Zeigt her Eure Bilder, die ohne D3 unmöglich gewesen wären!

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Moin,
ist es nicht so, daß Bilder, die die Geschichte der Fotografie revolutioniert haben auch des öfteren mit Equipment gemacht wurden, das damals schon nicht mehr auf dem neusten Stand war.

Ist es nicht so, daß der Fotograf, der Bilder gemacht hat, die die Geschichte der Fotografie revolutioniert haben, gerade deshalb diese Bilder so gemacht hat, weil er mit seinem Handwerkszeug umgehen konnte (vielleicht aus langjähriger Erfahrung mit gerade einer Kamera)?

Ist es nicht so, daß Fotografen, die Bilder gemacht haben, die die Geschichte der Fotografie revolutioniert haben in Interviews angeben, einer ganz bestimmten Kamera (meist manuel von Anno TuckTuck) treu geblieben zu sein?

Für mich ist die D3 von der Papierform eine der genialsten Kameras, die man derzeit kaufen kann. Sie hat gegenüber einer D(3Ziffern) und einer D(2Ziffern) einige "Extrem-Features". Ich möchte auch gerne sehen, wie diese Features gegenüber einer "normalen" Kamera wirken, bzw. wie man sie nutbringend in ein Foto einfließen lassen kann. Und wo eine "normale" Kamera die Segel streicht.

Gruß
Knut
 
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na also, geht doch... niemand will die geschichte der fotografie neu schreiben... aber das sind zwei bilder, die zeigen was mit der d3 möglich ist...
 
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[...] ob und warum die D3 aus der Sicht ihrer Benutzer anderes Fotografieren ermöglicht, warum Bilder entstehen, die ohne D3 gar nicht oder jedenfalls nicht so entstanden wären.
Hallo Frank,

hast du diesen Thread schon vergessen? Rainer Martini hat dort ja schon eindrücklich gezeigt, was mit der D3 bei wenig Licht möglich ist.
 
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Mensch, da hat Nikon mit der D3 aber einen Murks fabriziert - und so viele Fotografen, die drauf reingefallen sind, als sie die D3 erworben haben, wo doch so gut wie jede andere Cam besser als diese ist ...

Ok, deine Meinung.

Welche "Gangarten" meinst du denn?

Nur mal so ad hoc:

- erweiterte Dynamik in allen Betriebsarten
- echtes TTL-Blitzen egal mit welcher Optik
- echter Highspeedsync
- 60fps
- Bewegungsfalle
- Sensorstabi
- IR-tauglich ohne Umbau
- und und und


Selbst das kann sie nichtmals:



und das konnte Jacques-Henri Lartigue bereits vor 100 Jahren ...
 
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Na, da fliegen heute ja die Superlative durch die Gegend.

Nicht kleckern, sondern klotzen! :winkgrin:
Das sind ja nicht unbedingt 'meine' Argumente, das sind so zwei Dinge die mir in den Kopf kamen als ich mir noch mal die ganzen 'Wir brauchen das Vollformat'-Diskussionen vergegenwärtigt habe.
Und gerade diese 'die Bildsprache des Kleinbildformats'-Geschichte, die hat bei mir immer ziemliches Stirnrunzeln hervorgerufen. Auch wenn es noch so schöne Rechnungen gibt die theoretisch beweisen das man an APS-C ein 1.0/57er benötigt um das 1.4/85er zu ersetzen. Und dafür würde ich halt gerne Bildbelege sehen.
Ich vermute weiterhin das es D3-High-ISO-Actionbilder ja mittlerweile auch schon gibt, das die aber bevorzugt von Profis gemacht werden die Besseres zu tun haben als sich hier im Forum herumzudrücken, deshalb werden wir davon wohl hier nicht allzu viele zu Gesicht bekommen. Und ich verstehe auch jeden Amateur der sich die D3 mit dem Argument kauft 'Ich will das meine Brennweiten wieder die Brennweite haben die draufsteht.' Aber gerade letzteres ist ja eher ein emotionales Argument als ein wirklicher Vorteil in Anbetracht von Nikons (u.a.) DX-Objektivpalette.

Gruß
Dirk
 
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Danke für einige der Antworten hier, besonders für diejenigen, die sich an das Thema des Threads gehalten haben (siehe PS zu diesem Posting)

Für mich ist es ein großer Fortschritt in Situationen, in denen ich sonst ein Stativ gebraucht hätte, Freihand und mit virtuellen Horizont ohne Stativ vergleichbare Ergebnise zu erzielen.

Die Bilder der Otter (?) zeigen, dass ein AF, der auch bei wenig Licht sehr flott funktioniert und eine Kamera, die im schattigen Wald bei schlechtem Licht ziemlich kurze Belichtungszeiten zulässt, den Ausschuss enorm reduziert.

Der Schnappschuss in der Kneipe zeigt, dass man ohne Blitz wie hier oder mit sehr geringer Blitzdosierung, die vom Portraitierten und der Umgebung als weniger störend empfunden wird, brauchbare Ergebnisse out-of-cam erzielen kann. Das ist ein großer Fortschritt.

Für mich war bei der Anschaffung entscheidend, dass ich deutlich weniger Nachbarbeitung habe, denn ich habe schon lukrative Aufträge absagen müssen, weil ich Abgabetermine für andere Aufträge halten wollte und tagelange Nachbearbeitung der D70-RAWs den Terminplan verstopfte.

Frank


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PS zum Threadverauf:

a) Wenn man inhaltlich nichts beizutragen hat, mokiert man sich über Fettschrift, gut.


b) "Bilder, die die Welt nicht braucht!" und "Bilder die die Geschichte der Fotografie neu definieren!" Sind reine Mittel der Rhetorik, Totschlagargumente ohne inhaltlichen Wert.

