Fotoreise Namibia

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Ich fand das Auto ziemlich sauber. Habt ihr das jeden Tag geputzt? Und den Unterboden kontrollieren lassen? :haha:
 
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Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Kannst Du mir mal schreiben was Du mit demAuto meinst, steh grad auf dem Schlauch.... :unsure:
 
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Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Kurze Pause hier.
Ich bin bis Mittwoch Nachmittag im Nord-Osten unterwegs.
Schönen Sonntag Euch...:)
 
Das mit dem Nord-Osten ist nun erledigt und nebenbei habe ich gleich mal neue Bilder für einen neuen Bilder-Thread. :)

Nach dem Nachmittag im Naturschutzgebiet Walvis Bay habe ich mit der gleichen Gruppe Cape Cross besucht.

RG 231
_4RG2845_20171202_101406 by Robert Goppelt, auf Flickr


Der portugiesische Seefahrer und Entdecker Diogo Cão wurde 1484 von König Johann II. beauftragt, im Zuge der Suche nach dem Seeweg nach Indien und den Gewürzinseln entlang der Westküste Afrikas nach Süden in bisher unentdeckte Regionen vorzustoßen.In diesem Zusammenhang hatte die Mannschaft an besonders markanten Punkten der Küste eigens auf den Schiffen mitgeführte steinerne Kreuze (sogenannte Padrões, siehe auch: Kaltes Kap und Diaz-Spitze) aufzustellen, um die Inbesitznahme durch die portugiesische Krone dauerhaft zu dokumentieren und zugleich den Seefahrern als Landmarke zu dienen.

Aber hie geht es um Ohrenrobben, oder Seebären....

Das Robbenreservat Kreuzkap (englisch Cape Cross Seal Reserve) ist ein vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus ausgewiesenes Naturreservat. Es schließt das Gebiet Kreuzkap ein und ist für Besucher zugänglich.

Im Reservat befindet sich die weltweit größte Kolonie Südafrikanischer Seebären, die während der Paarungszeit im November und Dezember aus mehr als 200.000 Tieren besteht. Um eine Überpopulation zu verhindern, wird jährlich eine festgelegte Quote an Robben erlegt. Eine Gefahr für die Tiere stellt Plastikmüll dar, insbesondere Geisternetze und Angelschnüre, die sich um die Tiere herumwickeln und schwerste Verletzungen verursachen können.


RG 232
_4RG2824_20171202_101010 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Cape Cross liegt 115 km nördlich von Swakopmund in der Region Erongo und ragt als Landspitze in den Atlantik hinein. Cape Cross und das Cape Cross Seal Reserve gehören zur National Westcoast Tourist Recreation Area. Da der Wind fast immer landeinwärts weht, ist nicht nur die Geruchsbelästigung durch die vielen Robben enorm, sondern auch eine winddichte Jacke angeraten.

Was hatten wir ein Glück, der Wind kam ausnahmsweise mal von der Landseite, so war der "Geruch" erträglicher.
Das hatte ich 2016 auch schon anders erlebt. Das war anfangs so penetrant, das einige gleich wieder zum Parkplatz gingen und dort auf uns warteten.
Dabei tritt nach einer Weile ein Gewöhnungs-Effekt ein und das Hirn ( so denn vorhanden :) ) schaltet den Geruch auf neutral.

RG 233 die schauten sich das sehr genau von oben an....
_4RG2848_20171202_101415 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 234 - 112mm und schon siehts zu steil aus -
_4RG2840_20171202_101328 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 235
_4RG2807_20171202_100712 by Robert Goppelt, auf Flickr



Die sehr großen Möven dazwischen, schauen immer wo eine Geburt stattfindet und sind dann wie die Geier, wenn die Plazenta da ist.

RG 236
_4RG2803_20171202_100513 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 237
_4RG2797_20171202_100501 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Wir waren nach einer Weile nur noch zu dritt, die anderen wollten sich das nicht weiter Antuen, denn auch der Umstand, das der Wind von Land kam half nicht gegen den beissenden Geruch..... :)

So hatten wir viel Platz und konnten uns so richtig austoben.

