Kaum weniger beliebt waren zu ihrer Zeit diese kultigen Fahrzeuge aus dem Lande Bayern. Traumautos derer, die eine Ente oder einen R4 fahren mussten, mangels pekuniärer Masse!
Opel Rekord P1, im Sommer 1957 als Nachfolger des Opel Olympia Rekord vorgestellt und bis Ende 1962 gebaut. Das Fahrzeug wurde zunächst nur zweitürig angeboten. Zum Jahreswechsel 1958 gab es einige Änderungen an der Ausstattung.
Ein Brezelkäfer (geteilte Rückscheibe) der ersten Generation (vor 1953) mit einem Blick in den Motorraum. Der Nachfolger zeigte die weithin bekannte ovale Rückscheibe.
Da hat sich aber jemand richtig Arbeit gemacht ...
Der Brezel-Käfer ist vor 1953 gebaut, wie Du schon schreibst, vermutlich trägt er mit der 52 sein (erstes) Baujahr auf dem Kennzeichen.
Der Brezel ist wohl vollrestauriert, zu sauber, zu makellos und die Keder sind schwarz und nicht in Wagenfarbe (ist die original?).
Er hat keine sichtbaren Blinker. Winker dürfen zwar wieder betrieben werden (nachdem sie Anfang der 1960er verboten wurden), aber nur als zusätzliches Element für die Fahrtrichtungsanzeige, dazu ist für jedes (!) Fahrzeug heute eine Warnblinkanlage vorgeschrieben. Die Blinker werden bei den ganz alten meist klein unterhalb der Stoßstange versteckt, hinten hat er nur Einkammerleuchten, die nur schwer für alle drei Funktionen umzurüsten sind.
Es wird wohl ein Standard-Brezel-Käfer sein. Die Kotflügel haben keine Hup-Löcher, die Haube keine Zierleiste mit Wappen und die Scheiben keine Chromleisten. Aber dann dürften auch die Lampenringe und Hauben- und Türgriff nicht verchromt sein.
Die originalen Stoßstangen mit der Mittelrille sind aber schön in Wagenfarbe lackiert. Aber jetzt:
Der Motor ist ja so etwas von nicht original! Es wurde eine Doppelvergaseranlage nachgerüstet oder gleich ein getunter Komplettmotor (z.B. aus VW Bus T2) von einem der unzähligen Käfertuner verbaut. Statt der originalen 30 PS haben solche Exemplare bis über 100 PS. Erstaunlich sind dann die Reifen, die sehr stark nach original Diagonalreifen 5.60x15 aussehen.
Hast Du mehr Fotos gemacht, auch von hinten/unten?
Das kenne ich, da stelle ich mich an den Punkt, der für mein Foto ohne Leute der beste wäre, stelle alles ein, warte mit deutlich sichtbarer Kamera in Vorhalte und beobachte - wenn nur noch wenige Sehleute da sind, wird durchgedrückt - Klack - Klack - Klack (hab ja eine D ).
Ist aber schade, hätte den Renner gern noch von anderer Perspektive gesehen.
Munter bleiben!
VG Holger
Die männliche Elfe hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Hoffentlich findet ihn eine Schrauberin (Prinzessin?), die ihn wieder wachküsst und zu neuem Leben erweckt. Schade, ist so ein niedliches Autochen (Mini im Smoking). Mit kleinem, angesetztem Kofferraum war es dann ein Wolseley.
Ich guck ja auch immer den Hintergrund von Autofotos an, dachte, dass der DULEVO 1100 ein Schwimmwagen oder so ist, nix da, eine Aufsitzkehrmaschine.
VG Holger
Morris 12/4 Serie III, Baujahr 1938, OHV Motor 1548 ccm, 38 PS Vierganggetriebe (2., 3. und 4. Gang synchronisiert), Kraftstoffzufuhr mittels elektrischer Benzinpumpe und SU-Vergaser 1 1/4", Extras: Eingebauter hydraulischer Wagenheber, Schiebedach und Frontscheibe zum Öffnen. Das Fahrzeug wurde aus Großbritanien importiert und im Detail original über zwei Jahre lang restauriert. Hersteller ist MORRIS Cars, Oxford, GB
Der P1 ist wohl in der trockenen und beheizten Halle bestens aufgehoben. Der sieht so aus, als wäre die Beschreibung "needs some work" eine brutale Untertreibung.
VG Holger
nichts verbastelt, nur ich denke da schläft der Hauskater drin! so sehen die Polster aus.
Bei allen anderen Artikeln stand der Preis drunter, ich habe nicht nach geschaut.
der Corrado hatte die Blinker in der Stoßstange und war "runder"