Die Geschichte der Fotografie wird nur deshalb umgeschrieben, weil jemand etwas sieht und zeigt, das vorher noch keiner so gesehen und gezeigt hat. Mit der Kameraausrüstung hat das nur am Rande zu tun.

Einige der für mich eindrucksvollsten zeitgenössischen Aufnahmen von jungen Fotografinne und Fotografen sind mit Lochkameras und Film aufgenommen, einer altbekannten Technik: http://www.flickr.com/photos/manyfires/

Andererseits nutzen erfahrene Fotografen wie Rainer Martini hier im Forum die neuen Möglichkeiten der High-Tech-Kameras, um ihre Ideen noch besser auf den Punkt zu bringen, auch ein Fortschritt.
 
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Hallo Frank,
es ist nicht verwunderlich, daß so ein Thread zur Polemik reizt. :winkgrin:

Man könnte im Umkehrschluß ja auch denken (insbesondere, wenn man hastig über Dein Eingangsposting liest), wer keine D3 hat, kann gar keine guten Fotos machen.

Aber auch ich finde die Idee gut, das können dieser Kamera im Vergleich zu sehen. Auch wenn es schwer sein dürfte, mangels gleicher Aufnahmesituationen, die eine gegen die andere Kamera zu vergleichen.

@Dirk

deshalb werden wir davon wohl hier nicht allzu viele zu Gesicht bekommen

Laß es uns doch mal probieren. Versuch macht kluch. :winkgrin:
 
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Andererseits nutzen erfahrene Fotografen wie Rainer Martini hier im Forum die neuen Möglichkeiten der High-Tech-Kameras, um ihre Ideen noch besser auf den Punkt zu bringen, auch ein Fortschritt.

Mir sind die hervorragenden Available Light Aufnahmen aus Venedig noch sehr gut im Gedächtnis. Sie zeigen sehr gut welch tolle Mischlichtsituationen in der blauen Stunde heute Freihand in professioneller Qualität umgesetzt werden können.

Möglich war dies aber auch schon zu Analogzeiten mit Filmen wie dem Provia 1600. Grobkörning, und daher nach heutigen Maßstäben qualitativ schlecht, damals aber durchaus akzeptiert.

Gruß

Magda
 
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Nun bin ich aber auch gespannt. Das Bild von Andy hat für mich nur Testbildcharakter.
Zumal man das auch mit einer billigen Bessa R3A/M mit einem 1600er Film schaffen kann, denn mit dieser Kamera kann man in Ermangelung des Spiegelschlages auch die 1/8 Sekunde noch vernünftig halten. Und ob der Neopan 1600 oder ein auf 1600 gepushter HP5 wirklich mehr Korn zeigen als die D3 bei ISO 12800 ...

Grüße
-- Rüdiger
 
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liegt auf deinem nachtkästchen die pattex-tube offen herum?
mach sie zu!
 
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Ich glaube nicht, das es in der Intention der D3-Benutzer liegt,
die von dir gezeigte Art von Fotos zu machen.

Klar, Gebrauchsfotografie ist etwas anderes, aber darum geht es ja auch nicht. Dennoch bin ich der festen Meinung, dass es nichts gibt, was ausschließlich mit einer D3 umsetzbar ist. Zumindest nicht solange der Bediener auch nur einen Hauch mitdenkt und Kreativität kann man eh nicht erkaufen.
 
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Für mich ist es ein großer Fortschritt in Situationen, in denen ich sonst ein Stativ gebraucht hätte, Freihand und mit virtuellen Horizont ohne Stativ vergleichbare Ergebnise zu erzielen.

Wie immer, es kommt drauf an. Ich hatte gemeinsam mit hruebbelke und Reinhard eine Bildserie mit der D3 gemacht zur Schusterkugel. Fast kein Licht, aber mit der D3 und 50/1.2 ging es irgendwie. Heute ärgere ich mich, nicht das Stativ benutzt zu haben, weil das dem Bildaufbau gut getan hätte. Aus der Hand war ich frei in der Bewegung, und alles schien so einfach, aber das Stativ hätte meinen Bildern gut getan.

 
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Ich warte auf die Sportbilder aus den dunklen Stadien...
 
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Ja, vor wenigen Jahren konnte man noch locker mit ISO 800 und max. 36 Bildern am Stück, aber heute ist sowas scheinbar nicht mehr möglich. Von der zukünftigen Entwicklung wohl ganz zu schweigen ...
 
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Volker,
wie so vieles im Leben gibt es nichts Absolutes aber viel Relatives. Klar wären deine Bildern besser geworden, aber so hast Du ohne den Aufwand ein gutes Bild. Dieser Schuster würde sich auch nicht gegen ein Stativ aussprechen, andere vielleicht schon.

Der Wert eines Werkzeuges, in diesem Fall die Kamera/Objektivkombination ergibt sich aus der Vielzahl an Situationen, die damit gut abgedeckt werden kann. Es ist vergleichsweise einfacher, etwas zu bauen das EINE Sache sehr gut kann, aber schwieriger, VIELES gut zu können. Seit der Vorstellung der D1 im Jahr 1999 erweitert Nikon beständig die Fähigkeiten der Gehäuse. Einmal hier, einmal da, einmal dort. Schritt für Schritt. Vielseitigkeit ist die Grundlage für breite Akzeptanz.

Und die D3 ist keine Ausnahme. Deswegen werden die früheren Kameras nicht schlechter und mit der Vorstellung der nächsten DSLR (D3x oder D4) wird sie sofort ihren Nimbus nicht aber ihre Fähigkeiten verlieren. Ein endloses Rad ....

LG, Andy
 
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