Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wussten wir nicht alle schon vor Monaten dass diese Pandemie das ganze Elend und den Ausmaß der vernachlässigten Sozial, Bildungs,- und Gesundheitspolitik zum Ausdruck bringt.
Das ist alles schon Jahre bekannt gewesen, zumindest für die Leute die nicht nur die Titelseiten gelesen haben.
Es herrscht überall nur Mittelmaß, genauso gut könnte man mich zum Minister ernennen, ich hab auch keine Ahnung, heutzutage geht es doch sogar bei der Pflege ums Geld verdienen.
 
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Kay
Kay kommentierte
Du hast ja recht:
Es wäre ein Anfang, das Geld für die Pflege zu sanieren. nur das allein reicht nicht.

Es gibt in großen Städten - da ist Hamburg nicht allein - immer wieder Ecken, die aus den oder den Gründen, die hier nicht diskutiert werden können, abrutschen, in denen sich Arbeitslose, Arbeitsunwillige, und alle anderen sammeln, die in den sogenannten besseren Wohnvierteln keine Bleibe finden.
Wenig Grünzeug, enge und kleine Wohnungen ohne viel Komfort und schon hat man nicht gerade die Oberschicht versammelt. Für die Vermieter lohnt es sich kaum noch Geld zu investieren und der Kreislauf setzt sich fort, Arzt, Apotheker ziehen um und zum Schluß landet dann in Stadtteilen wie der Veddel ein bestimmtes Klientel,
das auch noch den Rest der sozial besser gestellten an die Nachbarbezirke abgibt.

Um so einen Stadtteil wieder " nach vorne " zu bringen, müssen städtebauliche Maßnahmen, schulpolitische Verbesserungen und und und eingesetzt werden.
Für die Veddel gab es schon Imagekampagnen mit Zeitungsberichten wie " Ich wohne jetzt gern multikulti in ... " und der Weg nach oben war vorgezeichnet
und da finde ich es eben bedauerlich, wenn es gerade die Menschen in diesem Stadtteil erwischt, die es eh überall schwer haben.
Und da könnte man gleichermaßen über die Lebensumstände der dort lebenden infizierten wie nichtinfizierten Mitbürger nachdenken.

Es wäre ein Anfang, das Geld für die Pflege zu sanieren. nur das allein reicht nicht.
 
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Update 21. November 2020

Germany
New Cases 20.11.2020: 22593
Weekly average: 18432
7 day incidence: 155,4
Rt: 1,01 (0,92 - 1,10)
Forecast 18.12: 18359 (9165 - 36778)
Alert Value A: 1,36 very high risk

Screen Shot 2020-11-21 at 11.35.07.png

Oberflächlich betrachtet hat sich der aktuelle Ausbruch auf einem hohen Pleateau einer Inzidenz von 150 "stabilisiert".

Allerdings spricht eine genauere Betrachtung eine andere Sprache: Seit letzten Freitag, also einer Woche, steigt der Alertvalue wieder (um 0.07), zuvor war er den ganzen November stetig gefallen. Seit ca. 1 Woche arbeitet sich auch Rt wieder hoch von leicht unter 1 (ca. 0.95) auf leicht über 1 (ca. 1.03) mit weiter steigender Tendenz. Trotz des Lockdown-Light ziehen die Fallzahlen "gaaaanz langsam" wieder an :( Dieser Effekt ist auch in den Zahlen des RKI erkennbar.

Die Bundesregierung hat auch Physiker - daher gehe ich davon aus, dass die Maßnahmen auf der MP-Konferenz nächste Woche verschärft und nicht gelockert werden.

Zur weiteren Lage: Aktuell gibt es 216 Todesfälle im 7-Tagesmittel (Höchststand im Frühjahr: 248), mit Covid belegte Intensivbetten 3615 (Höchststand im Frühjahr: 2922), Die Inzidenzen steigen bis 19J und ab 70J, besonders um 80-90J, dazwischen fallen sie; das Durchschnittsalter ist erneut um 1J gestiegen. Scheinbar nimmt also das Infektionsgeschehen in Schulen und Pflegeeinrichtungen überproportional zu. Die Positivenrate hat sich von 7.86% auf 9.00% deutlich erhöht und liegt nun im Bereich des ersten Ausbruchs, allerdings sank die Zahl der Testungen. Ohne diesen Effekt hätten wir möglicherweise ca. 7% mehr Fälle in der Statistik, also ein um ca. 0.04 erhöhten Wert von Rt.

Eine Anmerkung zur weiteren Prognose: Ohne weitere Maßnahmen wird muMn Rt nicht in der Nähe von 1 verweilen. Was wir sehen, ist eine trügerische Ruhe vor einem erneuten Anstieg (auch wenn Prof. Dirk Brockmann sagt, man könne aktuell nicht sagen, wie es weitergeht). Warum? Weil das jetzige flache Tal der Rt-Kurve klassisch ist für den Übergang von einer Subpopulation in eine andere. Oder anders ausgedrückt: es ändert sich das Verhalten der Bevölkerung vermutlich nicht (was man mit Mobilitätsdaten belegen könnte), aber ein Teil der Bevölkerung infiziert schon die ganze Zeit mit Rt>1 und dieser Teil macht sich nun bei relativ rückläufigen Zahlen bei der Restbevölkerung in der Gesamtstatistik stärker bemerkbar. Asymptotisch steigt Rt weiter an, bis es den Wert von Rt bei dieser Subpopulation erreicht, bzw. bis diese sich komplett infiziert hat.

