was ich selbst hingegen mit der GFX100s schon festgestellt hab: Die JPEG Engine ist sehr gut und ich hab schon manches Mal probiert, in C1 das RAW dem in etwa anzugleichen. Ich mache ja immer beides, weil das RAW ausser im Super35 Format immer der ganze Sensor ist, egal welches Seitenverhältnis eingestellt war. Das kann jenachdem schon was Aufwand sein, zumindest in etwa das Gleiche hinzukriegen. Bei bisher einem Bild habe ich es gar nicht geschafft und dann halt das JPEG genutzt. An dem war nichts mehr zu justieren.

Ich hab sonst nur eine Kamera, bei der ich die JPEG so mag, das ist die 645D. Gerade wenn die Dynamikfunktion mit flachen Lichtern an war. Wobei das auch die APSc Pentax schon gut konnten, die ich hatte.

Wenn es die Farben der JPEG und Filmsimulationen sind, dann sollte das mit einer Fuji X in etwa gleich gehen.
 
Anfang August habe ich diesen Thread gestartet und war selbst der Meinung, dass ich kein MF brauchen werde....

Ein Besuch in Bangkok bei einem analogen Shooting auch noch im August hat mich dann wieder zur analogen Fotografie gebracht, zunächst Kleinbild und dann recht schnell auch Mittelformat - Mamiya C330, Mamiya 645 und Pentax 6x7... dabei haben sich dann ein paar gute, manuelle MF-Objektive angesammelt - die eigentlich zu schade sind, um sie nur ab und zu für die analoge Fotografie zu nutzen.

Es kam, wie es kommen musste - digitales MF musste her.... gestern ist dann mein Weihnachtsgeschenk eingetroffen, eine fast ungebrauchte Fuji GFX 50SII mit knapp 2.000 Auslösungen für umgerechnet 2.100€.

Ich plane sie ausschließlich mit manuellen Objektiven zu nutzen - überwiegend Mittelformat zu adaptieren: Da habe ich mittlerweile 6 sehr interessante Objektive - auch die klassische Alternative zum Fuji 100/2, das P67 105/2.4, welches eine besondere Bildanmutung hat und einen sehr schönen Schärfeübergang. Ein paar Kleinbild-Objektive sollten auch an der GFX funktionieren, ich denke da an das Nikkor 28/3.5 PC, oder das AF-D 60/2.8 Micro.

Jetzt werde ich in den nächsten Tagen die Fuji auf meine Bedürfnisse konfigurieren und ein paar praktische Erfahrungen sammeln. Danach hier mal etwas ausführlicher berichten.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Zitat:"Mein Tellerrand ist größer, als Du es Dir vorstellen kannst."
Das ist durchaus mistverständlich formuliert. Je ausgedehnter und größer sich der Gebirgszug, die Wand, das Hindernis oder eben der Tellerrand vor dem Protagonisten aufbaut/ausdehnt, umso schwieriger kann dieser darüber hinaus schauen ...

Wenn der Gesprächspartner darüber im Unklaren gelassen wird, in welchem Maße der Tellerrand durch seine schiere, alle Vorstellungen hinter sich lassende Größe, die weitere Erkenntnisgewinnung behindert, ist das vielleicht jedoch aus der Sicht des Diskutanten garnicht so schlecht. Kann man so sehen, hat was von Pokern ....
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ein großer Tellerrand ist so, wie tiefe Täler.... da gibt es dann auch kein "out of the box" wie unser US-Freunde sagen würden.

In unserem Alter ist man Meinungs-gefestigt, das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man sich nicht für neue Dinge interessiert und diese dann auch ausprobiert.

Im Juli habe ich für mich nicht die Chemie-Panscherei der analogen Fotografie ausgeschlossen und digitales MF decke ich ja mit dem 61MP Sony-Sensor auch schon ab. Dann probiert man etwas aus, eine Idee reift und wenn ich der Meinung bin, dass es mir zusätzlichen Spaß bringen könnte, dann kaufe ich mir den Kram. Sollte der "Lustgewinn" nur von kurzer Dauer sein, verkaufe ich die Teile wieder... alles easy, die Restlaufzeit (in der man noch gesund und fit ist - ich rechne bei mir mit rund 10 Jahren) sollte man schon noch intensiv nutzen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Gerade mal ausprobiert, das Nokton vingnettiert etwas mehr, als das 60/2.8 Makro... dafür hat man dann das Äquivalent eines 45/1.2 mit sehr schönem Schärfeverlauf. Für Portraits ist die Vignette meist ok.

Das 60/2.8 Makro ist sauscharf an der GFX und zeichnet auch sehr schön.

