Wild Dogs – die Fortsetzung

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Alles bisher gezeigte ist absolut spitze!!!

Beneidenswerte Motive, die ich wohl die Kamera bekommen werde.
(hier gibt es keine Wildhunde)
 
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Die Jungen üben schon mal Jagdtechniken…

…und Beuteziehen – hier an einem alten Stück Fell.


Die Erwachsenen und besonders die Rudelführer sind immer voll konzentriert. Sie achten auf die Jungen und mögliche Feinde.
In eine Löwenfamilie zu rennen wäre fatal.

Im Abendlicht warten die Rudelführer auf Nachzügler.


Auch nachts bleiben die Ohren gespitzt –
Die Verantwortung für das Rudel liegt bei den Erwachsenen – hier dem Alphapaar, das etwas abseits von den anderen immer zusammen ruht.

Die Bilder im folgenden Posting sind für zarte Gemüter nicht geeignet.
Sie zeigen das Verhalten der Wild Dogs beim Fressen.

Wer das nicht sehen möchte, bitte einfach 5 Bilder weiterblättern.

Es geht dann in den nächsten Tagen mit amüsanten Situationen und Neuigkeiten des Bioboundery-Projektes weiter – es lohnt sich dabei zu sein.

Ich bin sehr glücklich Euch so seltene Bilder zeigen zu können.


Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Es folgen die angekündigten Fressszenen –
wer das nicht sehen möchte :
Bitte 5 Bilder weiterblättern.


Es folgt danach ein großes quadratisches Portrait. Damit geht es dann "unblutig" weiter.


Die frohe Botschaft von der erfolgreichen Jagd bringt der Jäger und ruft die anderen zum Mahl.


Die Beute wird schnell und ohne Streit komplett aufgegessen. In meiner Serie vom ersten bis zum letzten Bild in 4 Min. 47Sec.!)




Immer wieder verwundert, wie diszipliniert geteilt wird.



Übrig bleiben ein paar Knochen.
Manche Stücke kann man nicht teilen, da gewinnt der Stärkste und zieht triumphierend mit dem Kopf davon.

Anschließend wird der Platz geräumt, um nicht mit Hyänen oder anderen gefährlichen Räubern in Konflikt zu geraten.
Ich will es bei den wenigen Bildern belassen.
Der Ruf der Wildhunde ist schlecht genug – leider.

Futter (80% Impala) gibt es genug. Gelegentlich schlüpfen sie mal durch den Veterinärzaun und reißen ein paar Schafe, sind dann aber schnell wieder zurück.
Sie wechseln in der Regel ständig ihr Jagdrevier und verlassen die Reste ihrer Beute. Ihre Schlafplätze sind weit genug vom letzten Kill entfernt.
Das ist die beste Strategie gegen gefährliche Beuteräuber.



Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Danke Jo für solch seltenes Bildmaterial. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung(en) gespannt.
Gruß Axel
 
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Das Jagdgebiet wird verlassen



Etwa 5 Km weiter ist ein Tümpel zum Trinken und Rasten. Schade - das schöne Fell wird mit Schlamm getränkt.


Diese modernen GPS-Halsbänder (von einer Berliner Firma) zeichnen alle 6 Stunden die Position auf und können dann am Monatsende per Funk ausgelesen werden. Dadurch ist es jetzt wesentlich genauer möglich, die Bewegungsmuster der Gruppen zu erforschen. Baugleiche Halsbänder haben auch Löwen, Hyänen und Leoparden. Eventuelle Überschneidungen der Territorien lassen sich so erforschen.

Zu viel gefressen ? - Up's

Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Das Schöne an anderen Meinungen ist…


(Passt das Bild dazu ? )…. dass man seine eigene noch einmal überprüft. Wir kommen gerade von einer zweimonatigen Australienreise zurück.
Vorher musste die Frage der Kameraausrüstung entschieden werden. Die Nikon blieb zugunsten der Sony R1 zuhause.
Mein Vorurteil: 'Hässliche Tiere' fand ich bestätigt – zumindest fand ich Kangaroos und Koalas noch dazu ziemlich langweilig.

Aber Wildhunde – auch wenn man die Proportionen betrachtet:
Lange Beine, sportliche Figur (wenn sie nicht gerade vollgefressen sind).
Die großen stehenden Ohren und natürlich das gefleckte Fell –
Camouflage wie sie nicht besser in die Afrikanische Mopanelandschaft passen könnte.
Ein Modedesigner, der diese Farbenmuster als Grundlage für seine nächste Kollektion nutzt, würde Erfolg haben.
- zugegeben wir sind nicht objektiv :
Aber dies soll ja kein Freitagsthread werden – obwohl Freitag ist.

