Litauen - Unterwegs im Baltikum
Im Juli 2023 fährt Kiboko für eine Woche nach Litauen.
Die Reise geht durch Polen und den Suwalki Korridor.
Die Einreise nach Litauen ist an der südwestlichen Ecke nahe dem Dreiländereck Litauen/Polen/Russland.
Anschliessend geht es über Kaunas an die Küste nach Klaipeda.
Ein Abstecher führt nach Nida auf die Kurische Nehrung.
Mit zwei kleinen Abstechern nach Litauen geht die Reise nach Osten bis zur belarussischen Grenze.
Vilnius und Druskininkai bilden den Abschluß.
Eine Woche ist für dieses Land viel zu kurz, um alles anschauen zu können.
Litauen ist mindestens eine weitere Reise wert.
Roadtrip
Kiboko reist, schläft und lebt auf dieser Reise im Auto.
Die Lebensmittelversorgung kommt aus dem Supermarkt am Straßenrand.
Kiboko hat auf der Reise keinen besonderen Schwerpunkt.
Die Reise durch Litauen beginnt in der südwestlichen Ecke und führt im Uhrzeigersinn durch das Land.
Kiboko besucht Nationalparks, Museen, Kirchen, Schlösser und Bahnhöfe.
Emotionaler Höhepunkt ist der Besuch einer ehemaligen Raketenbasis der Sowjetarmee bei Plunge.
Kiboko hat sich im Schnelldurchgang die Bilder angesehen und 24 Bilder für eine Bildgalerie ausgewählt.
Die Bildauswahl soll einen Querschnitt der Reise vermittlen
Kiboko hat dabei auch Bilder ausgewählt die nicht nur bekannten Sehenswürdigkeiten zeigen.
Ein paar Bilder laufen auch uner der Kategorie ist das Kunst oder kann das weg.
#1
Das Denkmal am Dreiländereck ist hervorragend gegen Diebstahl gesichert.
Das war nicht immer so.
Vor ein paar Jahren konnte die gepflasterte Fläche am Pfahl konnte betreten werden.
Das heisst, nicht ganz.
Der Sektor link-hinten (Nord-Westen) durfte nicht betreten werden.
Sicherheitshalber wurden dann die weiß-roten und grün-roten Geländer aufgestellt.
Inzwischen ist die Grenze durch Zäune, Stacheldraht und Kameras gesichert.
Grenzbeamte haben ein waches Auge auf die Anlagen.
Hier entsteht gerade ein Neuer Eiserner Vorhang.
Nach dem Frieden von Melnosee 1422 war das rund 500 Jahre lang ein stabilder Grenzverlauf.
Links (Westen) war Deutchland, rechts (Osten) war Litauen, später Polen.
Dann war mal im Norden Russland und im Süden Polen.
Heute ist im Nordwesten Russland, im Nordosten Litauen und im Süden Polen.
#2
Einige Kilometer nördlich steht in Kudirkos Naumiestis (deutch Schwirwindt-Neustadt) ein Denkmal für Melno Taika, dem Frieden vom Melnosee, 1422.
Nach mehreren kostspieligen Kriegen hat der Deutsch Orden Gebiete an Litauen und Polen abgegeben.
Danach war die Grenze für fast 500 Jahre stabil.
Im Hintergrund bildet der kleine Fluss Sirvinta (Schwirwindt) die Grenze.
Der Fluss mündet rechts (außerhalb des Bildes) in die Sesupe (Scheschupe).
Die Brücke im Hintergrund gehörte vermutlich mal zur Pillkaller Kleinbahn.
Die Bahnstrecke wurde nach dem zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut.
Ein Überschreiten der Brücke ist nicht mehr möglich.
Etwas weiter nördlich (rechts) war lange Zeit der östlichste Punkt Deutschlands.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist heute der Oblast Kaliningrad.



Mit einer Woche musste ich etwas abkürzen.
Im September 2017 war ich in Riga und dann auf einer Naturfotoreise in Estland.
Die war leider nicht so ergiebig.
Dann sind die meisten Zugvögel schon wieder weg.
Mit etwas Glück kann man die Kraniche auf dem Weg in den Winterurlaub erwischen.
Für die balzenden Elche ist es dann leider noch etwas zu früh.
Für die Bären wird es zu früh dunkel ...
... aber sonst ist das Baltikum auch in September ganz nett.