Wilder Bachlauf

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hagen65

NF Mitglied
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Gestern habe ich zum ersten Mal mit Langzeitbelichtung am Gewässer experimentiert.
Mangels Filter bin ich bei sehr stark bewölktem Himmel mit Kamera und Stativ losgezogen um hier im dunklen Wald die ersten Versuche zu machen.
Ein Ergebnis möchte ich euch hier vorstellen.
Welchen Filterstärke würdet ihr bei solchen Gegebenheiten verwenden, vor allem wenn man berücksichtigt, das man am liebsten bei Sonnenschein fotografiert.

vg Klaus

 
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Das ist doch ein super Ergebnis.:up:

Wenn du das gemacht hättest
... am liebsten bei Sonnenschein fotografiert.
...
wäre das Ergebnis nicht annähernd so gut geworden.

Einen Filter bräuchtst du jetzt nur, wenn du die Blende weiter aufmachen willst, um z.B. Motivdetails freizustellen.
Da wir wegen fehlender EXIFs die benutzte Blende nicht kennen, lässt sich über die Stärke der Filter pauschal nichts sagen. Sie muss dann eben mit der Anzahl der Stufen, die du die Blende öffnen willst, übereinstimmen.
Ich bin mir sicher, da kommen noch ein paar mit konkreteren Tipps bzgl. der Filter für solche Situationen.

LG
Dirk
 
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Hi,

ich finde das Ergebnis auch sehr gelungen, Schärfe und Farben passen!
Ein Graufilter hätte dir hier nicht viel gebracht, das Wasser ist schon vollständig verwischt! Über diesen Effekt mag man streiten, ich versuche mittlerweile eine Belichtungszeit zu finden, die dem Wasser die Details nimmt, aber noch deutliche Fließstrukturen erkennen lässt.
Solche Bachläufe fotografiert man klassischerweise bei bedecktem Himmel und Regenwetter. Ein Polfilter hilft, die Reflexe auf Blättern zu mindern und Farben ploppen zu lassen. Hier ein Beispiel, wie das aussehen könnte:




Für erkennbare Strukturen sind Belichtungszeiten von ca. 1/20-1sec sinnvoll, für richtig verwischte Milch ca. > 30sec. Wenn du trotzdem bei Sonnenschein losziehen willst, bietet sich z. B. ein ND 0.9 an, der schluckt 3 Blenden Licht (eher für kürzere Belichtungszeiten und Fließeffekte) oder ein sehr starker Graufilter (500-1000fach) für den Milcheffekt.
Über die ISO und Blende bzw. zusätzliche Verwendung eines Polfilters lässt sich die gewünschte Zeit meist punktgenau treffen.
 
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Die EXIFs fänd ich spannend !

Danke schonmal für eure Hilfreichen Antworten.
Tja, die Exifs sind anscheinend mit dem umwandeln, verkleinern, verloren gegangen.
Werde versuchen, sie nochmals nachzureichen.
Ich habe das Bild in RAW fotografiert, dann mit der Nikon Software leicht bearbeitet und dann als JPEG umgewandelt.
Anschliesend nochmals über ein Tool verkleinert. Irgendwo dazwischen sind die Exifs auf der Strecke geblieben
 
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Leider schaffe ich es nicht, aus welchem Grund auch immer, das die kompletten EXIF Dateien mit hochgeladen werden.
Darum liefere ich auf diese Weise die wichtigsten Daten nach:
Brennweite: 18
Blende: 22
Belichtungszeit: 5sec
ISO: 200
Weißabgleich: Automatisch
 
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Da kann ich Daniel nur zustimmen. Bezgl. der Belichtungszeit kommt es natürlich zum einen darauf an, wie das Ergebnis aussehen soll (die besagte Milch oder noch mit Struktur) aber auch ganz entscheidend, wie schnell denn das Wasser fliesst. Bei einem leicht plätschernen Bach mag eine Sekunde Belichtung noch Struktur geben, bei einem reissenden Gebirgsbach habe ich da nur noch die Milch...

Für deinen Bach hätte ich mal max. 1 Sekunde probiert. Dazu dann den Polfilter drauf und die Blende weiter auf. Die Belichtungszeit kannst du dann über die ISO nachregeln.

Das Beispiel unten ist nur mit dem Polfilter bei ISO L1.0 und f/16 mit 1/8s aus der Hand mit der D800 entstanden.



Viele Grüsse, Martin
 
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