Daher wäre es jetzt muMn dringend geboten, mit möglichst vielen Schnitten durch die Population (Alter, Bildung, Region, Siedlungsdichte, Branche, Familienstand, etc.) die Subpopulation zu identifizieren, deren Rt aktuell eher hoch liegt. Jeder Schnitt muss dabei aber eine grosse Population enthalten (10%+), sonst ist die Berechnung von Rt statistisch nicht sinnvoll. Für die so gefundene[n] Subpopulation(en) wären dann gezielte Maßnahmen zu verfügen. Dies würde ich als zielführender erachten als eine breite Maßnahmenverschärfung. Allerdings konnte ich bisher keine Bemühungen der Statistiker in dieser Richtung erkennen.
 
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1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Austria
New Cases 20.11.2020: 6668
Weekly average: 6303
7 day incidence: 498,0
Rt: 0,88 (0,76 - 1,03)
Forecast 18.12: 4263 (1274 - 14270)
Alert Value A: 1,82 very high risk
Hier wirkt der Lockdown

Switzerland
New Cases 20.11.2020: 4946
Weekly average: 4781
7 day incidence: 390,5
Rt: 0,82 (0,75 - 0,89)
Forecast 18.12: 1104 (570 - 2140)
Alert Value A: 1,45 very high risk
Hier wirkt der Lockdown

Italy
7 day incidence: 395,1
Rt: 0,97 (0,93 - 1,01)
Alert Value A: 1,90 very high risk
Lockdown greift nicht richtig

Sweden
7 day incidence: 302,4
Rt: 1,00 (0,89 - 1,12)
Alert Value A: 1,63 very high risk
Maßnahmenverschärfung greift nicht richtig

Bei den meisten anderen Ländern in der EU greift der jeweilige Lockdown.

US
7 day incidence: 353,0
Rt: 1,09 (1,02 - 1,17)
Alert Value A: 1,95 very high risk
Bisher ein nur leichter Rückgang von Rt.
 
Ich habe den Eindruck, dass das überhaupt nicht mehr unter epidemiologischen Gesichtspunkten betrachtet wird.
Bei allem was so betrachtet wird, ist der epidemiologische Gesichtspunkt einer von vielen. Auch wenn es schwierig ist, wenn man selbst betroffen ist, sollte man sich vor dem Tunnelblick vorsehen.
Dabei hilft, die eigenen Vorstellungen und Wünsche mit der Realität abzugleichen, zB. ist es realistisch, dass 40000 Schulen in 2-3 Monaten (was haben die den Sommer eigentlich gemacht?!?) saniert und mit einer Lüftungsanlage ausgestattet werden können?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Das ist mir klar. Aber der epidemiologische Gesichtspunkt IST eben einer von vielen. Deswegen sollte man ihn nicht komplett ignorieren. Und natürlich können auch Schulen, auch über den Sommer, nur das tun, was tatsächlich umsetzbar ist, davon allerdings auch nur das, was ihnen nicht untersagt wird.

Unsere drei Kinder sind nicht mehr schulpflichtig, wenngleich in der Ausbildung bzw. auf einer amerikanischen Highschool. Ich habe daher schon ein bisschen Abstand zum Thema, bin nicht persönlich betroffen. Aber ich habe z.B. noch viele Kontakte zur ehemaligen Schulfamilie unserer Tochter und ich kenne diese Schule gut. Sie ist eine von denen, die schom im Frühjahr deutlich mehr gemacht hat, als vorgeschrieben wurde bzw. Dinge, die nicht zur Verfügung gestellt wurden, selbst organisiert hat. So haben z.B. die Werken-Klassen ihre praktischen Projekte auf die Herstellung von Dingen umgestellt, die im Schulgebäude für Hygienemaßnahmen benötigt wurden: Spender für Desinfektionsmittel und entsprechende Halterungen, Plexiglaswände, Behälter für Papierhandtücher etc. Die waren sinnvoll und wichtig, wurden aber von der Schulbehörde nicht so eingestuft. Der Kauf von Desinfektionsmittel z.B. wurde erst im Herbst zum neuen Schuljahr ermöglicht, bis dahin waren das Eltern- und Lehrerspenden. Die Begründung der Schulbehörde war nicht (was ehrlich gewesen wäre) "dafür haben wir kein Geld" sondern "das ist nicht notwendig". Wer die Sanitärbedingungen an Schulen kennt, weiß, dass da immer Bedarf besteht, schon vor Corona.

Das alles durfte ohne Widerspruch so in Eigenregie gemacht werden. Gut, kein Problem. Meine Eltern und Großeltern haben früher Kohlebriketts mit in die Schule gebracht, heute sind es halt Desinfektionsmittel und zusätzliche Masken für Schüler, deren Eltern sich keine leisten konnten.

Wo ich mir aber an den Kopf packe: diese Schule hatte im Frühjahr ein funktionierendes Konzept für geteilte Klassen und Distanzunterricht entwickelt. Das lief anfangs holprig, hinterher mit mehr Erfahrung super. Alle waren mit im Boot, Schule, Eltern und Schüler. Inklusive Laptops und Software, die dort verteilt wurden, wo Not am Mann war. Jeder Schüler erhielt z.B. einen personalisierten Zugang zur MS-Office-Suite, es gibt einen virtuellen Schulmanager mit entsprechenden Zugängen auch für Eltern etc pp. Unter diesen Umständen hat unsere Tochter erfolgreich ihren Realschulabschluss absolviert. Das könnte jederzeit wieder umgesetzt werden, inklusive Notbetreuung für jüngere Schüler, die nicht alleine zu Hause bleiben können.

