Z6 Verschluss

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cjbffm

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...weil durch dieses extrem kleine Auflagenmaß die ersten Wassertropfen auf dem Sensor gelandet sind.

Ja, das ist einer der wenigen Punkte, der wirklich kritikwürdig ist: ein Verschluß, der nicht das macht, was sein Name sagt.
- Oder machen darf, denn bei anderen DSLMs darf er ja. - Die Nikonianer sind ja nicht grundsätzlich doof und machen
sehr vieles richtig. - Warum, zum Geier, also ein ständig offener Verschluß?

Grüße,
Christian
.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Wenn ich mich recht erinnere, lag der Sensor bei den Fujis X-T1 und X-T2
auch offen.

Ein Nikonmitarbeiter hat mir dazu erklärt, das der Verschluss ein äußerst
empfindliches Bauteil sei. Eine versehentliche Berührung des Verschlusses
könne einen erheblichen Schaden verursachen, der Sensor sei weitaus "toleranter".
Aus Gründen der Schadensminimierung habe Nikon entschieden, den Verschluss offen
zu lassen.

Ich möchte auch keinen Regentropfen auf dem Verschluss haben, weil ich nicht weiß,
was damit bei den nächsten Auslösungen passiert. Die Lamellen könnten durch das
Wasser "verkleben", etwas könnte in die Verschlussmechanik/-elektronik gelangen
oder am Ende ebenfalls auf dem Sensor landen. Gelangt der Tropfen direkt auf den
Sensor, bleibt "nur" ein unangenehmer Fleck, der spätestens bei der nächsten
externen Reinigung entfernt wird.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder


Irgendeine Erklärung haben die Jungs für jeden Unsinn. Dass die sich nicht blöd vorkommen?
Wenn man beim Objektivwechsel im strömenden Regen das Bajonett nicht himmelwärts richtet dann wird da auch kein Wasser draufkommen. Das sollte man beim Objektivwechsel an DSLR übrigens genauso halten.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

...das Bajonett nicht himmelwärts richtet...
Wer so doof ist, nicht zu wissen, daß Regen von oben kommt, sollte auch so ein Fotogerät nicht anrühren...
Und ob in dem Fall, daß einer die Kamera tatsächlich mit der Öffnung nach oben hält, ein Regentropfen 16 Millimeter
oder 42,5 Millimeter bis zum Sensor zurücklegt, ist auch beinahe egal. - Nun gut, es ist nicht ganz egal, weil das
Kameragehäuse ja in der Regel schräg gehalten werden wird, und da ist der Weg bis nach hinten bei gleichem Einfallswinkel
der Tropfen dann schon sehr unterschiedlich, aber im Ergebnis dürfte es trotzdem egal sein. Und wer auf dem
Verschluß herumstochert, ist entweder ein Kind oder unrettbar dämlich.

Allerdings kann bei Sprühregen das Wasser von überall kommen. - Nur, dann ist die Menge äußerst gering.

Grüße,
Christian
.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Wer so doof ist, nicht zu wissen, daß Regen von oben kommt, sollte auch so ein Fotogerät nicht anrühren...

Das war ja auch nicht ganz so ernst gemeint.
Bei widrigen Bedingungen versuche ich generell die Objektivwechsel so gering wie möglich zu halten. Regen ist da eigentlich weniger problematisch als Wind in staubigen und sandigen Gegenden. Und wenn es sein muss, bietet sich dann doch irgendetwas an, um einigermaßen Schutz zu haben (im Rucksack, unterm Pulli o.ä.).
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Ach, der Verschluss ist offen? So ein Quark... Wie wohl der so weit vorn liegende Sensor nach ein paar Wechseln unter staubigen Bedingungen aussieht? Und dann soll man ihn nicht selbst reinigen... wie aufwändig und teuer soll das viele Einschicken denn werden?

Mich schreckt das gerade immer mehr ab.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Auf meinen drei Reisen im letzten Jahr musste ich kein einziges Mal im Freien - bei Regen, Wind, Schneetreiben, an der Meeresküste usw. - einen Objektivwechsel durchführen.

Ich habe mir immer im voraus überlegt, was ich bei welchem Licht fotografieren will, und dann einfach das dafür geeignete Objektiv an einem geschützten Ort (zu Hause, im Hotel, in einer Gaststätte, im Auto etc.) an die Kamera geschraubt.

Für 90 Prozent aller Aufnahmen hat sogar ein einziges kleines Festbrennweiten-Objektiv (1.2/40mm) ausgereicht, sozusagen als "Immerdrauf" oder "walk around lens".

Gruß
Hans
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Dann kannst du dir aber auch eine Kompaktknipse kaufen...
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

[MENTION=68042]Ozzy[/MENTION]

der Vergleich ist ja doof. Eine DSLR die immer mit dem gleichen Objektiv betrieben wird liefert immer noch eine Welten bessere Qualität als eine Kompaktknipse.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Sehr richtig! Außerdem kommt es bei mir auch durchaus regelhaft vor, dass ich nicht immer alles mitschleppe sondern mir für den Tag ein passendes Objektiv aussuche und das war es dann.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Hallo
was hat das noch mit meine ersten Bilder zu tuen?

Gruß Detlef
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Hallo
was hat das noch mit meine ersten Bilder zu tuen?

