Neues 16-30mm f/2.8 Di III VXD G2 für Nikon Z?

pulsedriver

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert

Es gibt ja schon das 17-28 von Nikon, dessen optischer Aufbau einem Tamron entspricht.

Das neue hier bietet 16 statt 17mm, das macht schon was aus.
Aber auch 30 statt 28mm.

Beides keinen Riesensprünge, aber doch ein guter Schritt hin zu 15-35/2.8, wie es Canon schon länger hat.

Wenn die Bildqualität richtig gut ist, insbesondere auch das Coma bei offenblende, dann könnte diese Linse für mich ziemlich spannend sein. Ich habe bisher kein SWW Zoom für Z, sondern nutze das 24-120 und daszu ein 16/1.8. Oder dann FB, wo ich z.B. ein Laowa 12-24 nutze.
 
Anzeigen
Das 17-28 galt ja schon als stärker als das 28-75 G1, von daher denke ich schon, dass Tamron da gute BQ liefern wird. Zumal sie SWW wirklich können, ich erinnere an das 15-30/2.8 für die DSLR, das als eines der besten SWW seiner Zeit galt.
 
Kommentar
Die G2 Variante zeigte bei der Bildqualität immer eine Verbesserung gegenüber der G1 Version - das war so bei dem 28-75/2.8 und beim 70-180/2.8 - also wird wohl auch das 16-30/2.8 G2 Verbesserungen aufweisen. Die Objektiv-Finish incl. Bedienelement gefällt mir bei den G2-Versionen auch besser. Wird sicherlich ein sehr ordentliches Objektiv zu einem attraktiven Preis.
 
Kommentar
Also wenn die BQ dieses Objektivs mit der des Nikkor 4/14-30 S mithalten kann, werde ich ins Grübeln kommen. Hatte zu DSLR Zeiten das 2.8/14-24. Das war mir nach oben hin immer zu kurz. Ich wünsche mir von Nikon schon seit langem ein 2.8/16-35. Damit könnte man von Astro- über Reise- bis hin zur Reportagefotografie nahezu alles abdecken. Sony hat so etwas. Nikon hat mMn nach dem ganz alten 2.8/20-30 und dem Nachfolger 2.8/17-35 nichts gleichwertiges nachgelegt. Zumindest ist das 2.8/17-28 (Tamron Pedant) für mich keine Alternative. Dazu noch nen 50er und 85er in die Tasche und man wäre für fast alles gerüstet. Das 4/14-30 bietet eine tolle Abbildungsleistung und ich bin eigentlich ganz zufrieden. Aber halt nur Blende 4. Das kann in Innenräumen schon sehr schnell knapp werden. Und die Verriegelung des Objektivs und das ein- und ausfahren des Tubus beim Fokussieren ist einfach nicht meins. Stört mich auch bei meinem 4/24-120. Die Innenfokussierung der 2.8er AF-S- Zoomobjektive für die DSLR's war dagegen schon eine wunderbare Lösung.

Wie schon geschrieben...2.8er Lichtstärke, ein für mich ausreichender Brennweitenbereich (lieber eine Blende mehr Licht anstatt 2mm unten herum), wie es aussieht Innenfokussierung und ein preiswerter Filterdurchmesser, Spritzwasser geschützt...da werde ich ins Grübeln kommen.

Gruß
Jürgen
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Ich verstehe nicht so richtig, wozu man jede Brennweite abdecken muss.

Aber wir haben natürlich verschiedene Anforderungen.