RG 238
_4RG2751_20171202_095606 by Robert Goppelt, auf Flickr


Thema Kindergarten.
Wenn die Mütter zur Jagd aufbrechen, bilden sich kleine Kindergärten. Dort warten die Kurzen dann auf die Rückkehr um wieder gefüttert zu werden.
Unerfahrene junge Mütter wissen nicht immer um die Gefahr von zu tiefen Stellen, so das es vorkommt, dass die Jungtiere im steigendem Wasser unterkühlen, da sie noch nicht das Fell für das Meer haben. Um nicht auszukühlen sind sie daher Schwarz.
Es scheint zwar die Sonne, aber direkt an der Küste ich es recht kühl.

RG 239
_4RG2674_20171202_095001 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 240
[url=https://flic.kr/p/2q1UkGE]_R052714_20171202_104851 by Robert Goppelt, auf Flickr[/URL]




RG 241
_R052529_20171202_104126 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Einige von den Kurzen rufen nach ihrer Mutter.
Die können sich an der Stimme erkennen unter den bis zu 200000 Tieren.

RG 257
_R053778_20171202_111634 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 258
_R053741_20171202_111607 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 259
_R053524_20171202_111347 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 260 - man sollte nur nicht an die Falsche geraten, die sind nicht zimperlich -
_R053620_20171202_111433 by Robert Goppelt, auf Flickr

Dem Kleinen ist, ausser einen Schreck, nichts passiert.
Aber deutlich verstanden, dass es nicht seine Mutter war, hat er es wohl.
 
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Wölkchen
Wölkchen kommentierte
@Robert Goppelt .......die letzten beiden Bilder sind doppelt und das Bild
mit der falschen Mama fehlt -wenn ich richtig geguckt habe.
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
vielen Dank Angela, korrigiere ich gleich.
 
Zum Abschluss der Cape Cross Reihe noch ein paar Eindrücke.

RG 261 - der Drucktest -
_R054129_20171202_112539 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 262 - wenn es die Richtige ist -
_R052840_20171202_105046 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 263
_R054256_20171202_112734 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 264
_R054221_20171202_112713 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 265
_R052901_20171202_105300 by Robert Goppelt, auf Flickr



Wer noch mehr sehen möchte....


oder hier:
 
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Nachdem wir die Hotspots in und um Swakopmund besucht hatten, ging es den nächsten Morgen grob Richtung Windhok.
60km nördlich der Hauptstadt liegt die Gastfarm Dysternbrook.
zum vierten mal dort, stelle ich fest der alte Herr wurde noch älter. Oh Wunder, ich auch. :)

Ich war ein paar jahre nicht dort, aber er hatte einen eigenen Staudamm gebaut und sein Gebiet stark vergrößert.
Nun konnte man dor eine Safari buchen und zu sehen gab es erstaunlich viel, obwohl privat finanziert und durchgeführt.
Hut ab.


Privates​

Naturschutzgebiet​


Auf unserer Gästefarm haben wir eine reiche Auswahl an Wildtieren wie Giraffen, Berg- und Steppenzebra, Oryx, Kudu, the seltene Rappenantilope, Kap Elenantilopen, Steinböckchen, Wasserböcke, Paviane, Geparden, Leoparden und sogar Flusspferde. Um unsere Leoparden in natürlicher
Umgebung zu sehen, gibt es eine Spezialführung.
Sehr spannend sind die Flusspferde, die um unseren Staudamm herum leben. Übernachten Sie in einem unserer Chalets und beobachten Sie diese Tiere von Ihrer eigenen privaten Veranda aus.

