Lohnt sich Mittelformat?

HaDiDi

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In einem anderen Thread hat sich @1bildermacher1 zu den Vorteilen von Mittelformat geäußert. Er kann das beurteilen, da er die Q3 mit dem exzellenten 61MP Sensor nutzt und zudem die Fuji GFX 100II hat. Sein Kommentar:

"Das ist schon ein gewaltiger Unterschied was die Zeichnung im Schatten anbelangt, von 8000 - 12000 ASA wollen wir schon gar nicht reden.
Auch der Weissabgleich und die Farben finde ich besser, aber die Q3 ist immer noch eine sehr gute Kamera."


Nun habe ich auch ein Video von Manny Ortiz zu diesem Thema gefunden. Für mich gehört Ortiz zu wenn wirklich guten Portrait und People-Fotografen. Seine Bildbeispiele und sein Fazit sind schon interessant:

 
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Ich, der auch mit 4x5“ fotografiert (hat), sagt JA.

Es gibt nichts mehr zu sagen, Theoriegefassel überlasse ich anderen.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wobei man hier sagen muss, dass Ortiz einen sehr praxisbezogenen Beitrag abliefert.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Mag sein, aber er schreibt über das was er kennt. Ist nicht alles...
 
Es "lohnt" sich dann, wenn Du beim Verkauf der Bilder mehr bekommst, als die Mehrkosten der MF Ausrüstung.
Soooo einfach ist das. :biggrin:
 
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1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Schau dir einmal die Preise an, da ist zur Nikon Z9 und dem 14-24, 24-70 und 80-200 kein grosser Unterschied.
Auch bei den Festbrennweiten ist es so. Gruss Wolfgang
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Viele Fotografen machen sich es auch einfach, mein Nachbar lies sein Haus für ein Inserat fotografieren. Kosten für die Aufnahmen mit dem Iphone 300 CHF. Für das Inserat reichte die Qualität und für den Fotograf mit wenig Kosten für die Kamera verbunden.
Aufnahmezeit keine 20 Minuten und keinerlei Schlepperei. Für eine sehr gute Dokumentation sieht es aber anderst aus und mein Nachbar war baff als er meine Aufnahmen mit der GFX sah.
 
Ich kenne es noch von 645D und 645Z. Davon hatte die Z einen modernen Sensor, die D noch CCD, die lasse ich mal aussen vor.
Es lohnt sich bei einer ISO Stufe mehr, die ich gegenüber der D810 hatte.
Allerdings hat die D810 ISO64, die 645Z nur 100. Und die D810 hat für einen fairen vergleich auch die Blende 2/3 Schritte grösser offen und die Brennweite 1.3mla kleiner, damit es bis auf das andere Seitenverhältnis auch das gleiche Bild gibt.
Mit der grösseren blende können dann auch die ISO an der KB Kamera 2/3 Blenden tiefer sein.

Wenn man so alles gleichwertig eingestellt hat, war bis auf 50 vs 36 MP nicht wirklich was zu sehen.

Die FGX10=RF kann nun 16 Bit, das konnte meine 645Z nicht. Das kann einen Unterschied machen. Ist aber nichts, was aus rein technischer Sicht der MF Kamera vorbehalten bleiben muss. Der Sony Sensor in der A7R V kann AFAIK auch 16 Bit, Sony hat es nur nicht umgesetzt.

Wenn man eine KB Kamera baut, die auch 16 Bit hat, ISO 2/3 Blenden tieferes Minimum hat als die MF Kamera und vom Objektiv her 2/3 Blenden mehr Licht hat bei guter Qualität, dann wird der unterschied wieder weg sein. Zumindest zu den 33x44mm. Die 150 MP im vollen 645 Format sind ein anderes Thema, denn 150 MP auf KB werden extrem kleine Pixel.
 