Ein echter Kracher ist das Pentax-A 645 35/3.5 welches etwa einem 28/2.8 entspricht. Sehr scharf und trotzdem ein schöner "Unschärfebereich". Die manuellen MF-Objektive gibts für kleines Geld, teilweise um 100€ und die liefern volle Pulle an der GFX ab.

Nachteil: es ist alles langsam, man muss manuelle Fokussieren und die Objektive sind recht schwer - aber die GFX ist ja auch nicht die Immer-dabei-Kamera.
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Es ist ebenso klar formuliert wie die ursprüngliche Ansage an mich und so meine ich es auch. Für mich ist es eigentlich schon längst erledigt.
 
N
Nikorino kommentierte


Ja, die Vignette...

Das ist tatsächlich das einzige Objektiv, bei dem ich mir gerade deswegen manchmal WYSIWYG wünschen würde.
 
Es ist schade, dass bei den Diskussionen so wenig aussagekräftige Bilder gezeigt werden. Da sollte auch das Limit hier im Forum kein Problem darstellen, denn die Auflösung ist drittrangig und ließe sich noch durch Crops umgehen. Meine Ansichten zum Thema digitalem Mittelformat möchte ich nicht nochmal in epischer Breite wiederholen. Daher nur in Kürze: Ein Sensor wird nicht besser, nur weil er bei doppelter Fläche die doppelte Anzahl Pixel hat. Es gibt etliche Parameter, die da reinspielen. Vielleicht haben wir MF-Verächter nur das Pech, dass die höchstwertigste Sensortechnik nicht in Vollformat- oder APS-Kameras landet. Die GFX scheinen in der Summe der Eigenschaften verdammt gut zu sein, für andere digitale MFs gilt das offenbar auch. Das kann Kaufgrund genug sein.
Für mich PERSÖNLICH ist das irrelevant. Meine Z bieten schon eine absurde Dynamik. Das Qualitäts-Plus einer GFX interessiert mich wenig. Seinerzeit habe ich über einen Einstieg nachgedacht, aber zugunsten der Z7 II dagegen entschieden. Die 100 RF finde ich allerdings cool, und generell sollte man Meinungen und Haltungen nicht in Stein meisseln.
 
4 Kommentare
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Die 100 RF ist cool, aber der Stabi fehlt. Da greife ich lieber zu Q3 und kann noch mit einer 1/2 Sekunden arbeiten. Ich konnte die 100RF testen, eine tolle Kamera aber bei 1/60 ist ohne Stativ schluss. Gruss Wolfgang
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
An einer Sony sind die größeren (manuellen) MF-Objektive suboptimal. An einer Fuji GFX kann man sie sinnvoll nutzen. Die GFX 50sII hat zwar immer noch einen vorsintflutlichen AF, aber sie hat einen guten Sensor, eine gute Ergonomie und diverse Bildformate - ich werde sie eher seltener in 4:3 nutzen, sondern auch für 1:1 und 16:9 bzw. 65:24...

An eine Zf werden häufig manuellen (vintage) Objektiven angeschraubt... meine 50sII fast unbenutzt habe ich für 2.100€ bekommen, die steht auch auf manuell, hat also einen ähnlichen Usecase, bietet aber mehr Möglichkeiten (50MP) und ist im Gesamtpaket preislich ein Schnäppchen.

Die 100RF ist mir wieder zu sehr Lifestyle. - Den Einsatzbereich einer 100RF decke ich mit der Sony A7CR und einer kleinen Festbrennweite locker ab, mit der dann technisch besseren Kamera und kostengünstiger.

Wer professionell Portrait- und Fashion macht, der greift wahrscheinlich zur GFX 100II und hängt vorne das 100/2 dran. - Sicherlich eine Traumkombi ... allerdings muss man da schon gut im Geschäft sein, damit sich so ein Investment amortisiert.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich finde die 100RF auch weniger spannend. Mit nur einem Objektiv würde ich meine 100s mit dem 7Artistans 28/1.4 vorziehen. Das gibt mit 2x Crop sehr Portrait taugliche 55/2.8 (Normalbrennweite), entspricht etwa 43/2.0 an KB. 25 MP reichen locker für fast alles. Auch 3x croppen ist für A2 Druck noch drinnen, 11 MP reichen dafür. Zu wenig Licht bleibt dabei auch nicht, es entspricht immer noch f/4 für den ganzen Sensor - so viel wie die 100RF hat.

Gleichzeitig gibt es eben auch ca. 22mm@KB, wenn man den vollen Frame nutzt. Und die ebenfalls sehr schönen 28mm gibt es mit 61 MP im Super35 Modus.