Nur: das darf die Schule nicht. Statt dessen muss Regelunterricht in voller Klassenstärke abgehalten werden. Statt dessen werden immer wieder ganze Klassen und die betroffenen Lehrkräfte, die wieder in mehreren Klassen unterrichten statt z.B. nur in einer Hälfte einer Jahrgangsstufe, in Quarantäne geschickt statt nur Kleingruppen. Statt das Infektionsrisiko zu minimieren, wird es erhalten und steigt analog zur Inzidenz. Unser Gesundheitsamt weiß nicht mehr ein noch aus und kann nur noch zeitlich versetzt reagieren. Bis es also Quarantäne anordnet, vergehen Tage, in denen weitere Infektionen stattfinden. Und Quarantäne wirkt sich dann auch wieder auf die Familien und ihre Arbeitskraft aus.

Das, mit Verlaub, ist Unsinn, nein: Schwachsinn. Hier gibt es ein Konzept, das Bildung und Schulunterricht bei einer Minimierung des Infektionsrisikos und Kontaktminimierung ermöglicht, ohne dass dadurch die Arbeitskraft der Eltern in der Wirtschaft fehlt. Es darf nicht umgesetzt werden, weil dafür die Anordnung der Schulbehörde fehlt. Dass man nicht unbedingt etwas anordnen, sondern einfach nur möglich machen muss, geht scheinbar nicht in die Köpfe.

Ich weiß, dass nicht alle Schulen das leisten können. Aber die, die es können, die sollte man es doch einfach umsetzen lassen, es würde helfen.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Ich habe deinen Kommentar eben meiner Liebsten vorgelesen. "Das könnte bei uns passiert sein." was Ihre Antwort. "Weil Vorschrift ist Vorschrift!" und "Da könnt' ja jeder kommen!"
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Ist es realistisch, dass die Politik die Schulen saniert ?
Sicher nicht alle auf einmal in den Sommerferien. Die Asbestsanierung meiner Schule hat etwa zwei Jahre gedauert und da musste ja nur der Brandschutz runtergekloppt werden. Die Neukonstruktion einer Lüftungsanlage für Bauten, die nicht dafür vorgesehen sind, für alle Schulen bundesweit, dürfte Jahre und Jahrzehnte dauern.
was ihnen nicht untersagt wird.
Was würdest Du davon halten, wenn jeder Schulleiter macht was er will? Nimm an, Du hättest zwei Kinder, die auf zwei verschiedene Schulen gehen und in diesen vielleicht sogar gegenläufige Regeln befolgen müssten. Die eine Schule sagt, wir setzen auf Masken und unterrichten ganze Klassen vormittags, die andere sagt, wir teilen die Klassen, die Hälfte vormittags, die andere nachmittags. Würdest Du da sagen, cool, wie innovativ die sind, oder eher, was soll denn der Blödsinn? Bei den geteilten Klassen wärst Du zB. Deinen Halbtagsjob los.
 
Kay
Kay kommentierte


"Provo-Modus" : Warum schafft es Elon Musk eher auf den Mond zu fliegen als die Politik den Flughafen in Berlin zu bauen?

Vorschriften: Wir müssen noch mal darüber und darüber und was ist mit .... -
Wenn Musk seine Fabrik halbwegs in der vorgegebenen Zeit schafft, dann nicht mithilfe der Politik, sondern trotz der Politik.

Es wundert, dass die Asbestsanierung bei Deiner Schule so schnell geklappt hat. Normalerweise dauert das Planungsverfahren länger. " Provo-Modus" aus ...
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich baue seit 10 Jahren Fluchttreppen an Schulen (auch Brandschutz, weil ja täglich irgendwelche Schulen brennen) und noch immer sind nicht alle fertig.
Bis die mit der Planung der Lüftungsanlagen fertig sind, ist Corona Geschichte.
 
T
Tom.S kommentierte
Kay


Weil es seine eigene Kohle ist um die es da geht.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Klare Frage, klare Antwort: Ich habe 3 Kinder, die auf 3 verschiedene Schulen gingen. In Bayern gilt inzwischen für alle weiterbildenden Schulen Maskenpflicht im Unterricht (bei den Grundschulen bin ich mir nicht sicher). Sollte das pro Schule unterschiedlich sein, würde ich meinen Kindern das genauso erklären wie alle anderen Unterschiede zwischen den Schulen auch. Auch da, wo es nicht angeordnet wäre, würde ich meine Kinder entsprechend um Tragen eines MNS bitten.

Und ich schrieb es oben schon: bei der Schule in meinem Beispiel ist eine Notbetreuung gewährleistet für jüngere Kinder, deren Eltern sie nicht zu Hause betreuen können oder die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, wo also Schule auch eine weitergehende Aufgabe hat als Bildung allein. Der Distanzunterricht würde übrigens im Wochenwechsel erfolgen, nicht täglich.

Muss ich also auswärts arbeiten gehen und bin nicht, wie sehr viele hier, im Home Office, kann mein Kind in die Notbetreuung. Ist es alt genug, dass es alleine zu Hause bleiben kann, habe ich über den Schulmanager direkten Kontakt zu den Lehrern und weiß Bescheid über die zu leistenden Aufgaben in der Heim-Woche, kann mich also informieren, ob alles erledigt wurde oder wo es Schwierigkeiten gab. Das ist ja keine andere Aufgabe als bei normalem Schulbesuch.

Das hat im Frühjahr alles funktioniert und wirklich niemand wurde dadurch in seiner Arbeitskraft beeinträchtigt oder hat seinen Job verloren. Für diesen Fall gab es immer Auffangmöglichkeiten.

Was würde ich davon halten, wenn ein Schulleiter und sein Kollegium alles in ihrer Macht stehende tun würden, um das Infektionsrisiko ihrer Schutzbefohlenen zu minimieren und dabei auch noch schwierige Einzelfälle zu berücksichtigen und aufzufangen? Ich fände das sehr gut und im Sinne unserer Schulfamilie und würde es unterstützen, sofern ich die Möglichkeit habe, etwas dazu beizutragen.
 