Gruß Detlef

Du hast ganz Recht: Alle "ersten Bilder" wurden mit dem f/1:4 24-70mm Objektiv gemacht, und die Notwendigkeit eines Objektivwechsels stellte sich somit gar nicht.

Aber sollte sich der Themenersteller z.B. jetzt auch das f/1:1.8 35mmm zulegen, dann trifft ihn die kaum zu bewältigende Herausforderung des Objektivwechsels mit voller Härte...

Gruß
Hans
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Zum Thema Objektivwechsel und Verschluss ...

So einfach ist der Sachverhalt bei einer Mirrorless nicht: Der Verachluss ist erst einmal im Normalzustand offen, bei einer DSLR zu. Das muss so.

Um also an einer Mirrorless den Verschluss zu schliessen, benötigt der Bajonettentriegelungsknopf einen Sensor. Canon hat diesen Sensor wohl tatsächlich. Alternativ könnte man auch den Kontaktverlust zum Objektiv detektieren. Und die Kamera darf nie völlig stromlos sein, was auf Dauer auch problematisch sein kann. Oder der Verschluss schliesst sich nur beim Objektivwechsel im StandBy (den viele vermeiden). Oder der Verschluss schliesst sich bei jedem An/Aus Vorgang, was laut, verschleissend und unnötig ist.

Die Entscheidung, den Verschluss nicht zu schliesen, kann man daher rechtfertigen.

Nachträglich kann Nikon das nachrüsten (per Erkennung von Kontaktverlust im StandBy Modus). Aber nur als Menüoption, denn viele würden es wohl lieber so wie jetzt belassen.

Aber erst mal wäre mir der klassische 3D AF Modus in den Z wichtiger ...
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Warum gibt es eigentlich überhaupt einen Verschluss, wenn die Belichtung auch rein elektronisch geregelt werden könnte bzw. kann?

Ich habe erst gestern den arg verschmutzten Sensor eines Sony-Kollegen geputzt, der im patagonischen Wind Objektive gewechselt hat und seine Zeit schon in Photoshop dahinkriechen sah (und nein, sich vorher überlegen, welches Objektiv geeignet ist, ist keine Option, da alle benötigt werden und die Luft immer stauberfüllt ist).
Ich denke schon, dass der geschlossene Spiegelkasten gegenüber dem sehr exponiert liegenden Sensor diesbezüglich große Vorteile bietet. Den Verschluss per Update geschlossen zu halten, wäre eine Option, aber ob die kommt...?
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Der Verachluss ist erst einmal im Normalzustand offen, bei einer DSLR zu. Das muss so.

Gibt es da deiner Meinung nach ein Gesetz?
Die Tatsache, daß es bei anderen DSLMs anders ist, beweist doch schon, daß es keine Regel gibt, sondern daß es im
Belieben des Herstellers liegt, ob und wann der Verschluß offen oder geschlossen ist.
Genauso gut könnte er bei einer DSLR offen sein, wenn sie in Ruhe ist - schließlich ist ja der Spiegel noch da, der den Sensor
gegen Einflüsse von außen schützen kann.
Bei einer analogen ist das wieder ganz anders, denn da muß schließlich der Film vor Licht geschützt werden, den Sensor kann
man abschalten.

Grüße,
Christian
.
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Die Sigma SD9 (und eventuell auch alle Nachfolger) hat einen Bajonettverschluss der sich beim Objektivwechsel schließt.

Wenn es sowas schon vor 15 Jahren gab, warum dann nicht an einer neuen DSLM?
 
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AW: Z6 - Meine ersten Bilder

Warum gibt es eigentlich überhaupt einen Verschluss, wenn die Belichtung auch rein elektronisch geregelt werden könnte bzw. kann?
Diese Frage wird hier behandelt:
https://www.digitalcameraworld.com/news/nikons-future-z-system-plans-revealed

Kurz gesagt ist es so, daß ein Auslesen des gesamten Sensors auf einmal zwar technisch möglich ist, allerdings sind die technischen Voraussetzungen
dafür so hoch, daß die dafür erforderliche Technik / Elektronik derzeit noch viel zu teuer ist.

Der derzeitige elektronische Verschluß liest den Sensor daher Zeile für Zeile aus, und braucht dafür mehr Zeit als der mechanische Verschluß! Deswegen
gibt es ja auch das sogenannte "rolling-shutter-Problem", was das Bild bei schnelle Bewegungen des Objekts verzerren kann. Darin unterscheidet er
sich nicht vom mechanischen Verschluß.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rolling-Shutter-Effekt

Grüße, Christian
.
 
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Also bei Leica M ist der Verschluss auch zu und hilft nicht gegen Staub. Ferner hatte ich bisher noch nie Probleme mit dem offen liegenden Sensor bei Olympus, Sony, Fuji, Nikon.

Grund, ich habe eh immer nur kurz das Bajonett offen, nie in den Himmel gerichtet, dass nichts reinfallen kann, denn das ist für den Sensor und auch für den Verschluss eher nicht gut. Staub und auch die salzige Luft am Meer (daher mache ich da keinen Wechsel) kommen eh rein, egal ob ein Spiegel mit Verschluss, Verschluss oder offen.

Auch verzeiht der Sensor eher mal ein falsches Hinlegen, wenn die Sonne ins Objektiv scheint, als der schwarze Verschluss. Bei Leica analog wurde davor sogar gewarnt.
 
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