Das ganze stabilisiert, selbst wenn man auf 2.8 abblendet geht da mit 1/2 Sekunde schon sehr viel! Ja, es ist was grösser und schwerer als die 100RF. Biestet dafür aus meiner Sicht aber mindestens doppelt so viel Nutzen. Die 100 RF hat zu wenig WW und ist zu wenig lichtstark - was man beim Freistellen merkt, aber auch bei was weniger Licht, wenn man mal was mehr cropt. Die hätten statt des hochgradig optisch auskorrigierten 35/24.0 mit hoher Randschärfe offen Ein Objektiv einbauen sollen, das ca 10% Verzeichnung übrig lässt, ab f/4, oder spätestens 5.6 auch scharf ist bis zum Rand, offen aber f/1.8 bis 2.0 hat. Unter Einbezug der EBV kann man heute sehr wohl auch kleine lichtstarke Linsen mit hoher Bildqualität bauen. Die Leica Q3 ist bei Offenblende auch kein Wunder an Randschärfe - was ein gangbarer Kompromiss ist, wenn die Schärfe 2 Blenden abgeblendet gut wird am Rand und das Objektiv dafür klein und lichstark ist. Ein top auskorrigiertes lichtstarkes, das alleine 800g wiegt, hilft ja nicht weiter bei einer kleinen Kamera.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Die Leica Q3 ist bei Offenblende auch kein Wunder an Randschärfe - was ein gangbarer Kompromiss ist, wenn die Schärfe 2 Blenden abgeblendet gut wird am Rand
Du schreibst etwas über eine Kamera was du nicht hast. Bei Offenblende schon wesentlich besser als alle meiner AF-S 1,4er Nikon (24 28 35) und abgeblendet ab Blende 2-4 sehen sie auch sehr schlecht aus.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Das ist wahr. Vielleicht kriegen wir hier noch die Kurve?
Es wird hier kein Bildbeispiel geben bei dem nicht irgendein Skeptiker raunt "Ich sehe nichts, was ich nicht auch mit meiner Polaroid hinbekommen hätte!" Das Spiel ist relativ Erkenntnisfrei und ermüdend repetetiv.

Man muss die Dateien auch im Workflow in Bearbeitung haben um zu verstehen wie sich das Ergebnis eingestellt hat, oder ob sogar das JPG verwendet wurde statt RAW...all diejenigen die da keinen Vorteil sehen werden es auch nicht brauchen. Vielleicht ist es wie diese Kabelklangdiskussion in der HiFi Szene - irgendwas ist messbar, aber keiner hört es verblindet. Wenn man es selbst vor Augen hat, dann "hört" man den Unterschied. Ein 1018x800 Bildchen hier wird den aber sicher nicht rüberbringen können.

HaDiDi kann ja dann berichten, ob sich seine Ergebnisse "gefühlt verändern" - und wir können sehen ob er mit der neuen Kamera andere Bilder macht.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Ich zeige regelmässig Bilder mit der GFX, aber ich betone es nicht. Die zum Teil überheblichen Kommentare brauche ich nicht.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Natürlich brauchst Du sie nicht, aber da das ein freies Forum ist kannst Du halt nicht verhindern, dass diese Meinung immer wieder und wieder kund getan wird; und das muss man eben aushalten können.

Mir ist es allemal lieber es entspinnt sich eine Diskussion zum "Wer, wie ,was...?" als ein Schweigen im Walde. Es ist halt schade dass dabei immerzu auf die Technik abgestellt wird, wenn doch eigentlich das Bild als solches im Vordergrund stehen sollte - plakatives Beispiel ist da das Rauschen, das manche extrem stört, andere überhaupt nicht.

Ich denke eine reelle Vergleichsmöglichkeit wäre nur gegeben, wenn wir die Bilder "ausbelichtet/geprintet an der Wand" hätten - bei einem gegebenen Format alle nebeneinander. Dann relativiert sich so mancher Look aus dem Web und Rauschen und andere Defizite gehen anders in den Gesamtkontext der Abbildung ein. Aber zu solchen Real-Live Veranstaltungen hat ja niemand(TM) mehr Lust und keiner(TM) mehr Zeit. Wie wollte man das auch organisieren.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es hängt nicht nur an Kamera/Sensor, sondern auch an den verwendeten Objektiven... wenn ich moderne Fuji GFX Objektive nutze, werden diese einem modernen Nikon S, oder Sony GM Objektiv mit vergleichbarer Brennweite und Blendenöffnung sehr ähnlich abbilden.