Der neue Trend bei den Anti-Corona-Maßnahmen-Demo-Rednerinnen: sich "wie Anne Frank" oder "wie Sophie Scholl" fühlen.

Ersteres Zitat stammt von einer 11-jährigen, die auf einer Rednerbühne davon berichtete, sie würde sich so fühlen, weil sie ihren Geburtstag nur heimlich feiern konnte, um nicht erwischt zu werden. Letzteres von einer 22-jährigen Studentin aus Kassel, weil sie genauso alt ist wie Sophie Scholl, Reden hält, Flugblätter verteilt und Versammlungen anmeldet.
Einer der Ordner hat bei dieser letzten Rede die Brocken hingeschmissen mit dem Zitat: "Für so einen Schwachsinn mach ich doch keinen Ordner mehr. Das ist Verharmlosung von Holocaust." Daraufhin verlässt die Studentin weinend die Bühne. Videoausschnitt davon hier auf YouTube. Ihren YouTube- und Telegram-Kanal hat die Studentin inzwischen gelöscht.

Sarah Bosetti greift beides in einem Video auf. Das erreicht natürlich auch wieder nicht die, die es eigentlich sehen und darüber nachdenken sollten. Trotzdem finde ich es gut, dass es öffentliche Reaktionen darauf gibt:

 
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5 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Verstehe ich nicht, das diese Propaganda in Presse und TV so verbreitet wird.
Auch hier gefällt das nicht.
Gar nicht erwähnen und darüberhinwegsehen wäre besser.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Kay
Ich finde solche (gesicherten) Informationen wichtig, um die Demonstrationen besser einschätzen zu können. Darüber hinweg sehen, das bringe ich nicht fertig. Aber du hast insofern recht, dass ich das nicht hätte hier in diesem Thread erwähnen müssen.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Nun habe ich mir das Video angesehen, und - ja - Sarah Bosetti hat recht: Solche Eltern braucht die Welt. Und solche Kinder, die sich so missbrauchen lassen. :icon-wuerg:
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Auch ich habe es angesehen, und erfreute mich an der Ironie.
Aber wie wohl auch Ernst befürchte ich, dass die Zielgruppe diese Ironie nicht bemerkt und alles für so gemeint hält... :rolleyes:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Ich merke mir den letzten Satz des Videos für meine nächste Diskussion ;)
 
Um seine innere Ruhe und Gleichgewicht zu erhalten ist es wohl besser nicht zuviel zu wissen, was heutzutage gleichbedeutend ist mit sich nicht mit diesem FB und Youtube Kram zu befassen.
Weil es mir immer schwerer gefallen ist diese absurden Beiträge auf FB die ein Bekannter immer gepostet hat zu ignorieren habe ich erst mal die Notbremse gezogen. Wenn aus scheinbar vernünftigen Menschen Gläubiger einer Dementiergruppe werden die mich fassungslos machen brauche ich die Social Medias überhaupt nicht.
Wenn meiner einer in ein paar Jahren das Arbeitsleben hinter sich lässt, glaube ich dass mich auch noch von der Tageszeitung verabschieden werde, ohne dauernde Nachrichtenberieselung lebt sichs bedeutend ruhiger, zumal ich nicht dauernd angelogen werden will.
Diese Pandemie zeigt nichts auf dass es nicht schon vorher gegeben hätte, die wahre Arbeit erledigen eine Menge ungewürdigte, unbekannte Fachleute die nicht im Rampenlicht der Medien stehen und das vielleicht auch gar nicht wollen.
Das Verhältnis von praktischem überlegtem Handeln, zum medienwirksamen Aktionismus hat sich doch sehr zum Nachteil des gesunden Menschenverstandes gewandelt.
Ich kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen, aber ich muss nicht mitstrampeln.
 
Kommentar
Um seine innere Ruhe und Gleichgewicht zu erhalten ist es wohl besser nicht zuviel zu wissen, was heutzutage gleichbedeutend ist mit sich nicht mit diesem FB und Youtube Kram zu befassen.

Wenn meiner einer in ein paar Jahren das Arbeitsleben hinter sich lässt, glaube ich dass mich auch noch von der Tageszeitung verabschieden werde, ohne dauernde Nachrichtenberieselung lebt sichs bedeutend ruhiger, zumal ich nicht dauernd angelogen werden will.

Facebook, Twitter & Co. stehen dem Weg zur inneren Ruhe entgegen. Diese Aufmerksamkeits-Empörungs-Maschinerie treibt noch den letzten Tibetanischen Yogi-Meister in den Wahnsinn. Aber die Zeitung werde ich nicht abbestellen, weil dieses Medium viele Dinge und Ereignisse wieder auf ihren sachlichen Kern herunterbricht. (Ich spreche natürlich nicht von der sog. BILD-Zeitung, die sich nur über Skandale und Schlagzeilen verkauft und die kein anständiger Mensch freiwillig in die Hand nehmen sollte.)
 
Kommentar
Ist doch noch eine der besten und besonnensten Medien (mit Ausnahmen).
Liest ja auch keiner mehr.
Ich wohne in einem Haus mit ca 40 WE. Ich denke wir sind die einzigen StZ und FASZ Leser.

Facebook und Twitter reicht den Leuten.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
SZ, FAZ?
 
Kay
Kay kommentierte


Hatte ich nicht, hatte ich, hatte ich nicht.

