Frage Kameratransport mit Objektiv

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thott

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In dem Thema „Zeigt her eure neueste Anschaffung“ entwickelte sich
„Off Topic“ ein Diskussion zum Transport der Kamera mit Objektiv.
Dieses Thema möchte ich hier in einem neuen Posting fortsetzten.

Unter anderem wurde von einem Mitglied der nachfolgende Transport (Bild)
als äußerst schlechte Belastung für das Kamerabajonett kommentiert.

Welche Erfahrungen bzw. Informationen habt ihr zum Transport Kamera+Objektiv.

Ich transportiere prinzipiell schwere Objektive am Stativring.
Bzw. Objektive die vom Hersteller bereits mit Stativring geliefert werden.

- Transport entweder in Schultertasche (Objektiv horizontal) oder im Rucksack.

- Kamera am Rucksackgurt mit PD Capture Clip (Objektiv nach unten)

- An der Schultertasche seitlich auch mit PD Capture Clip (Bild)

- Mit PD Slide und Swift Lock Kameraplatte seitlich am Körper (Objektiv zeigt im Winkel nach unten)

IMG_3946.jpeg
 
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Nun ja, was Rucksack und Kameratasche anbelangt ist diese Packweise ja eher normal und betrifft ja auch nicht das diskutable Tragen am Gurt oder von mir aus auch am Clip. In den jeweiligen Taschen sind die Sachen ja weitestgehend eng durch die Slider geschützt so dass keine großen Kräfte irgendwie auf das Bajonett einwirken sollten wie bei einer an einem Gurt baumelnden Kamera/Objektiv Kombination.
 
Kommentar
Mir ging es ja um den Hinweis von…
Mat

Ich kann nur sagen was mir der CPS damals gesagt hat, und das war genau das.
Zug nach vorne raus ist für das Bajonett der tödlichste Einfluss.
.. da war ich verschreckt, weil genau so trage ich die Kamera!

Hab seither ein bisschen nachgedacht und überschlägig gerechnet und kann auf jeden Fall folgendes sagen:
Bei senkrecht hängendem Objektiv tritt eine gleichmäßig verteilte Zugkraft pro Fläche in axialer Richtung am Bajonett auf.
Bei horizontal hängendem Objektiv tritt ebenfalls eine Kraft pro Fläche in axialer Rchtung auf. (Und zusätzlich eine in der Bajonettebene liegende)
Diese axiale Kraft pro Fläche ist aber ungleich verteilt. Am oberen Ende des Bajonetts ist die Kraft pro Fläche definitiv STÄRKER als bei dem hängenden Objektiv.

Trotzdem, wie könnte man das todesgefährdete Bajonett verifizieren oder falsifizieren?
 
Kommentar
Ich kann nur aus der 50-jährigen Erfahrung mit Nikon-F-Systemen etwas beitragen:
Immer wenn Nikon bei schweren Objektiven Halterungen für Tragriemen am Objektiv anbringt, meist am Stativring, sollte man diese unbedingt nutzen. Das fängt meist bei 2/200 oder 2,8/300mm an. Entsprechende breite Tragriemen sind den Objektiven beigelegt gewesen. In den Bedienungsanleitungen wird auf die Belastung des Kamerabajonets hingewiesen. Wo ist also das Problem, oder sind die kleineren Z-Bodies so schwach gebaut, das sie nichtmal ein 2,8/70-200 mehr "tragen" können ohne das Bajonet zu verbiegen?
Bin gerade mal die Z-Objektive durchgegangen: alles was mehr als 2kg wiegt, hat immer noch die Möglichkeit einen Tragriemen ans Objektiv zu machen...
Und wenn man den auf Fernreise vergessen hat oder anderweitig nutzt, tut es auch ein Gepäckspanngurt:

1736236083188.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Genau dazu hätte ich gerne belastbare Infos, am liebsten vom Hersteller.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Na, dann schau doch mal in die entsprechenden Bedienungsanleitungen rein...
 
W
W.W. kommentierte
Bis zum 70-200/2.8 bleibt bei mir der Gurt an der Kamera, bei längeren/schwereren Objektiven (bei mir nur das Sigma 60-600) hänge ich meinen PeakDesign-Gurt auf das Objektiv um. Wobei ich die Combo trotzdem gelegentlich nur an der Kamera aufnehme bzw. halte, wenn ich z.B. etwas verstellen möchte, wozu die Bedienelemente auf der linken Kameraseite sind (Bildrate, Belichtungsreihe, ...).