Bei mir gibt‘s eigentlich nix, was ich nicht mit dem Quartett aus Z 14-30, Z35/1,8, AF- 60/2,8 und Z 85/1,8 umsetzen kann. Und ich croppe so gut wie gar nicht.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
"Ich verstehe nicht so richtig, wozu man jede Brennweite abdecken muss."
Weil es Situationen gibt, wo Dein Aufnahmestandort festgelegt ist, oder kaum veränderbar ist und Du eben von da aus verschiedene Motive in unterschiedlicher Entfernung aufnehmen willst. Ich erinnere mich gut an eine meiner Safaris in Kenia, da waren wir in einer Art "Ansitzhütte" mit Blick auf ein Wasserloch und da waren von "etwas größeren" Tieren in Gruppen (Elefanten) bis hin zu recht kleinen Vögeln, sehr viele Motive, die eben viele unterschiedliche Brennweiten erforderten. Also ohne ein Zoom (bzw. 2 an 2 Kameras) ehh schonmal suboptimal. Aber dies nur mal zum "Brennweitenbedarf".
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Aber ich rede ja über den Alltag und nicht über die „Ansitzhütte am Wasserloch“. 😀 Kommt zumindest bei mir nicht so oft vor - und selbst dort bräuchte ich nicht jeden Millimeter des Brennweitenspektrums.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
@Sans Ear:
Was ist schon Alltag?
Der eines ausgebuchten Fotografen, oder der eines Hobbyisten?
Muss ich echt noch mehr Beispiele erzählen, bevor diese Aussage "wofür braucht man alle Brennweiten?" klarer wird?
Wenn DU es nicht, oder zu selten, brauchst, dann kann es doch genügend andere geben, sie es sinnvoll nutzen.

Ich meine damit natürlich Zooms und weil ich grad noch 2 Minuten hab, kommt boch ein Beispiel.
Immobilien, oder auch andere Innenräume.
Da gibt es oft! das Problem, dass im WW oder SWW Bereich ganz präzise eingestellt werden muss.
Und dies auch bei der Brennweite, nicht nur beim Bildausschnitt.
Und weitere Beispiele denkst Dir jetzt bitte mal schön selbst, ich hab 29° in der Wohnung, da darf ich mich nicht weiter anstrengen.
🙃
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Nee, musst Du nicht, unsere Ansätze unterscheiden sich einfach. Ich suche mir vorher irgendeine Kombination aus, mit größeren Brennweitenlücken… und lebe dann mit dem Mangel. Hat auch was.
 
Beides keinen Riesensprünge, aber doch ein guter Schritt hin zu 15-35/2.8, wie es Canon schon länger hat.
So etwas von Nikon für den Z- Mount und ich würde noch Heute mein Sparschwein schlachten.

Gruß
Jürgen
 
1 Kommentar
P
pulsedriver kommentierte
Tja, leider im Moment nur via adapter. Nennt sich 16-35/2.8 GM (II).
Das Canon geht zudem noch bis 15mm, ist dafür aber auch richtig gross und schwer. Und die 15mm sind was speziell, es hat offen um die 4 Blenden Vignette am kurzen Ende. Schon 18mm ist viel besser, bei 15mm blendet man besser etwas ab, wenn Vignette im fertigen Bild stört. Rausrechnen kann man zwar, aber bei 4 Blenden ist man da schnell auch mal am Limit und lässt besser zumindest einen Teil der Vignette sein.
 
Ich bin schon sehr gespannt auf das Tamron Z 16-30mm f/2.8 Di III VXD G2 und wie es sich im Vergleich zum Z14-30mm f4,0 S schlägt. Es passt sicher recht gut zu meinem Tamron Z28-75mm f2,8 G2. Wäre natürlich dann auch ein Muss, das Tamron Z 70-180mm f2,8 G2 mit einer ordentlichen VR zu bringen, und schwups hätte man eine hübsche, leichte Trinity.
 
Kommentar
Ich bin schon sehr gespannt auf das Tamron Z 16-30mm f/2.8 Di III VXD G2 und wie es sich im Vergleich zum Z14-30mm f4,0 S schlägt.

Ja, das 14-30 ist irgendwie saugut - und dennoch bleibt es eine Art Hassliebe, die im Laufe der Jahre entstanden ist.

Schön klein in der Tasche, dolle Bildqualität, wiegt keine Tonne. Aber dieser Einschaltmechanismus nervt mich von Anfang an, es fährt so unschön aus, 82er Filter, "nur" Blende 4 und... das ist natürlich Jammern auf extrem hohen Niveau, denn es liefert ab.

Wenn das 16-30 bei der Bildqualität mithalten kann, wäre es womöglich eine Alternative.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Haben wir sicherlich - an richtigen Makros hatte ich noch nie ausgeprägtes Interesse... mal einen Schmetterling auf einer Blüte, dafür reicht z.B. das Tamron 70-180 völlig aus, oder für ein paar Detailaufnahmen.
 
