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Campo Santo - Westfriedhof Aachen








Campo Santo

Mitten auf diesem Friedhof legte man auf Initiative des Aachener Zentrumspolitiker Joseph Lingens und nach Plänen des Stadtbaumeisters Joseph Laurent zwischen 1899 und 1905 den Campo Santo an, eine seltene neugotische Grufthalle, die heute unter Denkmalschutz steht. Diese Anlage ist einzigartig im Rheinland und in seiner Form ebenso in ganz Deutschland.

Der Bau besteht aus einem 24m-hohen turmartigen Mittelbau und vier Seitenflügeln mit einer Gesamtlänge von 62 Metern. Das Innere des Gebäudes ist im Jugendstil gehalten und in den einzelnen Trakten befinden sich insgesamt 38 größtenteils künstlerisch gestaltete Grüfte mit je acht Grabzellen im Boden. Die Anlage beeindruckt durch ihre Gestaltung von schlichter Wandbemalung bis zu kunstvoll gearbeiteten Mosaiken und aufwendigen Skulpturen. Bekannte Bildhauer wie beispielsweise Carl Burger und Lambert Piedboeuf sowie die in einer Gemeinschaftswerkstatt tätigen Wilhelm Pohl und Carl Esser sind hier mit bedeutenden sakralen Kunstwerken vertreten.

In dieser Anlage spiegelt sich anhand der Namen von bedeutenden Industriellen, Politikern und Geistlichen, die hier bestattet sind und einst die Stadt Aachen geprägt haben, ein wesentliches Stück der neueren Aachener Stadtgeschichte

Quelle
 
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Mitte Juni haben wir zum ersten Mal Sizilien besucht (8 Tage Avola, nicht weit von Syrakus). Nicht nur die Kirchen haben uns begeistert.

Einige Bilder aus Syrakus:

Dies hier ist die Kathedrale "Santa Maria delle Collone". Sie wurde (im 7. Jh. n.Chr. beginnend) auf/um einen Athene Tempel aus dem 7. Jh. v.Chr. gebaut. Wesentliche Teile wurden inkorporiert. Am deutlichsten (für den Laien) sichtbar die Säulen (nicht die an der Front):













Die Basilika "San Giovanni" wurde bei dem großen Erdbeben von 1693, das weite Teile des Südostens Siziliens heimsuchte, zerstört und zeigt sich nur noch in ihren Trümmern. Im Anschluss befindet sich eine große unterirdische Nekropole (Katakomben), die nach Rom zu den größten zählt.



Das kleine Kirchlein "San Nicolo die Cordari" stammt aus dem 11. Jh. Sie birgt unter sich ein antikes röm. Wasserbecken, das zum fluten des hinter der Kirche gelegenen röm. Amphitheaters (3. Jh.) diente. Links an die Kirche ist ein InfoBüro angebaut, dessen Anblick ich uns/Euch ersparen wollte.






Die Stadt Noto wurde an der heutigen Stelle ab 1703 im spätbarocken Stil erbaut (UNESCO Welterbe). Die ursprüngliche Stadt befand sich ca. 6 km NW und wurde durch das Erdbeben von 1693 vollkommen zerstört.

Hier ein Blick von der Kirche "Santa Chiara" auf die Kathedrale "S.Nicolo":



 
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