Kommentar
Ich glaube, daß heute die Qualitätsunterschiede viel kleiner sind, als damals auf Film!
Ich hatte zu Unizeiten eine Linhoff 9x12 zur Verfügung, habe aus Kostengründen auf 6x9 Rollfilm damit überwiegend fotografiert, dann kurz 6x6 Rollei und später dauerhaft mit Mamiya 645 und etwas später mit Mamiya 645 Super. Letztere für meine Buchproduktionen immer da wo Mittelformat bessere Qualität brachte, sonst Kleinbild. Seit 1991 war der Velvia 50 mein Diafilm, was für ein Unterschied zum Kodachrome 25 + 64...Screenshot 2025-08-02 082720.png
Alles vergriffen von insgesamt sechs Schottlandbüchern war dies das erfolgreichste... :cool:
 
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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Die 645 Super mit 2,8/45mm, 1,9/80, 3,5/150 + 4/210 hab ich noch und noch 50 eingefrorene Velvia 50 + 100. Nutze sie aber nur zu Hause und wenn wir mit dem Auto reisen...
Das ULD 5,6/300 und 2,8/35mm habe ich vor Jahren noch gut verkauft.
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Der monatlich erscheinende "Golf Digest" hat 1992 (!) mitgeteilt, dass eingereichte Aufnahmen unbedingt auf Velvia gemacht sein müssen. Die Grüntöne sind wesentlich satter auf dem Fuji Film und das zählt für ein Golf Magazin (und wohl auch für Landschaftsphotographen).

Kodak Ektachrome Professional 64 ist aber der Standard in der Werbe- und Anzeigenphotographie gewesen: feinstes Korn und recht natürliche Hauttöne ohne diese Himmelblau Übersättigung (1970er Jahre Postkarten) der Agfa Emulsionen. Mit dem EP64 wurde fast immer geblitzt, denn bei 19 DIN (oder 64 ASA) wurden die Verschlusszeiten schnell lang.

Man kann bis heute sehen, ob eine Landschaft mit dem EP64 aufgenommen wurde. Neben den etwas weniger gesättigten Farben sind es die verschwimmenden Details im Hintergrund. Selbst der leichteste Windhauch bewegt Blätter und Gräser genug, um diese bei 1/15 oder 1/30 s Verschlusszeit unscharf werden zu lassen.

Die Hochphase meiner analogen Photographie war zu Schüler- und Studentenzeiten und aus finanziellen Gründen 99% schwarzweis (Kodak Tri-X). Wenn Farbe, dann immer EP20EP2000. Mir gefielen die etwas zurückgenommenen Kodak Farben immer besser.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Mir hat der Velvia 50 in der Landschaftsfotografie nie so richtig gefallen. Ich hatte im MF fast nur mit dem Profia 100 fotografiert.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Mir haben satte Farben immer besser gefallen. Bei der Projektion haben m.M.n. die Landschaftsbilder immer besser ausgesehen, vor allem wenn der Raum nicht vollständig abgedunkelt werden konnte.
Ich habe deswegen fast nur auf Kodak Ektachrome E100VS oder Kodak Elite Chrome Extra Color oder Velvia 50/100 fotografiert. Wobei ich den Ektachrome am ausgewogensten fand. Leider verschwand er dann irgendwann aus dem Handel und es gab nur noch den Velvia von dem ich noch paar Rollen eingefroren habe.
 
Meine guten Mittelformat-Dias (6x6) lösen völlig problemlos 50 MPix auf, und die 6x9 sogar über 70 MPix.
Und in der Projektion können die es mit jedem 8K Bildschirm aufnehmen. Zumal die Leinwand satte 110 Zoll hat. :cool:
Ja, auch analoges Mittelformat lohnt sich noch, vor allem wenn man die ganze Hardware noch von früher hat.

Grüße - Bernhard
 
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1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Ein 6x7 Dia in einem Götschmann auf 3x4m ist immer noch ein Erlebniss. Die Mamiya 7 mit ihren sehr guten Festbrennweiten habe ich vor 2 Jahren verkauft und der Verlust war nach 20 Jahren keine 20% für die gesamte Ausrüstung.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Für 3x4 m habe ich leider keinen Platz. 2x2 m DaLite High-Power hängt bei mir fest an der Decke.
 
Für Dich, @HaDiDi dürfte das ein echter Konflikt sein - oder baut Sony jetzt auch Mittelformat?
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nicht wirklich... wäre ich aber professionell im Bereich Werbung, Mode, Portrait unterwegs und meine Kunden hätten tiefe Taschen, dann würde ich wohl bei Mittelformat von DJI zugreifen.

