Testbericht Nikon Z 1,8/135mm S Plena

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2 Kommentare
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
der Geldbeutel auch :)
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
The 135mm focal length has a long tradition at Nikon
Ja, eine meiner ersten Anschaffungen (damals zur F-301) war das Ai-S 135/2,8, und damit hab ich oft und gerne fotografiert. Ein 24er, ein 50er, und das 135er in der Fototasche und die Ausrüstung war perfekt.

Ein 135/2,8 vermisse ich im Nikon-Sortiment bis heute, sowohl als AF-S als auch als Z (S); würde ich mir sofort anschaffen. Das Plena brauche ich nicht.
 
B
Brunke kommentierte
Es wäre hilfreich, wenn Du Deine Einschätzungen und Deine Meinung deutlicher als solche formulierst. Es klingt aber bei Dir so, als ob Du unter dem Tisch des Vorstands liegst und verbindliche Infos aus erster Hand hast. Am Ende rätst Du genauso qualifiziert wie alle anderen.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Nikon ist eine börsennotierte AG und die MUSS ihre Strategie kommunizieren. Man muss sich nur die Mühe machen die Unterlagen auf der Investor Relations Webseite zu suchen, zu lesen und zu verstehen.
In #5.21 habe ich eine Folie aus einem Strategiepapier gezeigt dass ich ebendort gefunden habe (hat 50 Seiten oder so).
Ich schätze an @HaDiDi dass er so was offenbar öfter tut.

Die können ihre Aktionäre und Aufsichtsrat auch nicht anlügen - was da steht ist was sie planen zu tun und wie sie die Entwicklung einschätzen.

Man muss es nur lesen und verstehen wollen.
 
B
Brunke kommentierte
Ich hatte nach der Quelle gefragt und habe mir das angesehen. Im übrigen bin ich mit @HaDiDi einer Meinung, dass Nikon eine Premiumstrategie fährt. Die Quelle war interessant. Ich kann aus der Quelle aber keine genauen Hinweise auf einzelne Kameras oder Produkte ableiten. Eine langfristiges Strategiepapier eines ganzen Konzerns taugt allenfalls als Indiz für ein einzelnes Produkt.
Im Beispiel der Z5 kann man schon darüber diskutieren, ob eine einzelne Kamera eine ganze Unternehmenstrategie verkörpern muss. Ich sehe da z.B eher das ganze Sortiment als Spiegel der Unternehmensstrategie. Da ist ein einzelnes Produkt nur ein Baustein. Eine Z5 ist eine günstige FX-DSLM, sie markiert aber den Einstieg in ein hochwertiges Sortiment von Kameras mit Vollformatsensor.
 
Metalhead
Metalhead kommentierte
Das mag ja alles sein. Trotzdem haben sie schon einiges produziert, was so nicht ganz in diese Philosophie passt. Und das werden sie mit Sicherheit auch weiterhin tun. Was genau zukünftig erscheint kann und will ich auch nicht vorhersagen. Das weiß nur Nikon selber und bei manchen Produkten momentan vielleicht noch nichtmal das. Zwar glaube ich eher nicht an ein kleines 2.8er 135er, aber wer weiß. Zumindest hatten sie sowas ja schonmal in ihrer Geschichte.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Klar, kann man so sehen mit der Weiterführung einer Z5, als "Einstiegsdroge" für FX. Mein Argument dagegen ist jedoch die limitierte Produktionskapazität, die auch nicht ausgebaut werden soll. Wenn man diese Produktionskapazität mit höherpreisigen Produkten, die mehr Marge (Deckungsbeitrag) bringen, füllen kann und man sowieso den Kampf um Marktanteile mit Canon und Sony nicht mehr ausfechten will, dann ist eine Z5 für Nikon kein strategisches Produkt mehr.

Das ist ja nur meine Einschätzung, in ein paar Monaten wissen wir dann, ob ich damit richtig liege....
 
C
Christian B. kommentierte
Dein Hinweis auf Nikons Quartalsberichte ist ja richtig, aber Du überinterpretierst diese m.E. . Ich interpretiere Nikons Produktstrategie so, dass man sich von dem Massengeschäft getrennt hat, in dem früher die Kompaktkameras gespielt haben und das jetzt von den Handys übernommen worden ist. Ein iphone 15 mit mittlerweile 3 Objektiven kostet ohne Vertrag knapp über 1.000 EUR. Genau hier setzt Nikon mit der Z30 + Objektiv(en) an und führt die Kameralinie dann in sinnvollen Preissprüngen bis zur Z9.
 
Es gibt doch das Z70-180/2.8, das ist relativ günstig, relativ leicht und die 135/2.8 hat man darin in sehr guter Qualität enthalten.

Was könnte eine 135/2.8 Festbrennweite merklich besser, dass man sie dem 70-180-Zoom vorziehen würde???

Die alte manuelle Version in Metall wog 435g:

Und kommt mit 52mm Filter aus. Eine modernere Konstruktion hätte wohl mehr als 5 Elemente und vielleicht auch eher eine 58mm Frontlinse für ein wenig Reserve. Würde aber wohl mit 350g auskommen, da man heute mehr Kunststoff nimmt. Und kleiner wäre es auch.
Und zu guter Letzt würde sie wohl auch nur die Hälfte kosten. Ob Nikon sowas anpeilt? Passt weniger zu deren Vision von steigenden preisen pro Stück. Würde eher bei Sony E darauf tippen, in Forme eines Samyang. Dann vermutlich aber sogar unter 300g, siehe 75/1.8
 
U
Ulrich56 kommentierte
Das 70-180/2,8 bringt 795 g auf die Waage und ist 151 mm lang. Ein Z 135/2,8 S sollte - wie schon geschrieben ca. die Hälfte auf die Waage bringen und auch deutlich kürzer sein, mit ca. 100 mm sollte man wohl auskommen können. Das macht sich in der Fototasche schon bemerkbar... - ganz abgesehen davon, dass eine Festbrennweite auch ihre Vorteile gegenüber einem Zoom hat.
 