Wobei ich sowohl bei der D5 wie auch der Z9 da nicht erwarte, dass die bei diesem Gewicht (2,2kg) Probleme bekommen.

Ich persönlich bevorzuge, dass das Objektiv nach unten hängt.
 
Jedes meiner Objektive wiegt unter 1000g.
Wenn ich eine Fototour mache, habe ich meist zwei Kameras dabei. Eine halte ich in der Hand und die andere baumelt am Gurt über der linker Schulter, dabei zeigt das Objektiv in Richtung 19.00-20.00 Uhr.
Bei normaler Gehgeschwindigkeit ist das wohl problemlos. Bewege ich mich dagegen im Laufschritt, halte ich das Objektiv zusätzlich mit der linken Hand. Bisher keine Bajonett-Probleme.
 
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…ach dieser „Technikverein“, was für Überlegungen!

Zuerst, das wichtigste: Die beste Methode ist die die der „gesunde Menschenverstand“ hervorbringt.

Ich bin kein „Kamerahänger“, das heißt bei mir hängen die Teile sehr selten und äußerst kurz herum, höchsten wenn ich mit zwei Gehäusen gleichzeitig fotografiere. Dabei wandere ich i. d. R. nicht viel herum.

Das Gehäuse wird hängend an dem Griff mit zwei Fingern getragen, herunterfallen kann nichts da der Gurt um den Armknöchel umgewickelt ist. So kann auch nicht so einfach was geklaut werden, das herausreißen auch der Hand funktioniert nicht. Ach so, alle meine Kameras haben einen „Motor“ mir Griff dran.

Ab den 70-200 wird der integrierter „Handgriff“ zum Tragen benutzt, mit dem Gehäuse hängend voraus. Auch da alles fest im Griff.

Als ich längere Brennweiten hatte, habe ich sie genauso getragen.

Wo ich aber mehr Vorsicht walten lasse, ist es bei Benutzung vom 24-70. Weshalb dieses Objektiv so aussehen muss ist mir ein Rätzel.
 
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Stimmt…..achim kostrzewa

Ich habe mal die F-Mount Objektive durchgeschaut. Das fängt mit Stativring meistens so um die 1,5 kg an. Und wie schon richtig geschrieben, in der Anleitung steht, dass man diese Objektiv unterstützen soll da ansonsten das Bajonett Schaden nehmen kann.
Wird wohl bei den Z-Objektiven ähnlich sein.

Mein schwerstes Objektiv ist das Tamron SP 15-30 f2.8 (1,1 kg)….ohne Stativring.
Egal wie ich es trage, da muss die D850 durch :)

Korrektur: mein 150-600mm wiegt knapp 2 kg. Das kommt beim Tragen natürlich nur an den Stativring…..

Also mache ich mir keine Gedanken mehr…..bei unter 1.5 kg.

Und wenn man die Profis in Videos/Fotos sieht, wie sie ihre schweren Boliden ab und zu nur an der Kamera alleine hantieren sieht, wird das Kamerabajonett wohl in der Stabilität etwas unterschätzt.
Vorausgesetzt es ist keine Plastikschachtel.

Thema ist bei mir durch (y)
 
Kommentar
Schaden beim vorsichtigen Transport mit wenig Beschleunigungskräften sind am Metall-Bajonett eher selten. Und wenn was passiert, dann ist es meistens Plastik (Plastik-Gehäuse oder -Objektiv "hinter" dem Metallbajonett) welcher nachgibt - da kann es auch schon mal bei "harmlosen" Stürzen verpackt in Köcher / Tasche passieren - wie im nachfolgenden Link.


Bei Objektiven mit Plastik-Bajonett ist deswegen "doppelte" Vorsicht geboten. Meines Wissens verbaut nur Nikon bei manchen Objektiven die Spar-Plastik-Bajonette.

Grüße - Bernhard
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Ist das so? Meistens ist der Ring im innerem Metallgehäuse befestigt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Kaum eine der bezahlbaren Kameras hat noch ein "inneres Metallgehäuse". Zu teuer bei der Herstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Die Z8 hat mindestens eine Metall-Front. Ich vermute die Z9 auch. Da reißen aber eher die Befestigungsösen.