Für meine Hobby-Motive hat Mittelformat auch einige Nachteile (AF, Speed und Flexibilität), deshalb bleibe ich vollumfänglich Sony treu.... :itd-3d-ani-w60-smiles-041:
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte

Street mit der GFX 100 II, da wirst du dich wundern wie schnell und gut der AF. Nur mit dem 4/30 (FX=24mm) und dem Winkelsucher, da braucht man für einen Städtetripp nichts mehr.
 
Mittelformat und Grossformat (analog): wenn ich die Bilder, egal ob Farbe oder Schwarzweiss, in der Dunkelkammer auf Papier belichte, dann sind das Welten, in Bezug zu Kleinbild. Vor allem für Landschaftsaufnahmen, will ich nicht mehr auf die grossen Formate verzichten und setze diese Kameras gezielt ein. Für Reportagen und Reisen, will ich aber auf keinen Fall auf meine Leicas verzichten. Die grossen Kameras sind dann eher ein Klotz am Bein und hindern mich am Fotografieren.

Digital sehe ich es ähnlich. Man sollte abwägen, ob es auf die ultimative Bildqualität ankommt, koste es was es wolle, sowohl preislich als auch unbequemlich, oder ob man einen guten Kompromiss betreffend die eigene Art von Fotografie eingehen will. Wenn man von den Bildern lebt, fällt der Kompromiss vielleicht anders aus, als wenn man nur zum eigenen Bedarf "herumknipst".
 
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Für mich würde sich Mittelformat lohnen, zumindest bei der GFX100 II, Haptik und Sucher sind schon große Klasse.
Sonst sehe ich es locker, Mittelformat mit Gurkenglas taugt so viel oder wenig wie Kleinbild mit Gurkenglas.
Am Ende zählt das Objektiv, da können schon bei APS-C tolle Ergebnisse entstehen, diese Erkenntnis ist auch schon uralt.
Ich konnte mal eine GFX50 SII testen, mit dem Kitzoom, das lohnt sich nicht wirklich.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Du hast das GF 35-70 4.5-5.6? Ich empfand es eher als Durschnitt und zwischen einem 45 MP Kleinbildsensor und gutem 2.8er sind die Ergebnisse ziemlich gleich.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Welches? Das 20-35, 45-100 und 100-200 sind durch die Bank sehr gut. Siehe auch den Beitrag von Stephan Wiesner ..... mit dem 20-35. Gruss Wolfgang
PS: Eine GFX50 hätte ich mir zur Z9/Z7II auch nicht gekauft.
 
C
Christian B. kommentierte
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Die ewigen Vorurteile betreffend "Kitzoom", und das immer wieder und über alle Systeme hinweg, finde ich sowas "von gestern"...
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
@Christian B. @BernhardJ
das ist diese Ausrüstung
https://foto-zumstein.ch/de/fujifil...DKyMs6zPJSIdUgAJ3nNc0oWK4KnaxvVpEHXnxNaltNwfS



die Seite von Fotowissen geht gar nicht auf das 35-70 ein


Die Tochter von @paterpen hat das 32-64 und sie macht damit auch Dokumentationen für ein Kunstmuseum. Sie ist begeistert von der Qualität des Objektives.

Ich hatte es nicht im Gebrauch

Gruss Wolfgang
 
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Ein schlimmer Thread. @Roland L. hat mich vor einiger Zeit mit der GFX100RF angefixt, aber zum Glück gibt es in Kiel keinen Fuji-Store. Jetzt geht das hier auch noch los. Was soll das?
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Sorry, sorry....
 
C
Christian B. kommentierte
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Christian, die GFX100RF ist eine sehr gute Kamera, aber der Stabi fehlt. Ohne Stativ wird als längste Zeit aus der Hand 1/60 bis 1/125 empfohlen. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Im Vergleich mit der Q3, hat die Q3 die Nase vorne.
 
C
Christian B. kommentierte
Danke für den hilfreichen Warnhinweis. Du bist ein echter Freund. :danke:
 
"Lohnt sich Mittelformat?"
Ja, nein, vielleicht.
Lohnen ist ja ein sehr weit gefasster Begriff.