Starte auf Deine Empfehlung neu. :6874:
 
Molly_1
Molly_1 kommentierte
Kay


Versuch es mal mit der ZEIT, mit der bin ich seit Jahren sehr zufrieden
 
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Kay
Kay kommentierte


Das war lange meine Traumkombi: Zeit, Spiegel, NZZ, Mopo und Lassiter, aber zuerst wurden die Western immer schlechter ...
Jetzt ist auch die NZZ ausrangiert (s.o.), die Mopo brauch ich noch für Hamburg und meine Frau für die Kreuzworträtsel,
Der Spiegel war " anders " , als man noch mit den Redakteuren in der Teestube in der Schmilinskystrasse diskutieren konnte,
oder zur Mittagszeit bei Kantzelmeyer, wenn Frl. Susi bediente
und die Zeit wird irgendwie langweilig.
Vielleicht staut sich auch gerade meine ablehnende Grundhaltung.
Als just im TV ein Bericht über den Kluane Nationalpark lief,
holte ich den passenden, schon etwas abgeschabten Becher aus der Küche und dachte mal wieder, dass alles irgendwie Sch... ist:
zwar nicht infiziert, aber immer noch Knast - Alaska wär mal wieder gut für die Seele!

Danke für Dein / Euer mitdenken ! (y)
 
T
Tom.S kommentierte


Habe ich auch abonniert. Aber da muss man es auch aushalten, dass in offener Debatte auch kritische Artikel zu den Corona-Maßnahmen erscheinen.
 
heute auf phoenix:

ca. 11:30 Uhr Pressekonferenz der Bundesregierung nach der Sitzung des Corona-Kabinetts, u.a. mit Regierungssprecher Steffen Seibert

anschließend Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Reiner Haselhoff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, CDU) zum aktuellen Stand der Impfstoffentwicklung
 
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Kay
Kay kommentierte
Zum aktuellen Stand des Impfstoffs:
Es gibt dank der Industrie jetzt drei Hersteller in Deutschland

und Minister Spahn soll (wenn der hamburger Rundfunk richtig berichtet) dazu gesagt haben, dass er stolz ist.
Hugo :D freut sich mit ihm: Die deutsche Politik hat viel geschafft und es ist Politikern zu verdanken, dass die Entwicklung nicht behindert wurde!
 
Kay
Kay kommentierte
Kay


Masken für die vulnerable Bevölkerung :

" Ja. Das muss noch besprochen werden. " - - - Nach acht, neun, zehn Monaten - wer hat es denn eilig ? (Bremen ist wohl weiter als die Bundesregierung.)

Personalwechsel bei der Konferenz ohne Desinfektion von Sitz oder Tisch. Maske wird nach Abnahme von außen angefasst und gefaltet ... (Dr.Kuhn)

Impfzentren wohl in manchen Bundesländern - " die Diskussionsgrundlage wird beraten ".

" Es gibt noch kein konkretes Konzept " (Frau Theresa Nauber) - leider hat keiner nachgefragt, ob es ein nicht konkretes Konzept gibt, oder noch gar keines ...

Man muss es positiv sehen: Ich kann in Ruhe mit dem Hund die Runde machen.:6874::6874::6874:
 
Heute morgen Anruf von unserem Gesundheitsamt bekommen: Ich bin jetzt in Quarantäe. Der Therapeut, bei dem ich letzte Woche Krasnkengymnastik hatte, ist positiv getestet worden.
Anscheinend kann bei uns in Nordbayern noch nachverfolgt werden. Mittwoch habe ich Test. Mal sehen ...
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Alles Gute aus Österreich!
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Danke an Euch alle!!

Ich verstehe nur das Fitneßstudio/Therapeutenteam nicht, dass die nicht auch direkt Ihre Kunden informieren. Wären 5 Tage gewonnen. Ich hatte letzten Do und Fr Anrufe aus Bad Neustadt auf dem Handy, habe zurückgerufen (LRA), konnte mir aber keiner sagen um was es geht. Bei uns wären sofort Infos an unsere Kundschaft rausgegangen. Zum Glück waren letzte Woche keine EInsätze ...
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich verstehe nur das Fitneßstudio/Therapeutenteam nicht
Ich habe bei Fitnessstudios ein ganz komisches Gefühl. Die tun so, als gäbe es kein Problem und jammern, dass sie geschlossen wurden. Haben aber z.B. meine mehrmaligen Fragen zum Luftumsatz nie beantwortet. Stattdessen versucht, mir Personal Trainings zu verkaufen - obwohl ich gar nicht mehr ins Studio kam. Das hab ich auch von anderen gehört - da geht es im Management echt ums Geldverdienen. Versteh ich ja, aber ein wenig mehr Solidarität und Verantwortung hätte ich erwartet. Oder nennen wir es Kameradschaft unter Sportlern ;)
 
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Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Meiner Muckiebude gegenüber habe ich Solidarität bewiesen, wurde dafür aber veraxxxxt. Als die Gyms im Frühjahr schließen mussten, bekam ich ein Ausgleichsangebot: nicht kündigen, dafür 3 Monatsbeiträge gutgeschrieben bekommen. Also habe ich zunächst nicht gekündigt, aber meine Gutschrift monatelang nicht erhalten. Erst nach eindringlichen Drohungen mit Presse und Anwalt bekam ich die Gutschrift. Natürlich habe ich sofort zum Ende der Laufzeit gekündigt und mir ein Trimmgerät gekauft.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Update:
Test war negativ :10::10::10:. Ich hatte das gehofft, es war zu erwarten, da bei MNS getragen hatten - Angst hatte ich trotzdem ...

Die Freude st etwas geschmälert, weil es Freunde in M übel erwischt hat. Symptome ua schmerzempfindliche Haut, so dass zB Hände waschen kaum erträgliche Schmerzen verursacht. Davon hatte ich bisher nicht gar nicht gehört. Hoffentlich geht das gut (45 und ein Bär von einem Kerl) :cautious::cry:

Meine Quarantäne endet am Di, vllt ruft der Amtsarzt auch vorher an.
 