T
Tom.S kommentierte
Auf die Idee Nahaufnahmen mit einem WW zu gestalten, hat mich das Zeiss 25/2,8 gebracht. Das ist insgesamt nicht das beste unter den Zeiss Gläsern aber durch die kurze Naheinstellgrenze, kann man interessante eher ungewöhnliche Bilder gestalten.
Das ist natürlich ein Effekt, der sich auch abnutzen kann und nur gelegentlich wirklich sinnvoll einzusetzen ist, aber wenn das mit dem 16-30 ginge, dann nehme ich das gerne mit.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
[...]und beim 70-180 sind die 1:2 bei 70mm für meine Ansprüche unbrauchbar. Damit kann man mal ein Blümchen knipsen, in Bildmitte ist die Qualität akzeptabel, die Bildränder sind komplett unscharf (krasse Bildfeldwölbung bei dieser Einstellung).

Nach einer Stippvisite bei den Z-Makros bin ich letztlich wieder beim AF-S 60/2,8 am FTZ gelandet. Das kostet nicht viel, trägt nicht dick auf - und macht mir Spaß. Es zahlt sich auch immer aus, wenn man sich auf Veranstaltungen eine reine Makro-Zeit gönnt, 20 Minuten nur Nahaufnahmen.

full
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte

Das ist so wie mein Voigtländer 15mm 4.5, da kann man auch auf 12,6cm rangehen, kann man interessante Bilder machen.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Ich konnte mit "nur Blende 4" und dem Z 14-30 im Winter problemlos Polarlichter bei 14 mm fotografieren. Nur für Milchstraße würde ich mir mehr Lichtstärke wünschen, aber dann auch mehr als 2,8, weswegen da für mich eher eine FB interessant wäre (gerne auch älter und mit F-Bajonett). Ich sehe die Neuvorstellung des Tamron sehr entspannt und werde mit Sicherheit nicht wechseln.

2024_2025 DSC_0135_DxO by H P, auf Flickr

2024_2025 DSC_0148_DxO by H P, auf Flickr
 
2 Kommentare
F
forensurfer kommentierte
Allerdings ohne Märchensteuer...
 
Furby
Furby kommentierte
Na ja, wenn's dabei bleibt, ist das doch ein Wort.
 
Klingt gut. Ich denke seit einer Weile über etwas in der Brennweite nach. Werde es wohl kaufen, wenn es eine Weile draußen ist.
 
Kommentar
Ich denke, das neue Tamron Z16-30 f2,8 beginnt Sinn zu machen, wenn es ergänzt wird von dem neuen Laowa Z 12mm f2,8. Frage ist nur, wie gut beide performen. Vorteil gegenüber dem "geliebten und gehassten" Z14-30 f4 wäre für mich eine Blende mehr Lichtstärke und größere Flexibilität: Man kann beide mitnehmen, muss aber nicht, je nach fotografischer Aufgabenstellung. Außerdem sind die 2 mm mehr unten auch kein Fehler.
Es sind zwei wohltuende Neuerscheinungen neben den10. 2,8/28er, dem gefühlten 15. 1,4 35er und all dem anderen "unspektakulären" Neuen aus China.
 
2 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Wieviel WW man braucht, ist individuell. Viele kamen auch gut mit den diversen 16-35, 17-35 etc für die DSLR klar oder kommen jetzt mit 17-28 gut zurecht. Ohne noch mehr WW.
Auf der anderen Seite ist 14mm deutlich weiter als 16mm.
Aus meiner persönlichen Praxis: Ich hab für die DSLR ein 17-35, für die Canon R das 15-35 und das 15-30 und ein 9mm und für die Z7 im Moment das 16mm Viltrox und ein Laowa 12-24/5.6