Quelle: https://www.duesternbrook.net/de/

Na dann.... "im Großgehege, also nicht freilebend"

RG 266
_R059751_20171205_073532 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 267
_R059745_20171205_073528 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 268
_R059743_20171205_073528 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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In 1908 kaufte Kapitän Leutnant A.D. Matthiesen die Farm und benannte sie nach seiner Heimat Düsternbrook, einem Vorort von Kiel. 1942 wurde die Farm an Familie Vaatz verkauft. Anfang der 50er Jahre wurde das Farmhaus zu seinem heutigen Zustand renoviert und ausgebaut. Gästefarm Düsternbrook war eine Rinderfarm mit 14’000 ha und diente zur Rinderzucht, anfangs auch der Milchwirtschaft. Durch den Ausbruch der Maul-und Klauenseuche 1962 und dem damit verbundenen Verbot, Rinder zu verkaufen, gründete Marga Vaatz, meine Mutter, die erste Jagd- und Gästefarm Namibias. Dieses Einbringen von Vielfalt in die Landbewirtschaftung war ein wichtiger Schritt und eine sehr fortschrittliche Maßnahme und ausserdem der Anfang einer neuen Entwicklung, die heute nicht mehr wegzudenken ist. (Heute gibt es über 200 Gästefarmen und Lodges und mehr als 400 Jagdfarmen in Namibia). Nach 12 Jahren wurde der Gästefarmbetrieb wieder eingestellt und in den darauffolgenden 20 Jahren wurde die Farm hauptsächlich als Rinderfarm und nebensächlich als nachhaltige Jagdfarm betrieben.


In 1986 übernahm der heutige Besitzer, Johann Vaatz, den Farmbetrieb und eröffnete 1993 wieder den Gästebetrieb. Um sich unabhängiger vom Wetter (Trockenheit) zu machen und den Boden zu entlasten, wird zunehmend auf nachhaltigen Wildtourismus gesetzt. Das bedeutet die fast komplette Rücknahme von Rinderzahlen. Diese Massnahme schafft Platz für bestehendes Wild und zudem wurde heute wieder Wild eingebürgert, das in den letzten 150 Jahre durch die Besiedlung und Rinderwirtschaft verdrängt worden war. So z.B. Giraffen, Zebras, Strauße und vieles mehr.


RG 272 - Scatten-Garage -
_8RG0139_20171204_123641_01 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 273
_4RG4754_20171204_074201 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 274 - Übergröße für die Schattengarage -
_4RG5208_20171204_163306 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Nachhaltige Wildnutzung