 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kaum eine Kamera hat noch ein "inneres Metallgehäuse"....

Ist das so? Sony schreibt bei der A7CII -eher Konsumerkamera....

Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung -
Die α7C II ist durch eine leichte, aber sehr robuste Magnesiumlegierung an der hinteren, oberen und vorderen Abdeckung sowie am inneren Rahmen geschützt und bietet somit Zuverlässigkeit in einem professionellen Arbeitsumfeld.



Da ist die Vorderseite, incl. Bajonett-Befestigung und auch die Rückseite der Kamera aus Metall.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Die A7C, A7CII etc. sehe ich nicht als Konsumer-Kameras. Sie sind für mich die zur Zeit "obersten" Kompakt-System-Kameras. Da sind die APS-C-Gehäuse eher "konsumer".
Aber es stimmt, dass man bei Sony aktuell durchweg mehr Metallteile bei den System-Gehäusen findet als bei Nikon.
 
ach dieser „Technikverein“, was für Überlegungen!

Thema ist bei mir durch

Moment mal, Ihr Lieben!
Wenn das Objektiv einem Stativring hat benutze ich den.
Wenn ich die Ausrüstung in eine Tasche packen kann mache ich das.

Mir geht es um was ganz spezielles in folgender ganz konkreter Situation:
ich bin an einem Ort zum Fotografieren wo ich schnell und nicht immer planbar zwischen zwei Bodies/Brennweiten wechseln will.
Z.B. z100-400 am einen Body und z14-25 am zweiten Body.
(Situation: Reportage, Sport, an Deck von einem Kreuzfahrer...)

Und da (Antarktis) hat es sich bei mir super bewährt (i.S. der Tragbarkeit) zwei diagonale Schultergurte zu benutzen wobei das z100-400 genau so hing wie beider Dame von Lemur Strap:
1736240240757.png
(Quelle: Lemur Strap Werbevideo)

Das ist wirklich sehr praktisch (geht auch mit Peak Performance so ungefähr).

Und jetzt kommt der NPS Mitarbeiter den @VisualPursuit kannte und sagt diese Trageweise sei der Bajonettkiller.

Um diese ganz praktische Fragestellung (und nicht Techniktheorie zum Selbstzweck) geht es mir.
Beispiele für relevante Objektive: z24-70/2,8, z105/2,8, z135/1,8, z100-400 ...und vieles was am F2Z betrieben wird!
 
5 Kommentare
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Was ist F2Z?
 
W
W.W. kommentierte
1
1bildermacher1 kommentierte
und für was braucht man einen FTZ für Z-Objektive .........
 
volkerm
volkerm kommentierte
Solange es statisch hängt - also kein Herumspringen mit ständigen Beschleunigungen - sehe ich gar keine Probleme. Die Belastung verteilt sich in dieser Position doch schön gleichmäßig auf das gesamte Bajonett.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Kommt bei dieser Methode auf den Bobbes an ;)
 
3 Kommentare
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Ich habe "bezahlbar" geschrieben. ;)
 
volkerm
volkerm kommentierte
Bei der Zf sieht es so aus, ein Mix aus Metall und Kunststoff:

Nikon-Zf-camera-frame.jpg
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
"bezahlbar" ist ja wohl ein ziemlich relativer Begriff. Und wenn die Qualität nicht mehr stimmt, ist ja wohl alles zu teuer!
 
[…..]
Das ist wirklich sehr praktisch (geht auch mit Peak Performance so ungefähr).

Und jetzt kommt der NPS Mitarbeiter den @VisualPursuit kannte und sagt diese Trageweise sei der Bajonettkiller.

[…..]
Genau……PD Slide und Swift Lock Kameraplatte. Entweder an Kamera oder wie hier an der Stativschelle.

Auch mit 150-600 mm.
Nicht das bequemste….aber ok.


IMG_4000.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
So nutze ich meinen anderen Diagonal Gurt bei den 3 Kilo und mehr Objektiven.

Paßt perfekt, nur bei mir hängt die Kamera voraus.