Für mich hat sich die Anschaffung der Fuji GFX100RF gelohnt, da ich sie mir als One Trick Pony gekauft habe,
namlich für das XPan Format. Da bleiben immerhin noch 50MP übrig.
Evtl. auch mal für das quadratische Format, mal sehen.

Einen Bildstabilisator vermisse ich nicht. Meine Hauptkamera, eine Leica M11D hat ja auch keinen.
 
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1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Wie sind deiner Erfahrungen mit 1/15-1/60 Gruss Wolfgang
 
Roland L.
Roland L. kommentierte

Mit der Leica geht es, bei der Fuji vermeide ich das eher.
Das hängt aber auch damit zusammen, was und wie ich mit der Leica oder Fuji fotografiere.
 
Ich finds schön, daß man hin und wieder noch ein paar positiv Beklopte trifft:Linhof-Technika_D785671.JPG
Linhof Technika Laufbodenkamera 9x12 mit Velvia 100F geladen. AK 2/24 Antarktis
 
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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Linhof-6x17(2)_D758933.JPG

Hier noch so'n Jeck, Kanadier mit Linhof Panorama 6x17 (Rollfilm, zählt aber als Großformat) AK 2/24
 
volkerm
volkerm kommentierte
Vielleicht habe ich die Fragestellung falsch verstanden, geht es hier um Nostalgie mit analogen Oldtimern oder um digitale Formate jenseits Kleinbildformat?
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Nö, wir waren bloß zufällig zusammen auf der gleichenTour, wir eher als Wissenschaftler und waren für die Reederei unterwegs...

IAATO_Ambassy.jpg
Wir vertreten ehrenamtlich die biologisch-ökologische Interessen der Antarktis...
 

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B
Brunke kommentierte
Es gibt kein Thema bei dem man nicht auch mal über Achim und die Antarktis reden kann. Gähn.
 
Die GFX zeigt aber auch sehr schön die Grenzen von MF. Die sind beim Objektiv. 35/4. Selbst wenn man das Mehr an Sensorfläche berücksichtigt, ist das nur f/3.1 bei KB. Und das liegt nicht nur daran, dass die so kompakt ist. im klassischen WW bereich ist das 45/2.8 das höchste der Gefühle bezüglich Licht, entspricht einem 35/2.2. 30mm gibt es dann schon nur noch mit f/3.5. Nur im Portraitbereich gibt es mit dem 110/2 etwas, das wirklich sehr stark freistellt.
Bei Wechselobjektiven mag man drüber hinwegsehen können, dass freistellen bei WW weniger gut geht, es gibt ja das 55/1.7 und das 110/2, die dann halt Pflicht werden.

Ärgerlicher wird es, wenn man ein fest verbautes Objektiv hat. Mit 35mm f/4 an 100 MP könnte man eigentlich schon viel machen, dank WW Möglichkeiten mit 28mm@KB und ordentlich Möglichkeiten zu croppen. Aber freistellen wird damit nur sehr beschränkt gehen.

Ich selbst hab inzwischen mehrere FB im Bereich 24 bis 35mm und nehme auch gerne mal nur eine solche mit. Mit den 30 bis 45 MP, die mir zur Verfügung stehen, erachte ich 28/1.4 als ideal dafür. Wäre für den MF Sensor also ein 35/2.0.
Mit 100 MP würde ich aber eher zum 24/1.4 bei KB tendieren.

MF mit nur einer Brennweite hiesse für mich GFX mit dem 55/1.7 und dann halt das Gleiche wie bei einer Leica Q3 43, die ich auch für eine tolle Kamera halte: Fuji E5 mit dem Laowa 10mm Cookie und und dem 18mm f/2.0 dazu für den WW bereich, auf den man verzichten muss, um freistellen zu können. Bei 55mm muss es dann auch nicht mehr 100 MP sein, 50 reichen, sind günstiger zu bekommen.

Mit nur einer FB wäre es bei 100 MP MF halt bitte ein 30mm f/2.0.
 
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1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Für das Freistellen verwende ich die GFX sehr selten, dafür habe ich die 1,2er von Nikon. Man kann eben nicht alles haben.
Ich werde demnächst einmal die1,4er Otuse an die GFX adaptieren, da bin ich dann gespannt.
 