Das 9mm nutze ich ziemlich selten. Das ist eine Speziallinse. Grade wenn man nicht auf 2:1 oder 21.:9 cropt - also auf richtiges Breitformat.
die 15-xx und 17-35 nutze ich häufiger mal am kurzen Ende. Ohne dann noch gross was zu vermissen.
Für Landschaftsbilder ziehe ich an der Z7 das 16/1.8 vor, obwohl das Laowa 12-24 deutlich weitwinkliger geht. Gründe: Ich brauche nicht so oft unter 16mm, das Viltrox ist klar schärfer als das 12-24/5.6, das man für gute Randschärfe auf mindestens f/11 abblenden muss. Dank f/1.8 sieht man auch bei Dunkelheit im Sucher etwas. Das 12-24 hab ich nur als kleinere Alternative. Ohne Croppen ist es auch scharf genug für grosse Drucke, mit dem muss man sich die Sachen halt zurechtzoomen. Heisst auch: Trotz wenig Verzeichnung nutze ich es nicht, um Shift via Crop zu simulieren, dafür dann doch lieber das schärfere Viltrox 16mm.

Verzicht auf alles unter 15 oder 16mm? Wäre kein Drama. Es gäbe ganz wenige Bilder, die damit nicht gingen. Warum ich die dann noch hab? Nun, such mal einen Käufer für ein 7 Artisans 9mm 5.6 oder ein Laowa 12-24/5.6. Mit Käufer meine ich jemanden, der ca. 2/3 des aktuellen NP für eine Linse im Topzustand zahlt, wie das bei anderen aktuellen Objektiven auch so üblich ist. Das Laowa hatte ich viele Montage zum Verkauf drinnen, 200 wurden mir dafür mal angeboten. LOL, da behalte ich es lieber selber für ab und zu Spass damit. Es gibt halt Sachen, die gehen aus dem Grund nicht mehr weg.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das neue Tamron wird sicherlich ein gutes SWW-Zoom und wenn ich noch keins hätte, würde ich es wahrscheinlich kaufen.

Ich habe aber das hervorragende Sony 12-24/4 und das sehr handliche Tamron 20-40/2.8, damit bekomme ich meine Weitwinkelmotive ohne Kompromisse eingefangen.
 
Nachdem unsere Oberschwadroneure hier im Forum schon alles über das gerumorte Objektiv geschrieben haben, wurde das Tamron 16-30mm f/2.8 Di III VXD G2 jetzt auch offiziell vorgestellt. Am 22.08.2025 soll es am Markt verfügbar sein. Für die, denen es ausreicht, kann man mutmaßen, dass dann auch der Preis für das G1 und das Nikon Z17-28mm f2,8 deutlich fällt.

Anmerkung: Für Nikon ist leider die Tamron G2 Trinity noch nicht komplett, weil es das 70-180 G2, mit einer hoffentlich einwandfrei funktionierenden VR mit Z-Bajonett noch nicht gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hier der Link zum Hersteller:
Die MTF sehen bei 16mm besser aus als 17mm beim Vorgänger, erst ganz zu den Ecken hin trennen sich die Kurven für 30lp/mm.

Nikon hat aber auch das sehr gute 24-120 Z. Da stellt sich halt immer die Frage: Zoom mit Überschneidung oder doch nur 'ne FB dazu? Das Viltrox 16/1.8 kostet in der Schweiz aktuell 470, ich hatte mich vor einiger Zeit mal für das entschieden. Das Tamron 17-28 580 (Sony E) bzw mit Nikon Label 770. Rein finanziell fährt man bei vorhandenem 24-? mit dem 16mm besser. Was man lieber hat im handling ist 'ne andere Frage, weniger Linsen wechseln gibt es sicher mit einem Zoom, das bis 28 oder 30mm geht.
Wenn keine 24mm vorhanden sind sondern z.B. 28mm, dann verschiebt sich die Gunst evtl eher etwas Richtung Zoom, 16 auf 28mm ist doch deutlich mehr Sprung als auf 24mm.

Die Stärke vom 16-30 sehe ich in Kombination mit dem 70-180mm. Evtl ganz ohne was dazwischen oder mit was betont kleinem dazwischen wie dem 40/2.0 der dem 50mm Makro. Viel mit ordentlich Licht abdeckt, handlich, preislich attraktiv.

Die UVP ist nun 959 Euro für die EU, das müsste ja mit MwSt sein. Preislich also sehr fair.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten