Mariendom, Neviges
Danke für die Erklärung. Ich hatte bei der Betrachtung der Fotos schon die Befürchtung, Bauherr und Architekt hätten sich bei der Entwurfsplanung gemeinsam ein paar Schlückchen zuviel von Seinem Blut genehmigt...Die Architektur des Marien"doms", wie erst der Volksmund die von dem Kölner Architekten Gottfried Böhm entworfene Kirche "Maria - Königin des Friedens" getauft hat, erschließt sich erst, wenn man weiß, das es sich um eine Wallfahrtskirche handelt. [...]
Die unregelmäßige Struktur der Kirche soll an Nomadenzelte erinnern, [...]
Die aufgestelzten Räume, die den Pilgerweg säumen, sind Mönchszellen des dort noch aktiven Franziskanerklosters.
Danke für die Erklärung.
Damit das nicht falsch verstanden wird: ich habe an sich nichts gegen die Verwendung von Sichtbeton, nur finde ich, es ist ein äußerst schwieriges Baumaterial, weil er keinerlei Fehler in der Formensprache verzeiht. Diese zu vermeiden ist bei sakralen Bauten m. E. noch wichtiger als bei profanen. Denn ein modernes Bürogebäude wird auf eine Nutzungsdauer von ca. 30, ein Wohngebäude auf 80-100 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt, dann erfolgt der Rückbau. Kirchen werden dagegen buchstäblich für die Ewigkeit errichtet oder sollten es zumindest.Wer sich für die Geschichte der Kirche und des architektonischen Wettbewerbs interessiert:
http://www.karl-kiem.net/Neviges/index.html
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?