Nach Wegebau hat der Sachsenforst hier offenbar Widerlager einer abgebauten Brücke einer neuen Bestimmung zugeführt. Ich bin wahrlich nicht gerade klein, aber die Höhe war unangenehm zum Sitzen.
Augenscheinlich kann nicht durch die Höhe an der Gemütlichkeit gefeilt werden. Tatsächlich habe ich für vergleichbare Gelegenheiten immer ein kleines Sitzkissen dabei. Man( n) gönnt sich ja sonst nix.
STRAF- UND ERZIEHUNGSMITTEL des 18. und 19. Jahrhunderts, zu sehen im OÖ. Schulmuseum in Bad Leonfelden
Der hölzerne Klassenesel oder die einsitzige Eselsbank am hinteren Klassenrand waren zunächst „renidenten und unbotmäßigen Knäblein" vorbehalten. Später nahm die gesamte letzte Bankreihe diese Außenseiter - zunehmend Schüler, die dem Unterricht geistig nicht folgern konnten - auf. Eselsmützen und Strohkränze dienten ebenfalls der Kennzeichnung fauler und dummer Schüler. Mit Vorrichtungen, die an Folterwerkzeuge erinnern, sollen im 18. Jahrhundert besonders lebhafte Kinder am Platze festgehalten worden sein. Strafen wie Rutenstreiche, Scheitelknien und Verspottet-Werden auf dem Prangeresel waren alltäglich,