In der
ersten Folge wurde über das Forschungsprojekt (Bioboundary) mit den Duftmarken (Scent Marks) berichtet.
Erste Erfolge, eine Barriere mit künstlich hergestellten Scent Marks herzustellen, wurden jetzt im nördlichen Tuli Game Reserve (BW) erzielt.
Näheres erfahrt Ihr auf unserer
Website.
unten rechts im PDF Dokument vom Febuar 2010
Wir waren in dem beschriebenen, von einem Hochsicherheitszaun umgebenen Gelände (Venetia-Limpopo Nature Reserve) .
Es gibt dort eine kleine Gruppe von Wildhunden, denen man sich zu Fuß nähern kann. (Von einem bewaffneten Ranger begleitet). Nie hätte man sich denken können, dass hier ein Wildhund durch den Zaun kommt.
Der Zaun gilt als unüberwindlich und ist speziell auch für Wildhunde gebaut worden.
Und trotzdem ist es geschehen. So unvermutet wie sie gekommen sind, sind sie auch wieder verschwunden – zurück über den ausgetrockneten Limpopo nach Botswana – zu ihrem Glück, die Farmer waren von der Anwesenheit der Wild Dogs nicht begeistert.
Dabei spielte vermutlich das Ausbringen von aus Maun eingeflogenen Scent Marks eine entscheidende Rolle.
Um diesen 'Saft' vom Alphamännchen geht es
Zurzeit geht die Grundlagenforschung weiter der Frage nach:
Welche Informationen gehen von den Scent Marks im Urin aus,
wie lange halten sie und - und - und –
es gibt noch viele unbeantwortete Fragen. Um so erfreulicher sind die ersten Erfolge.
Hier sammelt Zarifo unter Anleitung von Gabriele Cozzi Urinproben vom Alpha-Männchen.
Die Anzahl der Wild Dogs in ganz Südafrika wird auf 400 (wechselnde Angaben)– abnehmende Tendenz - geschätzt. Im Krüger N.P. gibt es keine Bemühungen seitens der Parkverwaltung. Unser Eindruck war, dass die damit beschäftigt ist, sich selbst zu verwalten.
Mit bestem Gruß -
Jo
Wird fortgesetzt…