Ansonsten ab und zu mal zum Nikon Service und Bajonett vermessen, Indikator = eine Seite im Bild weniger scharf als die Andere (rechts, links, oben, unten)

Zu den Gehäusen, so stabil wie die Innen Gehäuse von F2,3,4,5 werden selbst die einstelligen Digis nicht mehr sein, Sollbruchstellen haben aber nur Plastikbajonette.

Sicher aber stabil genug für den ambitionierten Amateur.
 
1 Kommentar
W
W.W. kommentierte
Zu den Gehäusen, so stabil wie die Innen Gehäuse von F2,3,4,5 werden selbst die einstelligen Digis nicht mehr sein,
Ich empfinde die D5 und die Z9 als ähnlich stabil, wie die F5. Einzig die Lackierung der F5 ist meiner Ansicht nach robuster/unempfindlicher als die der D5, welche bereits nach einem Jahr an einigen Stellen um das untere Display auf der Rückseite 'blankes' Metall zeigte, was die F5 in >15 Jahren Einsatz nicht gezeigt hat. Die Z9 wird daher etwas schonender behandelt und nicht unten in den Trolley gepackt.
 
Ich nehme also mit
  • F ist immer besser als Z, so wie früher alles besser war
  • Bei Sony ist sowieso alles überlegen
  • Kunststoffbajonette sind Teufelswerk
Das war doch wieder eine gute Gelegenheit alle Vorurteile rauszukramen.

Die Kamerahersteller haben die Verwendung von Objektiven am Gehäuse vorgesehen. Man muss das Objektiv nicht getrennt vom Gehäuse transportieren. Bei schweren Objektiven einfach den gesunden Menschenverstand walten lassen und dafür sorgen, dass das Bajonett nicht zu sehr belastet wird, egal ob axial, radial oder radikal.
Wenn Ihr so eine Kombi mit einem schweren Objektiv in die Hand nehmt, vermittelt Euch das nicht schon in der Hand, wo man es am besten anfasst, hochhebt oder beim Fotografieren unterstützt? Wenn das so weitergeht, haben wir auch bald Warnhinweise auf der Kamera, dass die nicht zum Verzehr gedacht sind.
 
B
Brunke kommentierte
Man darf Polemik aber auch richtig verstehen und Du hast mal wieder nichts verstanden. Aber deshalb nochmal für Dich in klarer Sprache:

Beim Bajonett ist weder Z noch F besser. Der Versuch dahingehend Zweifel am Z System zu säen ist unseriös und das wollte ich anprangern.
Genauso verhält es sich bei dem Vergleich mit anderen Marken. Ich kann weder bei Sony, Canon oder irgendeinem anderen Hersteller qualitativ bessere Bajonette erkennen.
Kunststoffbajonette werden da eingesetzt, wo sie sinnvoll sind. Das ist -zumindest bei Nikon- nie bei einem schweren Objektiv. Es ist eine technisch und wirtschaftlich richtige Lösung für leichte Consumerkameras und -objektive. Sie grundsätzlich zu verteufeln, spiegelt das Wunschdenken alter weißer Männer wieder, die gerne über alte Vollmetallobjektive schwadronieren. Im übrigen lesen wir kaum etwas Probleme mit Kunststoffbajonetten. Zumindest gehen bei Stürzen die Metallbajonette genaus kaputt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Und schon wieder geht die sinnentleerte persönliche Fake-Polemik weiter mit einem der hier versucht völlig aus der Luft gegriffene Inhalte in meine Aussagen hineinzufummeln. (n)
Wo und wie habe ich Zweifel am Z-System gesät oder Differenzen zwischen F und Z gesucht? :nixweiss:

Und nein, die Metallbajonette selber (vorwiegend aus Messing) gehen im Gegenzug zur Plastikbajonetten nicht kaputt, sondern allermeistens die dahinter stehenden schwächeren Materialien an denen diese befestigt sind. Mit Deinen äußerst verallgemeinenden Ausführungen zur Gleichheit von Metall und Plastik beweist Du nur eins: Deine Kenntnisse in mechanischen Eigenschaften der Materialien lassen sehr zu wünschen übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
peterkdos
peterkdos kommentierte


Kann mir nicht vorstellen das sie aus NMessing sind, eine Legierung ja, nicht Messing. Ältere waren aus Bronze, ob das so heute ist wage ich anzuzweifeln.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Okay, dann halt noch allgemeiner: Verzinkte Metall-Legierungen mit großem Anteil an recht weichen Buntmetallen.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Er meinte meinen Beitrag drüber Bernhard. Einfach überlesen, nicht mal ignorieren.
 