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falconeye
falconeye kommentierte

Die Beschlüsse klingen, als ginge es vorrangig um den Schutz der Politiker vor dem Verlust von Wählern.
Für mich nicht. Eher wie ein Kompromiss zwischen den Ländern, die unter 50 liegen (davon gibts zwei), oder nahe dabei, und dem Rest. Vielleicht kommt der aktuelle Zunahmetrend in Bayern ja zum Erliegen, wenn der Infektionsdruck aus Oberösterreich und Tirol endlich abnimmt. Aber im Moment kann Bayern die Beschlussvorlage eigentlich nicht mittragen, objektiv betrachtet.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Kay

Mit wenig Recherche erfährst du, dass deine "Qualität B" andere wichtige Eigenschaften hat, auf die die 95%er verzichten müssen: Ein ganz wichtiges Kriterium ist z.B. die Lagerfähigkeit.

Und so ganz nebenbei: Was erwartest du von einem der heute üblichen Grippe-Impfstoffe? 95% oder mehr? Da haben wir dann aber herzlich gelacht. Weil beim Grippeimpfstoff hauptsächlich Wahrscheinlichkeiten zählen ("Welches Virus wird denn in diesem Jahr am wahrscheinlichsten zuschlagen?") Hast du Glück, bekommst du den "richtigen" Impfstoff, hast du Pech den "falschen". In jedem Jahr sind - ja, wirklich - verschiedene Impfstoffe, zumindest in Österreich, in Verteilung. Welchen du erwischt, ist reine Glücksache, du kannst ihn dir nicht aussuchen.

Edit: Nur, weil ich gerade drüberfliege:
 
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häuschen
häuschen kommentierte


Ich lese das und denke: „Da ändert sich ja nix. Alles bleibt, wie im November und verlängert sich, wie erwartet.“
Und somit war die Geschichte mit den Böllern die Interessanteste.

Ich denke übrigens, dass der echte Lockdown Mitte Januar kommt, aber das hatte ich ja bereits erwähnt.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Bin in der Argumentation ganz bei Dir.
Imho macht nicht "die Regierung" zu wenig. Der Bund will mehr, das wurde in den letzten Beratungen immer wieder deutlich. Jetzt haben die Länder halt gesagt, sie machen jetzt mal eine Vorlage von dem, was sie wollen. Und sie wollen (bis auf wenige Ausnahmen) immer möglichst wenig Einschränkungen. Dass die Länderchefs und -chefinnen zum großen Teil nicht verstehen, was wirklich notwendig ist, ist wirklich ein Armutszeugnis.
Und Bayern wird das auch nicht mittragen, es klang heute früh schon im Interview im Morgenmagazin mit dem MP Berlin an. Der sagte sinngemäß (es ging um Maskenpflicht im Unterricht) "dann kann Bayern seine jetzt schon restriktiveren Maßnahmen an den Schulen beibehalten". Ich musste lachen, obwohl es eher zum Heulen ist. Vermutlich zoffen die sich heute nochmal ganz ordentlich in ihren Videokonferenzen, da würde ich zu gerne mal Mäuschen spielen.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

...und wenn man Glück hat und den “richtigen“ (besseren) Grippeimpfstoff erwischt, dann hat der eine Erfolgswahrscheinlichkeit von ca. 60-65%...
(Es gab übrigens hier in DE schon Jahre, in denen wurden Privatpatienten mit 4-fach Impfstoff geimpft, während Kassenpatienten “nur“ den 3-fach Impfstoff bezahlt bekamen. Das hat sich aber meines Wissens geändert)
 
Wenn sie sich zwanghaft an den 50 orientieren wird das bis weit ins Frühjahr dauern. Wer hat diese fixe Zahl so festgenagelt?
 
2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Das ist die Zahl, bis zu der die Gesundheitsämter noch zur Nachverfolgung in der Lage sind.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Die Fixierung (der Diskussion) auf 50 ist ein Trugschluss. Jede Argumentation ist vom konkreten Wert 50 unabhängig (fast). Das Problem ist Rt, war es schon immer. Rt kann nicht 1 sein, dieser Wert ist extrem instabil und schon bei 1.1 explodieren die Fallzahlen wieder. Rt muss also signifikant unter 1, also unter 0.9. Und dann ist egal, ob die Grenze bei 100, 50, 25, 10, 5, 2, oder 1 liegt. Denn diese Werte werden dann alle erreicht. Länder wie Australien oder Südkorea haben das verstanden und arbeiten mit einem Grenzwert 0+. Je höher der Grenzwert, desto teurer die Maßnahmen für ein Rt<1. Das wurde sogar berechnet. Anhänger hoher Grenzwerte haben das Ganze also nicht zuende gedacht. Richtig ist nur, dass das Gesundheitswesen gewisse Inzidenzen verkraftet - das macht diese aber nicht unbedingt wirtschaftlich!
 
Ein zweites Antikörperpräparat wurde in den USA per Notfallverordnung zugelassen. Die Zulassung erfolgte auf Grundlage von bisher nicht veröffentlichten Zwischenergebnissen (799 von 2.104 geplanten Probanden).

Zitat:

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat mit der Kombination Casirivimab/Imdevimab des Herstellers Regeneron zum zweiten Mal per Notfallverordnung („Emergency Use Authorization“, EUA) monoklonale Antikörper zur Behandlung von COVID-19 zugelassen.

