Mitmachthema Zeigt her eure : Traktoren

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Traktor Lanz „Bulldog"
Hersteller: Heinrich Lanz AG Typ: D 8506 Baujahr: 1940
Der von der Mitte der 1930er bis in die 1950er Jahre produzierte Lanz Bulldog D 8506 ist ein „Schlepper" der alten Art: Der einzylindrige Traktor ist eine Zugmaschine mit einer Höchstleistung von 35 PS, Zapfwelle und Riemenscheibenantrieb, jedoch noch ohne Hydraulik. Das Anlassen erfolgte durch eine Lötlampe unterhalb des Glühkopfes, die während des Anlassvorganges aufgestellt wurde. Legendär ist die Unempfindlichkeit des Lanz Bulldog gegenüber dem Treibstoff. Die Hinterräder sind mit Greifräder für den Ackereinsatz ausgestattet, die zum Schutz der Straße mit Laufringen versehen wurden. Der Bulldog ist bei Sammlern sehr beliebt und als Attraktion bei jedem Treffen historischer Traktoren zu finden.

 
3 Kommentare
ni27fo kommentierte
Ob's stimmt? Ich hatte mal gelesen, daß man zum Anwerfen (also nach dem Vorglühen) das Lenkrad abgezogen hat und statt Kurbel irgendwo aufgesteckt hat (Kurbelwellenausgang?). Und weil das Anwerfen schwer war, haben die Bauern, wenn sie abends in der Kneipe gingen, das Lenkrad abgezogen und mit reingenommen, dabei die Trecker einfach draußen weiterlaufen lassen - aber wer weiß ...
 
Bremenfrosch kommentierte
schneemann kommentierte
Das Lenkrad als Schwungrad zum Starten des vorgeglühten Motors kenne ich auch.

Das "Laufenlassen" der Traktoren ist so eine liebgewonnene Tradition der Landwirte.

Vermutlich aus einer Zeit, als das Starten noch nicht so einfach war. Als ich Kind war tuckerte immer irgendwo ein Trecker im Dorf. Mit einem Schwätzchen unter Kollegen oder Nachbarn stand der Schlepper dann auch mal 1-2 Stunden laufend vor der Scheune, vorm Hof, am Wegesrand oder vor der Milchannahmestelle.

Nach schwerer Arbeit, das wird noch heute gelehrt, wird die heiß gelaufene Maschine (Traktor/Mähdrescher/Häcksler) niemals sofort abgestellt. Erst muß im Leerlauf bzw. leichter Bewegung die Temperatur abgesenkt werden.
 
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