Die ewigen Vorurteile betreffend "Kitzoom", und das immer wieder und über alle Systeme hinweg, finde ich sowas "von gestern"...
Wenn dem so wäre bräuchte man die anderen nicht, das Z 24-50 oder 24-70 4.0 sind nicht gerade sehr beliebt. Oder das 16-50 von Sony will auch keiner. Einzig die Fuji XF 2.8er sind als Normalpreisige ganz gut und abgedichtet.
Aber egal, Erfahrungen mit dem GFX 35-70 4.5-5.6 hat hier eh keiner.
Ob es sich lohnt lese ich mir nicht bei Youtube und Influenzern an.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Genau das schrieb ich ja: Man hatte oft anfangs gar keine andere Wahl, weil das 24-120 schlicht so gut wie nicht zu kriegen war. Ganz ohne Objektiv ist blöd, also kaufte man die Z eben mit 24-70, was dadurch in Massen abgesetzt wurde. Ich hätte jetzt auch ein 4/24-70 abzugeben, weil ich jüngst zu einem "da kann man nicht vorbeigehen"-Preis ein neues 24-120 gekauft habe (dank Aktionen händlerneu unter aktuellen Gebrauchtpreisen für gut erhaltene!). Braucht irgendwer hier eins? :LOL:
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Hat das Tamrom 2,8/70-180 einen eigenen Stabi? Nur mit Kamera-Stabi wie bei dem umgelabelten Nikon 70-180 ist das im Vergleich zum AF-S 4/70-200 nicht sehr attraktiv, denn bei dem hält man deutlich längere Zeiten sauber.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Mit dem GF 100-200, mit eingebauten Stabi, kann ich bei 200 mm auch noch 1/6 halten .....
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Schön, kann ich mit dem AF-S 4/70-200 auch, nur war das an sich nicht die Frage hier...
 
C
Christian B. kommentierte
A
Und genau das habe ich verstanden und sogar bestätigt. Siehe zweiter Satz in #15.6
 
Oder das 16-50 von Sony will auch keiner.
Doch, ich. Macht prima Fotos und ist dazu leicht und klein. Das PLV ist nahezu genial:


In Zeiten der angewandten EBV sind sehr viele Objektiv-Vorurteile - vor allem betreffend der sogenannten Kit-Linsen als auch Super-Zooms - überhaupt nicht mehr Zeitgemäß.
Im Ganzbild und bei normaler Betrachtung sieht man nach den entsprechenden Korrekturen keine nennenswerten BQ-Unterschiede mehr zu wesentlich teureren Objektiven.
Die teureren Objektive haben klar ihre Vorteile und Daseinsberechtigung, aber die spielen nicht mehr im Bereich der Ganzbild-Qualität.

Grüße - Bernhard
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
dhm
Das Z 2,8/24-70 ist auch ein "Kit-Objektiv", denn es wurde und wird wie 4/24-70 und 4/24-120 als vergünstigtes Bundle mit Kamera von Nikon angeboten. Dieser "Kit-Objektiv"-Unsinn kann langsam mal ad acta gelegt werden.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
dhm
Dass die "EBV-Schleife hintendran" überhaupt erst die heutige Objektivgüte für die aufgerufenen Preise ermöglicht, ist Dir hoffentlich bewusst? 😄
 
C
Christian B. kommentierte
Das ist so nicht verallgemeinerungsfähig. Teilweise stimmt es, teilweise nicht.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Es stimmt für alle relativ günstigen Objektive, bei denen die elektronischen Korrekturen bewusst mit einbezogen werden, um sich dann optisch stärker auf die digital schwerer korrigierbaren Defizite zu fokussieren. Bei einem Objektiv für 10.000€ muss auch heute erwartet werden, dass es ohne Elektronik Spitzenleistung bringt. Diese Objektive habe ich nicht gemeint, sondern die "üblichen" eher unter 2000€.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich sag jetzt nochmal was kurz dazu - dann reichts aber ;-)
Wenn ich meine alten MF Negative (aus der Pentax 645) mit den Bildern meiner D810 oder aktuell Z8 und Z7II so vergleiche, dass es einigermaßen "realistisch" wäre (hab leider keine gleichen Motive und Aufnahmebedingungen), dann ist die Digitale Version immer "besser".
Hab von anderen Fotografen einige originale Negative (Werbeaufnahmen als 6x9 (cm), meist mit Hassi aufgenommen), erst in diesem großen MF Format finde ich die Pixelpeeperei "erfolgreich" für das analoge Material.