Der Einsatz ist erneut auf die frühe Phase der Erkrankung bei Patienten mit Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion und einem erhöhten Risiko auf einen schweren Verlauf von COVID-19 begrenzt. Bei bereits hospitalisierten oder sogar beatmeten Patienten darf das Mittel nicht eingesetzt werden.

Quelle:
 
Kommentar
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis 2 Leute, die zu #2 gehören.
Skeptisch sind sie, das ist auch deren gutes Recht.
Nicht fachkundig sind sie auch, aber sie selbst sehen das nicht so (fragwürdige Literatur und Internet reichen ihnen als Informationsquellen).
Hier kannst du gute Argumente bringen, soviel du willst, das ist alles vergebene Liebesmüh, weil nicht sein kann, was nicht sein darf (aus welchen Gründen auch imemr). Solche Menschen sind durch NICHTS zu erreichen.
Ich selbst sehe mich übrigens in #1.
 
Kay
Kay kommentierte


Ich bin zu 90 % in Gruppe 1, zu 5 % in Gruppe 2 und versuche auf 2 % in Gruppe 3 zu kommen.
 
Bertho
Bertho kommentierte
Kay
... und der Rest wird von Hugo :D abgedeckt.
 
  • Hug
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falconeye
falconeye kommentierte

Solche Menschen sind durch NICHTS zu erreichen.
Das würde ich so nicht stehen lassen. Für einige trifft dies wohl zu. Andere sind einfach noch nicht auf GUTE Informationen ausserhalb ihrer Filterblase gestossen. Man muss durchaus zugeben, dass die Informationen ausserhalb der eigenen Filterblase meist wenig überzeugend wirken, da sie nur wiederholen, was innerhalb der eigenen Filterblase bereits abgelehnt wurde.

Um diesen Mechanismus besser zu verstehen, habe ich einige Non Mainstream Medien konsumiert, u.a. NTD TV. Setzt man sich dem länger aus, so kommt man durchaus zu der Überzeugung, die US-Wahl wurde getürkt. Die Berichterstattung ist seriös, es werden Augenzeugen interviewt etc. Der eigene Anspruch: "NTD's mission is to uplift and inform society by publishing quality content that embodies integrity, dignity, and the best of humanity." NTD ist der Chinesischen Kommunistischen Partei gegenüber negativ eingestellt. Natürlich gab es Unregelmäßigkeiten bei der Wahl. Die gibt es aber wohl immer und das Problem ist und bleibt, Information korrekt einzuordnen.

Gehört man #2 an, muss man halt den Aufwand treiben, aktiv nach Informationen ausserhalb der eigenen Filterblase zu suchen. Das tun aber leider die wenigsten. Aber damit kann man #2 zumindest konfrontieren.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

.....
Gehört man #2 an, muss man halt den Aufwand treiben, aktiv nach Informationen ausserhalb der eigenen Filterblase zu suchen. Das tun aber leider die wenigsten. Aber damit kann man #2 zumindest konfrontieren.

Das setzt voraus, dass #2-Leute überhaupt willens sind, ihre ach so bequeme, meist vor Vorurteilen verbrämte Meinung zu hinterfragen. Das wiederum setzt eine gewisse intellektuelle Fähigkeit zur Selbstlritik voraus. Diese Fähigkeit geht vielen Menschen ab. Das liegt oft daran, dass (und das trifft auch auf meine beiden Bekannten zu) die Betroffenen überdurchschnittlich intelligent sind und sich daher uberlegen fühlen.
 
Querdenken

Ich hatte hier ja schon einmal meinen Unmut über das Kapern des Begriffes "Querdenken" geäussert.

Eine der Communities, der ich schon lange angehöre, wehrt sich nun.

Hier wird berichtet:
 
1 Kommentar
AnjaC
AnjaC kommentierte
Das finde ich sehr gut. Dazu auch die Pressemitteilung von Querdenker United (12.11.2020):
 
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Bremen hat sich gestern von den öffentlichen Äußerungen eines ihrer Mitglieder distanziert und sie missbilligt. Der Arzt hatte auf einer Veranstaltung der sogenannten Querdenker ein Lied gesungen, in dem SARS-CoV-2 verharmlosend in eine Reihe mit üblichen Grippeinfektionen gestellt wurde. Noch schwerer wog aber für die Delegiertenversammlung die Liedzeile: „Wir werfen den Covid in die Flammen, mit Virologen zusammen.(...)“ Der Arzt erklärte, er sehe seinen Fehler ein und distanziere sich von dem Text.

Quelle:
 
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Die heutige Pressekonferenz der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten ist für 17 Uhr avisiert. Wie wir wissen, kann sich das verzögern, wenn die Diskussionen länger dauern.

Jedenfalls ist die PK zu sehen auf phoenix.de/livestream

Bis dahin kann man noch der aktuellen Sitzung des Deutschen Bundestages lauschen, es soll wohl auch die Pressekonferenz von Frau von der Leyen zum Corona-Impfstoff übertragen werden.