Bei meinen vintage MF-Objektiven erhoffe/erwarte ich dann doch Unterschiede in der Bildanmutung. Eine große Kombi und dann nur manuell, auch das wird zu anderen Motiven führen, als mit der schnellen Hochleistungs-Sony.

Ich gehe davon aus, dass sich durch die GFX mein Foto-Spektrum erweitert, wobei die AF-Sonys wohl die Hauptkameras bleiben.

Habe gerade mal ein paar Testaufnahmen im 65:24 Format mit dem Pentax-A 645 35/3.5 gemacht, das sieht schon sehr beeindruckend aus, solche Aufnahmen habe ich mit den Sonys noch nicht gemacht....
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Es gibt bei sowas wie immer keinen monokausalen Zusammenhang. Bilder mit verschiedenen Kameras gemacht sehen unterschiedlich aus.
Selbst wenn man so viel wie möglich vereinheitlicht ergeben sich trotzdem meist deutlich erkennbare Unterschiede, wenn man weiß was man suchen muss. Seien es Farben, Mikrokontraste oder Rauschverhalten des Sensors.

Im X-Forum lese ich, speziell in Bezug auf GFX-Originallinsen, dass die User*innen sie eigentlich oft "total langweilig" finden, weil sie so "perfekt abbilden", "klinisch rein" oder "Charakterlos" ist da oftmals eine Bezeichnung bei denjenigen, die eben die Sehnsucht nach etwas mehr Wiedererkennungswert bei der Abbildung haben – dies wird wiederum von der Verfechtern der "überperfekten Schärfe bei 0 Rauschen" komplett abgelehnt. Wie Fuji/Nikon/Sony es auch macht, 40 - 50% der Benutzer*innen werden sich immer genau das Gegenteil wünschen.

Ich denke bestimmte Strömungen in der Fotografie verlangen halbwegs dezidierte Grundcharakteristiken bei den Bildern um bei den Fans des jeweiligen Genres anzukommen. Vogis hat man gerne möglichst perfekt scharf und clean - Street-Fotografie darf rauschen, mal schief sein - Landschaft hat Bedarf an Schärfe bis in die Ecken und benötigt wohl einen geraden Horizont, Portraits hingegen sind oftmals bei perfekter Schärfe eher zu "gnadenlos" und die abgebildeten Personen mögen sich dann darauf selbst nicht ... usw ... immer mit der Prämisse dass niemand einen daran hindert das genau anders zu machen und selbst auch zu mögen - und natürlich gibt es in der Geschichte schon 37 hoch X Beispiele in denen jemand das anders gemacht hat, und trotzdem ein "gefälliges" Bild zustande gebracht hat.

In der Technik haben wir längst ein so hohes Gesamtlevel erreicht, dass die Unterschiede sich nur noch im "Mikro...." Bereich abspielen, zumindest auf den Screens - ausbelichtet verändern Bilder aber ihren Charakter schon oft noch sehr stark, weil sie in der Außenwirkung ein insgesamt völlig anderes Bezugsgeflecht bekommen - Rahmen, Wand, Beleuchtung...da geht noch so einiges.
 
Es sei denn, daß ich die 100 MP für meinen täglichen Arbeitsalltag brauche ... also z. B. richtig große Vergrößerungen von meinen Bildern gemacht werden sollen / müssen.
Wieder das ewig alte Pixelpeeper-Argument, ich kann auch mit 24 MP richtig große Vergrößerungen machen.
Wieso hält sich dieses Gerücht?
 
kommentierte

Es kommt immer noch auf den Betrachtungsabstand an.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ja, das wissen wir, aber bei detailreichen Bildern geht man doch manchmal dichter dran... und dann merkt man es.

Mehr MP (als 24) haben keine Nachteile, warum soll man dann nicht auch 33, 45, oder 50 nehmen? Man kann croppen, ist flexibler bei unterschiedlichen Formaten und bekommt auch noch mehr Details.
 
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Details nutzen dir aber nur wenn du nah dran bist, ein 70x100cm Foto guckst du ja nicht aus 30cm Entfernung an.
Und wenn du so viel croppen musst, solltest du lernen im richtigen Ausschnitt zu fotografieren. :ROFLMAO:

Hab mal hier einen Test gemacht:
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
.... solltest du lernen im richtigen Ausschnitt zu fotografieren.

Da ich viele Jahre analog fotografiert habe, kann ich tatsächlich mit richtigem Ausschnitt Bilder gestalten... aber wir leben im Jahre 2025, da hat man eben 33, 45, 50, 60, oder gar 100 MP und kann etwas nachlässiger arbeiten und das optimale Bild am PC gestalten.

Erzähle mir bitte nicht, dass du keine ansich guten Aufnahmen hast, bei denen der Ausschnitt hätte besser sein können, mit mehr Pixel könnte man das im Nachhinein fixen. Ich jedenfalls nehme gerne ein 28mm Objektiv, wenn ich es eigentlich auf 35mm absehe. Das 28mm Bild auf den optimalen 35mm Ausschnitt zu bringen, ist kein Problem bei meiner A7CR.
 
Erzähle mir bitte nicht, dass du keine ansich guten Aufnahmen hast, bei denen der Ausschnitt hätte besser sein können, mit mehr Pixel könnte man das im Nachhinein fixen.
Sorry aber so ist es, ich croppe grundsätzlich nicht, selbst wenn es nicht ideal ist.
Ich stelle auch nicht gerade.
Wie der Kölner Fotograf sagt: Ett kütt wie et kütt. ;)
Die einzigen Bilder, die ich croppe sind beruflich für Layouts in der Werbeagentur, aber das sind nicht meine.

PS: das mit dem Ausschnitt war auch nicht böse gemeint, du kannst natürlich croppen was das Zeug hält.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Das ist deine Arbeitsweise und ich finde das auch gut.
Bei meiner Frau kommt aber dazu von Bildgestaltung versteht sie etwas und schiefe Bilder gibt es keine.
Ausnahmen bei der Bildgestaltung wo es etwas bringt
 
asaerdna
asaerdna kommentierte
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Sag das Ha Di Di, das kommt von dem....
Habe nichts von Großformat gesagt.
 
G
Gianty kommentierte
Warum beschränkt man sich selbst, obwohl eine Korrektur des Ausschnittes aus einem ordentlichen ein gutes Bild machen könnte?

Selten hat man ( ausser im Studio ) ein für den Moment passendes Objektiv an der Kamera oder den 100% passenden Standort.

Es ist weder Unvermögen noch eine Schwäche, den Ausschnitt nachträglich zu optimieren.

An einem Auto bleibt die Tür auch nicht schief eingebaut weil sie im Werk niemand nachjustieren will, da es vielleicht eine selbst auferlegte Arbeitsweise ist.

Das Endergebnis zählt - sonst nichts ( ist nur meine ganz persönliche Meinung ).
 
kommentierte
Da kommt mir ein Zitat von Saint Ansel in Erinnerung:
"Konzeptionelle Fotografie ist auch so ein Begriff mit dem ich nichts anfangen kann.
Ausser vielleicht daß das Konzept dem Bild im Weg steht."

"I want to take a lot of Nasty photos."
Daido Moriyama

;)
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Schon mal von Wabi Sabi in der Fotografie gehört? Oder Are Bure Boke?
Ja, natürlich. Ich bin alt.
Für meinen Geschmack sind die Ergebnisse dieser Genres so als ob
meine Oma versehentlich auf den Auslöser ihrer Ritsch-Ratsch-Klick
gekommen ist und das dann zur Kunscht (v)erklärt.

Aber wie gesagt: YMMV

Mach was Dir Spaß bereitet.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es mag immer mal ein Motiv geben, bei dem das bewusst eingesetzte Imperfekte, die Bildwirkung verstärken kann - aber das ist eher selten so.
 
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Für meinen Geschmack sind die Ergebnisse dieser Genres so als ob
meine Oma versehentlich auf den Auslöser ihrer Ritsch-Ratsch-Klick
gekommen ist und das dann zur Kunscht (v)erklärt.

Sorry aber so ein Argument ist an Engstirnigkeit kaum zu überbieten.
Weitere Beispiele dieser Art:
- Was Picasso malt, kann mein Kind auch.
- Die Musik der Beatles ist nur Krach.

Wenn du so rangehst wird mir einiges klar.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Was Picasso vorgemacht hat kann man nachmachen, ja.
Vormachen ist jedoch das was die eigentliche Kunst ist.

Den Zufall zur Kunscht zu verklären ist etwas anderes.

Wie gesagt: YMMV. Wenn es Dich ergötzt, sei es Dir gegönnt.
 
Mal zurück zum MF...

gerade hat der freundliche DHL-Mann ein Objektiv aus Japan angeliefert - SMC PENTAX 67 200mm F/4 - damit habe ich den Telebereich meiner GFX auch abgedeckt. Das Teil in "mint" für umgerechnet 87€ mit Zoll... wie geil ist das denn?



Ein ähnliches Schnäppchen ist das - SMC PENTAX 67 135mm F4 Macro - auch das kann man für unter 100€ bekommen.
 
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