Soll heißen:
Ich brauch weder analoges noch digitales Mittelformat, da das heutige KB Format ehh schon besser ist als jedes analoge Mittelformat (kleiner 6x7) jemals war.

Soll aber nicht heißen, dass es keinen Spass machen würde ;-)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Projektion mit 2 m Diagonale ist jetzt auch nicht "hausüblich". Ich kenne wenige Leute, die solch eine Projektionsfläche frei haben.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
@1bildermacher1
Ich habe vor einiger Zeit paar meiner 6x9 Dias mit einem Makro-Objektiv plus 42 MPix Kamera + Stitching digitalisiert.
Die Details reichen locker bis ca. 70...80 MPix. Die Dateigrößen der 95%-jpgs reichen knapp an die 100 MB. Nach einem dezenten Entrauschen und etwas sonstiger EBV sind die teilweise deutlich ansehnlicher als meine digitalen FX- oder DX-Aufnahmen.
Ich will damit nicht sagen dass eine analoge MF-Ausrüstung in allem der Digitalen ebenbürtig ist - das wäre ja Quatsch, mir sind die unzähligen Vorteile der Digitaltechnik bewusst und ich genieße sie auch - aber die endgültige Bildqualität ist im Endeffekt (noch) nicht schlechter als vieles aus den digitalen Kleinbildkameras.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Christoph, die Leinwand hängt bei mir in ihrer Kassette (zusammengerolt) unter der Decke. Kein Problem. Den 2x2 m Platz braucht man nur wenn man guckt. Und das nur ein einziges mal in der Wohnung.
Aber auch eine nur 1,5x1,5 m große Leinwand (2,25 m Diagonale) entspricht einem 65 Zoll Fernseher. Gute 65 Zoll QLED 8K kosten so 3...4 k€. Ich habe noch keinen, aber wenn die mal für ca. 1,5 k€ verfügbar werden...
Die größte Kröte die ich bei einem neuen Fernseher schlucken muss ist, dass die kein 3D mehr können...
PS. Es geht hier nicht um 2m-Diagonale sondern 2x2 m.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Du schriebst in #17.1 "Da es auch heutzutage immer noch kaum (bezahlbare) 8K-Bildschirme mit 2 m Diagonale gibt...", worauf ich mich bezog. Schön, dass es bei Dir in der Wohnung passt, ich kenne auch andere Wohnungen, wo das passt, nur eben nicht unbedingt in der mir bekannten Mehrheit so (und das war meine Aussage), dass auch sinnvolles Betrachten möglich wäre. Irgendwie kriege ich auch 3 m x 2 m unter die Decke, aber schön sitzen zum Gucken kann ich davor halt nicht.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Meine Wohnung ist auch nicht besonders groß. Fernseher passt bei mir maximal ein 65 Zoll. Das ist die Größe einer 1,5 m Leinwand. Die 2x2 m Leinwand ist auch das größte was bei mir hineinpasst, so dass ich aus dem Schrank raus projizieren kann und vor dem Schrank noch auf Stühlen sitzen kann. Von der Couch aus ist es nur mit einer kleineren Stativ-Leinwand möglich. Dann ist aber die Überblend-Projektion durch das nicht 100% stabiles tragbares Projektionsgestell getrübt. Aus dem Schrank heraus sind die Projektoren mechanisch sauber entkoppelt.