Wir nähern uns dem Ende:

An diesem Morgen gab es drei Risse und eigentlich sind alle satt
und genießen die Ruhe am Wasser.

Trotzdem würgen die Erwachsenen auf Wunsch immer wieder Fleisch für die Jungen hervor.

Manche spielen damit.

Räuberische Vögel kennen das Verhalten der Wildhunde und nutzen die Gelegenheit



unter argwöhnischen Blicken.​



Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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In der ersten Folge wurde über das Forschungsprojekt (Bioboundary) mit den Duftmarken (Scent Marks) berichtet.
Erste Erfolge, eine Barriere mit künstlich hergestellten Scent Marks herzustellen, wurden jetzt im nördlichen Tuli Game Reserve (BW) erzielt.

Näheres erfahrt Ihr auf unserer Website.

unten rechts im PDF Dokument vom Febuar 2010

Wir waren in dem beschriebenen, von einem Hochsicherheitszaun umgebenen Gelände (Venetia-Limpopo Nature Reserve) .
Es gibt dort eine kleine Gruppe von Wildhunden, denen man sich zu Fuß nähern kann. (Von einem bewaffneten Ranger begleitet). Nie hätte man sich denken können, dass hier ein Wildhund durch den Zaun kommt.
Der Zaun gilt als unüberwindlich und ist speziell auch für Wildhunde gebaut worden.
Und trotzdem ist es geschehen. So unvermutet wie sie gekommen sind, sind sie auch wieder verschwunden – zurück über den ausgetrockneten Limpopo nach Botswana – zu ihrem Glück, die Farmer waren von der Anwesenheit der Wild Dogs nicht begeistert.
Dabei spielte vermutlich das Ausbringen von aus Maun eingeflogenen Scent Marks eine entscheidende Rolle.

Um diesen 'Saft' vom Alphamännchen geht es


Zurzeit geht die Grundlagenforschung weiter der Frage nach:
Welche Informationen gehen von den Scent Marks im Urin aus,
wie lange halten sie und - und - und –
es gibt noch viele unbeantwortete Fragen. Um so erfreulicher sind die ersten Erfolge.

Hier sammelt Zarifo unter Anleitung von Gabriele Cozzi Urinproben vom Alpha-Männchen.


Die Anzahl der Wild Dogs in ganz Südafrika wird auf 400 (wechselnde Angaben)– abnehmende Tendenz - geschätzt. Im Krüger N.P. gibt es keine Bemühungen seitens der Parkverwaltung. Unser Eindruck war, dass die damit beschäftigt ist, sich selbst zu verwalten.

Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Erfreulich dagegen die Entwicklung der Wild Dogs im Hluhluwe-iMfolozi Park . Hier trafen wir uns mit Brendan Whittington-Jones vom CarnivoreConservation Programm.



Man trifft sich regelmäßig in Johannisburg und tauscht Wildhunde in den einzelnen verbliebenen Reservaten aus, um sie zu vermehren und für das Leben gemeinsam mit anderen Raubtieren zu trainieren
(wichtig ! – in der Etosha wurden die ausgesetzten Wildhunde ganz schnell Löwenfutter).

Ebenso wichtig – oder noch wichtiger sind die ersten Erfolge in der Aufklärung und Umstimmung der Farmer, bis hin zur Zusammenarbeit.

Pragmatisch: Zu den Schwarzen Farmern geht ein Schwarzer und zu den Weißen ein Weißer. Anders funktioniert das nicht.

Damit bin ich am Ende des Berichtes.

Es freut mich sehr, dass ein harter Kern bis hier her durchgehalten hat. :hallo:
Ihr habt 60 Bilder gesehen.

Noch einmal mein Anliegen:
Solltet Ihr nach Afrika kommen und an einer Wildlife-Safari teilnehmen,

fragt immer nach Wild Dogs!

Die Ranger sind das übliche Programm gewohnt: Elefanten, Löwen, Nashörner und die übliche Palette – darauf bereiten sie sich vor.

Der Tourismus spielt eine wesentliche Rolle beim Schutz der bedrohten Tierarten.
Wenn sich die Einstellung der einheimischen Bevölkerung nicht dem Gedanken der Wildlife-Conservation anpasst, sehe ich schwarz für die Zukunft der Wildhunde. Ein treibender Motor sind auch die Wünsche der Touristen.


Ende - (Fragen oder Kommentare sind willkommen)

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Lieber Jo,

ich bin ein großer Freunde der Audiovision, die Bild und Ton zu einer neuen Einheit verbindet, und der Fotoreportage, die dies mit Bild und Wort tut. Deine Reportagen heben sich nicht nur wegen ihrer selten zu sehenden Bilder, sondern auch wegen des dazu gegebenen informativen und packenden Berichtes von normalen Forenbeiträgen ab.