Das südliche Afrika ist weltbekannt für seinen erfolgreichen Naturschutz und im Besonderen für sein Wildmanagement. Der Erfolgsschlüssel dazu ist die nachhaltige Nutzung des Wildes. In diesem Zusammenhang ist Namibia ist eines der führenden Länder in Afrika oder sogar weltweit weil der Naturschutz sogar bei uns in der Verfassung aufgenommen wurde. Das ist ohne Frage Vorbildhaft.
Anfang der 60er Jahre war Farm Düsternbrook die erste Farm in Namibia, auf der mit einer sehr schonenden Trophäenjagd begonnen wurde. Grund war das Verkaufsverbot von Rindern aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche. Not macht bekanntlich erfinderisch und so hat sich Marga Vaatz, Mutter des heutigen Besitzers, nach alternativen Landnutzungs- und Einkommensmöglichkeiten umgesehen. Als Antwort auf die Frage „Was machen berufstätige Frauen mit Ihren Kindern in den Ferien?“ eröffnete sie eine Kindergästefarm und gründete dann in der weiteren Entwicklung die erste Jagd- und Gästefarm in Namibia. Der Gedanke fand Anklang und es kamen weitere Farmen dazu.
Für weitere Informationen über die Trophäenjagd besuchen Sie unsere Website Jagd in Namibia.
Als Reaktion auf diese positive Entwicklung entschloss sich die damalige, noch sehr kleine Naturschutzbehörde zu einem Schritt mit sehr weitreichende Folgen: 1967 erklärte Namibia (damals noch Südwestafrika) als erstes Land im südlichen Afrika den Farmer zum Eigentümer des Wildes und legte damit den Grundstein dafür, dass immer mehr und mehr Jagdfarmen gegründet wurden. Vor Einführung der Trophäenjagd stellte das Wild vor allem eine grosse Futterkonkurrenz zur staatlich subventionierten Rinderwirtschaft dar, sodass der normale Farmer sich dachte: für jeden Oryx weniger kann ich ein Rind mehr halten. Durch die Trophäenjagd hingegen stieg der Wert des Wildes, über den reinen Fleischwert hinaus, nur dadurch durch diese Wertsteigerung konnte das Wild mit der geförderte Rinderwirtschaft erst wieder konkurrieren. Fortschrittliche Farmer wurden schnell auf diese Tatsache aufmerksam und begannen jetzt ihr Wild wieder mehr zu hegen. Seitdem haben Wildpopulation und Artenvielfalt ständig zugenommen und viele, hier vormals heimische Wildarten sind wieder eingesetzt worden. Heute ist die gut organisierte Jagd ein wichtiger Wirtschaftszweig in Namibia. Die inzwischen über 400 Jagdfarmen in Land tragen ganz erheblich zur Stabilität in der Landwirtschaft und zur Sicherung der Arbeitsplätze auf dem Lande bei.
Basierend auf dem obigen Erfolgskonzept der privaten Farmerschaft, dass dem Landnutzer auch die Wildnutzungstrechte gehören (sollten), wurden den in den letzten Jahren auch kommunale Hegegebiete sogenannte Conservancies gegründet. Das durch Wild erzielte Einkommen entweder durch Fototourismus oder mehr noch durch nachhaltigen Jagdtourismus fliesst nicht mehr in die zentralen Staatskassen, sondern zurück in die Kommune.Wie nicht anders zu erwarten erweisen sich diese kommunalen Conservancies auch als grosser Erfolg. Auch auf dem privaten Sektor haben sich Farmer zusammen geschlossen und grosse Hegegebiete gegründet. Wir sind z.B. Mitglied der Khomas Hochland Conservancy. Auch wenn es hier in Namibia noch einige „Kinderkrankheiten“ gibt, kann man ohne wenn und aber sagen: es war der richtige Schritt!
Auf der Gäste- und Jagdfarm Düsternbrook betreiben wir eine begrenzte und nachhaltige Trophäenjagd. Sie dient nicht nur als zusätzliche Einnahmequelle, sondern auch der Fleischversorgung für die Küche (d.h. für unsere Gäste), für unsere Arbeiter und für die Leoparden und Geparden. Das dadurch generierte Einkommen wird in Form von Wild in die Natur „zurückinvestiert“, d.h. wir kaufen vormals hier heimisches Wild und setzen es wieder aus; so z.B. Giraffen, Eland, Wasserböcke, Springböcke, Impala, Zebras, Kuhantilopen, Strauße und seit 2010 auch Nilpferde.


Ich bin auch nicht mit allem einverstanden.
Aber ich versuche mich ersteinmal in die Situation der Leute vor Ort zu versetzen und dann wird das Bild schon ein ganz anderes.
Empathie ist hier gefragt und dann können wir darüber Diskutieren, aber niemals Urrteilen. denn wir stecken nicht in deren Situation.


RG 275
_8RG0652_20171205_084209_02 by Robert Goppelt, auf Flickr




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_4RG5046_20171204_105732 by Robert Goppelt, auf Flickr




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_4RG5363_20171204_171903 by Robert Goppelt, auf Flickr




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_4RG5373_20171204_173152 by Robert Goppelt, auf Flickr




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_R057819_20171204_120302 by Robert Goppelt, auf Flickr




RG 280
_R057776_20171204_120230 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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smiley
smiley kommentierte
Es geht nichts über ein ordentliches Biltong ;)
 
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MOS2000
MOS2000 kommentierte
Ich weiß nicht ob es an der Fell-Maske im Gesicht liegt oder an etwas in den Augen, aber sie schauen alle herzzerreißend traurig für mein Empfinden. Sie sind so wunderschön, aber aus ihrem Blick spricht eine Sehnsucht nach Freiheit oder bloß der Wunsch woanders zu sein als dort, wo sie jetzt gerade sind.

MOS2000
 
W
W.W. kommentierte
Ich glaube, der Eindruck wird durch die beiden Striche, die vom inneren Augenwinkel ausgehen, verursacht
 
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