C
Christian B. kommentierte
Darf ich einmal kurz darauf hinweisen, dass es in diesem Thread um das Z-NIKKOR 1,8/135mm Plena geht? Vielleicht könnt Ihr für diese Debatte einen eigenen Thread eröffnen?
 
H
Holeshot kommentierte
C
Christian B. kommentierte
Du hast Recht, auch dafür sollten wir einen neuen Thread aufmachen - ich darf aber darauf hinweisen, dass auch dort das Off-topic von anderen Usern aufgebracht wurde und ich nur darauf reagiert habe.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Erwischt 🤓
 
Vergleich mit Sony u. Canon...


Liebe Grüße
Alfred
 
3 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Habe ich auch gerade geschaut, gut gemachter Vergleich.... Nikon kommt recht spät mit dem Z135, aber hat geliefert und die hohe Sony-Latte klar übersprungen.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Das Nikon ist von den Dreien das Neueste, aber auch das Teuerste.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
Da hätte ich das Sigma 135/1.8 noch gerne im selben Vergleich gesehen, das wäre doch sehr interessant gewesen
 
Ich habe auch immer nur das beste Objektiv und fünf Träger:innen tragen mir die passenden Camera Bodys nach. Nur so kommt man zu perfekten Bildern.
Tut mir ja leid aber es erschließt sich mir nicht wirklich, was solche Vergleiche bringen sollen...
 
4 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Ja und was macht der Canonbesitzer, sollte sich das Objektiv von Nikon als das beste herausstellen?
 
dhm
dhm kommentierte
Er kauft sich eine Leica ;)
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Wer auf runde Bokeh-Balls bei Offenblende Wert legt, der wird gemäß diesem Test zum Nikon Plena greifen.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Nö, ich würde das 85er oder das 105er nehmen und etwas croppen. Dann ist auch alles rund...
 
16 Linsen sind in dem "so tollen" 135-mm-Objektiv. Nochmal: 16. Wer es braucht soll es kaufen. Mit dem Helios 44 kann man auch tolle Portraits machen.
 
Engagi
Engagi kommentierte
Manchmal vermisse ich den "Daumen runter-Button".
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Muss man halt den :mad: nehmen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das Plena zeigt den aktuellen Stand der Objektivkonstruktion - und zwar bei einem Objektiv mit sehr viel praktischem Nutzen. Klar, es ist teuer und auch mit einem Z85/1.8 hat man schon ein schönes Bokeh und eine gute Offenschärfe, aber wer das Beste will und es sich leisten kann, der wird (beim Zett-Mount) zum Plena greifen. - Mit Objektiven, wie einem 105/1.4, einem 135/1.8, oder einem 200/2 werden normale Motive zu kleinen Kunstwerken, das ist schon eine besondere Bildanmutung.

Mich begeistert das, deshalb habe ich auch ein 135/1.8 (Sony), ich nutze es gerne und wenn ich die Fotos auf den PC lade, bin ich immer wieder begeistert ... es tut mir nicht leid um die Kohle, dafür bekomme ich immer wieder "Glücksgefühle".
 
Zuletzt bearbeitet:
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
Ich frage mich bei solchen "Treffern" wie dem Plena immer, ob das wirklich errechnet wurde oder ob es das Ergebnis von vielen Experimenten war.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Computersimulation ist für solche Zwecke unschlagbar schnell. Ich arbeite in einem verwandten Bereich, größere Wellenlängen (Mikrowellen anstatt Licht) aber die Physik ist dieselbe und die Vorgehensweise dürfte sehr ähnlich sein.
Die Kunst ist vor allem die richtige Gewichtung der Optimierungsziele, da hat Nikon offenbar ein glückliches Händchen.

Und natürlich ist das Eingrenzen der Geometrien und Materialien wichtig, bei einem hochwertigen Objektiv wird man mehr für Sondergläser und exotische Schliffe investieren können und auch mehr für Präzisision bei der Fertigung. Toleranzen werden bei der Simulation untersucht, manche vermeintlich optimale Lösung scheitert daran dass es nicht fertigbar ist.
 
3 Kommentare
Whakaahua
Whakaahua kommentierte
Nun - er sagt, für den Preis eines Plena bekäme man 2.7 LAB. Mit dem LAB bekäme man aber mindestens 90-95% der Leistung des PLENA.
Abgesehen von der trotz (oder sogar wegen) der Vergleichsbilder schwer nachvollziehbaren Aussage trübt der Absatz unten doch ein wenig das Bild:

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Herr Abbott verdient also Geld mit dem Kauf vom LAB und lockt mit einem Rabatt sowie möglicherweise mit einem Gefälligkeitsreview? Das kann ich leider nicht ausschließen und daher nutzt mir der Vergleich nicht wirklich.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Gefälligkeitsreview halte ich bei Dustin Abbott für sehr unwahrscheinlich. Er hat sich einen Namen als seriöser Reviewer aufgebaut, das riskiert er nicht für ein paar Pound von Viltrox...

Das Plena ist (sehr) teuer hat aber ein paar wesentliche Vorteile gegenüber dem Viltrox. Es ist deutlich leichter und hat die Plena- Lightballs am Rand. Wäre ich bei Nikon würde ich den Aufpreis dafür zahlen.

Beim 35/1.2 sieht die Sache anders aus, da würde ich dann wohl zum Viltrox greifen....
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Ja, genau so. Das 135 LAB wäre mir zu schwer, das Z 35/1,2 zu groß.
 
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