
Die beiden kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme Darktable und Gimp gibt es jetzt in aktuellen Versionen. Dabei legt besonders Gimp mit Version 2.10 eine umfangreiche Überarbeitung seiner Software vor – das letzte große Update ist ja auch schon 6 Jahre her (damals Version 2.08). Die Details:
Darktable
Darktable ist ein Raw-Konverter, der auf verschiedenen Betriebssystemen lauffähig ist. Seit dem 24. April 2018 gibt es die neue Version 2.43.
Neue Eigenschaften / Fehlerbehebungen
- Unterstützung für Markierungen und Bewertungen im Wasserzeichenmodul
- Neues Skript zum Konvertieren von .dtyle in .xmp
- Das Erstellen unnötiger Ordner während des Exports wird nun verhindert
- Bei der Suche über Markierungen werden keine Untermarkierungen ausgewählt
- Sprachauswahl unter OSX korrigiert
- Absturz beim Tethering behoben
Folgende Kameras werden nun unterstützt
- Fujifilm X-H1
- Kodak EOS DCS 3
- Olympus E-PL9
- Panasonic DC-GX9 (4: 3)
- Sony DSC-RX1RM2
- Sony ILCE-7M3
Mehr Informationen zur neuen Version gibt es hier. Zum Download geht es hier.
Gimp
Gimp gibt es für die Betriebssysteme GNU/Linux, OS X und Microsoft Windows. Hier hat sich in sechs Jahren Entwicklungszeit wirklich einiges getan.
Die wichtigsten Änderungen in Version 2.10.
- Die Bildverarbeitung wurde nahezu vollständig auf GEGL portiert, was u.a. eine Verarbeitung mit hoher Bittiefe und hardwarebeschleunigter Pixelverarbeitung ermöglicht.
- Farbmanagement ist nun ein zentraler Bestandteil der Software
- Es gibt viele verbesserte und einige neue Werkzeuge, z.B. die neue Warp-Transformation
- Auswahlwerkzeuge und Pinselunterstützung wurden verbessert
- Es gibt nun eine Unterstützung für mehrere neue Bildformate (OpenEXR, RGBE, WebP, HGT) sowie verbesserte Unterstützung für viele bestehende Formate (insbesondere für den PSD-Import)
- Metadaten können nun für Exif, XMP, IPTC und DICOM angezeigt und bearbeitet werden
- Grundlegende HiDPI-Unterstützung: automatische oder vom Benutzer ausgewählte Symbolgröße.
- Neue Designs stehen zur Verfügung (Light, Grey, Dark und System). Neue Icons sollen die Umgebung etwas abdunkeln und den Fokus auf Inhalte verlagern. Die früheren Design- und Farbsymbole sind aber weiterhin in den Einstellungen verfügbar.
Mehr Informationen zur neuen Version gibt es hier. Zum Download geht es hier.