Die schönste digitale Lösung mit maximaler Größe wäre ein 8K-Projektor in Verbindung mit der 2x2 m Leinwand, aber die 8K-Laser-Projektoren sind mir einfach zu teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht passt es ja, ihr werdet es herausfinden.
Als die ersten Digitalcameras in den Verkauf kamen, war ich skeptisch (weil sehr neue und in praxi unerprobte Technologie) und entschied: Ich kaufe erst, wenn die Digitalphotos eindeutig besser sind als die Filme. Irgendwann war es so weit (vor 2010). Ich erinnnere: In Stuttgart fand eine große Photoausstellung statt. Im Eingangsbereich eine Menge Bilder, jeweils in analog/digital; und jeder Besucher hatte die Chancen, zu beurteilen, welches der jeweiligen Varianten ihm besser gefiehl. Gewonnen hatten die Digitalbilder. Und als es so weit war, dass ich Zeit und Geld hatte, erwarb ich die D700.
 
1 Kommentar
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Damals war aber die EBV und die Ausgabe-Technik noch nicht so weit um entsprechend optimal die analogen Aufnahmen zu bearbeiten.
Zudem waren es sicher keine Mittelformat-Aufnahmen.
 
Vor langer Zeit hatte ich mal einen Auftrag, bei dem der Kunde auf 4x5" Dias bestand.

Er war nicht dabei, als ich das geschossen habe.
Also habe ich auf Kodak Ektar 25 KB in der Canon new F-1N mit FD 3,5/50mm Macro geschossen,
und danach auf Vericolor Print Film geprintet.

Der Kunde bekam 4x5" Dias und tönte selbstbewusst: So scharf wäre das in Kleinbild nie geworden!

Ich habe es ihm Jahre später erzählt. Er ist immer noch mein Kunde,
aber er redet mir nicht mehr in die Wahl meiner Werkzeuge rein.

Der dynamische Umfang der meisten aktuellen Kameras ist höher als die meisten Motive aufweisen.
Ja, es gibt Ausnahmen, aber die sind selten und weit auseinander.
Für DIN A3 bei 300 dpi reichen 14 MP, wenn es nicht größer werden soll
oder stark beschnitten wird produziert man Ballast.

Das quadratische Format von früher ist auch weg, die extrem knappe Schärfenausdehnung
geht in KB ("FX") problemlos, oft sogar einfacher als in MF.

Was man heute "Mittelformat" nennt ist im Gegensatz zu früher nicht mehr so deutlich
größer als KB, der Formatvorteil ist deutlich weniger ausgeprägt.

Was die Größe der Einzelpixel angeht die weiter oben angeführt sind:
Fuji GFX 100 3,76µm - Canon R5C 4,39µm.
Da ist das eher ein Rückschritt.

Technisch sind die Unterschiede marginal bis nicht vorhanden,
teils ist MF sogar unterlegen, je nach Verwendungszweck.
Limitiertes Objektivangebot, Packmaß, Kaufpreis, .....

In vielen professionellen Produktionen sehe ich MF aus dem
gleichen Grund aus dem Sätze wie
- 22 MP? Wir brauchen das in 300dpi! (für einspaltig Hochformat...)
- Wir arbeiten nur mit den höchsten Auflösungen
geboren werden.

Ganz viel Voodoo.
 
1 Kommentar
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Wenn man von der Frage ausgeht "Lohnt sich Mittelformat", dann steht wie beim Auto der Reiz nach etwas noch besseres im Vordergrund.
Als Profi muss ich mich das fragen als Amateur muss ich nur gewichten was mehr Spass macht, dies oder das ...... Gruss an alle Wolfgang
 
Wir sind leider ziemlich vom Thema (Mittelformat) abgekommen, aber auf meinen Kontostand könnte sich das positiv auswirken. Danke sehr.
 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Habe gerade mal nachgeschaut...

Selbst würde ich wohl zur GFX 100 II mit den beiden Objektiven 80/1.7 und dem Zoom 32-64/4 greifen, so ein Set ist für unter 15K€ zu bekommen, also die Kohle kann man auch für eine Z mit zwei Objektiven ausgeben, oder eine A1II mit zwei hochwertigen Objektiven, wie das 50-150/2.

Da ich aber nicht die passenden Motive für MF habe und eine A1II auch nicht brauche, werden auch bei mir die 15K€ auf dem Konto bleiben.
 
new_nik
new_nik kommentierte
....warum die Frage,
wenn du nicht das Geld ausgeben willst ?
Soviel ist das jetzt auch nicht und die Erfahrung hättest du hier wiedergeben könne :-(
 
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