Morgen um 9 Uhr ist eine Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag geplant, zu sehen auf phoenix bzw. auf bundestag.de
 
Kommentar
Laut jüngstem RKI Bericht ist die Inzidenz bei den Hochaltrigen letzte Woche massiv gestiegen. In der Gruppe 100+ auf über 500/100k. Von den 19.000 100+-jährigen bei uns haben sich letzte Woche also 95 infiziert, für diese Gruppe fast ein Todesurteil. Soviel zur Fähigkeit, vulnerable Gruppen zu schützen ... :(

Das Durchschnittsalter ist erneut um 1J auf 43J gestiegen.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Wie regelmäßig wird dieses Personal denn getestet? Wird das Personal womöglich gar nicht häufiger getestet, als sonst üblich?
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Wie behebt man die Mißstände?
Indem Du dich in Dein Zimmer setzt und dort bleibst. Wenn Du unbedingt raus musst, um Dir Lebensmittel zu kaufen oder einen Arzt zu besuchen, musst Du die inzwischen hoffentlich bekannten Sicherheitsmaßnahmen beachten. Diese Regeln gelten von Anbeginn und haben sich nicht geändert.
Ansteckungen geschehen von Mensch zu Mensch, da kann Dir keine Frau Merkel und auch kein Herr Drosten helfen und das Virus verliert seine Gefährlichkeit nicht, wenn man sich einen Aluhut aufsetzt und an QAnon glaubt.
Du ganz allein bist dafür verantwortlich.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
häuschen
häuschen kommentierte
Indem Du dich in Dein Zimmer setzt und dort bleibst.

Warum auch sollte ich über solche Dinge nachdenken, wenn die Lösung doch so einfach ist. Was nützt es, wenn ich in meinem Zimmer (meinem Haus, meinem Garten) bleibe, die unterbezahlte Pflegekraft dies aus diversen und teils verständlichen Gründen aber nicht tut?
Ich habe und verbreite beruflich keinerlei Risiken, das Pflegepersonal aber schon. Für mich gibt es tatsächlich keine Gründe mich täglich testen zu lassen.

Ich hielte es für richtig und bezahlbar, alle Pflegekräfte regelmäßig zu testen. Aber vielleicht ist das ja bereits so, das weiß ich eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot
luckyshot kommentierte


Wie regelmäßig wird dieses Personal denn getestet? Wird das Personal womöglich gar nicht häufiger getestet, als sonst üblich?

Meine Schwiegermutter lebt in einem Pflegeheim hier in MUC, ich kann nur dafür sprechen (gehe davon aus, dass manche Regelungen von Heim zu Heim unterschiedlich gehandhabt werden). Während der “ersten Welle“ waren wir entsetzt über die Sorglosigkeit der Heimleitung, es gab quasi keine Einschränkungen (nichtmal die von der bayerischen Staatsregierung verhängten). Dann gab es einen größeren Ausbruch im Heim (Pfleger und Bewohner) und die Einschränkungen danach waren drastisch. Im Sommer war wieder alles entspannt und seit einigen Wochen gelten folgende Regeln: Besuche nur durch einzelne Familienangehörige, nach Möglichkeit immer dieselbe Person, nicht auf den Zimmern, sondern nur im Aufenthaltsbereich oder draußen. Pflegekräfte werden regelmäßig 1x die Woche mit Soforttests getestet, Bewohner dann, wenn es Kontakte zu positiven Pflegern gab. Letztere gab es im Herbst mehrfach - v.a. Heimat-Urlauber aus Kroatien, Polen u.a. osteuropäischen Staaten. Über Covid-Sterbefälle erhalten wir aus Datenschutzgründen keine Auskünfte...
 
Am 15. Dezember soll laut Mopo in Hamburg mit dem impfen begonnen werden.

Dazu heißt es (Mopo, heute, S. 2):
" Im Gegensatz zu anderen Bundesländern hat Hamburg noch kein konkretes Konzept zu den geplanten Impfungen vorgestellt. "

Anm. Guter Plan ohne konkretes Konzept.
Wie sich kein konkretes Konzept von kein Konzept unterscheidet wird dann wohl beim Improvisationstheater vorgeführt ..
Vielleicht gibt es ja beim power shopping noch tickets im ticketshop in dieser black week für den impf-event.
 
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2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich habe mal nach dem Original gesucht und ich denke, es ist dieses PDF hier:


Ich konnte es noch nicht komplett lesen. Allerdings erinnere ich mich daran, dass Prof. Püschel schon im Frühjahr ziemlich angesäuert war, dass man nicht auf die Pathologen (=seine Fachrichtung) als erstes höre. Er postulierte, die Menschen würden zum allergrößten Teil mit und nicht an Corona sterben.

In der Folge machte er sich öffentlich häufig dann bemerkbar, wenn es darum ging, die Auswirkungen von SARS-CoV-2 als gering einzustufen. Ich erinnere einen TV-Bericht, in dem er vor laufender Kamera demonstrierte, wie man Maske und Handschuhe richtig an- und wieder auszieht und sich dabei prompt selbst mehrfach kontaminiert hätte, wäre das Virus irgendwo an der PSA zugegen gewesen.

Die Autoren dieses und der vorangegangenen Thesenpapiere (es ist bereits das 6.) sind:
Hedwig Francois-Kettner, Ex-Pflegedienstleiterin der Charité und ehemalige Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit
Dr. Matthias Gruhl, bis Mitte Mai Staatsrat in der Hamburger Gesundheitsbehörde
Professor Dieter Hart vom Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen
Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbands
Professor Holger Pfaff, Zentrum für Versorgungsforschung der Universität Köln und ehemaliger Vorsitzender des Expertenbeirats des Innovationsfonds
Professor Klaus Püschel, Pathologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Professor Gerd Glaeske, ebenfalls ehemaliges Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit

Ich sehe da auf den ersten Blick keine Epidemiologen, Virologen oder Lungenfachärzte.
 
Kay
Kay kommentierte


Danke, Anja, dass Du Dir/uns die Mühe gemacht hast.

Es kann sein, dass hier in Hamburg dieses Papier so Beachtung findet, weil Prof. Püschel hier am UKE arbeitet. Mal schauen, ob da noch etwas kommt.

Heute läuft erst einmal Lanz und die Kanzlerin berichtet zwischendurch : " Wir haben sehr stark daran gedacht ... " - tolle Formulierung. Was gelernt. Jetzt ... bis morgen!
 
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