Es ist immer wieder eine große Freue, nach Wochen der Funkstille von Deinen zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen zu hören und an Deinen Erlebnissen teilhaben zu können.

Einer der Gründe - nebenbei bemerkt - die mich immer wieder gern in dieses Forum schauen lassen.

Vielen Dank.
 
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Lieber Christian,

Deinen Kommentar kann ich nicht –nur mit einem "Thanks" - unbeantwortet stehen lassen.

Hiermit bedanke ich mich bei allen, die einen wohlwollenden Kommentar oder ein "Thanks" beigetragen haben.
Sie sind der motivierende Applaus.

Wenn die Zuhörer ohne Kommentar und ohne Applaus den Vortragssaal verlassen, ist es Zeit zu erkennen, dass man etwas falsch oder schlecht macht.

Das aber hat Dich als Moderator ausgezeichnet:
Du verstehst es immer wieder, mit Deiner Formulierungskunst in mir den "Weichen Kern" zu treffen und einen "mentalen Freudenschrei" auszustoßen.

Deine Worte haben Wirkung, die lange nachklingt und weiter motiviert.


Freudenschrei eines badenden Elefanten

Deshalb widme ich Dir diesen Freudenschrei eines badenden Elefanten im Boteti!

Und sage nochmals mit tiefer Verbeugung auch an alle Anderen, die bis zum Schluss im Vortragssaal geblieben sind :
Thanks !

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Hallo Jo!

Ich kann mich Christians Worten nur anschließen.

Mir war es bisher nur einmal vergönnt, Wildhunde zu sehen. Ein absolutes Highlight, ich kann Deine Faszination sehr gut nachvollziehen.
Ich kenne Fotografen, die waren schon 20-30mal auf Safari und auf der Suche nach Wildhunden - ohne Erfolg...
Wenn man weiß, wie agil so ein Rudel ist, sind Deine Fotos um so höher einzuschätzen. Oftmals darf man die Wege ja nicht verlassen und wenn doch ist es eine echte Herausforderung das Rudel im Busch in den Augen zu behalten.

Dein Eli-Bild veranlaßt mich dazu: Gerne mehr aus Afrika, ich kann mir nicht vorstellen, daß Du an den anderen Tieren (und Landschaften und Menschen) ohne zu fotografieren vorbeigefahren bist...

Also ich freu mich immer Über Deine Beiträge. Wenn man einmal vom Afrika-Virus befallen ist...

:hallo:
 
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Hallo Jo,
vielen Dank für diese wunderschönen Bilder und den interessanten Bericht.
Ich habe Deinen ersten Bericht schon mit großem Interesse verfolgt und bin wieder begeistert von dem, was Du zeigst.
Da die Resonanz auf Deinen Beitrag wieder groß ist, könntest Du doch vielleicht mal darauf hinweisen, dass man das Projekt auch unterstützen kann.
Ich glaube, dass der eine oder andere mal auf eine Speicherkarte oder Kleinkram verzichten würde und das Geld für den Schutz der Wildhunde ausgeben möchte.

Nochmal vielen Dank!
 
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Vielen Dank für diese tolle Reportage mit den beeindruckenden Bildern dieser Tiere.

Ganz klasse.:up:
 
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Danke Scotland für die Erinnerung. Du hast ja letztes Mal schon gleich begeistert gespendet. :up:
Ja, beide Projekte sind voll auf Sponsoren angewiesen. Die Regierungsbeamten haben ganz andere Sorgen und ihnen würde ich auch kein Sponsorgeld anvertrauen.

Aber sowohl das Projekt von Tico McNutt
http://www.bpctrust.org/

als auch das Carnivore conservation Progamme würde ich mit Spenden unterstützen und wäre sicher, dass die Gelder dort hinkommen, wo sie gebraucht werden.

Spende an Tico McNutt in Botswana

Hier kann man auch bestimmen, wofür das Geld verwendet wird. Spende über Kreditkarte oder Überweisung auf die Bank of Amerika sind möglich.


Spende an das Carnivore conservation Progamme. Sie brauchen ganz dringend Sponsoren.





Das Gelände in Hluhluwe ist bergig und es gibt Schluchten, die Funksignale schwer durchkommmen lassen.
Sie bräuchten dringend leistungsfähigere Halsbandsender - wie dieses hier, damit man die Rudel ohne teure Hubschrauber – oder Flugzeugeinsätze wieder findet, wenn sie mal ausgebrochen sind.
Dann muss man sie schneller finden, als die Farmer, um das Schlimmste zu verhindern.

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Hallo Jo,

vielen Dank für diesen aussergewöhnlichen Beitrag!
So macht Forumsleben Spass. Ich wünsche Dir noch viele spannende und animierende Erlebnisse, egal wo auf der Welt.

Frohes pixeln

det
 
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