Meine D4 scheint mir genauso ein Panzer zu sein wie meine alte F4...
Habe immer das 1,65kg schwere AF-S 4/300 mit TC14eII an den D750/780 Gehäusen hängen, keine Probleme bislang.
Das 3.5 kg AF-S 4/200-400 wiegt mit D4 >5kg, das hängt natürlich am eigenen, breiten Nikon Gurt, oder an was adäquatem (s. Foto weiter oben)
So, gesucht, gefunden bei Nikons HP: das Gehäuse der D780 ist NOCH komplett aus Aludruckguß, damit auch das Bajonett solide verschraubt, wie früher...

Nikon D78-Gehäuse.jpg

Wenn das bei manchen Z-Modellen nicht so ist, würde ich die für meine Arbeit meiden.
 
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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Zuletzt bearbeitet:
volkerm
volkerm kommentierte
Was möchtest du uns sagen? Dass man auch Metallguß zerstören kann? Ja, stimmt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Hier gab es Stimmen die an der Tatsache zweifelten (oder sogar darüber lachten), dass Magnesium/Alu-Druckguss nicht besonders zäh ist, oder sogar die daraus bestehende Gehäuse als nahezu "unzerstörbar" ansehen.
Es wird nämlich im Gehäuse-Bau nicht vorwiegend dazu verwendet um eine große Widerstands- und Kraftaufnahme-Fähigkeit zu erzielen.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Die Innen-Gehäuse sind aus Kupfer Silizium Aluminium und damit aushärtbar. Mindestens seit der F3.



Die Z9 aus Magnesium Alloy (Mix) ua mit Aluminium & Silizium, steht aber nicht genau im PDF.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Das Problem mit der Aushärtbarkeit besteht darin, dass man damit die Legierungen spröder macht. Beides ist Gegenläufig. Je härter desto spröder.
 
Die Kamerahersteller haben die Verwendung von Objektiven am Gehäuse vorgesehen. Man muss das Objektiv nicht getrennt vom Gehäuse transportieren. Bei schweren Objektiven einfach den gesunden Menschenverstand walten lassen und dafür sorgen, dass das Bajonett nicht zu sehr belastet wird, egal ob axial, radial oder radikal.
Eine Ausnahme gibt es hierzu. Wenn man ein langes/schweres Objektiv im Rollkoffer oder so transportiert, empfiehlt es sich, Kamera und Objektiv zu trennen. Wird der Koffer zu hart aufgesetzt, kann das manchmal dem Bajonett ganz schön zusetzen.

Wenn Ihr so eine Kombi mit einem schweren Objektiv in die Hand nehmt, vermittelt Euch das nicht schon in der Hand, wo man es am besten anfasst, hochhebt oder beim Fotografieren unterstützt? Wenn das so weitergeht, haben wir auch bald Warnhinweise auf der Kamera, dass die nicht zum Verzehr gedacht sind.
Offenbar nicht jedem. Vor über zehn Jahren hatte ich mal eine D500 mit dem 200-500, meinem ersten schweren Objektiv. Die habe ich am am Stativanschluß der Kamera festgemachten Gurt getragen. Dass das ein Problem sein könnte, kam zumindest mir damals noch nicht in den Sinn. Das Ergebnis war ein gerissenes Bajonett nur durch diese Belastung. Ich war und bin mir sicher, dass ich das Ganze nicht irgendwo aufgesetzt oder sonstwie unsanft behandelt hatte. 800 Euro (!) später hatte ich meine Lektion gelernt.
 
1 Kommentar
B
Brunke kommentierte
Eine Ausnahme gibt es hierzu. Wenn man ein langes/schweres Objektiv im Rollkoffer oder so transportiert, empfiehlt es sich, Kamera und Objektiv zu trennen. Wird der Koffer zu hart aufgesetzt, kann das manchmal dem Bajonett ganz schön zusetzen.
Ja das ist bei meiner Zuspitzung untergegangen bzw habe ich unter Menschenverstand verbucht. Das macht vermutlich auch beim Transport im Rucksack Sinn, wenn der mal unsanft abgestellt werden könnte.
 
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